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Was darf gesunde Ernährung kosten?

Für 96 Prozent der Deutschen ist gesunde Ernährung wichtig. Doch kann sich die jeder leisten? Unser Frage lassen wir von den Umweltökonomen Axel Kölle und Christian Geßner, dem Sternekoch Alfons Schuhbeck, sowie dem Leiter des UN-Welternährungsprogramms in Deutschland Ralf Südhoff beantworten.

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Axel Kölle und Christian Geßner, Leiter des Zentrums für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Witten/Herdecke

Geringere bereitschaft geld auszugeben: „lebensmittel müssen den tatsächlichen Preis ihrer herstellung abbilden.“

Die verbraucher in Deutschland sind bei lebensmitteln eher preis- als qualitätsorientiert. Dieses insbesondere nach dem 2. weltkrieg entstandene verhalten schlägt sich im vergleich zu unseren europäischen nachbarn in niedrigeren Preisen und der individuell geringeren Bereitschaft, Geld für hochwertige lebensmittel auszugeben, nieder. vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Diskussion rund um nachhaltigere lebensmittel ist es zwingend erforderlich, diesen Trend zukünftig zu durchbrechen. Zum einen muss die gesellschaftliche aufklärung – hin zu nachhaltigerer und damit gesünderer ernährung – von allen akteuren intensiviert und damit diesen nahrungsmitteln ein höherer Stellenwert zugesprochen werden. zum anderen müssten lebensmittel den tatsächlichen Preis ihrer herstellung – entstanden entlang der gesamten wertschöpfungskette – abbilden. nur diese internalisierung der externen Kosten führt zukünftig zu einer realistischen Preisbildung und berücksichtigt themenfelder wie z.b. die Kosten des Klimawandels oder bildungsprogramme in Drittländern zur verminderung der Kinderarbeit. um dieses ziel zu erreichen, müssen in einem ersten Schritt die relevanten gesellschaftlichen gruppen verstärkt in richtung nachhaltigerem Konsum – Qualität statt Quantität – aufgeklärt und gesunder ernährung ein höherer Stellenwert gegeben werden.

Ralf Südhoff, Leiter der des UN-Welternährungsprogramms in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Glücksfall teures essen: „Für 1000 kalorien Fleisch müssen 7000 kalorien getreide in ein tier gesteckt werden.“

Nahrungsmittel sind heute weltweit so teuer wie selten zuvor. Dies könnte ein glücksfall sein – doch bislang ist es eine tragödie. woran liegt das? Die Ära der nahrungsmittelüberschüsse ist vorbei. Dies liegt zum einen an der guten nachricht, dass sich in china, indien oder brasilien viele menschen mehr essen leisten können. Die schlechte nachricht: Dabei übernehmen sie westliche ernährungsgewohnheiten, wie einen hohen Konsum von Fleisch und milchprodukten. Dadurch wird immer mehr getreide zu tierfutter und weitgehend verbrannt: um 1000 Kalorien Fleisch zu produzieren, müssen im Schnitt 7000 Kalorien getreide in ein tier gesteckt werden. Dies verschärft die Welternährungskrise: nur noch ein kleiner teil der heutigen ernten wird zu lebensmitteln. Über ein Drittel wird allein zu tierfutter, rund 5-6% zu bioenergie. Kosmetikprodukte tun ihr übriges, ebenso wie die Spekulation. Das angebot kann mit der boomenden Nachfrage nicht Schritt halten. heute erleidet die welt rund viermal mehr wetterdesaster pro Jahr und damit durch Dürren und Fluten zerstörte ernten als noch vor 20 Jahren. Dabei sind hohe nahrungsmittelpreise eine riesige chance: Dreiviertel der hungernden sind Kleinbauern, landarbeiter, viehzüchter. Für sie könnte der boom ein glücksfall sein, wenn sie eine chance hätten, auf Kredite, beratung und eine andere agrarpolitik im norden. wenn wir nur wollen, haben wir alle mittel, um den hunger weltweit zu besiegen.

Alfons Schuhbeck, Sternekoch

hochwertige lebensmittel halten gesund: „auch Fertiggerichte haben ihre berechtigung.“

in den 1950er-Jahren gab man in einem deutschen haushalt knapp 50 Prozent des einkommens für nahrungsmittel aus. heute sind es 11 Prozent. einerseits ist das eine gute entwicklung: es bedeutet ja, dass Sattwerden erschwinglich geworden ist. aber leider ist das nur ein teil der wahrheit. Krankheiten wie Diabetes nehmen zu, auch die Dickleibigkeit bei Kindern. mit hochwertigen nahrungsmitteln könnte man etwas dagegen tun. Darf ich es ein bisserl überspitzt formulieren: Für viele ist es kein Problem, geld fürs auto auszugeben - da darf das motoröl gerne 39 euro kosten. aber für eine Flasche hochwertiges olivenöl möchte man nicht mehr als 1,99 euro bezahlen. Die wertschätzung gegenüber den lebensmitteln geht mit der wertschätzung des eigenen Körpers einher. Der braucht hochwertige lebensmittel. und das muss nicht heißen: teure. viele gute Zutaten, z. B. Kartoffeln, Gemüse, Kräuter, aber auch gewürze enthalten jede Menge wertvoller Inhaltsstoffe, Vitamine, Mineralstoffe. Wenn man sie mit Fingerspitzengefühl behandelt, z. b. bei milder hitze gart, bleiben die Inhaltsstoffe erhalten und kommen dem Körper zugute. ich weiß, es ist für Familien heute nicht leicht, jeden tag frisch zu kochen. auch Fertiggerichte haben ihre berechtigung. wichtig ist, dass die Qualität stimmt, dass man sich bei den Produkten auch an den Jahreszeiten orientiert und sich ausgewogen ernährt. und dazu leisten auch Kräuter und gewürze einen wertvollen beitrag.

Klaus Wetterling, Leser_In

Sie muss einen wirtschaftlich gut geführten Bauernhof ernähren können.

