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Was ist typisch deutsch?

Das Bild der Deutschen über ihr eigenes Land ist ambivalent. Aber welches Bild hat die Welt von Deutschland und seinen Produkten? Wodurch kann Ihrer Meinung nach Deutschland ein positives Bild vermitteln?

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Brigitte Bonifer, Leser_In

Ein manchmal unerklärlicher Pessimismus verbunden mit der Einstellung \"früher war alles viel besser - sorry Landsleute!

Rolf M. Ruoff, Leser_In

Nichts mehr ist typisch Deutsch. Die alten Werte werden seit der Wiedervereinigung abgebaut. Die 68er Generation und deren Kinder haben die deutschen Werte und die typisch deutsche Kultur aufgegeben. Der Marsch in die Institutionen ist gelungen. Zuerst in die Kitas und Schulen, dann in die Politik. Der deutsche Mensch, die deutsche Gesellschaft wird umgebaut. Ohne dass das Volk es merkt.

Moritz Heinemann, Leser_In

Typisch deutsch ist die Reiselust. Denn egal wo man hinkommt, es sind schon Deutsche da. \"Germans are everywhere!\"

Harald Anger, Leser_In

Deutschland muss endlich bereit sein, gemeinsam mit den Partnerstaaten aktiv an der Lösung internationaler Konflikte (ISS, Flüchtlinge u. a.) teilzunehmen.

Daniel, Leser_In

Tausend Baustellen auf den Autobahnen, immer verspätete Bahnen und Bier ;)

Johannes, Leser_In

Jemand kann nicht Klavier spielen, wird aber - da C- bis Z-Prominenz - mit dem Ehrenpreis eines Verbandes der Klavierbauer gewürdigt.

Linde Lindenthal, Leser_In

Fleiß, Verläßlichkeit, Anteilnahme, Ehrlichkeit, Ordentlichkeit, sich kümmern...... Ich habe 17 Jahre in verschiedenen europäischen Ländern gewohnt und aknn jetzt sagen, daß sie viele Qualitäten haben: Sie sind guuuuute Menschen!

Swenja Straten, Leser_In

Typisch deutsch ist die deutsche Sprache, in Wort und Schrift. Wie es auch im Fach „Deutsch“ um Lesen und Schreiben, um Grammatik und um Literatur geht. Die Sprache ist es schließlich gewesen, die Deutschland maßgeblich geeint hat. Im 15. Jahrhundert wurde das Gebiet als „Deutschland“ bezeichnet, in dem deutsch gesprochen wurde. Durch Luthers Übersetzung der Bibel ins Deutsche bekam der deutsche Sprachraum auch eine sprachprägende Schrift. Erst durch seine Formulierungen entwickelte sich das Hochdeutsch. Sobald man die Sprache versteht, in der Sprache lesen und schreiben kann, nähert man sich deren Kultur und Hochkultur. So ist es aktuell auch so wichtig, Menschen, die in Deutschland leben und sich integrieren wollen, in der deutschen Sprache zu fördern. In den aktuellen Flüchtlingshilfsprojekten stehen ganz oben auf der Liste der Projekte, bei denen jeder sich einbringen kann, die Sprachpartnerschaften. Aber nicht nur bei Menschen, die neu nach Deutschland kommen, auch bei „Deutschen“ ist Bedarf, ihre eigene Sprachfähigkeit auszubauen. So ist eine Bekannte einst beim Korrigieren einer Deutscharbeit einer neuen Klasse davon ausgegangen, in ihrer Klasse wäre ein hoher Ausländeranteil – es war aber kein Einziger!

