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Wo geht die Reise hin?

Balkonien, Patagonien, Abchasien, Mauretanien.. unbekannte und bekannte Reiseziele gibt es viele. Schildern Sie uns wohin Sie als nächstes verreisen wollen und warum!

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Udo Bernhart, Reiseautor und Fotograf

Begegnungen mit dem letzten Trapper am Yukon

Seit Jahren träume ich davon, den Dempster Highway, der bis ans Ende des amerikanischen Kontinents zum Eismeer führt, im Winter zu fahren. Es wird eine Fahrt durch eine weiße Winterwelt. In der Bar in Eagle Plains, der letzten Raststätte vor dem Polarkreis, haben wir uns mit Stuart Macalister, dem letzten Trapper am Yukon, verabredet. Stuart berichtet mir von seinem harten, aber faszinierenden Leben als Fallensteller, früher Tradition bei den Ureinwohnern im hohen Norden Kanadas. Er lädt mich ein, ihn das nächste Jahr mit meiner Kamera zu begleiten. Als ich mich ein Jahr später erneut auf den Weg mache, liegt besonders viel Schnee. Der Dempster Highway ist gesperrt. Deshalb engagiere ich Brian, früher Goldgräber, heute Buschpilot. Nach mehreren Stunden Flug parkt er seine Cessna neben den Trucks vor der Raststätte in Eagle Plains. Die Wiedersehensfreude ist groß. Mit zwei Motorschlitten fahren wir am nächsten Morgen zur neuen Trapperhütte, hinaus ins Nirgendwo. Wer hier verloren geht, überlebt keine Nacht im Freien. Unterwegs arbeitet sich der Trapper zielsicher von Falle zu Falle. Als wir seine Hütte erreichen, hat er mehr als 50 Marder eingesammelt, und einen prächtigen Wolf. Die Hütte hat alles, was man zum Überleben benötigt. Wir essen Elchsteaks mit Preiselbeermarmelade, ein Festmahl. Doch eine dunkle Wolkenfront zwingt uns zum raschen Aufbruch. Mit Brian fliegen wir zurück. Dieses Mal haben wir Rückenwind.

Samuel Weiffenbach, Leser

Neapel in Hessen

Da wir mit dem Gedanken spielen, Pizza in einer Qualität wie in Neapel nach Frankfurt zu bringen, ist der nächste Urlaub für die Region Neapel geplant, um Kontakte zu knüpfen, Inspiration zu erhalten und das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden.

Paul Grabmann, Leser

Hoch hinaus

Die nächste Reise geht in ein deutsches Mittelgebirge. Damit die ganze Familie mal ein paar Tage aus der Stadt und dem Flachland rauskommt!

Dalin, Leserin

Zuhause bei Freunden

Ich plane in den kälteren Monaten ein paar Wochen nach Brasilien zu fahren. Eigentlich war Brasilien nie auf der Airbnb-Traumzielliste und Portugiesisch-Kenntnisse sind auch eher nicht vorhanden (wäre bestimmt von Vorteil). Da ein guter Freund aber dort lebt und man mit einem Local quasi als Brasilianer durchgeht, wird das bestimmt richtig gut. Von Kultur bis Strand ist dann alles dabei.

Nadine, Leserin

Sizilianischer Herbst

Die nächste Reise geht wieder nach Sizilien. Wieder in den selben Ort, das selbe Ferienhaus. Warum? Herrliche Ruhe, leckeres Essen und ein unglaublicher Ausblick auf das Mittelmeer.

Gabriele Gerner-Haudum, Reiseautorin und Expeditionsfotografin

Tibetische Heilmethoden

Zwei Wochen in der Abgeschiedenheit eines tibetisch-buddhistischen Klosters vor schneebedeckten Bergen im Norden Indiens zu verbringen kam mir sehr romantisch vor. Frühmorgens wecken mich der dumpfe Schlag der Trommel und die mit tiefen Stimmen gesprochenen Mantras. Im Gebetsraum meditiere ich mit den Mönchen eine Stunde lang und mache Yoga. Die von Räucherstäbchen erfüllte Luft ist schwer. Umgeben von Buddha-Figuren fühle ich mich wohl. Danach schlendere ich über Wiesen und an Häusern mit Gebetsfahnen auf den Dächern vorbei, lese. Die Nacht verbringe ich im Schlafsack auf dem Dach des Klosters. Einen solchen Sternenhimmel habe ich noch nie gesehen. Einige Tage später gehe ich noch höher in die Berge zum tibetischen Mediziner. Ich möchte ausprobieren, ob sich ein Mittel gegen meine jahrelangen heftigen Rückenschmerzen finden lässt. Das „Arztgespräch“ zieht sich lange hin und ist sehr gründlich. Die Herstellung der Medizin sei aufwendig, meint der Mediziner, dafür benötige er Zeit und Ruhe. Am nächsten Tag bringt er mir einige Tütchen mit Pulver, dass ich in Wasser aufgelöst dreimal täglich trinken soll. Es schmeckt grauenhaft! Aber bereits nach drei Tagen geht es mir wesentlich besser. Die Medizin reichte für ein halbes Jahr, schmerzfrei war ich über ein Dreivierteljahr lang. Ich hätte die Tütchen nachbestellen können. Aber ich habe beschlossen, einfach nochmal hinzufliegen und mir das „Pulver aus Indien“ wieder direkt vor Ort zu besorgen.