Josef von Stackelberg, Leser_In

Sehr geehrte Damen und Herren, die Frage geht in dieser Art am Kern vorbei. Es geht nicht primär darum, was gesunde Ernährung kosten darf, sondern welche Anforderungen gesunde Ernährung erfüllen muss. Gesunde Ernährung soll dem Körper all die Nähr- und sonstigen Stoffe geben, die dieser benötigt, um nicht krank zu werden. Meiner Erfahrung nach ist gesunde Ernährung die beste Medizin bzw. das beste Wirkmittel gegen die üblichen saisonal bedingten Krankheiten, z.B. Grippen, Schnupfen ... oder sogar gegen diverse Alterserscheinungen. Meine Familie und ich ernähren uns bewusst, das heißt, wir kaufen die Lebensmittel in bestimmten Supermärkten und Fachgeschäften. Dabei interessieren uns nicht die Kennzeichnungen wie \"Bio\" oder dergleichen, die Auswahl erfolgt nach dem Geschmack, nach der Sauberkeit der Auslagetheken, nach der Frische der Ware, nach der Anforderung der Ernährungsvielfalt, wozu neben all dem Gemüse und den Kohlehydratträgern auch Fleisch und Fisch sowie Milch und Milchprodukte gehören. Dafür geben wir im Monat für einen zweieinhalb-Personen-Haushalt etwa siebenhundert Euro für Lebensmittel aus; der Vollständigkeit halber sei hinzugefügt, dass wir im Verhältnis zu anderen viel essen und dass wir auch bei den Getränken gezielt einkaufen, also kein billiges Mineralwasser, keine billigen Nektare; wir trinken sehr viel Wasser und teure Teesorten. Des Weiteren ernähren wir uns fast ausschließlich von frischen Zutaten, da ich vermute, dass in den Fertiggerichten, so schonend sie nach den Marketing-Strategen der Hersteller zubereitet sein mögen, eine Menge der gesundhaltenden Stoffe durch das Kochen zerstört wurde, abgesehen davon, dass die Fertiggerichte mit viel zu viel Stärke angereichert werden und völlig übersalzen sind. Ich bezeichne diese Nahrung als Holzfälleressen, weil man nur mit Arbeiten wie Holzfällen genügend Energie benötigt, um die Kalorien zu verbrennen und sein Gewicht zu halten. Ich habe in meinem Leben etwa zwei Mal bei Aldi eingekauft und etwa fünf Mal in anderen Discountläden und war jedes Mal erstaunt, wie wenig Geld ich für einen vollen Einkaufswagen ausgeben musste. Geschmeckt hat mir das Zeug jedoch nie, der Grund, warum ich diese Läden fürderhin mied. Wir geben das Geld lieber für unsere Gesundheit aus als für einen Pauschalurlaub auf einer der südeuropäischen Inseln oder in einem der weltweit gelegenen \"Paradiese\", wo sich die Hälfte der deutschen Bevölkerung tummelt, die sich das Reisen neben dem Aldi-Konsum leisten zu können glaubt. Mit freundlichen Grüßen Josef von Stackelberg

Nico, Leser_In

Lebensmittel sollten - so wie alle Produkte - immer die ökologischen und gesellschaftlichen Kosten beinhalten. Z.B. die Pestizide im Grundwasser, Antibiotika im Fleisch, CO2 etc. Dadurch würden die vermeintlich \"billigen\" Produkte und Lebensmittel wesentlich teurer und ihr wahrer Wert bzw. die wahren Kosten sichtbar! Das wärs :-)

René Mertens, Leser_In

Ich halte es mit Herrn Schuhbeck: Die Wertschätzung für gutes Essen muss steigen. Dann stellt sich die Frage \"Was darf gesunde Ernährung kosten\" gar nicht mehr. Denn wir sind dann bereit für sie auch tiefer in die Tasche zugreifen und stattdessen auf den ein oder anderen Luxus zu verzichten. So besitze ich seit längerer Zeit kein eigenes Auto mehr, stattdessen nutze ich kostengünstiges Car-Sharing. Für das so gesparte Geld gehe ich ein Mal im Monat mit meiner Frau sehr gut essen.

Andi Ernst, Leser_In

Wir müssen aufpassen, dass wir keine us-amerikanischen Verhältnisse bekommen. Dort ist der 5-Liter-Kanister Limonade bezahlbar, eine gesunde Alternative bleibt aber den Besserverdienenden vorbehalten. Wenn Süßigkeiten, Fast-Food und Fertiggerichte das einzige bezahlbare sind, was wird dann aus der Gesellschaft? In Deutschland sehen wir es bereits: Fettleibigkeit nimmt zu. Und die bringt viele Krankheiten mit sich. Die wirken sich auf das Gesundheitssystem und auf die Versicherungssummen aus, die jeder einzelne von uns aufbringen muss. Es kann daher nur im Interesse aller sein, dass eine gesunde Ernährung nicht nur bezahlbar ist, nein, dass sie von der Gesellschaft auch angenommen wird.

Lutz Bauermeister, Leser_In

Die beiden besserverdienenden Autoren beziehen sich auf eine \" gesellschaftliche Diskussion \" von etwa 10 bis 12% der -grünen- Bevölkerung.Die übrigen 90% sollen mit ideologisch errechneten,also höheren Preisen moralisch zwangsbeglückt werden.Der kurze Beitrag enthält vier Mal den Imperativ \"müssen oder zwingen\", insbesondere zur Gehirnwäsche der blöden Gesellschat. Brave New World! Die Preisbildung des Marktes wird von den beiden Ökonomen ausgeblendet. Merke: Jeder darf im Reformhaus kaufen.Keiner darf im Reformhaus kaufen müssen

Fadua L, Leser_In

So viel wie nötig, so wenig wie möglich!

Gourmet Nelly, Leser_In

meine Tipps für einen gesunden und günstigen Speisezettel: 1. Wocheneinkäufe machen, keine Monats oder tageseinkäufe. Für einen Monat ist es schwer einzuteilen, wer täglich kauft hat überhaupt keinen Überblick auf die ausgaben. 2. Auf Angebote achten. Wenn etwas im Preis reduziert ist, ruhig auf Vorrat kaufen. Verderbliche Lebensmittel können eingefroren werden. 3. Viel Gemüse. Das kann man nicht oft genug wiederholen. Und ich meine nicht den Mais in der Chilli con carne, sondern wirklich Gerichte mit dem Hauptbestandteil Gemüse. 4. Wenig wegschmeissen! 80 kg wirft jeder von uns pro jahr weg.. davon sind 50 kg vermeidbar. da fragt man sich warum alle über hohe Preise jammern? anscheinend ist es noch nicht teuer genug, sonst würde nicht so viel im Müll landen. Das wars erst mal von mir, wer noch weitere Informationen sucht findet im internet auf jeden fall auch viele Foren, wo das Thema ausführlich diskuttiert wird. Guten Appetit an alle und frohe Weihnachtszeit

MarvKe, Leser_In

Gesunde Ernährung darf nur soviel kosten, dass sich es jeder leisten kann! Wenn man in einen Bio-Supermarkt geht.. ist man auch schnell wieder draußen. Sowas können sich nur Managerehefrauen leisten.. Jetzt muss man sich mal vorstellen, dass Hartz IV empfänger im Monat mit 374€ auskommen müssen. Wie soll man da mal eben 8€ für ein Stück rindfleisch ausgeben??? Also Tierschutz in allen Ehren, aber da ist mir mein eigenes leben erst mal mehr wert, als das von anderen lebewesen. Klingt hart.. aber ist so.

Amira, Leser_In

Diese frage interessiert mich brennden, denn als Studentin mit schmallem Budget ist es echt schwer für mich (grade zum Ende vom Monat) mich gesund zu ernähren. Als ich noch zu hause gewohnt hab, gab es immer frische Sachen.. jetzt gibts immer nur Dosen und Fertiggerichte.. Wer mir Tipps geben kann, das wäre echt nett!!

Felicitas, Leser_In

Der deutsche Hunger nach billigen Produkten verleitet die Lebensmittel-Industrie zu immer neuen Skandalen. Ohne nachzudenken greifen wir zu Turbo-Mast-Hähnchen, geriebenem Discount-Käse und Press-Schinken. Hackfleisch für 3,99 Euro hinterfragen wir nicht, sondern freuen uns über das Schnäppchen im Einkaufswagen. Doch was ist wertvoller als unser eigener Körper? Nichts. Er sollte uns Besuche auf dem Wochenmarkt und Einkäufe beim Bauern in der Region oder lokalen Fleischern einfach wert sein.

