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Wo schöpfen wir Mut?

Berge erklimmen oder sich dem Alltag zu stellen – Mut hat viele Gesichter. Was gibt Ihnen Kraft?

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Harry Wörz, viereinhalb Jahre unschuldig inhaftiert

Entschädigung für ein Fehlurteil: „Der Freispruch und die folgende öffentliche Rehabilitation sind sehr wichtig für mich.“

Eingesperrt im Gefängnis, kein Vertrauen in die Justiz mehr, die einen so schändlich enttäuscht hat. Gefangen in Trauer über das Erlebte. Aber nicht verlassen und allein. Denn da sind die Besuche, auch von Pfarrer Knop aus meinem Heimatort. Ich kannte ihn vorher nicht, aber er kommt mich besuchen. Wir haben viele gute Gespräche und aus Fremden werden gute Freunde. Er richtet mich auf, wenn ich niedergeschlagen bin und er kämpft für mich. Für eine Chance auf eine Wiederaufnahme und einen gerechten Prozess. Für meine Freiheit. Seine Unterstützung und sein selbstloser Einsatz machen mir Hoffnung, dass alles zu einem guten Ende kommen wird. Leider kann er meinen Freispruch nicht mehr selbst erleben. Der Freispruch und die darauf folgende öffentliche Rehabilitation sind sehr wichtig für mich. Aber damit beginnt ein neuer Kampf, ein Kampf um eine gerechte Entschädigung für das erlittene Unrecht. Auch hierbei helfen mir Freunde und natürlich meine Familie, jeder auf seine eigene Weise. Die Unterstützung von so vielen Menschen in all den Jahren seit meiner Festnahme dauert bis heute an. Darüber bin ich sehr dankbar, denn mir ist bewusst, dass dies nicht selbstverständlich ist. Deren Beistand und aufrichtige Anteilnahme an meinem Schicksal gibt mir den Mut bei Schwierigkeiten und Niederlagen nicht aufzugeben, sondern durchzuhalten und weiter zu kämpfen.

Iryna Solonenko und Nataliya Schapeler, Mitbegründerinnen der Initiative „Euromaidan Wache Berlin“

Chancen für eine neue Demokratie in der Ukraine

Die Präsidentschaftswahl am 25. Mai war ein wichtiger Test für die fragile Demokratie der Ukraine. Zum ersten Mal seit 1991 gab es im ersten Wahlgang eine Mehrheit für einen Präsidentschaftskandidaten. Die Ereignisse auf dem Maidan in Kiew haben den Weg dafür geebnet. In den letzten Wochen ist es der Zivilgesellschaft gelungen, das Parlament dazu zu bringen, die Gesetze zur Korruptionsbekämpfung sowie zur Verbesserung des Zugangs zu Informationen zu verabschieden. Weitere Gesetze sind auf der Agenda. Der Systemwechsel war und ist eine Kernforderung der Demonstranten auf dem Maidan: Statt der schamlosen Ausbeutung der staatlichen Ressourcen und Institutionen durch einige mächtige Individuen muss ein bürgerlicher Rechtsstaat entstehen, in dem die Gesellschaft die Politiker zur Rechenschaft ziehen kann. Die Menschen haben zuerst in Kiew gewonnen und nun im zweiten Schritt der ganzen Welt gezeigt, dass ihre politischen Präferenzen und Zukunftsvorstellungen nicht mit dem linken oder rechten Parteienflügel verbunden sind. Aber sie müssen weiter mutig sein. Real existierende Probleme im Land und die, die ins Land „exportiert“ wurden, bedürfen der Lösung. Die Zivilgesellschaft der Ukraine ist stärker geworden. Sie hat an Selbstvertrauen und Eigenverantwortung gewonnen. Daraus schöpfen wir die Hoffnung, dass diesmal – anders als nach der Orangenen Revolution – die Chance genutzt wird, eine konsolidierte Demokratie aufzubauen.

Adriana Lettrari, Geschäftsführerin von Wendekind gUG

Wendekinder nach dem Mauerfall

Die dritte Generation Ostdeutschland (ca. 1975 bis 1985 in der DDR Geborene) hat schon in jungen Jahren erlebt, dass sich eine neue Erfahrung hinter der Grenze einer alten befindet. Ihre besondere Herausforderung lag darin, gemeinsam mit ihren Eltern nach 1989 ein schwieriges Terrain zu betreten, ohne eine Lösung oder ein Bild für den neuen Weg im Kopf zu haben. Was hat die Wendekinder in dieser Transformation innerlich getragen? Welche Kompetenzen und Ressourcen haben sich daraus entwickelt, die auch für eine europäische und globalisierte Zukunftsgestaltung relevant sind? Nach 25 Jahren Mauerfall stellen sich viele diese Frage im Rahmen des „Netzwerks 3te Generation Ostdeutschland“. Heute sind sie mit ihrer doppelten Sozialisation Botschafterinnen und Botschafter zweier Welten und vereinen Ost und West in ihrer Persönlichkeit, vergleichbar mit Diplomatenkindern. Sie können darauf vertrauen, dass ihre Transformationskompetenzen ihnen die Grundlage geben, mit ungewissen und unvorhersehbaren Situationen produktiv umzugehen. Mut hat zuerst immer leere Hände. Verbunden mit ihrem Wissen und ihren Ressourcen kann die Dritte Generation Ost jedoch besonderen Mut schöpfen, um ihren kreativen gesamtgesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Dieser ist für uns alle im 21. Jahr- hundert von höchster Relevanz.