Florian Ortwin Bauer, Leser

Nepal, Indien, Myanmar

Ich plane nach meinem Masterabschluss nächstes Jahr eine Reise nach Nepal, wo ich den Annapurna-Weg laufen möchte. Ich denke, ein Monat wird dafür ausreichen. Im Anschluss werde ich noch ein bisschen Indien und Myanmar bereisen. Für alles werde ich 4-6 Monate einplanen.

Michaela Chourdakis, Leserin

Nach Alexandroupolis in Griechenland, weil meine Schwiegermutter dort lebt und wir sie besuchen.

Tierparktoni, Leser

Biscarrosse. Atlantikküste. Kiten. In drei Stunden gehts los. Bähm.

Antje Peschel, Leserin

Eine kleine Reise

Wir (meine Tochter, der Hund und ich) wollen dieses Jahr nochmal ein paar Tage an die Ostsee nach Prerow fahren. Fliegen in der Konstellation kommt für mich als Mutter noch nicht in Frage. Da wir keine Autofahrer sind, ist die Ostsee für uns ein beliebtes Reiseziel, weil sie mit Bahn gut zu erreichen ist.

Peter Laufmann, Reiseautor und Kreuzfahrtguide

Lebendige Einsamkeit auf Spitzbergen

Die See ist kabbelig. Der Wind bläst mir ins Gesicht, reißt an Jacke und Mütze. Wir sind in der Arktis. Freiwillig in die Kälte? Wer so denkt, ist nicht vom arktischen Virus infiziert. Noch nicht. Ich freue mich jedes Mal wieder, wenn ich in Longyearbyen, dem Hauptort des Archipels Spitzbergen, aus dem Flugzeug steige. Hier draußen fühle ich mich lebendig. Ich fahre auf der MS Stockholm, einem betagten, aber immer noch rüstigen Motorschiff. Mit dabei ist eine kleine Schar von angehenden Arktisfans. Unsere Reise wird uns noch weit Richtung Norden führen, vorbei an den „Sieben Inseln“, dem nördlichsten Punkt Europas. Bis nur noch der Nordpol vor uns liegt. Viele Stunden werde ich während der Fahrt einfach im Bug verbringen, um mich an der großen Farbpalette des Meeres zu berauschen. Noch vor hundert Jahren waren diese Gewässer kaum befahren. Das „Land“ um den Nordpol herum war einigen Abenteurern vorbehalten – und seinen „Herrschern“, den Eisbären. Wenn wir das Packeis erreichen, wird die Aussicht gewaltig sein. Eine Wand aus Eis zieht sich von einem Ende des Horizonts zum anderen. Einförmig ist es trotzdem nicht; immer wieder neue Details zeigen sich. Eisberge in allen Größen treiben durch den Ozean. Wenn man durch diese Eisfelder hindurch fährt, schließe man die Augen und gebe sich den Geräuschen hin. Eis ist wirklich musikalisch. Aber erst einmal wird es ungemütlich. Der Wind frischt auf, ein Sturm kommt aus Nordwest.

Robert Glassl, Radsport- und Chiemgauliebhaber

Den Berg im Blick

Nach 600.000 Kilometern auf dem Rad bin ich sicher: Der Chiemgau ist von der Landschaft und vom Straßenund Radwegenetz her eine der schönsten Regionen für Radler. Wer beim Radeln nicht nur viele Kilometer, sondern vor allem abwechslungsreiche Erlebnisse sucht, wird im Chiemgau fündig. Egal, ob Sie alleine, mit Freunden oder mit der Familie unterwegs sind, eher sportlich oder lieber genussvoll. Die Region hat einfach alles, was man sich als Radfahrer wünscht. Schon als Kind bin ich in Traunstein mit dem Rad in die Schule gefahren. Und wenn wir danach zum Baden wollten, war klar, dass wir mit dem Rad fahren. Mein erstes Rennen, die Stadtmeisterschaft an meiner Schule, hab ich gleich gewonnen. Kurz darauf fragte mich der Radsport-Verein Traunstein, ob ich nicht für sie starten möchte. Später wurde ich zu einem der besten bayerischen Amateurradfahrer. Heute ist das Schönste für mich, mit dem Rad in Richtung Berge unterwegs zu sein – diese Landschaft ist für mich das Höchste. Mit dem Mountainbike liebe ich Touren auf den vielen guten Trails und Forststraßen in der Chiemgauer Umgebung. Das ist besonders im Herbst schön, wenn das Laub sich bunt verfärbt. Gerne fahre ich auch den Chiemsee Radweg, das Herzstück der Radregion Chiemgau. Wenn man so am See entlang fährt, abseits der Straßen und entlang der Buchten, die Berge im Blick, mit immer wieder wechselnden Ausblicken, das hat was.