Ali Güngörmüş, Leser_In

Eisbein, Sauerkraut, Schweinebraten: Fragt man im Ausland nach typisch deutscher Küche, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mindestens eines dieser Gerichte aufgezählt. Und vor 20 Jahren hätten die Leute damit auch größtenteils noch richtig gelegen. Heute ist das glücklicherweise anders. Beispiel gefällig? Schweinebraten setze ich selbst immer wieder gerne auf meine Karte – aber nicht in der traditionell ultraschweren Variante, die einen vom Esstisch direkt ins Fresskoma befördert, sondern der heutigen kulinarischen Wirklichkeit in Deutschland angepasst: mit orientalischen Gewürzen statt Sauerkraut, Kichererbsen anstelle von Kartoffeln und, na klar, Fleisch vom Bioschwein. Diese Verbindung vom Besten aus beiden Welten ist nicht nur geschmackstechnisch eine unglaubliche Bereicherung. Wenn man so will, ist es auch eine gelungene Parabel auf den Wandel in unserer Gesellschaft. Ich selbst bin in der Türkei geboren und in Deutschland groß geworden. Aus meiner alten Heimat habe ich die Gelassenheit mitgenommen, in meiner neuen gelernt, wie wichtig Disziplin ist. Beides zusammen ergibt eine Kombination, die mich dahin gebracht hat, wo ich heute stehe. Das Schöne dabei ist, dass das auch in der Gegenrichtung funktioniert. Und bei aller Diversität ist es ja vielleicht auch das, was heutzutage typisch deutsch ist: ein faszinierender Spagat aus Offenheit und Tradition, bei dem alle nur gewinnen können.

Stefan Hell, Leser_In

Verlässlichkeit in Kombination mit einer gesunden Portion Pragmatismus sind meiner Meinung nach die beiden typisch deutschen Eigenschaften, die unser Land im internationalen Vergleich gut dastehen lassen – zumindest, wenn es um Forschung geht. Na klar, Stereotype sind immer mit Vorsicht zu genießen, aber tatsächlich ist Deutschland im direkten Vergleich mit anderen Ländern Forschern und Entdeckern eher positiv eingestellt. Das zeigt sich nicht nur an der überdurchschnittlich hohen Dichte an Wissenssendungen im Fernsehen, sondern baut auf langer Tradition auf: In den vergangenen 200 Jahren haben deutsche Forscher maßgeblich zu dem Kenntnisstand über die Welt beigetragen, über den wir heute verfügen. Dieser Wissensvorsprung ist es auch, der unser eigentliches Vermögen ist und den wir nach Möglichkeit ausbauen sollten. Unser heutiger Wohlstand ist schließlich kein Glücksfaktor, sondern das Ergebnis einer langen gesellschaftlichen Entwicklung, die auf ihrem Weg viele Opfer gefordert hat. Wer hier geboren ist, neigt dazu, das alles als selbstverständlich zu empfinden, aber das ist es nicht: Ich wurde als Mitglied einer deutschen Minderheit in Rumänien geboren und hatte als Banater Schwabe alles andere als eine rosige Zukunftsperspektive. Meinen Eltern ist es zu verdanken, dass ich hier aufwachsen durfte – und meinen Erfahrungen in der Kindheit, dass ich jeden Tag zu schätzen weiß, welche Möglichkeiten mir hier geboten werden.

Peter Ramsauer,, Leser_In

Bröckelnde Brücken, kaputte Wasserstraßenschleusen, verlotterte Bahnhofsgebäude: In der innerdeutschen Betrachtungsweise wird der scheinbar verkommene Zustand unserer Verkehrsinfrastruktur als „typisch deutsch“ angesehen. Typisch deutsch ist aber auch diese Art der eigenen Nabelschau. Ja, wir haben einen gewaltigen Nachholbedarf bei Instandhaltung und Ausbau unserer Infrastruktur. Aber wie die Welt außerhalb Deutschlands über uns denkt, spiegelt sich in der Bemerkung eines chinesischen Reeders wider, als ich mit ihm an der maroden Schleuse in Brunsbüttel am Nord-Ostsee-Kanal stand: Was er hier sehe, sei „very un-German“. Die Welt hat eine ganz andere, eine positive Vorstellung davon, was typisch deutsch ist, nämlich typisch deutsch ganz andersherum: Nicht bröckeln und keine Nabelschau, sondern der – oft bewundernde und fast neidvolle – Blick auf eine hoch leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur einer führenden Wirtschaftsnation. In der Tat: Wir wären nicht traditionell Logistikweltmeister, hätten wir nicht eine Verkehrsinfrastruktur, die im weltweiten Vergleich ihresgleichen sucht: 53.000 Kilometer allein das Bundesfernstraßennetz – die „German Autobahn“ ist eine Weltmarke –, knapp 35.000 Kilometer Eisenbahnnetz, die größte Containerflotte auf den Weltmeeren, 23 internationale Verkehrsflughäfen – die Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen. Ein bisschen Stolz auf all dies dürfte ruhig auch „typisch deutsch“ sein!