Kathrin Engel, Mitarbeiterin der Geraer Interventionsstelle für Opfer häuslicher Gewalt

Den Mut sichtbar machen: „4.000 Schüsseln bedeuten 4.000 Menschen die Mut hatten.“

Wo schöpfen Betroffene von häuslicher Gewalt Mut? Auf dem Marktplatz in Weimar. Im Regen gemeinsam umringt von staunenden Passanten, behutsam immer wieder Wasser aus dem Brunnen schöpfend und in 4.000 Schüsseln, Tassen, Töpfe spendend. Wasser wie Mut schöpfen. Das vereint und macht das Ausmaß häuslicher Gewalt sichtbar. 4.000 Frauen und Männer sowie 4.000 Kinder, die Gewalt zu Hause miterleben. 4.000 Menschen, die Mut hatten einen Weg und Hilfe zu suchen. Inspiriert von der Aktion „Wieder Mut schöpfen“ des Frauennotrufes Winterthur initiierten Thüringer Interventionsstellen im Mai 2012 eine Kampagne, welche schon Nachahmung in Sachsen und Baden-Württemberg fand. Ich bin mir sicher, dass wir Menschen an verschiedenen Orten und Zeiten durch selbst Erlebtes oder durch Erfahrungen, die andere für uns sichtbar machen, Mut schöpfen. Diese Erlebnisse erinnern an eigene Kräfte oder zeigen Wege auf, die wir bisher nicht gedacht haben. Es gibt mehr als nur eine Möglichkeit. Wir haben in Deutschland verschiedenste Beratungsstellen, Notrufe, Frauenhäuser. Polizei und Gerichte können Maßnahmen zum Schutz ergreifen. Immer mehr Ärzte sind sensibilisiert. Das macht Mut. Zum Reden, zum Ansprechen, zum Wahrnehmen und Unterstützen. Mut, um Veränderungen anzugehen und aufzuzeigen. Wichtig ist auch, sich zu öffnen. Der Mut dazu kann geweckt werden, indem wir zeigen, wir sind da. Vielleicht gemeinsam auf dem Markt in Ihrer Nähe.

Ben Kohlert, Leser_In

Persönlich ahlte ich mich an den Aphorismus \"Es ist solange unmöglich bis jemand es schafft\". Das bedeutet für mich, nicht auf andere zu schauen, wenn ich etwas wirklich will. Selbst der Prozess des \"Es Versuchens\" macht für mich Sinn und meine teilweise selbst von mir im Innersten für unmöglich gehaltetenen Erfolge bestätigen mich darin. Genau so viel Mut erfordert es aber auch, irgendwann loszulassen, wenn man sicher sein kann, alles versucht zu haben. Vielleicht schafft es ja ein anderer.

Sonja, Leser_In

In einem gut gekochten Eintopf!! Wenn ich aus Möhren, Kartoffeln und Zweibeln ein wohltuendes und kräftigendes Gericht kochen kann, dann werd ich das für meine sonstige Situation ja wohl auch hinkriegen :)

Gerald, Leser_In

Mut ist die Bereitschaft ein Risiko einzugehen. Ob dass der Sprung von einer Klippe ist oder die Entscheidung gemeinsam ein Kind zu kriegen, niemand kann mir die Last meines Lebensrisikos abnehmen. Als Belohnung winken uns Freunde (der Mut sich zu entschuldigen, ohne zu wissen, ob sie angenommen wird), Lust (der Mut jemanden anzusprechen, ohne zu wissen, wie die Person reagiert), Zuversicht (wenn sich ein Teilerfolg einstellt), Spannung, Glücksgefühle, manchmal Geld und immer das gute Gefühl es überhaupt gewagt zu haben.

Betram Kogelhupf, Leser_In

In den Augen meiner Kinder, bei Gesprächen mit guten Freunden, beim Genießen der Morgensonne (die gibt auch nie auf), wenn ich sehe wie andere, die nichts haben, trotzdem noch das Leben genießen.

Zsuza K., Leser_In

Der Blick in die Wolken erinnert, dass wir nicht fliegen. Der Blick in den Abgrund erinnert, dass wir nicht ewig leben. Doch wer klar sieht, der hat noch das Wichtigste.

Markus, Leser_In

Wir leben in einem Wunder von Welt, wir selbst sind ein Wunder. Ob er das Geschenk annimmt, ist jedem selbst überlassen.

