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Was ist Verantwortung?

Verantwortung ist ein großes Wort – fast so groß wie Liebe. In beidem sind wir mitunter gar zögerlich, lassen uns kaum in die Karten schauen – oder ganz und gar!
Doch wenn wir uns der Verantwortung stellen, welchen Idealen, Vorbildern, Werten gehen wir dabei nach? Definieren wir inzwischen ein ganz eigenes Verständnis von Verantwortung?
Wie sieht Verantwortung heute aus? Das wollen wir herausfinden!

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Brigitte Bonifer, Leser_In

Verantwortung - kann eine große Bürde sein, die einem schwer auf den Schultern lasten kann, z.B., wenn die eigenen Eltern oder Schwiegereltern ein ganz klein wenig wieder zu Kindern werden und unsere Hilfe brauchen. Verantwortung kann etwas sehr Schönes sein, z.B., wenn man sie für ein neues kleines Menschenleben oder ein Tier übernimmt, das sich auf einem verlässt. So oder so, ohne Liebe keine Verantwortung!

Carlo Dräger, Leser_In

Selbstverantwortung des Menschen zur Natur und der Gesellschaft im Gemeinsinn der Ethik.

Monika Herbers, Leser_In

Dazu fällt mir dieses wundervolle Zitat von Antoine de Saint-Exupery ein; der sagte im \"Kleinen Prinz\": Du bist ein Leben lang verantwortlich für das, was du dir vertraut gemacht hast. Vertraut - das ist der Umgang mit unseren Mitmenschen, aber auch mit der Natur. Hier müssen wir achtsam sein und in unseren Anstrengungen nicht nachlassen, denn wenn es meinem Nachbarn nicht gut geht oder die Welt verkommt, kann es mir auch nicht gutgehen.

Joachim Albrecht, Leser_In

Verantwortung heißt auf Englisch: response-ability- gemeint ist also die Fähigkeit zu antworten. Wir können nicht beeinflussen, was uns während des Lebens widerfährt, aber wir können angemessen darauf antworten. Selbst- oder Eigenverantwortung heißt nichts anderes als: Für sein Verhalten und Handeln gerade zu stehen und die Verantwortung dafür zu übernehmen. Wenn uns ein Fremder eine ordentliche Schramme in unser geliebtes Auto fährt, können wir darauf antworten, indem wir dem Wüstling mit geballter Faust ins Gesicht schlagen oder indem wir uns freuen, dass unser Kotflügel, der ohnehin einen neuen Anstrich benötigt hätte, lackiert bekommen. Verantwortung wohnt aber noch eine größere Dimension inne- dann wenn wir für andere Menschen Verantwortung übernehmen: Arzte, Psychologen, Eltern, Partner etc.

Peter Payer, Leser_In

Für mich bedeutet Verantwortung, wenn ich meinen Kindern auf die Frage:“Was hast Du getan?“ antworten kann, ich plane und baue seit 25 Jahren Kläranlagen und habe damit persönlich einen kleinen Beitrag zur Gewässerreinhaltung geleistet. Ich habe außerdem ein 100 Jahre altes Miethaus ohne Eigenkapital erworben und renoviert und vermiete neun Wohnungen zu einer Kaltmiete unter 7EUR/m². Wir verbrauchen nur 90kW/(m²*a). Nach meinem Verschwinden aus dieser Welt hinterlasse ich Euch eine schuldenfreie Immobilie, die Euch zu einem zusätzlichen Einkommen verhilft, unabhängig von allen Entwicklungen in diesem Land. Ich hoffe Ihr kommt Eurer Verantwortung gegenüber Euren Kindern ebenso wahrnehmt und umsetzt.

Lorenz Ammon, Leser_In

Nachhaltiges und faires Leben.

Joachim, Leser_In

die Liebe zum alltäglichen, Dankbarkeit, Freude und andere daran teilhaben zu lassen. Den Neid nicht als bestimmendes Element im Leben und seiner eigenen Handlungen zu zulassen.