Klaus Fischer, Leser_In

In unserem Land haben die meisten Menschen ein Ziel. Sie sind fleißig und geben nur selten auf. Dabei sind sie häufig Perfektionisten: Klappt es mit dem Erfolg nicht so, wie sie es sich vorgestellt haben, dann lernen sie daraus und verbessern ihre Prozesse, statt andere für Fehler verantwortlich zu machen. Fleiß, Disziplin und Beharrlichkeit sind Eigenschaften, die erfolgreichen Menschen zugesprochen werden. Deutschland ist wirtschaftlich sehr erfolgreich und bei der Beurteilung dieses Phänomens werden auch diese Tugenden immer wieder ins Feld geführt. Hinzu kommen Verlässlichkeit, gute Organisation und Pünktlichkeit. Alles beim Alten also? Nein, die Deutschen sind mit der Zeit gegangen und haben sich verändert. Ein Spiegelbild für diese Entwicklung ist unsere Fußball-Nationalmannschaft. Die Spieler verfügen nach wie vor über die klassischen „deutschen Tugenden“ wie Kondition und Kampfkraft. Um heutzutage aber im internationalen Wettbewerb zu bestehen, sind spielerische Raffinesse, Kreativität, Schnelligkeit und Eleganz hinzugekommen. Auch Unternehmen und ihre Mitarbeiter entwickeln sich ständig weiter. Intuition und Erfindergeist, Schnelligkeit und Kreativität gehören für mich deshalb ebenfalls zu den typisch deutschen Eigenschaften. Die Bereitschaft, neue Wege zu gehen, dabei aber die bewährten Prinzipien und Tugenden zu bewahren: In diesem typisch deutschen Mix liegt der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft.

Heinrich Popow, Leser_In

Wenn mein Trainer die nächsten Monate plant, dann ist er für mich typisch deutsch. Und dann haben wir – Karl-Heinz und Heinrich – auch noch echt deutsche Namen. Wir versuchen viele dieser typisch deutschen Tugenden zu nutzen. Im Sport bedeutet das, einen Plan umzusetzen, dabei pünktlich, akkurat und fleißig zu sein und zum guten Schluss erfolgreich. Doof nur, wenn Du nicht auf dem Treppchen ganz oben stehst, dann bekommst du kaum Lob, kaum Aufmerksamkeit. Das ist leider ziemlich deutsch. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Wir Deutschen sind angekommen in der Welt. Wir sind stolz auf echte Typen, die mehr sind als nur pünktlich und fleißig. Wir sind die mit einer eigenen Meinung; hier kann jeder sein, wie er will, besonders im Sport. Wir Deutschen schauen uns von anderen viel ab. Das macht uns immer internationaler und bringt Spaß. Auch das ist typisch deutsch. Und dass wir Deutschen über uns selbst lachen. Ich bin froh, dass es für mich als Paraolympioniken normal ist, in kurzer Hose durch die Stadt zu gehen oder ins Schwimmbad. Dass Menschen mit und ohne Behinderungen miteinander Sport treiben, ausgehen, arbeiten und leben. Ich weiß, dass meine typisch deutschen Techniker und Prothesen tatsächlich die besten sind. Die sollen ruhig typisch bleiben. Dann kann ich erfolgreich sein, Spaß haben und zeigen, dass wir Deutschen zwar irgendwie korrekt und pünktlich sind – aber das Herz an der richtigen Stelle haben.