Jessica, Leser_In

Wenn mal wieder alles schief läuft und jeder wirklich jeder gegen mich ist (wie grade bei der Jobsuche), habe ich folgendes Rezept: Den Blödmann aufmalen und meiner Katze das Blatt zum zerreißen/spielen geben. Das hat er dann davon und ich weiß, dass doch nicht alle gegen mich sind.

n.röseler, Leser_In

im bauch und im herzen

Alex, Leser_In

Mut entsteht immer dann, wenn man das Risiko eingeht sich zu überfordern oder zu scheitern –

Till Graupner, Leser_In

Beim herumspinnen mit Freunden und wenn daraus manchmal ein Plan entsteht, den man verwirklichen kann und dies gelingt.

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Welche Cloud ist wasserdicht?

Können wir uns nach dem NSA-Skandal überhaupt noch im Internet sicher fühlen? Diskutieren Sie mit!

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Autorenkollektiv Klaus Wallenstein, (Pseudonym)

Für einen Neuanfang, jetzt!: „Das Web 2.0 hat sich längst als Kapitalismusprojekt entlarvt.“

Die Bilanz von einem Jahr Edward Snowden ist ernüchternd. Die Politik hat bisher keine sichtbaren Konsequenzen aus der Überwachungsaffäre gezogen. Die Massenüberwachung und Menschenrechtsverletzungen finden noch immer statt. Eine soziale Bewegung für den Schutz und die Rechte im Internet existiert nicht. Die Digital Natives spielen politisch keine Rolle. Das gefeierte Web 2.0 ist längst als Kapitalismusprojekt und Überwachungsmaschine entlarvt. Und die nächste Stufe der vollständigen Datenerfassung, das „Internet of Things“, wird bereits umgesetzt. Wir stehen damit vor der Herausforderung, den entfesselten digitalen Leviathan technisch, politisch und ethisch zurückzuschlagen, BEVOR in einer tiefer gehenden Vernetzung letzte Privaträume der Ausspähung preisgegeben werden. Diesem „Internet of Things“ muss mit dem Web 3.0 ein Projekt der Freiheit entgegengestellt werden, damit es überhaupt noch Freiheit gibt. Es muss ein offenes Netz und ein Netz der Grundwerte werden, damit es überhaupt noch Grundwerte gibt. Das Web 3.0 ist eine Herausforderung für Technik und Politik, die nur gemeinsam die Freiheit im Internet zurückerobern können. Deutschland als Hochtechnologieland kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Hier müssen die Technologien und die politischen Instrumente entwickelt werden, Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit zu ermöglichen – sowohl für die digitale als auch die reale Welt.

Julian Wolf, Redakteur des Webportals Gulli.com

Komfortabel bedeutet meist unsicher: „Die Nutzerdaten von Dropbox waren zeitweise nahezu ungeschützt.“

Cloud-Speicherdienste sind komfortabel. Mit beinahe jedem internetfähigen Gerät lassen sich zuvor hinterlegte Dateien jederzeit und überall abrufen. Nicht jeder Nutzer weiß jedoch, dass er Firmen wie Google mit seiner Mitgliedschaft enormes Vertrauen entgegenbringt. Letztlich landen alle Daten auf Servern, über deren Sicherheit sich der Anwender nicht im Klaren sein kann. Werden sensible E-Mails durch die Organisation des jeweiligen Dienstleisters beispielsweise auf Dateispeichern innerhalb der Vereinigten Staaten abgelegt, ist sicher, dass die nationalen Geheimdienste leicht auf die verwahrten Informationen zugreifen können. Eine weitere Stolperfalle kann die fehlerhafte Sicherheitsinfrastruktur eines Cloud-Speichers sein. So akzeptierte beispielsweise der Anbieter Dropbox 2011 nach einem fehlerhaften Update jedes Passwort, wodurch nahezu alle Daten der Nutzer ungeschützt waren. Die mangelnde Transparenz der Dienstleister führt zwangsweise dazu, dass man die Sicherheit der gespeicherten Daten aus den Augen verliert. Um vor allen Gefahren geschützt zu sein, bleibt nur die Möglichkeit, sich selbst um die Absicherung seiner Uploads zu kümmern. Verschlüsselt der User seine Informationen eigenständig (via AES256) und lädt sie erst anschließend in die Cloud, kann auch die NSA zum aktuellen Zeitpunkt nichts mit den Dateien anfangen. Inwiefern die betroffenen Daten diesen Komfortverlust jedoch wert sind, muss der Benutzer letztlich selbst beurteilen.