Eberhard Dach, Leser_In

Verantwortung fängt bei einem selbst an. Sie ist das ständige Nachdenken darüber, ob (meine) geplante Entscheidung den allgemeinen Maßstäben entsprechen. Das bedeutet, die Interessen der Mitmenschen ebenso einzubeziehen wie z.B. Umweltaspekte, Vermeiden von Verschwendung, finanzielle Ressourcen und die Frage, ob die Entscheidung rückblickend auch morgen noch richtig oder wenigstens vertretbar war.

Frank Schilling, Leser_In

Verantwortung ist die Wahrnehmung der einem durch die von außen (Gesellschaft) und von innen (Pflichtbewußtsein) aufgegebenen Aufgaben als Mitglied einer Gemeinschaft.

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Wer pflegt uns im Alter?

Vorsorgekonzepte gibt es reichlich – Vorstellungen vom Lebensabend ebenso. Haben wir an alle Verfügungen und das Haus am Meer gedacht, ist alles gut. Oder?
Altern ist Bestandteil unseres Lebens und unumgänglich. Eine Garantie, inwieweit wir pflegebedürftig sein werden oder selbstbestimmt, gibt es nicht. Wer ist im Falle des Falles für uns da?
Können wir uns auf die Familie verlassen oder ist dies nicht schon längst überholt?

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jason, Leser_In

voll die krasse antwort

MonAlisA, Leser_In

Die bestehenden Pflegesysteme sind profitorientiert und - aus Sicht der \"Betroffenen\" - deshalb schlecht organisiert. So langsam merkt aber auch die Politik, dass hier viel zu tun ist, damit das Wort vom \"Menschen\", zu dessen Gunsten angeblich allüberall Politik überhaupt geschieht, endlich mal Wahrheit wird. In hoffentlich spätestens 10 Jahren werden wir ein Pflegesystem hahen, dass sowohl die Bedürfnisse der \"Menschen\" erfüllt als auch deren Würde wahrt und ihn nicht nur als Zahler, der im übrigen keine Ansprüche erwirbt, abtut.

Brigitte Bonifer, Leser_In

Eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Familienverbände, die einem auffangen, existieren nicht mehr oder sind weit entfernt. Rechtzeitig an morgen denken, nachdenken und Vorsorge treffen, auch wenn es zu den unangenehmen Fragen gehört, mit denen man sich auseinandersetzen muss. Reden mit dem Parnter, mit der Familie. Und Entscheidungen treffen, bei denen man keine Angst und kein Unbehagen verspürt, wenn man an das Morgen denkt! Nötig ist das!

Carlo Dräger, Leser_In

Wenn Familienmitglieder vorhanden sind, sollte im Rahmen der Möglichkeit eine häusliche Pflege erfolgen. Alleinstehend sollte ein Betreutes Wohnen mit Übernahme in ein Plegeheim angestrebt werden.

Karl-Theo Hartmann, Leser_In

Wir selbst und zwar durch unser Verhalten in der Vergangenheit. Finanzielle Rücklagen oder auch der Generationenvertrag durch eigene Kinder sind zwei mögliche Varianten. Die reine Rentenlösung sofern vorhanden, ist nicht ausreichend um eine ausreichende Pflege sicherzustellen.

Eberhard Dach, Leser_In

Eine der schwierigsten Fragen unserer Zeit. Nach dem Staat zu rufen, der\'s dann schon richten soll - auf Kosten Aller - ist mir zu simpel. Vielleicht ist das ein Ansatz: 1. Eigene finanzielle Vorsorge, ggf. mit steuerlicher Förderung, geht vor staatlicher Leistung; bei guter Vorsorge wird sich Pflegepersonal finden lassen. 2. (Nur) wer nicht vorsorgen kann, hat Anspruch auf die Leistung der Solidargemeinschaft. 3. Bleiben die Faulen und die Drückeberger, die Vorsorge hätten treffen können, es aber nicht getan haben und ihr Geld lieber für Konsumgüter ausgegeben haben - aber die von den der Gruppe zu 2 abzugrenzen, bedarf riesiger Bürokratie. Fazit: Eine Patentlösung habe ich nicht.