Peter Jagusch, Leser_In

Scherzhaft würde ich sagen: Baumärkte. Ich kenne kaum ein Volk, das dermaßen inbrünstig an seinen Häusern herum schraubt. Ernsthaft betrachtet müsste man die gemeinsamen Eigenschaften des \"typischen\" Berliners und des \"typischen\" Oberbayern herausfinden und davon die Eigenschaften des \"typischen\" Parisers und des \"typischen\" Texaners abziehen. Nicht zu vergessen die des \"typischen\" Israeli, Vietnamesen, Brasilianers, Ägypters, ... Schon die Frage, \"was ist typisch?\", ist schwer zu beantworten. Ist es der Durchschnitt, die Mehrheit oder eine Eigenschaft, die alle geneinsam haben? Vielleicht ist es ja typisch deutsch, dass ich nachts um vier Uhr über diese Frage nachdenke, anstatt zu schlafen. Nachdenklichkeit würde ich mir als typisch deutsche Eigenschaft wünschen. Aber das schließt einfache Antworten auf komplexe Fragen aus - und damit wären unsere braune Vergangenheit, Pegida etc. NICHT typisch deutsch.

Gerhard Bachleitner, Leser_In

Drei typisch deutsche Handbewegungen (in Erinnerung an R. Lemke) 1. Das Kind mit dem Bade ausschütten 2. Den Ast absägen, auf dem man sitzt 3. Im leeren Raum rote Ampeln aufstellen.

Sabrina, Leser_In

Achja und typisch deutsch ist,auf seine Meinung zu bestehen!Macht man aber darauf Aufmerksam,ist der deutsche Stur und uneinsichtig.Hauptsache ich hab Recht ..lautet die Devise dann..Ich mach den selben Mist zwar auch,aber das ist ja was anderes,anderen Fehler vorwerfen,sie die dann selbst gern machen.Vorne rum nett und freundlich,hintenrum dann ganz anders sein können.Erwartungshaltung,anderen Ihre mMnung auf zu zwingen,macht man dann klar.das der jenige selbst so ist,bekommt man nur schippische Anworten.Typisch deutsch halt eben „wink“-Emoticon

Sabrina, Leser_In

typisch deutsch ist genau das zu erfragen,was typisch deutsch sei,der deutsche ist Weltmeister im verurteilen von anderen und eine eig. Meinung zu haben ist fast verboten,Bitte nur im System denken!typisch deutsch ist anderen Regeln auf zusetzen an die man sich selbst nicht hält,der deutsche schaut nicht über seinen eigenen Tellerrand hinaus.Am besten muß immer alles in den gleichen Bahnen laufen,typisch deutsch ist ,immer das selbe zu tun ,und andere Ergebnise zu erwarten.Ist Vorsichtig,verschlossen und Eigen.My Home is my Castel halt.Will sich mit Gesellschaftlichen Aspekten nicht auseinander setzten.Wirkt auf Ausländer schnell Unfreundlich ,agressiv und meckert für alles.