Albrecht Beutelspacher, Professor für Mathematik an der Universität Gießen

Das Problem der Verschlüsselung

Theoretisch ist es einfach: Man verbindet eine Nachricht aus Nullen und Einsen Bit für Bit mit einem zufälligen Schlüssel. Dieses Verfahren ist absolut sicher, aber praktisch unbrauchbar, weil der Schlüssel so lang ist wie der Klartext – und an den Empfänger übermittelt werden muss. Die Kryptographie von heute hat sehr positive Aspekte: Public-Key-Kryptographie. Hier braucht man zum Verschlüsseln keine Geheiminformation, nur zum Entschlüsseln. Dadurch entfällt der Schlüsselaustausch zwischen Teilnehmern, eine grundsätzliche Schwachstelle. Einfache Struktur. Früher hieß es „je komplexer, desto schwerer zu durchschauen“, heute weiß man „je einfacher, desto besser ist es mathematisch überprüfbar“. Skalierbare Sicherheit. Man kann die Schlüssellänge vergrößern, so dass man Verfahren – im Prinzip – beliebig sicher machen kann. Veröffentlichte Verfahren. Heute werden (fast) alle Verfahren veröffentlicht und jeder kann sich daran versuchen. Wenn ein Verfahren auch so nicht geknackt wird, gilt es als sicher. Die Geheimdienste setzen allerdings nachwievor auf Geheimhaltung. Generelles Problem: Mathematik und Algorithmen sind das eine, das andere ist die praktische Umsetzung. Man realisiert Algorithmen in Software. Auf die müsste man sich verlassen können. Kann man aber nur bedingt, denn überall lauern Trojaner. Zum Beispiel könnte die Software behaupten, die Daten zu verschlüsseln, in Wirklichkeit aber...

Thorsten Urbanski, Public Relations Manager der G DATA Software AG und Leiter der TeleTrusT-Arbeitsgruppe „IT-Security made in Germany“.

TRUST IN GERMAN SICHERHEIT: Starke Argumente für deutsche IT-Security-Anbieter: „Unternehmen sollten auf eine No-Backdoor- Garantie des Security-Herstellers achten.“

German Engineering ist weltweit das Synonym für hervorragende Technologien und ausgezeichnete Produkte. Der Mittelstand gilt dabei als Innovationsmotor der deutschen Wirtschaft. Die hohe Konzentration auf Neuentwicklungen ist im europäischen Vergleich einzigartig. Nach Analysen von GeCapital befanden sich im vergangenen Jahr 44 Prozent aller mittelständischen Patente im Besitz hiesiger Unternehmen. Es ist daher nicht verwunderlich, das mittelständische Unternehmen immer stärker in den Fokus von Cyberspionen und OnlineKriminellen geraten. 40 Prozent aller Unternehmen verzeichneten laut BKA bereits Angriffe auf ihre Netzwer- ke. Die effektive Absicherung der IT- Infrastruktur vor Gefahren von außen und innen ist daher von existenzieller Bedeutung. Das Vertrauen in die Integrität der eingesetzten Sicherheitslösung ist dabei immens wichtig. Unternehmen müssen sich darauf verlassen können, dass der Anbieter in seiner Software keine Hintertüren für Geheimdienste oder andere staatliche Behörden implementiert hat. Eine Unterscheidung bei der Bewertung von Schadcode aus eCrime-Quellen oder von Geheimdiensten darf es daher nicht geben. Ein wichtiger Aspekt, der gerade nach den Enthüllungen von Edward Snowden bei der Auswahl des Anbieters eine wichtige Rolle spielen sollte. Standortvorteil Deutschland Im Unterschied zu deutschen Unternehmen haben US-Firmen seit Einführung des US Patriot Acts im Jahr 2001 kaum die Möglichkeit, sich gegen staatliche Einflüsse zur Wehr zu setzen. Sie sind per Gesetz zu einer Kooperation mit Behörden, wie NSA oder CIA, verpflichtet. Überträgt man diese generelle Verpflichtung auf amerikanische IT-Security-Hersteller, wie beispielsweise Virenschutz-Hersteller, so wären auch diese zu einer Kooperation mit den Geheimdiensten verpflichtet. Eine effektive Abwehr von Cyberspionage gegen deutsche Unternehmen würde hierdurch deutlich erschwert. Anders sieht die Situation bei deutschen IT-Security-Herstellern, wie der G DATA Software AG, aus. Diese unterliegen einer anderen Gesetzgebung und sind dazu verpflichtet, den hohen Anforderungen des deutschen Datenschutzgesetzes zu entsprechen. Auf „German Sicherheit“ zu setzen – das heißt auf Lösungen aus Deutschland – bietet Unternehmen Dank einer klaren und unmissverständlichen Gesetzeslage handfeste Vorteile.

Dieter Kempf, Präsident des Branchenverbands Bitkom

Schritte für eine sichere Unternehmenscloud

Eine wasserdichte Cloud im Sinne einer hundertprozentig sicheren IT-Umgebung gibt es nicht. Es geht vielmehr darum, die eigenen IT-Systeme so sicher wie möglich zu machen und sensible Daten vor schnüffelnden Geheimdiensten, kriminellen Hackern oder neugierigen Wettbewerbern zu schützen. Dabei müssen Unternehmen nicht auf die Vorteile der Cloud-Technologie verzichten. Der Großteil der Cloud- Installationen sind so genannte Private Clouds, bei denen IT-Ressourcen wie Programme oder Speicherplatz über ein internes Netzwerk zur Verfügung gestellt werden. Die IT-Abteilungen behalten die volle Kontrolle über Hardund Software. Eine solche Lösung kann bei Bedarf mit einer Public Cloud kombiniert werden, bei der Anwendungen über das öffentliche Internet bezogen werden. Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn spezielle Software benötigt wird. Unternehmen sollten bei dieser Entscheidung abwägen, ob sensible Daten in der Public Cloud verarbeitet werden sollen oder nicht. Bei der Auswahl eines Cloud-Anbieters ist zu klären, wo die Daten verarbeitet werden und welche Sicherheitsmaßnahmen implementiert sind. Diese umfassen neben technischen Lösungen, zu denen Virenscanner, Firewalls oder Verschlüsselungssysteme gehören, auch organisatorische Maßnahmen wie das Management von Zugangs- oder Zugriffsrechten. Die Frage lautet nicht: Cloud oder Nicht-Cloud? Entscheidend ist, welches Sicherheitsniveau in der jeweiligen IT-Umgebung erreicht wird.