Mr. Good, Leser_In

Ich bin nun seit 12 Jahren Vegetarier und kann es jedem empfehlen. Es stimmt nicht, das der Mensch sich ohne Fleisch auf dem Speisezettel nicht gesund ernähren würde. Das kann ich selbst nur bezeugen. Habe mich noch nie besser gefühlt. Und ja: es ist auch billiger. Seit meinem Fleischverzicht speise ich wesentlich hochwertiger. Französischer Käse zum Nachtisch ist zwar für einen Veganer tabu, mir und meinen Gästen schmeckt er aber vorzüglich. Teures Olivenöl.. kein problem mehr. Nur bei Schokolade bin ich immer noch zurückhaltend (wegen de Kinderskalven an der Elfenbeinküste, das geht gar nicht). Viele Grüße! Mr. Good

Paula K, Leser_In

Das meiste wurde schon gesagt.. aber eines fehlt definitiv: Wenn man weniger Fleische essen würde, rettet man jeden tag die Leben von unschuldigen Lebewesen, schützt das Klima und nebenbei ist es auch noch biller! Da muss man doch ganz automatisch seine gewohnheiten anpassen.. verstehe einfach nicht warum das immer noch so wenige Leute machen %(

Max, Leser_In

Wenn man über die Preise von Lebensmitteln redet, darf man nicht vergessen, dass es weltweit zu Aufständen kam, weil Menschen ihre Grundnahrungsmittel nicht mehr bezahlen konnten. Es kann nicht sein, dass die Banker, nachdem sie ihre alte spielwiese verbrannt haben, nun mit der lebensgrundlage von Millarden menschen ihre profite erwitschaften wollen. Termingeschäfte sind okay, aber nur wenn sie den Interesse der Erzeuger und verbraucher dienen..!

TPK, Leser_In

Eigentlich nicht viel. Also sie muss nicht viel kosten. 1. Schritt: zu hause essen, Auch wenn man denkt \"Ein Döner für 3,5€ ist genauso teuer wie wenn ich jetzt erstmal einkaufen gehe..\" stimmt das nicht. Denn wenn man hackfleisch und Gemüse kauft, kostet das vlt 5€, aber dafür hat man auch 3 Portionen.. 2. Schritt: Wocheneinkäufe machen und nichts nachkaufen. Das hat den Vorteil, dass man sein Budget genau im Auge hat und man benutzt die Einkäufe einfach viel effektiver, wenn man sich angewöhnt 1-2 mal in der Woche \"Restessen\" zu kochen. Dann gibts es natürlich im Supermarkt noch viele Sachen, wo man Geld verschleudern kann.. Je greller die Werbung, umso schlechter das Preis-leistungs-Verhältnis..

Edith, Leser_In

Ich würde gerne mehr für Lebensmittel bezahlen, so wie es Ihre Experten einstimmig fordern. Das große ABER folgt allerdings auf dem Fuße. Denn nur weil etwas teuer ist, heißt es noch lange nicht, dass es eine höhere Qualität hat! Die Lebensmittelindustrie hat sich die Suppe selbst eingebrockt: Wenn ich als Verbraucher keine Chance habe, die Qualität verlässlich zu vergleichen.. dann orientiere ich mich natürlich am Preis! Wenn in No-Name-Produkten haargenau das Gleiche wie in Markenprodukten steckt.. welches sollte man dann wohl kaufen? Oder andersrum gefragt: Warum soll ich für die Verpackung und die Werbung der Marketingprodukte zahlen?? Für Qualität würde ich bezahlen, für meine eigene Reizüberflutung nicht..!

Hobbykoch, Leser_In

Was darf gesunde Ernährung kosten? So viel wie Sie möchten natürlich. Wenn man selbst kocht, merkt man schnell wofür man sein Geld ausgibt: Nämlich nicht für die Ernährung (die ist billig zu haben, 4€ machen 4 leute satt) sondern für den Genuß. Wer einen Braten ansetzt, wird den vom Metzger kaufen. Ob man dazu in fett fritierte Pommes oder kurz blanchiertes Gemüse reicht, macht preislich keinen Unterschied. Insofern hat Schuhbeck durchaus recht, wenn er sagt, dass die Esskultur hierzulande den Bach runtergeht. Bei uns haben wir deshalb eine alte aber fast vergessene Regel eingeführt: Um 19 Uhr gibts Essen und alle haben da zu sein. Seit dem weiß ich auch wieder wie es meinen Töchtern in der Schule geht. Es ist ein schönes Gefühl, zu einer festen zeit mit seiner Famillie zusammen zu sitzen. Ich kann es jedem empfehlen!

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Wie verändert uns das Internet?

In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Internetnutzer verdoppelt. Was hat das für Auswirkungen? Eine Antwort auf diese Frage geben der Abenteurer und Autor Denis Katzer, die Vize-Präsidentin der EU-Kommission Neelie Kroes und der Musiker Udo Jürgens.

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Denis Katzer, Abenteurer und Autor, www.denis-katzer.com

Das internet als abenteuer: „Zehntausende leser begleiten meine Expedition in Echtzeit.“

Das internet ist für mich ein virus, der mit raketengeschwindigkeit in die letzten winkel unserer erde vordringt. Selbst in abgelegenen urwäldern ist es möglich mit einem Satellitentelefon e-mails zu empfangen, bilder und texte zu versenden. Die können in Sekundenbruchteilen von jedem erdenbürger gelesen werden. eine revolutionäre technik. vor 20 Jahren kostete es ein kleines vermögen, ein lebenszeichen per Fax oder telefon aus indien zu senden. Die zeit hatte eine andere Dimension. Sie war zweifelsohne langsamer. Die welt war unterschiedlicher, vielfältiger und auch interessanter. Die individualität des einzelnen war Fakt. Durch die globale vernetzung werden die menschen sich trotz unterschiedlicher Hautfarbe und Herkunft immer ähnlicher. als einer der ersten abenteurer weltweit war es durch das internet für uns bereits 1999 möglich live von unserem 7.000 Kilometer langen Fußmarsch durch australiens wüsten zu berichten. Pro monat sahen bis zu 45.000 menschen unsere expedition. ich kann mit hilfe des internets meine Berichte in Buchform veröffentlichen. Dieser bericht z. b. erreicht Deutschland aus der fernen mongolischen taiga in der meine Frau und ich seit 15 monaten leben. Den letzten winter verbrachten wir hier mit einem der letzten rentiernomaden unserer erde. zehntausende von lesern können unsere abenteuer in echtzeit begleiten. Das internet hat uns unabhängiger gemacht.

Neelie Kroes, Vize-Präsidentin der EU-Kommission

Gemeinsame Lösungen finden: „Das internet hilft uns, Probleme billiger und schneller zu lösen.”