Sabrina, Leser_In

Allerdings typisch deutsch ist auch nicht nur negativ ,die Gute Ausblindung,Zuverläsigkeit beim arbeiten,Pünktlichkeit,gute Handwerkskunst,Zielstrebigkeit,zu dem Preis: Wer in Deutschland eine eigene Meinung vertritt eckt an,Hier wird das System denken Groß geschrieben.Der Spanier ist da wesentlich entspannter,legt mehr Wert auf Gesellligkeit und Familienanschluss,typisch deutsch ist auch,das man seine Meinung eher für sich behält,Was könnte der Nachbar von einem Denken,viel zuviele denken in Schubladen,typisch deutsch ist sich zu profelieren,was man alles so hat,typisch deutsch ist ,alles mögliche zu verurteilen,die Kulturellen Unterschiede,Es wird ständig nach Fehlern gesucht., Der typisch Deutsche wirkt auf Ausländer manchmal zu aggesiv und verschlossen.,ist am ehesten am Strand zu hören ,weil er immer was zu schimpfen hat.der deutsche liegt in einem Dornrösschenschlaf und bekommt nicht viel mit,was um ihn rum passiert.der deutsche hinterfragt nichts,glaubt jeden mist der im Fernsehen läuft.Durch falsche Medienberichtserstattung,ist der deutsche leider nicht gerade der toleranteste Meschenschlag.

Manuela Blankenburg, Leser_In

die morgens um 6 Uhr schon in den Hotels am Pool herumschleichen und mit ihren Handtüchern die Liegen besetzen

Ludmilla Bonse, Leser_In

Für mich ist manchmal das Benehmen typisch Deutsch. Und es kann manchmal ganz beschämend sein. Typisch Deutsch ist, wenn der Tourist nur Dinge kauft die er aus seinem Heimatland Deutschland kennt. Am besten Ausschau nach Schnitzel oder Currywurst hält.!!!

Doris Kirch, Leser_In

Aber typisch deutsch ist auch ein gemütliches Zuhause, in dem man sich wohlfühlt. Und dann sind da noch die typisch deutschen Flugpassagiere. Bereits 5 Stunden vor Abflug am Flughafen, trotz Webcheckin. Und beim Auftruf zum Boarding im Laufschritt zum Gate. Streit unter Nachbarn ist typisch deutsch. Hier in Spanien absolut verpönt. Denn hier pflegt man ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis. Also den Maschendrahtzaun bitte in Deutschland lassen. Typisch deutsch sind Touristen, die weiße Socken in Sandalen tragen und nach deutschen Restaurants Ausschau halten um auch im Ausland deutsches Bier und deutsche Gerichte serviert zu bekommen.

EL BE, Leser_In

Typisch deutsch könnte es sein, dass das Handeln des Einzelnen oftmals stark bestimmt wird von der Orientierung an bzw. der Suche nach Regeln, Gesetzen, Verordnungen etc. Vermutlich finden Deutsche darin eher und stärker Halt als beispielsweise Südeuropäer.

Tina Kramhöller, Leser_In

Typisch deutsch ist: für alles gleich den Anwalt im Schlepptau haben :))

Dagmar Grabsch, Leser_In

Ein Spanier der vor einem spanischen Restaurant Leute ansprach, hat mal einem deutschen Meckerpaar hinterhergerufen. \"Hauptsache immer nur Kartoffelsalat.\" - Seitdem ist Kartoffelsalat für mich typisch.

Stephanie Fellner, Leser_In

Wir als Bayern haben im Ausland die Erfahrung gemacht, das Lederhose uä bei den meisten eher Deutsch sind als a Fischsemmel

Angie Sanchez, Leser_In

die Deutchen sind das klagefreudigste Volk auf der Welt

Ludmilla Bonse, Leser_In

Kartoffel jeden Tag essen. Ist typisch Deutsch

Maria Jagow, Leser_In

Ins Ausland reisen und erwarten das jeder deutsch versteht oder sogar spricht :-)

Dr. Klaus Fischer, Leser_In

Die Zeit 1933-45 schmerzt

Die Zeit 1933-45 schmerzt – lass so eine menschenverachtende Periode niemals wieder zu – koste es auch was …. Halt dich an Goethe, Einstein & Co. Dann stell dich mit Tuechtigkeit, Gewissenhaftigkeit, Gründlichkeit und Solidaritaet in den Dienst der neuen Zeit – dem Euroland. Halte die gute Mitte ein (ein osteuropaeischer Politiker warnte in den 20iger Jahren des vorigen Jahrhunderts -leider vergeblich- : huetet euch vor dem deutschen Extremismus, die Deutschen kennen nur ein scharfes „ rechts“ oder „links“ … Das koennte doch in der Zukunft zu schaffen sein – die Mitte!