Alexander Sander, Geschäftsfüher von Digitale Gesellschaft e.V.

Einheitlicher Datenschutz in Europa: „Facebook speichert Nutzerdaten auch nachdem die Nutzer diese gelöscht haben.“

Google scannt in den USA die E-Mails seiner Nutzerinnen und Nutzer, um sie mit personalisierter Werbung zu beliefern. In Europa sitzt Facebook in Irland, um sich den strengeren Datenschutzregeln anderer Mitgliedsstaaten zu entziehen. Löschen Nutzerinnen und Nutzern ihre Daten, bleiben diese auf den Servern der Unternehmen gespeichert. Immer mehr persönliche Daten, ob Kalendereinträge oder gemeinsam bearbeitete Dokumente, sollen in die Cloud wandern. Im Google-Urteil hat der Europäische Gerichtshof klargestellt, dass Unternehmen, die außerhalb der EU Daten verarbeiten, um in der EU Werbung zu verkaufen, europäischem Datenschutzrecht unterliegen. Doch wie sehen diese Regeln aus? Die EU-Kommission hat im Januar 2012 eine Verordnung zur Reform des seit 1995 geltenden Rechts vorgeschlagen, um die veralteten Regeln der neuen digitalen Wirklichkeit anzupassen. Im Oktober 2013 hat das EU-Parlament den Entwurf modifiziert, nun bedarf es der Zustimmung des EU-Rates, also der Mitgliedstaaten. Doch gerade hier erweist sich Deutschland als Blockierer. Die Bundesregierung ist angehalten, die Reform abzuschließen und Verbraucherinnen und Verbrauchern die Rechte einzuräumen, sich gegen Ausspähung durch Unternehmen wehren zu können. Sonst bleibt die Cloud ein Versprechen mit bösen Nebenwirkungen.

Mesut Orhan, Leser_In

Wer in die Cloud geht, muss damit rechnen ausgehorcht zu werden. Das ist halt der Deal. So ists und so wirds bleiben.

Anja, Leser_In

Warum brauchen wir eigentlich die Cloud? Gegen das Internet spricht für mich nichts, da gehe ich rein, wenn ich es möchte. Wenn ich fertig bin, schließe ich den Browser und ebende damit die Verbindung. Der Clou der Cloud soll aber sein, dass man immer verbunden ist. Verbinden Sie hier, verbinden Sie da.. Wer einfach mal wie früher nach Hause kommen möchte, ein Buch lesen oder mal gepflegte Langeweile (früher hieß das Zeit) haben möchte... dem empfehle ich die gut versteckten Abmelden/Löschen/Tschüss-Buttons zu suchen. Es tut gut.

Markus, Leser_In

Eine Cloud, die nicht über die bisherige globale IT-Struktur aufgesetzt wurde.

Betram Kogelhupf, Leser_In

Eine sicherer Cloud ist durchaus möglich, da mögen die ganzen Unken noch so \"Überwachung\" rufen. Der Preis ist in erster Linie die eigene Bequemlichkeit. Nutzen Sie TOR (so schwierig ist das nicht) und verschlüsseln Sie Ihre KOmmunikation (auch nicht schwierig). Die achso enttäuschende fehlende öffentliche Empörung rührt vielleicht auch daher, dass jeder Bürger genau weiß, das er sich eigentlich selbst drum kümmern kann, es aber nicht macht.

Gerald, Leser_In

Die NSA durchleuchtet das sowiewo transparente Gebilde Cloud wie mit einem Röntgenstrahl. Sie zapft Glasfaserkabel an, kann also ALLES verfolgen und arbeitet emsig daran, die Kapazitäten aufzubauen dies auch noch unbegrenzt zu speichern. Von den anderen Geheimdiensten, die sich nicht erwischen lassen, ganz zu schweigen! Die Entfremdung zwischen Regierungen und Regierten wird immer größer, dass zeigt sowohl die zurgundliegende Angst der Regierungen als auch die zunehmenden Verschwörungstheoretischen Bewegungen.

Silva, Leser_In

Der unzufriedene Mitarbeiter mit dem USB-Stick, ist neben der allgemeinen Panikmache von NSA über What’s App zum KGP noch immer das größte Risiko. Der weiß wo die wichtigen Daten sind und was man damit machen kann. Hackerangriffe gibt es seit es das Internet gibt und wird es immer geben. Die Frage ist, wie wir mit den Daten umgehen. Der Hundert Euro Schein liegt auch nicht immer auf dem Wohnzimmertisch.

n. röseler, Leser_In

extraterrestrische wolken

Till Graupner, Leser_In

Die Schäfchenwolke am blauen Himmel.