Das internet verbindet uns auf eine neue art und weise. ich glaube, wir beginnen erst, die verschiedenen Facetten der auswirkungen der digitalen welt zu verstehen. Dank des internets begreifen wir, welche macht wir als individuen haben: wir können neue arten von communities bilden. wir haben mehr Möglichkeiten, unsere Gesellschaft zu verändern. Es öffnet uns die Augen, damit wir verstehen, dass wir mehr von den Führungspersönlichkeiten und von den unternehmen erwarten können. es ist ein Klischee, zu behaupten, dass das Internet eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Revolution sei. Aber ich denke, dass wir mit informationen auf eine ganz neue art und weise umgehen, weil wir das internet haben. wir müssen nicht mehr so viele informationen wie früher selbst im Kopf behalten, aber wir müssen wissen, wo wir sie finden können. Natürlich fällt es einem dabei manchmal schwer, sich von der beeindruckenden digitalen technologie loszureißen. Daher denke ich, sich in altmodischer manier hier ein wenig zurückzuhalten ist sicherlich ebenso wichtig, wie seiner neugier freien lauf zu lassen. und wenn ich an all die großen herausforderungen denke, die wir meistern müssen: unterstützung für die alternde bevölkerung, Staatsschulden, Klimawandel – um all diese herausforderungen zu bewältigen, brauchen wir das Internet. Es hilft uns, unsere Probleme billiger und schneller zu lösen.

Udo Jürgens, Sänger und Komponist

Eine handvoll Freunde reicht

Ich habe versucht das thema internet, soweit überhaupt möglich, in meinen liedern „völlig vernetzt“ und „Du bist durchschaut“ aufzugreifen. es ist die geschichte der Kameras, die in jeden garten gucken, nahezu in jede wohnung, in jedes haus. ob es einem passt oder nicht – alles wird öffentlich. Doch das Internet eröffnet auch neue chancen. Die Jugend wächst mit den modernen medien auf und verändert so, bewusst oder unbewusst, die welt. eigentlich geht es ihnen zuerst nur um den Spaß. Dann tauschen sie sich über private belanglosigkeiten aus und stellen plötzlich fest, dass sie sich über die gleichen ungerechtigkeiten ärgern. Das kann dazu führen, dass ganze regierungen in Schräglage geraten. gleichzeitig wird es immer schwieriger zwischen relevanten und überflüssigen Informationen zu unterscheiden. im internet verschwimmen die grenzen. eine weitere gefahr birgt die tatsache dass das Internet nichts vergisst. So kann eine unbedachte Äußerungen, eine unbequeme Meinungen oder ein freizügiges Fotos zum lebenslangen Karrierekiller werden. ohne möglichkeit auf Widerruf. Diese Freundschafts-Manie in den Social networks ist sowieso lächerlich. ich möchte nicht „everybody’s Darling“ sein. Das ist wischiwaschi. Man muss Profil und Stil haben. Und das schafft eine gewisse Distanz. eine handvoll echte Freunde ist schon eine gute Quote. mehr brauche ich nicht. „Freunderl“, wie man in Österreich sagt, habe ich ohne ende.

Klaus Wetterling, Leser_In

Es vergrößert die Kluft zwischen denen, die es vernünftig zur Weiterbildung bzw. Berufsausübung einsetzen und denen, die fast auschließlich konsumieren.

Matthis Huster, Leser_In

Im Jahr 1990 wurde der erste Webserver, mit der sich darauf befindlichen Website, in Betrieb genommen. Seitdem hat sich das Internet weit verbreiten und eine unglaubliche Entwicklung genommen. Man kann es auf mobilen Geräten nutzen und es bietet uns unzählige Möglichkeiten. Aber welchen Einfluss hat es eigentlich auf die Menschen ? Wie verändert uns das Internet ? Durch das Internet können wir sofort mit Menschen auf anderen Kontinenten in Kontakt treten, wir können uns viele Informationen, zum Beispiel über die politische Lage in Syrien, beschaffen. Darüber hinaus bietet das Internet die Leistung Millionen von Menschen zu verbinden, was dazu führen kann, dass sich Gruppen und Bewegungen bilden, die auf Missstände hinweisen und ihre Meinungen kundtun. Auch für Schüler ist das Internet wichtig. Bei Referaten oder Ähnlichem wird es meistens als einzige Quelle genutzt, da es eine riesige Masse von Informationen bietet. Zwar können im Internet auch falsche Informationen vorhanden sein, aber wenn man lernt sich im Internet zu bewegen, kann man diese identifizieren, von den wahren Informationen unterscheiden und ausschließen. Alles in allem kann man sagen, dass das Internet uns stark verändert. Wir haben davon einen riesigen Nutzen, doch es gibt auch wenige negative Punkte, die aber meiner Meinung nach nicht viel Gewicht haben.

Luisa Appel (15 Jahre), Leser_In

Ein Klick, der Internetbrowser ist geöffnet. Ein weiterer Klick, das Suchfeld ist ausgewählt. Ein paar Tasten werden gedrückt, die Suche wird gestartet und schon eröffnet sich uns eine Vielfalt an Informationen, gesammelt von allen Menschen dieser Welt. Es ist das Phänomen Internet, welches zurzeit in aller Munde liegt. Die verschiedensten Ansichten und Meinungen werden darüber in Umlauf gebracht. Das Internet verändert uns, meiner Meinung nach, positiv. Es eröffnet uns neue Türen. Wir sind nun in der Lage schnelle und einfache Lösungen für unsere Probleme zu finden, und erkennen, dass wir mit eben diesen Problemen nicht allein dastehen. Ich denke, dass uns sehr viel erleichtert wird. Nicht nur wenn man Hilfe braucht, sondern auch die Kontaktaufnahme zu Menschen, die weit entfernt sind. Durch diese neue Technologie sind wir in der Lage mit anderen Leuten zu kommunizieren, auch bei Kilometern von Entfernung. Wir müssen nicht zu Hause sein um das Festnetztelefon zu benutzen oder Briefe zu schreiben. Das Internet ermöglicht uns Mobilität, die es vorher nicht gab. Für mich ist das Internet nicht aus meinem Leben wegzudenken. Es hat mich von klein auf begleitet und mir den Alltag erleichtert. Natürlich können auch Probleme auftreten. Gerüchte können in sozialen Netzwerken in Umlauf gebracht werden und Suchtgefahr besteht. Aber wo gibt es Nachteile dieser Art nicht? Das Internet ist bei angebrachter Anwendung eine Bereicherung für unser Leben.

Renato, Leser_In

Wir begreifen heute noch nicht das Ausmaß, in dem uns das Internet verändert. Denn Computer, Vernetzung und Hyperlinkstrukturen werden unsere Denkweise dauerhaft beeinflussen. Die digitalen Medien werden sich in uns einschreiben, ohne dass wir es wollen und ohne dass wir es merken.

Lutz Koch, Leser_In

Das Internet ist ein Ort der Begegnung. Was früher die Brieffreundschaft war, ist heute eine Begegnung im Online-Forum oder ein Austausch via Twitter. Andere Menschen und andere Kulturen kennenzulernen ist mit Hilfe des Internets deutlich einfacher, als es noch für unsere Eltern und Großeltern gewesen ist.