Rainald Pabst, Leser_In

Ohne großen Patriotismus oder Nationalstolz die Leistungen honorieren und anerkennen. Z.B. lieben wir es wenn gut Fußball gespielt wird- und sei es durch die gegnerische Mannschaft. Dann kann auch schon mal die eigene Nationalmannschaft ausgebuht werden.

Norbert Eckenroth, Leser_In

Ich denke, wir Deutschen sind gründlich. Wir versuchen den Dingen auf den Grund zu gehen. Manchmal verrennen wir uns allerdings auch.

Yvonne, Leser_In

Der deutsche denkt in Kategorien, Schubladen - er muss zwanghaft alles und jeden einordnen können. Wie auch in seiner Wohnung für alles einen geordneten Platz haben muss, möchte er dies auf für sein soziales Umfeld geltend machen. Deswegen gilt auch am Arbeitsplatz die gleiche Regel, und nicht selten hat jeder fest vordefinierte Arbeitsaufgaben. Auch was auf dem Papier steht ist Pflicht: das, was du studierst bist du. Und nun hast du deinen Platz gefunden. Warum sind Deutsche so engstirnig und auf Regeln bedacht? Habt ihr euch nicht mal gedacht, dass es besser ist, der Logik zu folgen und nicht alles im Leben so stringent zu verfolgen? So eine Starrsinnigkeit. In meiner Wahlheimat Frankreich lässt man sich da eher treiben und hat ganz andere Chancen, auch wenn man nicht aus einem bestimmten sozialen Milieu kommt. Schade Deutschland.

Klaus aus Mexiko, Leser_In

Bier & Fussball

Mikha Mekler, Leser_In

Ich mag am liebsten wie Deutsche feiern. Alle quatschen zusammmen und meistens wird es superspät. In London sind die meisten Parties um Mitternacht fertig weil man ja noch die letzte Tube schaffen muss. In Deutschland ist es auch toll, dasß man sich gut tief unterhalten kann auch mit Leuten mit denen man normalerweise nicht so viel gemein hat. Wir teilen uns gerne und besser mit. Leider sind diese beiden Eigenschaften nicht mit typisch deutsch als erste Gedanke verbunden aber das sind meine ersten Gedanken.

Ingrid, Leser_In

Aus dem fernen Mexiko, schaue ich zurück in die alte Heimat und denke / vermisse die deutsche Gemütlichkeit. Typisch deutsche Gemütlichkeit. Eine Weinschorle auf der Holzbank im Biergarten. Der Duft von gebrannten Mandeln auf magischen Weihnachtsmärkten. Seele baumeln lassen an der hamburger Alster. Die Deutschen wissen wie man effizient arbeitet und wie man sich meisterlich erholt.

Jennifer, Leser_In

Der gute alte Gartenzwerg. Ne quatsch, Deutsche sind Pessimisten und zwanghaft zuverlässig