Hans Lengdobler, Leser_In

KEINE! Bis vor einem Jahr hätte ich noch gesagt: die Computercloud ist wasserdicht, aber nicht luftdicht. Heute gilt das alles nicht mehr.

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Welcher Luxus macht glücklich?

Mein Pool, mein iPad, meine Rolex, mein Hybrid… Bei Luxus denken wir meist an materielle Dinge. Aber was hilft uns wirklich, glücklicher zu werden?

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Billy Wagner, Mehrfacher Sommelier des Jahres und Wirt

Ein persönlich geschlachtetes Schwein: „Durch gutes Essen kann man pure Erfüllung empfinden.“

Mit der Industrialisierung hat sich der Mensch vom Produkt und deren Herstellung entfernt. Durch einen obszönen Überfluss an allem sind wir uns unserer Region und deren Eigenheiten nicht mehr bewusst. Der Rausch gehört zu uns. Essen ist ein sinnlicher Akt. Durch gutes Essen kann man pure Erfüllung empfinden. Die eindrucks- vollsten Erlebnisse waren bei mir immer die, bei denen das Essen intensiv und trotzdem einfach war. Durch den Fall der Mauer hat Berlin eine neue Lebensqualität bekommen. Brandenburg, Mecklenburg -Vorpommern und die Ostsee waren für West-Berliner lange Zeit so schwer erreichbar wie die Provence, die Bretagne oder das Burgund. Heute, 25 Jahre nach dem Mauerfall, brodelt es. In und gerade um Berlin. Das ist eine Chance. Wir haben wieder die Möglichkeit, Produkte und die Menschen, die sie herstellen, kennenzulernen. Mich macht es glücklich, wenn ich Wurst von jemand essen darf, der die Schweine groß gezogen hat. Und der das Schwein dann auch noch geschlachtet hat, um daraus Wurst zu machen. So jemand begreift das Produkt auf ein ganz andere Art und Weise. Würde und Respekt werden“ dem Produzenten wieder mehr bewusst und dieses Gefühl kann er mir als Konsument weitergeben. Wir können in die Ferne schauen, aber häufig sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Harald Glööckler, Stardesigner

Alles, was das Herz begehrt

Wenn man auch die andere Seite der Medaille kennt, aus einfachen Verhältnissen kommt, hat man eine andere Beziehung zu materiellen Werten. Materieller Luxus ist für mich wie die Luft zum Atmen. Eine Freundin meiner Mutter lebte damals in sehr gut situierten Verhältnissen. Bei ihr war praktisch alles luxuriös und ich habe mir gesagt: Diesen Luxus will ich auch. Natürlich ist es ein erheblicher Luxus, sich beinahe alles kaufen zu können, was das Herz begehrt – sei es gutes Essen, schöne Kleidung, Schmuck, ein Haus, Reisen oder teure Kunst. Sich über finanzielle Dinge keine Sorgen machen zu müssen, ist wunderbar. Viele sagen, dass materieller Luxus allein nicht glücklich mache. Das mag sein. Aber ich kann Ihnen sagen: Ich war arm und ich war reich. Und ich bevorzuge eindeutig letzteres. Doch wie fast immer im Leben geht man dabei einen Tauschhandel ein. Man erarbeitet sich einen Luxus und verzichtet gleichzeitig auf einen anderen. Zum Beispiel darauf, sich seine Zeit nach Lust und Laune einteilen oder sich in der Öffentlichkeit frei bewegen zu können, auf die Gründung einer Familie oder einen festen Wohnsitz. Manchmal auch darauf, seine Meinung frei äußern zu können und der Mensch zu sein, der man wirklich ist. Welcher Luxus wirklich glücklich macht, das weiß nur jeder für sich allein. Aber man muss sich immer bewusst sein, dass jeder Luxus irgendwann seinen Preis einfordert. Und sei es bloß die Kreditkarten- rechnung am Ende des Monats.

Thomas Schmaus, Professor für philosophische Anthropologie

Für einen Augenblick römisch denken: „Die ursprüngliche Bedeutung von Luxus ist üppige Fruchtbarkeit.“