Frank Schilling, Leser_In

Pflege ist eine Aufgabe, deren Erfüllung im Rahmen des Generationenvertrages innerhalb einer sozialen Gruppe anfällt. Es kommt also darauf an, mit wem ich diesen Vertrag Generationenvertrag eingegangen bin, der u.a. auch Fragen wie Erziehung oder Erbe umfaßt. War es früher die Familie, so wird dieser in der heutigen modernen Gesellschaft zunehmend auf die übergeordnete Ebene des Staates delegiert.

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Was kostet ein Kind?

Kinder sind die Zukunft und Grönemeyer singt noch immer „Kinder an die Macht“. Doch wer soll das bezahlen?
Kosten sie uns die Welt oder nur ein paar Nerven? Oder sind Kinder und Kindheit schlichtweg unbezahlbar?

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Petita Fleur, Leser_In

1,34 Millionen EUR.

Patrick Xoco, Leser_In

habs letztens noch iwo gesehen/gelesen. denke aber, es geht eher in richtung 900.000 EUR.

Cloudy Sun, Leser_In

Ein Kind ist rein ideell augenscheinlich unbezahlbar - doch will man ihm jedwede Perspektive in eine aussichtsreiche, sichere Zukunft ebnen, rollt der Rubel oder sollte es zumindest - meint unsere Gesellschaft. Doch wie kann so Chancengleichheit gewährleistet werden? Alle und alles auf Anfang und Augenhöhe ?! Wie??

Daniel Reiß, Leser_In

20.000-30.000€ hab ich mal gelesen, je nach dem welche Ansprüche es hat

Sebastian Schmidt, Leser_In

In Kambodscha soll es Kinder schon für 500 Dollar geben..

Petita Fleur, Leser_In

Na ich dachte Klavierunterricht, Auslandsaufenthalt und Ausbildungsversicherung...

Dominique Stoll, Leser_In

Es wird wohl so ungefähr eine Doppelhaushälfte sein

Gerd Riedner, Leser_In

langfristig und gesamthaft denken: nicht nur Nerven, auch (fast) lebenslang viel Geld, aber auch sehr viel Freude, seelische, körperliche und - z.B. im Alter - auch materielle Hilfe.

Lisa Jaspers, Leser_In

Meine erste intuitive Antwort auf diese Frage ist natürlich: „Ein Kind ist unbezahlbar! Wie kann man so etwas nur fragen…“. Durch unsere Kampagne „Schulen für Haiti“ wissen wir, dass man diese Frage aber auch ganz anders beantworten könnte. Denn auch wenn grundsätzlich jedes Kind unbezahlbar ist, egal wo und wie es lebt, so ist es leider doch so, dass ein kleiner Betrag in einem Land wie Haiti über dessen Zukunft entscheidet. Meine erste intuitive Antwort war also die eines Menschen, der in Deutschland aufgewachsen ist und nie darüber nachdenken musste, was es eigentlich kostet, mit dem Menschenrecht auf Bildung ausgestattet zu werden. Wir finanzieren durch „Schulen für Haiti“ zwei Straßenschulen in der Hauptstadt Port-au-Prince für Kinder, die in absoluter Armut aufwachsen. Obwohl nach dem Erdbeben viele Hilfsgelder nach Haiti geflossen sind, kann auch heute hier nur jedes vierte Kind zur Schule gehen. Das ändern wir. Dabei ist die Finanzierung der Schulen nur ein Ziel. Wir versuchen durch die Kampagne Schülerinnen und Schüler für das Thema Armut zu sensibilisieren und vor allem dafür, welch wichtige Rolle Bildung in einem armen Land wie Haiti spielt.