Tina, Leser_In

Socken in Sandalen

Oliver Eckstein, Leser_In

Der typische Deutsche ist überwiegend ein mit Scheuklappen versehener Egomane und verfügt über eine Wahrnehmung, die vielfach nur bis zur Grenze der eigenen Kommune, eventuell hin und wieder auch einmal bis zur Landesgrenze reicht (bei einem Champions League-Finale, EM oder WM-Finale jedenfalls). Internationale Verantwortung für die Krisen unserer Zeit zu übernehmen lehnt der Deutsche genauso klar ab, wie sich vorbehaltlos zu bewährten multinationalen Organisationen wie der NATO zu bekennen, die während des Kalten Krieges und darüber hinaus die Sicherheit seines Einfamilienhäuschens gewährleistet haben. Während der Nahe Osten in einem von fanatischer Religiosität motiviertem Krieg versinkt, der in seiner Brutalität den Kreuzzügen in nichts nach steht, der Terror an Europas Peripherie von den Grenzen Marokkos bis zur Türkei auflodert, Russlands zunehmender Neoimperialismus besonders den Staaten im Osten der EU Sorgen bereitet und hunderttausende von Flüchtlingen jährlich ihr Heil im gelobten Land der EU suchen, scheint die deutsche Gesellschaft der Realität des Jahres 2015 seltsam entrückt. Konflikte und Krisen werden nicht im Sinne einer kollektiven Verantwortung bewertet, wie es der wohlhabendsten Nation des Kontinents eigentlich selbstverständliche Pflicht sein sollte, sondern an den eigenen kleinlichen Bedürfnissen des Alltags gemessen. Während der Wagen wie üblich am Samstag frisch gewaschen auf dem Carport steht, das Konto und der Kühlschrank reichlich gefüllt sind, wähnt sich der Deutsche auf der Insel der Glückseligen und denkt sich: „Solange die Bomben bei all den anderen armen Schweinen hochgehen, geht es mir gut.“

Sebastian Mai, Leser_In

Die Angst wieder alles zu verlieren, was mit Bewusstsein für Tradition, Innovationsdrang, Mühe und Arbeit aufgebaut wurde.

Antonia Alkan, Leser_In

Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Präzision, schweres Essen wenig Toleranz.

Franz Jung, Leser_In

\"My home is my castle\" auch bei uns: Misstrauen Fremden gegenüber, Besorgtheit um das Eigene, Angst vor Überfremdung, Ordnung muss sein, Angst, sich der Flüchtlingsfrage konkret zu stellen: z.Zt. also egoistischer Mangel an Flexibilität! Das bei Einzelnen und auch den deutschen Ländern, und nicht nur bei denen.

Jochen S., Leser_In

Typisch deutsch ist, gerne danach zu fragen, was typisch deutsch sei. Und typisch deutsch ist, bei dieser Frage eher an nicht so gute Eigenschaften zu denken.

Monika Rößler, Leser_In

Toleranz kann Deutschland ein positives Bild vermitteln

Dr. Manuela Torelli, Leser_In

Gute Ideen, an denen irgendetwas auszusetzen ist, kritisieren. Beispielsweise die share economy oder veganes Essen oder die Psychologisierung der Gesellschaft. Angesichts der Nazizeit ist Kritik ein Muss und zwar an allem. Die Dinge oder Menschen so sein lassen, wie sie sind, bedeutet Dummheit, Konservatismus und altmodisch sein. Aber alles was einer Masse gefällt und Geld bringt muss einer Antikapitalismus-Kritik unterzogen werden. Als ob es eklig wäre, Geld zu verdienen und Spaß dabei zu haben. Und dann die Wellness-Kultur: Born-Out skandalisieren wo eigentlich Bore-Out dahinter steckt. So, das schrieb die Deutsche. Nun kommt die Italienerin. Sicherheit, soziale Ordnung, saubere Straßen, der einigermaßen funktionierende Sozialstaat. Demokratie. Transparenz. Die Biowelle und die Versuche der artgerechten Tierhaltung. Die Schulen heute, zu meiner Zeit kein Zollstock mehr, aber mentaler Zollstock. Die Krippen, die es gibt und die Horte, auch wenn es zu wenige sind, und die Versuche, Gleichberechtigung für die verschiedenenen Leute zu erkämpfen, die alle hier frei leben können. Man kann sagen was man will, außer grobem Nazischrott. Wir können hinfahren, wohin wir wollen und für jeden Pickel gibt es eine Beratungsstelle. Viel Spaß in diesem Land - genießt es!