Ute Ziss, Leser_In

Als Mitglied der Generation X begann ich meine Internet-Nutzung zunächst ganz vorsichtig, im täglichen Business, Google, Wikis, alles nicht mehr wegzudenken. Heute, nach fast vier Wochen Weiterbildung zum Social Media Manager (IHK) sage ich: wir können es auch, wir brauchen nur einen qualifizierten Schubs, aber dann geht es richtig los.

Prof. Dr. Anja Lüthy, Leser_In

„Wer ist denn außer Ihnen noch in diesem Internet?“, an diesen Satz der Chefredakteurin einer Fachzeitschrift aus dem Jahr 1996 kann ich mich noch gut erinnern. „Glauben Sie wirklich, dass das etwas für Krankenhäuser ist? Können die sich das überhaupt leisten?“, fuhr sie fort, als ich dort meinen Artikel „Internet und Intranet@Krankenhaus“ anbot. Mein Buch zum selben Thema verkaufte sich damals sehr schleppend. Der ehemalige Gesundheitsminister Horst Seehofer war weitsichtiger: Im Vorwort vertrat er die Meinung, dass die Internettechnologie sehr zukunftsträchtig sei. Bis heute sind nicht einmal 20 Jahre vergangen. Ein Leben ohne Internet ist nicht mehr vorstellbar, denn wer ernst genommen werden will, recherchiert Antworten zu Fragen sofort online; er nutzt die Möglichkeit, andere Menschen zur Lösung von Problemen zeitnah über das Internet zu kontaktieren. Das Internet hat mein Leben in allen Bereichen verändert. Ich würde sogar soweit gehen: Ohne Internettechnologie wäre ich nicht da angekommen, wo ich heute bin, sowohl in beruflicher als auch in privater Hinsicht. Mein Wissen wäre wahrscheinlich halb so groß, mein Freundeskreis halb so klein und meine Reisen halb so schön - weil ich ja dank Internet vorher erfahre, wie es anderen Menschen da gefallen hat, wo ich hin möchte. Zu meinem schreibfaulen Sohn, der jetzt im Ausland studiert, hätte ich - weil es ja „whats up“ nicht gäbe – kaum Kontakt. Früher hätte ich nur erahnen können, wie es ihm geht; heute weiß ich es dank seiner „short messages“. Anfang der 90 iger Jahre hat alles mit einfachen Webseiten begonnen, die weltweite „Online- Besuche“ erlaubten: Bei Unternehmen, in Universitäten, Krankenhäusern und bei privaten Leuten, die sich „damals schon“ Webseiten zugelegt hatten. Dem E-commerce wurden zunächst schlechte Chancen eingeräumt. Als ich im Jahr 2000 anfing, bei Internet - shops Geschenke zu bestellen, wurde ich im Freundeskreis als „lieblos“ kritisiert. Heute zeigen mir dieselben Freunde stolz ihre Online – „Schnäppchenkäufe“. Weil Web 2.0 jedem die Möglichkeit bietet, rund um die Uhr seine Meinung im Internet kundzutun, reduziert sich der Einfluss von Print- und Fernsehmedien. Man spricht sogar von der Macht, die Konsumenten haben, Umsätze oder Eischaltquoten von Rundfunk- und Fernsehsendern zu beeinflussen, wenn sie in Online - Portalen ihre Meinung äußern und andere vom Konsum abschrecken. Ob die Veränderungen soweit gehen werden, dass meine Enkelkinder in 40 Jahren die Entbindung ihrer Kinder „selbstverständlich live bei YouTube“ übertragen lassen werden, bleibt abzuwarten.

Henry Paul, Leser_In

Das Internet ist eine WERBE-Plattform. Alles, was eingestellt wird ist Werbung und soll Aufmerksamkeit erzeugen. Zum grössten Teil kommerziell, ziemlich oft privat-kommerziell. Die meisten user denken, dass das Internet kostenlos sei, ist es aber nicht (Werbekosten) (es zahlt jemand anders). 50% aller businesses im Internet sind kriminell oder gesetzwidrig ( Studie Harvard) Die \"berühmte Suchmaschine Google ist keine solche, sie antwortet NICHT mit Quelen oder Adressen, sondern sie repliziert das was sie kommerziell für wichig hält. Die sozialen Netze sind nicht sozial, weil sie die Mitgliedschaft zum Spionieren und Weiterverkaufen von Daten benutzt, sind also echt a-sozial. Nichts, was das Netz kann oder macht, ist neu oder notwendig. Alles kann man ohne Netz machen. Oft ist es schneller, billiger, zuverlässiger, und stimmiger. Ein verkürztes Fazit: Das Internet ist ein Vehikel , um der IT-Branche in rascher Folge neue Umsätze und neue Geschäftsfeder zu eröffnen - also wird der user instrumentalisiert zum alleinigen echten Nutzen der IT-Industrie. Der dramatische NEGATIVE neben-Effekt ist, dass ds Internet wie eine Krake alle Gesellschaftsschichten und -Bereiche durchdringt und unsere menschliche Kultur de-gradiert auf die verkaufbaren und geldwerten Mechanismen unter einem anderen Vorwand. Der Mensch wird dadurch sukkzessive entmenschlicht!, verblödet!, eindimensionaler!, Ultra-Konsument!, zum Anschaffen von immer mehr Internet-use angestiftet. Bilder, Video, Musik, Fotos, Heiders, machen die Internet-Welt zur globalen megalomanene BLÖD-Zeitung des digitalen Zeitalters. Alleine die extreme kriminalität zeigt, dass die Menschen schon brainwashed sind: in der normalen Welt würden wir dieses kriminelle Muster NIE tolerieren.

Ernst Jacob, Jun., Leser_In

Das Internet verändert uns Menschen nicht. Im Gegenteil, es verschafft uns, erstmals in der Menschheitsgeschichte, die Möglichkeit, uns selber zu entfalten. Und zwar so, wie wir Menschen in Wirklichkeit sind. Jede und Jeder hat, durch das Internet, heute die Möglichkeit, alles, zumindest virtuell, zu konsumieren, was es auf der Welt gibt. All das, was früher nur einem engen Kreis von Auserwählten vorbehalten war, gehört heute zum Allgemeingut. Eigentlich gut. Zumindest für die, die daraus etwas zu machen wissen. Weniger gut für die anderen, aber für die gibt es wenigstens ESO-TV, SHIVA und andere Lebenshelfer auch am TV, und natürlich auch im Internet! Dümmer werden wir also, auch wegen dem Internet, nicht. Und ein Grossteil von uns auch nicht gescheiter.

TCP-IP, Leser_In

Indem es uns jegliche Informationen permanent zur Verfügung stellt, macht uns das Internet auch abhängig. Ich merke mir nichts mehr, ich merke mir stattdessen wie ich es finden kann. Vor einigen Jahren noch konnte jeder mindestens 10 Telefonnummer auswendig, heute liest man die verzweifelten Aufrufe, wenn jemand sein Handy verloren hat. Wir halten mit mehr Menschen Kontakt, aber dafür viel oberflächlicher. Früher hätte mir niemand gesagt er habe \"heute noch um 15 Uhr einen Slot frei für Kaffee\"!!! Wer früher keine echten Freunde hatte, las viel oder guckte TV.. heute twittert er.