Werner Winterholler, Leser_In

Auf diese provokante Frage gebe ich eine ebensolche Antwort:: Das Leben Think about it.

markus Loening, Leser_In

Nichts kann den Wert eines Kindes aufwiegen. Jedes Kind der Welt hat die gleichen Rechte, jedes Kind muss geschützt werden. Der rechtliche Schutz in Deutschland ist zweifelsfrei hoch. Dennoch sollten wir nie aufhören, die Praxis zu hinterfragen. Wir müssen insbesondere dann hinschauen, wenn es um Kinder geht, deren Familien in prekären Situationen leben: Welchen Zugang zu Ärzten haben Kinder von Eltern ohne Papiere? Welchen Schutz erfahren Kinder von Asylbewerbern und anderen Flüchtlingen? Bieten wir genügend Bildungsperspektiven für Kinder von Migranten? Entscheiden die Behörden immer mit Blick auf das Wohl des Kindes? Viele Gesetze haben das Ziel, die Rechte von Kindern zu schützen. Die UN-Konvention über die Rechte des Kindes zeigt, dass – zumindest in der Theorie – Einigkeit besteht, Kinder zu schützen. Deutschland hat dieses Jahr das Zusatzprotokoll zu dieser Konvention ratifiziert. Damit bekommt jedes Kind, das in Deutschland lebt, die Möglichkeit, seinen Fall vor den Ausschuss für Kinderrechte der Vereinten Nationen zu bringen. Aber internationale Konventionen und Gesetze sind nur ein Baustein. Erst die Umsetzung zeigt, wie ernst Staat und Gesellschaft ihre Verantwortung für Kinder nehmen. Einen gesellschaftlichen Willen kann keine Norm der Welt generieren. Die tägliche Anstrengung jedes Einzelnen von uns, Kinder in ihren Rechten zu schützen, kann durch kein Gesetz der Welt ersetzt werden.

Johannes Werling, Leser_In

Als unser erstes Kind geboren wurde, war ich 48 Jahre alt. Dass ich so spät geheiratet habe, hing mit meiner 25jährigen Tätigkeit als katholischer Priester und Theologieprofessor zusammen. Mit der Eheschließung wurde ich suspendiert und verlor damit die Lehrerlaubnis. Seitdem bin ich Hausmann mit inzwischen acht Kindern. Meine Frau und ich wollten viele Kinder, haben uns aber jedes Mal überlegt, ob wir uns ein weiteres Kind ideell und materiell leisten können. Denn ein Kind kostet nicht nur Geld, sondern auch viel Zuwendung, Zeit und Energie. Wir müssen jeden Tag, vom Aufstehen angefangen bis zum Zu-Bettgehen, sehr gut durchplanen. Da die Zahnarztpraxis meiner Frau mit dem Wohnhaus verbunden ist, leistet sie ebenfalls ihren ständigen Beitrag zur Arbeit im Haushalt. Trotz der guten Einnahmen meiner Frau ist es nicht einfach, eine zehnköpfige Familie zu finanzieren. Wir müssen uns genau überlegen, was wir uns leisten können. Luxus und kostspielige Urlaube sind nicht drin. Da wir auf eine ganzheitliche Förderung unserer Kinder Wert legen, investieren wir viel in ihre musische und sportliche Entwicklung. Es ist wünschenswert, dass solche Ausgaben zumindest steuerlich absetzbar sind. Auch sollte eine einheitliche Regelung für die Familienermäßigung bei Fahrten oder Eintrittsgeldern gelten. Eine Familienkarte gilt meist für zwei Erwachsene und maximal zwei Kinder. Nur ein kleines von vielen familienunfreundlichen Problemen.