Thorsten Kracht, Leser_In

Eine hart klingende Sprache, eine harte Arbeitsmoral, eine hartes Verhältnis zu Gestaltung: Würde man einen Nichtdeutschen ein Material und eine Form auswählen lassen, die Deutschland charakterisieren sollen, würde vermutlich ein Beton- oder Stahlwürfel dabei herauskommen. Technik und Arbeit auf hohem Niveau wird im Ausland erwartet – vielmehr nicht. Das klare Bild „des“ Deutschen hat eine Tradition und dass es so etabliert und stabil ist, verfolgt eine Intention, die eng mit wirtschaftlichen Interessen verknüpft ist: „Made in Germany“ als Wertanlage. Die Umstrukturierung der Ausbildung in Schule und Studium – Stichworte Bologna und G8 – passen da ins Bild. Sehr schade ist dabei, dass die Vorstellung von Deutschland im Ausland und auch das Selbstbild seiner Bürgerinnen und Bürger dabei auf so grobe und wenige Züge zusammengeschrumpft werden. Deutschland hat neben seiner Tradition als starker Wirtschaftsstandort eben auch tatsächlich eine bedeutende Vergangenheit als Land wichtiger Literaten und Musiker sowie auch bildender Künstler und Kunstwissenschaftler. Im jeweiligen spezialisierten Fachbereich sind sich die Beteiligten auf nationaler und internationaler Ebene dieser Leistungen bewusst – aber eben nur dort. Die allgemeine Ausbildung von Kindern und Jugendlichen in diesen Bereichen wird stetig reduziert und als weniger relevant eingestuft. Die führenden Institutionen des Landes behandeln diese „weichen“ Charakterzüge des Landes bei der Präsentation nach außen leider eher stiefkindhaft, haben doch die damit verbundenen Einrichtungen keine starke Lobby und eine nur zu indirekt auszumachende und schwer klar zu fassende wirtschaftliche Bedeutung. Gerade für die Wahrnehmung Deutschlands in heutigen europäischen und globalen Problemstellungen wäre eine Erweiterung der Selbstdarstellung und Außenwahrnehmung im Sinne einer weniger einseitigen, sondern positiven, vielfältigen Kohärenzbildung aber sicherlich wünschenswert. Angefangen werden müsste hierbei jedoch auf nationaler Ebene in der Ausbildung der jungen Menschen, damit diese sich in ihrer Identitätsformung auf mehr berufen können, als Erfüllung von Arbeitspflicht und Ausbildung von Kompetenzen zur Erreichung materieller Ziele. Vielleicht würde über diesen Weg die zukünftige Deutschland charakterisierende Zuordnung von Form und Material im Ausland eine etwas weniger leichte Aufgabe.

Sabrina Ehrenbrusthoff, Leser_In

Bei nährerer Betrachtung,bin ich eigentlich eher dieser Meinung,Ich hab darüber nach gedacht was richtig wäre und nicht das was alle machen,Das einzige was typisch ist ,ist für die Menschheit,alles zu kategorisieren.Das ist weder Deutsch noch sonst was.Allgemeines Problem ! Worauf es im Leben wirklich an- kommt,wird doch nicht mehr gesehen oder gefühlt.Typisch ist der Dornröschen Schlaf in dem noch so viele liegen.Kartoffelsalat? Ehrlich jetzt?!das trägt nur wieder dazu bei,das Unterschiede gemacht werden,das wieder nur ein Volk verurteilt wird.Es geht immer nur um Vergleiche und Unterschiede,das ist auch der Grund warum ich hier kaum noch was schreibe! Sobald man eine eigene meinung hat,wird man verurteilt und Blöde angemacht.Wer sagt denn das unsere aller Meinung die richtige ist? Zauberwort für die Menschheit ist, Liebe ,Repekt,Akzeptanz,Toleranz,Harmonie,Ehrlichkeit.Und ja auch eine freie Meinung.Typisch ist nur genau das Gegenteil von den Menschlichen Grundwerten zu machen. Wann wird das die Menschheit jemals lernen,man darf niemanden verurteilen!

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