Anna, Leser_In

Durch das Internet kann ich meinen Freund jeden tag sehen, auch wenn er 3.000 km entfernt lebt. Ohne das Internet wäre unsere Liebe nicht möglich..! <3

Pete, Leser_In

So: Inbox - 3629 ungelesene Mails Facebook - 180 Veranstaltungseinladungen und neue \"Freunde\" Spiegelonline - jeden Morgen 20 Minuten statt 2€ am Kiosk Qype - bevor ich in ein restaurant gehe, habe ich schon eine Meinung über den Kellner. Und wehe er entspricht ihr nicht, dann gibts aber null Sterne! google - weil ich in einem sozialen Brennpunkt wohne, bekomme ich die Hälfte der Ergebnisse auf türkisch oder arabisch angezeigt

G.E., Leser_In

Mittlerweile kann jeder Piepvogel seine Meinung im Netz kundtun. Dadurch bekommt man schnell das Gefühl, dass die Gesellschaft dümmer geworden ist. Ist sie aber meiner meinung nach nicht, nur gibt es jetzt einen Platz wo dumme meinungen unzensiert veröffentlicht werden können. Mit den Zeitungen war (hihi) es aber nicht anders.. da gab es auch Schund und Juwelen nebeneinander im Kiosk. Insgesamt habe ich aber ein gutes gefühl! Meine Empfehlung des tages www.ted.com ! das sind Meinungen die es wert sind zu veröffentlichen :)

M.L., Leser_In

Alles verändert sich durch das Internet. Eine twitterrevolution gibt es mit sicherheit nicht, aber der arabische Frühling wurde, und davon bin ich überzeugt, nur dadurch möglich, dass die menschen auf ein mal sehen konnten, wie es im rest der Welt aussieht.. nämlich viel besser. Wie ein im Zoo geborenes Tier, kann man nur unzufrieden mit etwas sein, wenn man weiß, dass es besser geht. Auch wenn der Vergleich hinkt, zeigt er doch, dass freiverfügbare informationen jede Art von Ungerechtigkeit besiegen können. Längst sind jedoch die großen Spieler dazu übergegangen Informationen nicht mehr zu unterdrücken, sondern lieber zu fälschen! Wir haben noch einen langen Weg vor uns.

Max, Leser_In

Ich merke es bei mir selber: die Konzetration leidet. Erst denkt man (vielleicht gerade als Student^^) wie wahnsinnig buisy man ja seie und fühlt sich wie ein Supermanager.. aber die vielen offenen Tabs beweisen mir das gegenteil. Wer das bezweifelt, mache doch bitte den folgenden Test: Wie lange kannst du es aushalten, wenn eine neue E-mail eintrifft, bis du deine bisherige Aufgabe unterbrichst (und damit auch die Konzentration) und die E-Mail \"nur ganz kurz\" liest? Uberzeugt?

skeptiker, Leser_In

werden alle sensations geil,leichgläubig und wortkarg. internet is ne schöne sache aber eswird zuviel miss braucht.und der staatnutzt esnur um uns zu überwachen.......stasi 3.0 lebt

Eberhard Tannenborg, Leser_In

Haltungsschäden! Verlust der flüssigen Redeweise! Unsportlichkeit! Das sind die negativen Seiten, die uns das Internet mit seiner Anziehung beschert. Positives: günstig und leicht weltweite Kontakte aufbauen und pflegen zu können.

Martin Waltz, Leser_In

Fluch oder Segen? Das Internet lässt Menschen zusammenrücken und gleichzeitig auseinander driften. Wenn soziale Kontakte nur noch Online - per Klick - gepflegt werden ist das eine erstzunehmende Entwicklung. Fragen werden heutzutage nicht mehr von Menschen beantwortet, von denen man Rat erwarten kann, sondern von Google. Der richtige Umgang mit den Möglichkeiten und Gefahren sollte bereits an der Schule thematisiert werden.

Udo Juergens, Leser_In

Ich habe versucht das Thema Internet, soweit überhaupt möglich, in meinen Liedern „Völlig vernetzt“ und „Du bist durchschaut“ aufzugreifen. Es ist die Geschichte der Kameras, die in jeden Garten gucken, nahezu in jede Wohnung, in jedes Haus. Ob es einem passt oder nicht – alles wird öffentlich. Doch das Internet eröffnet auch neue Chancen. Die Jugend wächst mit den modernen Medien auf und verändert so, bewusst oder unbewusst, die Welt. Eigentlich geht es ihnen zuerst nur um den Spaß. Dann tauschen sie sich über private Belanglosigkeiten aus und stellen plötzlich fest, dass sie sich über die gleichen Ungerechtigkeiten ärgern. Das kann dazu führen, dass ganze Regierungen in Schräglage geraten. Gleichzeitig wird es immer schwieriger zwischen relevanten und überflüssigen Informationen zu unterscheiden. Im Internet verschwimmen die Grenzen. Eine weitere Gefahr birgt die Tatsache, dass das Internet nichts vergisst. So kann eine unbedachte Äußerungen, eine unbequeme Meinungen oder ein freizügiges Fotos zum lebenslangen Karrierekiller werden. Ohne Möglichkeit auf Widerruf. Diese Freundschafts-Manie in den Social Networks ist sowieso lächerlich. Ich möchte nicht „Everybody’s Darling“ sein. Das ist Wischiwaschi. Man muss Profil und Stil haben. Und das schafft eine gewisse Distanz. Eine Handvoll echte Freunde ist schon eine gute Quote. Mehr brauche ich nicht. „Freunderl“, wie man in Österreich sagt, habe ich ohne Ende.

Denis Katzer, Leser_In

Das Internet ist für mich ein Virus, der mit Raketengeschwindigkeit in die letzten Winkel unserer Erde vordringt. Selbst in abgelegenen Urwäldern ist es möglich mit einem Satellitentelefon E-Mails zu empfangen, Bilder und Texte zu versenden. Die können in Sekundenbruchteilen von jedem Erdenbürger gelesen werden. Eine revolutionäre Technik. Vor 20 Jahren kostete es ein kleines Vermögen ein Lebenszeichen per Fax oder Telefon aus Indien zu senden. Die Zeit hatte eine andere Dimension. Sie war zweifelsohne langsamer. Die Welt war unterschiedlicher, vielfältiger und auch interessanter. Die Individualität des Einzelnen war Fakt. Durch die globale Vernetzung werden die Menschen sich trotz unterschiedlicher Hautfarbe und Herkunft immer ähnlicher. Als einer der ersten Abenteurer weltweit war es durch das Internet für uns bereits 1999 möglich live von unserem 7.000 Kilometer langen Fußmarsch durch Australiens Wüsten zu berichten. Pro Monat sahen bis zu 45.000 Menschen unsere Expedition. Ich kann mit Hilfe des Internets meine Berichte in Buchform veröffentlichen. Dieser Bericht z. B. erreicht Deutschland aus der fernen mongolischen Taiga in der meine Frau und ich seit 15 Monaten leben. Den letzten Winter verbrachten wir hier mit einem der letzten Rentiernomaden unserer Erde. Zehntausende von Lesern können unsere Abenteuer in Echtzeit begleiten. Das Internet hat uns unabhängiger gemacht.