Miki Mistrati, Leser_In

Ich kann es noch immer nicht fassen: „230 Euro“, sagt der Mann ohne mit der Wimper zu zucken. Ich versuche, einen klaren Kopf zu behalten, kann jedoch mein Erstaunen kaum verbergen, als ich mir den Schweiß von der Stirn wische. Wir befinden uns inmitten einer Kakaoplantage in der Elfenbeinküste, Westafrika, bei sengender Hitze. Wir diskutieren nicht über den Preis für die Kakaobohnen. Es geht um den Preis für ein Kind – ein sogenanntes Sklavenkind aus dem benachbarten Burkina Faso. Ein Kind, das zwölf Stunden pro Tag bei 30 Grad auf der Kakaoplantage schuftet: giftige Schädlingsbekämpfungsmittel ohne Arbeitsschutz sprühen, mit Hilfe gefährlicher Macheten ernten, schwere Säcke schleppen, während tödliche Schlangen wie Kobras oder Vipern seinen Weg kreuzen. Das Kind wird niemals zur Schule gehen oder gar entlohnt. Ich verhandle mit dem Besitzer der Kakaoplantage. Er glaubt, ich sei internationaler Kakaohändler und werde ein Kind kaufen. Er beliefert die größten multinational agierenden Schokoladenfabriken, die für Sie, werte Leser, und Ihre Kinder Schokolade produzieren. Er kann einen Kindersklaven für mein vorgetäuschtes Unternehmen besorgen – problemlos. Ist dieser Mensch herzlos? Wie geht die internationale Schokoladenindustrie damit um? Handelt es sich lediglich um kalte Geschäftemacherei? Die Industrie weiß von Kinderhandel und Kinderarbeit, aber sie tut nicht genug dagegen. Sie bleibt dabei, dass Schokolade billig sein soll. Ein Kind ist genauso preiswert. Es kostet bloß 230 Euro und noch habe ich nicht gefeilscht.

Kristina Schroeder, Leser_In

Eine Familie zu gründen heißt, die Aussicht auf viel menschliches Glück zu gewinnen, aber dafür natürlich auch persönlich eine gute Portion zurückzustehen. Denn Kinder kosten: Zum Beispiel Schlaf - nach der Geburt sind die Nächte erst mal kurz und zerhackt, und nicht wenige Kinder haben bis ins Grundschulalter den Spitznamen „der fröhliche Wecker“. Zum Beispiel (Frei-)Zeit – weil man kleine Kinder nie alleine lassen kann, auch nicht für 10 Minuten, müssen Vater und Mutter über Jahre hinweg wechselseitig den „Kinderdienst“ mit oder ohne fremde Hilfe organisieren. Ungeplante Momente nur für einen selbst sind in dieser Zeit nicht drin - das weiß eigentlich jeder, aber praktisch ist das eine enorme Umstellung. Zum Beispiel Geld – viele Eltern haben kein Sparschwein, sondern stecken jeden Euro in ihr Kind. Kinder kosten – aber wir sollten sie weniger von dieser Seite betrachten, sondern mehr als Gewinn in jeder Hinsicht. Die Statistik gibt dem Recht: Die Kinderwünsche der Deutschen sind deutlich gestiegen. Damit aus mehr Kinderwünschen am Ende Wirklichkeit werden kann, müssen wir vor allem bereit sein zur Offenheit für die Wünsche der jungen Generation und zum Respekt für die Wahlfreiheit von Eltern. Das kostet nichts - außer den Verzicht auf politisch einseitig bevorzugte Familienmodelle. Aber diesen Verzicht sollten wir uns gönnen. Dann lohnen sich alle Kosten, die wir als Gesellschaft oder ganz privat für unsere Kinder auf uns nehmen.

Thomas, Leser_In

Meiner Meinung sind Kinder eine Investition in die Zukunft und zwar für die Gesellschaft. Die BWL lehrt uns, dass Investitionen keine Kosten sind, sonder definitiv einen Ertrag bringen. Neben den hier genannten absolut richtigen Dingen wie Liebe, Vertrauen und leuchtende Augen, kann man aber auch ganz pragmatisch das Fortbestehen der Gesellschaft anbringen. Sie werden unsere Rente zahlen, die Brötchen backen und die Autos bauen und weiterentwickeln.