Luxus ist zunächst keine Frage des Glücks, sondern des Verdienstes. Man muss ihn sich leisten können. Und doch scheinen gerade die am liebsten im Luxus zu schwelgen, die ihr Vermögen nicht verdient, sondern ererbt, erspielt oder ergaunert haben. Es ist ihnen zugefallen und will nun wohl verschwendet werden. Wo das der Fall ist, macht aber nicht der Luxus glücklich, sondern das Glück luxuriös. Die Engländer nennen dieses Zufallsglück „luck“ und sagen damit noch nicht, ob es „good“ oder „bad“ ist für den, der es hat. Um „happy“ zu werden reicht es nicht aus, Luxusgüter zu nutzen. Man muss sie genießen. Die Römer nannten das „frui“ – und die ursprüngliche Bedeutung von „luxus“ ist denn auch nicht Verschwendung und Vernutzung, sondern üppige Fruchtbarkeit. Davon ist weit entfernt, wer seinen Luxus zum Prahlen und Protzen gebraucht. Wer hingegen bewusst genießt, will nichts anderes damit erreichen, sondern ist ganz bei der Sache. Und das glückt am besten bei immateriellen Gütern. Sich Zeit zu nehmen zum Beispiel ist ein Luxus, den man sich nicht leisten kann. Man muss ihn sich gönnen können. Luxus, den man sich gönnt und einfach nur genießt, lässt uns für einen Augenblick glückselig werden. Die Franzosen bezeichnen dieses Glück mit dem wunderbaren Wort „bonheur“ – die gute Stunde. Sie ist nicht gut für etwas, sondern einfach nur gut. Sie lässt sich daher auch nicht messen, sondern ist – so kurz sie auch währt – unermesslich.

Holger Epp, Reiseblogger und Lektor

Landschaft ist Luxus für mich: „Die Trostlosigkeit der Wüste wird zur Majestät.“

Eine entscheidende Facette von Luxus ist seine Seltenheit. Er ist ein Gut jenseits des Normalen und Notwendigen. Der Erwerb von Dingen dürfte die uninteressanteste Spielart des Luxus sein. Sie sind angenehm, sehr wohl. Aber das Glück, das sie schenken, ist flüchtig. Wenn es verflogen ist, hat dich das, was du hast. Ich suche das Glück einer Erfahrung. Es kann ein Geschmack auf einer Reise sein. Das Erste, dass ich mir in Spanien bestelle, ist ein café con leche und ein bocadillo de jamón. Ich esse sonst nie Schinkenbrötchen. Und schon Monate vor einer Reise nach England lässt mich die Vorfreude auf den Tee jenseits des Kanals und auf die in Ghee angebratenen grünen Chilis auf den Gerichten indischer Restaurants lächeln. Und dann natürlich die Landschaften, die uns forttragen von unserer gewohnten, zersiedelten, motorengetakteten Umwelt. Wo der Mensch sich niederlässt, ist die Wüste etwa von niederschmetternder Trostlosigkeit. Wo er aber zurücktritt, wird ihre Trostlosigkeit zur Majestät: nur Staub auf Stein unter unendlichem Himmel. Oder der Atem, der sich am Glas der Laterne beschlägt, wo Gebirgswasser rufen, von Birken umsäumt, und das Licht einfach nicht ganz erlischt am nördlichen Himmel. Aber es muss ja gar nicht immer so weit sein. Manchmal tut es schon das Flussufer dort unten bei den Weiden. Und die Sorgen treiben mit den Wellen hinfort und zurück bleibt Glück.

Georg Römpp, Philosoph und Autor von Das Anti-Glücksbuch

Nach Glück streben macht unglücklich: „Der Begriff Glück ist nutzlos.“

Es gibt keinen Luxus, der glücklich macht. Es gibt nur Menschen, die gelernt haben, den Luxus von Glücksmomenten zu erzeugen und zu genießen. Solche Menschen haben die Fähigkeit erworben, sich von der Dummheit des Strebens nach Glück fernzuhalten. Mit diesem Können finden wir die Luxusgüter, die uns das konkrete, individuelle und wirkliche Leben bietet. Woraus er die Momente des Glücks bezieht, das kann nur der Mensch für sich allein bestimmen. Was dem einen sein Ferrari ist, das ist dem anderen sein Kanarienvogel. Glücklich macht man sich vor allem mit dem Luxus, das Leben nicht von ganz weit außen und als imaginäres Ganzes zu betrachten, sondern als eine Fluss von Ereignissen, die glücklich oder unglücklich stimmen können, jedoch nicht dauerhaft sein können. Wir sollten uns diesen Luxus gönnen und uns nicht verkrampft von allzu allgemeinen und nutzlosen Begriffen wie Glück leiten lassen. Dabei sollte man sich von niemandem beirren lassen, am wenigsten von den geschäftstüchtigen Glücksverkäufern von Luxus- und anderen Konsumgütern. Glücklich machen wir uns durch den Luxus der Freiheit, sich nicht von anderen Menschen vorschreiben zu lassen, dass und wie man glücklich zu sein hat. Diesen Luxus machen wir selbst, indem wir die individuelle Kunst des Lebens lernen.