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Wie handelt unser Mittelstand global?

Neue Märke, neue Chancen? Der deutsche Mittelstand investiert trotz Krise weiter im Ausland. Wie das geschieht, beschreiben Mario Ohoven, Präsident des Verbands mittelständischer Wirtschaft, Hiltrud Seggewiß, leitende Geschäftsführerin der Nordsee GmbH und  Ulrich Erfort, Direktor der Deutschen Internationalen Schule in Jakarta

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Mario Ohoven, Präsident Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) und Präsident des Dachverbandes European Entrepreneurs (CEA-PME) in Brüssel

Die auslandsaktivitäten steigen: „Je kleiner das unternehmen, desto höher die hürden, die es zu überwinden gilt.“

Deutschland dürfte in diesem Jahr exportweltmeister werden. erheblichen anteil daran haben die rund 3,6 millionen mittelständischen unternehmen. Für sie sind auslandsaktivitäten ein wichtiger Faktor für dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg. Mehr als 1.200 „hidden champions“ zählen mit innovativen Produkten und Dienstleistungen „made in germany“ zu den weltmarktführern. insgesamt ist nahezu die Hälfte der Mittelständler mit weniger als fünf millionen euro Jahresumsatz auf ausländischen märkten tätig. Studien zufolge wollen zwei Drittel der im ausland tätigen unternehmen ihr engagement in den nächsten drei Jahren ausweiten. Erste Schritte führen deutsche mittelständler zumeist zu den europäischen nachbarn. im Fokus liegen die mittelund osteuropäische Staaten. Stellen sich dort erfolge ein, rücken neben china und indien zunehmend die Schwellenländer in asien und Südamerika in den blick. auslandsmärkte stellen mittelständische unternehmer vor erhebliche Probleme. Unterschiedliche rechtssysteme und traditionen der zielländer müssen berücksichtigt werden. eine weitere Schwierigkeit ist die Finanzierung: Je kleiner das unternehmen, desto höher sind die hürden, die es zu überwinden gilt. Der BVMW baut seit 2006 ein eigenes internationales netzwerk für den mittelstand auf. heute helfen weltweit 31 repräsentanzen mit etwa 200 experten bei der markterschließung. Denn erfolg im ausland stärkt die heimatstandorte und sichert Beschäftigung in Deutschland.

Hiltrud Seggewiß, leitende Geschäftsführerin der Nordsee GmbH

Qualität überall gewährleisten: „Gerade hatten wir in kairo und dubai mehrere Filialen eröffnet, da begann die revolution.“

Die „nordsee“ wurde vor 115 Jahren in bremerhaven gegründet, seinerzeit sogar mit eigener Fangflotte. Seitdem haben wir uns mit 408 Filialen im in- und ausland und etwa 6.000 mitarbeitern zum Kompetenzführer in den Feldern „Fischgenuss“ und „Systemgastronomie“ entwickelt. Der deutsche markt mit ca. 20 mio. Kunden ist unser Kernmarkt. Dennoch hat das unternehmen seine internationalisierung nach 2007 verstärkt. Positive erfahrungen auf den märkten Österreich, Schweiz und tschechien führten zur Eröffnung von Restaurants z. B. in ungarn, Polen und rumänien. nicht überall auf der welt war die expansion sofort erfolgreich. Kulturelle unterschiede bei mitarbeitern und Kunden sind ebenso zu bedenken wie einfuhr- und zollbestimmungen. Denn die mit „nordsee“ assoziierte Frische und Qualität der waren muss überall auf der welt gewährleistet sein, unabhängig davon, ob die Filialen in eigenregie oder mit Franchisepartnern laufen. Dann gibt es ereignisse, die selbst einen kapitalstarken mittelständler neu herausfordern. gerade hatte das unternehmen in Dubai und in Kairo mehrere Filialen und Restaurants eröffnet, da begann die Revolution. Plötzlich ging es nicht mehr um markterweiterung, sondern darum, mitarbeiter in Sicherheit zu bringen. Der mittelstand ist sich seiner verantwortung für mitarbeiter bewusst. Daher prüft unser Unternehmen seine weitere internationale expansion genau und investiert vornehmlich in die oben genannten erfolgsmärkte.

Ulrich Erfort, Direktor der Deutschen Internationalen Schule Jakarta

Arbeiten unter den Palmen: „Mancher bleibt unversehens zehn oder mehr Jahre im ausland.“

Unter Palmen arbeiten und einmal im Jahr für drei wochen nach Deutschland. wer träumt nicht davon, für einige Jahre im ausland zu arbeiten oder der regnerischen heimat für immer den rücken zu kehren. wer als expat für eine deutsche Firma ins ausland geht, kann diesen traum leben. Die wichtigsten Voraussetzungen sind: Offenheit gegenüber fremden Kulturen, sehr gute Sprachkenntnisse und die Bereitschaft, sich auf neue herausforderungen einzulassen. mit guter vorbereitung lassen sich die ersten Schwierigkeiten leicht meistern. Auch Familien finden recht schnell anschluss. vor allem wenn ihre Kinder eine deutsche auslandschule besuchen. Dann hat man die möglichkeit sich auf die mentalität der menschen einzustellen und deren Kultur kennenzulernen. Die Zeit in der Fremde ist oft schneller zu ende, als man denkt. und dann steht man vor der entscheidung: zurück nach Deutschland, an einen anderen Standort im ausland oder gar bleiben. nicht selten haben sich Kontakte ergeben, sind familiäre bindungen entstanden, haben Kinder einen neuen Freundeskreis gefunden. gründe für einen längeren verbleib gibt es viele. Deshalb fällt es vielen schwer, sich wieder auf den weg zurück nach Deutschland zu machen. und so bleibt mancher expat, der nur drei Jahre bleiben wollte, unversehens zehn oder mehr Jahre im fremden land. wobei ihm dieses immer vertrauter und Deutschland immer fremder wird.

Klaus Wetterling, Leser_In

Er benötigt Fortbildungseinrichtungen (z.B. die IHKs) und Messen mit speziellen Angeboten für Berufsgruppen.

Caro Treml, Leser_In

Anders als Herr Erdmann glaube ich nicht, dass ein Unternehmen international tätig werden muss, um zu überleben. Im Gegenteil es wäre traurig, wenn der deutsche Binnenmarkt nicht in der Lage ist, die Nachfrage für die \"eigenen\" Unternehmen zu generieren. Aber vielleicht ist das auch ein generelles Problem, der derzeitigen Wirtschaftspolitik: Statt Angebot immer weiter auszubauen, sollte man zunächst über den Endverbraucher nachdenken. Seine Position auch finanziell stärken und so die Nachfrage für eine langfristig erfolgreiche Marktwirtschaft generieren.