Farg Otof, Leser_In

Ich bin 28 Jahre alt in vielerlei Hinsicht ist das nicht mehr so Jung. Man wird erwachsen hört somit auch selber auf Kind zu sein und vielleicht seinen Eltern auf der Tasche zu liegen. Denkt selber an Kinder und konfrontiert sich mit der frage kann ich mir das leisten, hindert mich das nicht an meiner Selbstverwirklichung? Fragen die einen dabei Bremsen das Glück des Elternseins zu erfahren. Das was ein Kind braucht ist Zeit, und nicht die Finanziellen Güter seiner Eltern. Das es nicht umsonst ist ein Kind groß zu ziehen ist im doppeltem Sinne bekannt, aber ... Es wird auch für ein paar Euro satt, man wird auch mit einem Tuch um den Hintern Trocken und brauch nicht unbedingt teure Windeln, auch lernt das Balg eine ganze Menge wenn es nicht gleich, in der 1. Klasse die neusten Air Max trägt. Was die Kinder von heute oft zu wenig haben, ist die Zeit ihrer Eltern diese Zeit die wohl zuviel Kostet und nicht im Einklang steht mit Beruf und Selbstverwirklichung der Eltern.

Brigitte Bonifer, Leser_In

Kinder kosten Zeit, sehr viel Zeit, die eine oder andere Entbehrung, Nerven (zumindest manchmal) und sie kosten Geld, ja, sehr viel Geld. Aber wer will das aufrechnen gegen ihr Lächeln und das grenzenlose Vertrauen, das sie einem entgegenbringen?

MonAlisA, Leser_In

Ein Kind kostet viel Geld, das ist wahr. Ein Kind kostet jedoch vor allem sehr viel Zeit und Mühe, Nerven, Kraft und eigene Wünsche.

Carlo Dräger, Leser_In

Mein Sohn geb. 1982, ab 1991 Halbwaiser, hat nach Abitur zwei Orientierungssemester im Rheinland verbracht. Zurückgekommen ein Jurastudium in 2013 gerade beendet, hat 250.000 € gekostet. Vor zwei Jahren geheiratet, im Frühjahr Zuwachs bekommen, sind bis zum 1. Job mtl. weiere 500 € als Unterstützungsleistung erforderlich.

Joachim Albrecht, Leser_In

EIn Kind kostet ohne Luxusgegenstände wie Designer Kleidung, Smart-phone und teure Hobbies knapp 200.000 Euro oder etwas plastischer: einen Ferrari. Kinder und Kosten fangen zwar beide mit K an, haben aber auf dieser Ebene wenig Anknüpfungspunkte. Es handelt sich vielmehr um eine nebensächliche Korrelation. Kinder kosten vor allem: Aufmerksamkeit, Liebe, Zuneigung und manchmal auch Geduld und Nerven. Als Psychologe weiß ich, dass Kinder Kummer und Segen zugelich sein können. Das macht genau den Reiz der \"kleinen Biester\", die uns ständig fördern und gleichzeitig oft unsere besten Lehrmeister sind aus.

Eberhard Dach, Leser_In

Sehr viel Geld (für Windeln, Essen, Schule, Urlaube, Ausbildung oder Studium), Das Kind ist \"unbequem\", kostet Nerven und sehr viel Kraft, oft muss man sich in seiner Zeitplanung einschränken, sorgt sich bei Krankheiten, über die Gefahr von Drogenkonsum und es gibt noch tausend solcher Argumente. Jedes Kind mehr vervielfacht die Einschränkungen. Wer so an das Thema herangeht, sollte sicher verhüten. Die eigentliche Frage ist doch: Was können Kinder uns geben? Hier meine Auswahl: Lebensfreude, Verantwortung und Menschenführung lernen, Selbsterkennung, Sozialverhalten, Eingestehen eigener Unzulänglichkeit, Zufriedenheit, Mitgefühl mit Anderen, Erfahrung mit dem Durchleben von Krisen, Kontakte, die über die Kinder hinausgehen. Es kommt nicht drauf an, was es kostet: Kinder sind unsere Zukunft!

Frank Schilling, Leser_In

Ein Kind ist eine Investition in die Zukunft, und wie jede größere Investition nicht vorab nummerisch exakt bestimmbar. Sicher jedoch ist, je mehr Zeit und Geld ich in Erziehung, Bildung, emotionale Stärkung, gesunde Ernährung, medizinische Versorgung usw. ich investiere, desto wahrscheinlicher wird der Aufwand auch einen entsprechend erfreulichen \"Return on Investment\" erbringen, der sich zur Freude aller Beteiligten gelohnt hat.

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