Ewald I., Leser_In

Meine Lehre als Koch war ein Knochenjob. Wenn ich gehen wollte bevor der Chef es für richtig hielt gab es einfach eine mit dem Küchenlöffel bsi fast zum schluss rief er mich nur mit hey Depperl. Jeden Monat habe ich 5 Mark vom Lohn 180 Mark gespart weil ich in der stadt eine Rolex im Schaufenster sehen konnte. Sie zeigte das Datum und auch den Wochentag an. Als ich die Summe fast zusammenhatte zahlte ich nur die Miete und aß einen Monat Küchenreste... Aber ich hatte die Uhr und er konnte mir nichts mehr tun, seinen Blick werde ich nie vergessen es war mein Triumph dass ich etwas wert bin. Er konnte mich sogar nicht mehr beschimpfen. Die Uhr ist leider gottes verloren gegangen.. aber ich besitze ihren Wert bis zum heutigen Tag

Herbert Gramm-Tangemann, Leser_In

Luxus bedeutet für mich an erster Stelle Freiheit. Die Freiheit der Rede, die Freiheit der Bewegung, die Freiheit Nein zu sagen. DIe Glücksforschung ist hier in der leidlichen Rolle immerwieder betonen zu müssen, dass solche Freiheiten von einer materiellen Grundlage abhängen, diese aber nur eine notwendige keine hinreichende Bedingung darstellt. Wer Geld hat, kann, muss aber nicht glücklich sein. Wer gar kein Geld hat, kann nur schwerlich glücklich werden. Ich denke: Um denoch ohne Geld den Luxus eines glücklichen Lebens zu haben, bedarf es der Herzensarbeit. Wenn ich es schaffe, mich wrklich von gesellschaftlichen Vorstellungen zu lösen und durch das Vertrauen meine inneren Wünsche entdeckt und verstanden zu habe, diesen ohne Einbußen im Selbstbewusstsein ausleben kann.. dann erführe ich glücklichmachenden Luxus in Form von Freiheit.

Cordt Würdemann, Leser_In

Das eigene Leben aktv gestalten zu können, macht mich glücklich. Und wenn dabei Anderen und der Umwelt nicht nur nicht geschadet, sondern sogar genutzt wird, ist mein Glücksgefühl umso größer.

Hannah R., Leser_In

Der Luxus etwas wundervolles, verrücktes zu erleben, an das man sich noch Jahre später erinnert und einen Menschen zu haben mit dem man Erinnerungen schaffen und sie teilen kann. Dinge über die man lachen kann, ohne, dass andere den Sinn verstehen- das verbindet. Ich erinnere mich zum Beispiel immer noch wie ich damals, im Sommer hinten auf dem Gepäckträger ihres Fahrrads sitzend mit meiner Freundin die Hüfthoch stehende, abschüssige Wiese hinab gebraust bin und an die Angst jedesmal vor den Bäumen nicht rechtzeitig zu bremsen... Der Luxus gemeinsame Erinnerungen zu teilen macht glücklich.

Dominik Lennartz, Leser_In

Luxus ist für mich etwas haben zu können, es aber nicht haben zu müssen. Das bezieht sich zwar auch auf materielle Dinge, jedoch nicht ausschließlich. So könnte ich z.B. mir ein neues Auto kaufen, muss es aber nicht, denn das alte ist noch gut. Ebenso könnte ich mit der netten Dame vom letzten Wochenende ausgehen. Muss es aber nicht, denn ich habe schon eine feste Begleitung. :P

Bernd Hillebrecht, Leser_In

Zufriedenheit macht glücklich und unabhängig.

Teresa Ertlmeier, Leser_In

\"Luxus ist für mich natürlich in erster Linie Essen und gute Nahrungsmittel. Luxus ist für mich auch, dass wir das Glück haben, dass Nahrungsmittel bei uns stets zur Verfügung stehen. Auch sehe ich die Zeit als Luxus. Die Zeit ermöglicht es uns, gute Nahrungsmittel von schlechten zu unterscheiden. Natürlich spielt Preis bei Nahrungsmittelqualität auch eine Rolle. Bei Fleisch steht bei mir eindeutig die Qualität im Vordergrund, auch wenn es zu Recht etwas teurer ist. Doch heißt das nicht, dass man nur mit teuren Lebensmitteln gutes Essen zubereiten kann. Auch mit einem kleinen Geldbeutel kann man Großes auf den Tisch bringen und alle zum Lächeln bringen. Gutes Essen ist meiner Meinung nach reinster Balsam für die Seele :-) Deshalb verschwendet eurer Leben nicht mit schlechtem Essen, denn Gute Nahrung macht glücklich! \"

Carl Funk, Leser_In

Der Luxus, nichts haben zu müssen.

Ulrich Ste, Leser_In

Zeit zu haben, für die Dinge die mir wichtig geworden sind:meine frau, meine Kinder, meine Enkelkinder, Zeit zu haben, wenn sie mich brauchen, mich um etwas bitten. Ja, gerne sagen können und da zu sein. Zeit auch für meine Interessen aber das erst danach.

Till Graupner, Leser_In

Die schönen Momente des Lebens zu entdecken und sie würdig auszukosten.

Gastbeitrag, Leser_In

Der Luxus, das tun zu können, was man als gewinnbringend, sinnvoll, befriedigend erachtet.

bärbel petersen, Leser_In

ich arbeite in teilzeit und verzichte damit ganz bewusst auf einen teil meines einkommens und zukünftiger altersrente. ich genieße mehr selbstbestimmung und mehr Freizeit. soziales engagement, bewusster genuss., gelassenheit und eine große vielfalt von intensiven aktivitäten sind möglich. mein gesünderes, befriedigenderes leben ist mein luxus, ich fühle mich wie prinzessin im paradies!

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