Rolf Erdmann, Leser_In

Unser Mittelstand wagt viel und gewinnt viel. Der Schritt ins Ausland ist wichtig und richtig. Denn was passiert, wenn man nicht expandiert und sich somit neuen, wichtigen Absatzmärkten zuwendet, zeigt der Fall Opel. Nach der Übernahme durch General Motors durften keine Fahrzeuge in vielversprechenden Märkten, wie Brasilien abgesetzt werden. Das Ende war somit vorprogrammiert und es dürfte nur wenig überraschen, dass der Konzern jetzt die Produktion in seinem Bochumer Werk einstellen muss. Was im Großen gilt, beweist sich auch im Kleinen. Globalen Handeln ist nicht nur gut, es ist notwendig, will man den wirtschaftlichen Erfolg seines Unternehmens langfristig garantieren.

Kilian, Leser_In

Im Schatten der großen Konzerne wagen sich die mittleren und kleineren deutschen Unternehmen immer weiter ins Ausland. Ich finde dazu haben Sie allen Grund, egal wo ich im Urlaub bin: deutsche Produkte gelten immer als absolut hochwertig und zuverlässig. Mit so einem Image (und einer stabilen Wirtschaftslage) kann man den KMUs nur dazu raten auch über die Lndesgrenzen hinweg zu denken. Schöne Grüße aus dem Ruhrpott

Jan-Klas Brommel, Leser_In

In Australien gibt es Aldi, in Polen Filialen der Modemarke Bench, in den USA sind die Treter von herrn Dassler heiß begehrt und unsere französischen Nachbarn genießen Chocolat de Kinder.. deutsche Marken sind in der Welt seit jeher beliebt.

R.F., Leser_In

Manchmal traut man wirklich seinen Augen nicht: Als ich in Shanghai mein treues Fahrrad reparieren wollte, musste ich erst lange nach einer Fahrradwerkstatt suchen. Als ich endlich eine Werkstatt gefunden hatte, kann man sich meine Verwunderung vorstellen ,als mir der Verkäufer stolz erklärte, dass er nur Schläuche von Schwalbe verkaufe! Die würden einfach am schnellsten liefern und den Kunden können er sogar erzählen, diese Schläuche würden nie kaputt gehen. Der Mittelstand handelt also durchaus global.

Max G., Leser_In

Vorallem handelt er umsichtig und langfristig. In einer fremden Kultur kommt man mit Überheblichkeit nicht weit, das mussten Einige erst schmerzhaft lernen.

Peter Halm, Leser_In

Für den starken Mittelstand wird Deutschland weltweit beneidet, das weiß auch die Politik. Um so mehr freut es mich, wenn dieser nun - nach einer längeren Beobachtungsphase - verstärkt im Ausland agiert. Während sich global Player teilweise überstürzt nach Fernost orintierte, hat der Mittelstand einmal mehr seine Verbundheit zu traditionellen Werten demonstriert, indem er auf langsamen und langfristigen Aufbau von Beziehungen setzte. Nur weil im Nachbarland eine große Nachfrage zu verzeichnen ist, muss man noch keine Fabrik aufbauen. Wenn jahrelang bekannte Kontakte aber schätzen, dass die Nachfrage stabil bleiben wird, ist es eine Überlegung wert. Ih wünsche jedem Unternehmer, der mit den Nachbarländern ins Geschäft kommen will, viel Erfolg und die gewisse Ausdauer!

Eckert Bargeld, Leser_In

Auch wenn ich mit meiner Antwort nicht ganz den Kern der Frage treffe, ich handle stets nach dem Prinzip: \"Global denken, lokal handeln\"; und würde mir das auch von KMUs wünschen. Nach den Sternen zielen und mit geringem Kapital die Welt verändern wollen, dass ist nicht deren Aufgabe, meine ich. Ihre eigenen Emissionen reduzieren, umweltverträglicher Produzieren, Waren lokal beziehen, um Transportwege einzusparen - DAS sind kleine, lokale Änderungen, welche sich auch global auswirken.

Ulrich Erfort, Leser_In

Unter Palmen arbeiten und einmal im Jahr für drei Wochen nach Deutschland. Wer träumt nicht davon, für einige Jahre im Ausland zu arbeiten oder der regnerischen Heimat für immer den Rücken zu kehren. Wer als Expat für eine deutsche Firma ins Ausland geht, kann diesen Traum leben. Die wichtigsten Voraussetzungen sind: Offenheit gegenüber fremden Kulturen, sehr gute Sprachkenntnisse und die Bereitschaft, sich auf neue Herausforderungen einzulassen. Mit guter Vorbereitung lassen sich die ersten Schwierigkeiten leicht meistern. Auch Familien finden recht schnell Anschluss. Vor allem wenn ihre Kinder eine deutsche Auslandschule besuchen. Dann hat man die Möglichkeit sich auf die Mentalität der Menschen einzustellen und deren Kultur kennenzulernen. Die Zeit in der Fremde ist oft schneller zu Ende, als man denkt. Und dann steht man vor der Entscheidung zurück nach Deutschland, an einen anderen Standort im Ausland oder gar bleiben. Nicht selten haben sich Kontakte ergeben, sind familiäre Bindungen entstanden, haben Kinder einen neuen Freundeskreis gefunden. Gründe für einen längeren Verbleib gibt es viele. Deshalb fällt es vielen schwer, sich wieder auf den Weg zurück nach Deutschland zu machen. Und so bleibt mancher Expat, der nur drei Jahre bleiben wollte, unversehens zehn oder mehr Jahre im fremden Land. Wobei ihm dieses immer vertrauter und Deutschland immer fremder wird.

Hiltrud Seggewiss, Leser_In

Die „Nordsee“ wurde vor 115 Jahren in Bremerhaven gegründet, seinerzeit sogar mit eigener Fangflotte. Seitdem haben wir uns mit 408 Filialen im In- und Ausland und etwa 6.000 Mitarbeitern zum Kompetenzführer in den Feldern „Fischgenuss“ und „Systemgastronomie“ entwickelt. Der deutsche Markt mit ca. 20 Mio. Kunden unser Kernmarkt. Dennoch hat das Unternehmen seine Internationalisierung nach 2007 verstärkt. Positive Erfahrungen auf den Märkten Österreich, Schweiz und Tschechien führten zur Eröffnung von Restaurants z. B. in Ungarn, Polen und Rumänien. Nicht überall auf der Welt war die Expansion sofort erfolgreich. Kulturelle Unterschiede bei Mitarbeitern und Kunden sind ebenso zu bedenken wie Einfuhr- und Zollbestimmungen. Denn die mit „Nordsee“ assoziierte Frische und Qualität der Waren muss überall auf der Welt gewährleistet sein, unabhängig davon, ob die Filialen in Eigenregie oder mit Franchisepartnern laufen. Dann gibt es Ereignisse, die selbst einen kapitalstarken Mittelständler neu herausfordern. Gerade hatte das Unternehmen in Dubai und in Kairo mehrere Filialen und Restaurants eröffnet, da begann die Revolution. Plötzlich ging es nicht mehr um Markterweiterung, sondern darum, Mitarbeiter in Sicherheit zu bringen. Der Mittelstand ist sich seiner Verantwortung für Mitarbeiter bewusst. Daher prüft unser Unternehmen seine weitere internationale Expansion genau und investiert vornehmlich in die oben genannten Erfolgsmärkte.

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