Mike, Leser

Tibet! Entfernt vom Tourismus Ruhe und Kraft sammeln und sich mit sich selbst auseinandersetzen.

Philipp Kanter, Leser

Abseits der Piste

Nach Griechenland. Nachdem wir uns entschieden haben, einen LastMinute-Urlaub zu buchen, haben wir die einschlägigen Internetseiten im Stundentakt konsultiert. Leider war es schwieriger als gedacht, den Traumurlaub zu finden. Neben Bettenburgen und deutschen Lieblingsurlaubszielen war nur wenig Spielraum. Letztendlich haben wir aber genau das Richtige gefunden: ein Hotel am Golf von Korinth, ca. eine Stunde von Athen entfernt. Touristisch nur wenig erschlossen. Ein wunderschöner, großer Salzwasserpool. Eigener Hotelstrand. Beste Wetteraussichten und ein Rund-um-die-Uhr-Blick auf das türkisblaue Wasser. Der perfekte Urlaub zum Erholen.

Anna, Leserin

Über den Tellerrand

Bereits während meiner vorigen Reisen habe ich durch bestimmte Begegnungen angefangen, mich für Alternativmedizin zu interessieren. Keine Angst – das wird kein verschwörungstheoretischer Beitrag über Pharmaunternehmen. Mein Ziel ist es schlicht, ein breites Spektrum an Wissen zu generieren, um in meiner künftigen Arbeit als Therapeutin nicht jedem für alles eine Pille verschreiben zu müssen. Es heißt nicht, dass ich mit einem Strauch die bösen Geister aus dem Patienten in der Krise herauswedeln will, sondern nur, dass ich glaube, dass unsere westliche Medizin zu sehr auf die Symptome, zu wenig allerdings auf die Ursachen für diese Acht gibt. Um mir andere Ansätze zu holen, reise ich um die Welt (natürlich auch, um Leute zu treffen, zu feiern, Erkenntnisse anzuhäufen und Kulturen kennen zu lernen). Das Mekka für alternative Heilmethoden ist der Regenwald! Also ist mein nächstes Ziel Peru! Auf der Suche nach einem Medizinmann, der mir West-Doktorin etwas über Naturheilverfahren erzählen soll, will ich auf den Machu Picchu steigen und original Matetee trinken. Also – Support ist gefragt :)

Thomas G., Leser

Auf altem Pfad

Ich plane für diesen Winter im Zuge meiner Bildungskarenz eine Südamerikareise, mit Bogota als erste Destination. In zwei Monaten möchte ich mir Kolumbien, Chile, Peru und Argentinien ein wenig ansehen – dazu noch etwas Spanisch lernen. Hauptziel ist Perus bekannteste Attraktion, die Ruinenstadt Machu Picchu, die ich über den alten Inka-Pfad zu Fuß erreichen möchte.

Margit Kohl, Reiseautorin und Zeitreisende

Muscheln als Zahlungsmittel

„Gona gona boboana.“ – Was für eine Begrüßung. Es gibt Tage, an denen kann nichts mehr schief gehen. Guten Morgen heißt dieses Zauberwort in Papua-Neuguinea. Da kann es bei der Ankunft regnen, bis die Erde dampft. Schon seit der Morgendämmerung versammeln sich die Leute aus dem Inseldorf am Strand und warten, bis das Schiff endlich die „dim dim“, die weißen Besucher, an Land schickt. Besucher in Papua-Neuguinea sind Zeitreisende in eine ferne Vergangenheit, die ein wenig davon preisgibt, wie wir wurden, was wir heute sind. Viele Volksstämme leben noch nach alten Mythen und den Legenden ihrer Vorfahren. Es gab eine Zeit, in der galten die Weißen als Götter. Doch dieser Glaube war nur von kurzer Dauer. In Papua-Neuguinea liegt das Geld nicht auf der Straße, es liegt am Strand. Muscheln sind oft das einzig zuverlässige Zahlungsmittel, denn die Staatsbank druckt selten ausreichend Bargeld. Seltene Dinge sind immer wertvoll. Manchmal reichen schon ein paar Muscheln, um zu den Wohlhabenden des Landes zu gehören. Im Hochland sind Geldscheine allerdings noch seltener als Muscheln und Touristen oft die einzige Chance, an rares Bares zu kommen. Denn eine Busfahrt oder eine Flasche Bier können auch die Einheimischen nicht mit Muscheln bezahlen. Meinen Muschelstrang kann ich zu Hause sicher noch als Halskette tragen, sofern ich mich an den Gedanken gewöhne, damit gewissermaßen einen Teil meines Bankkontos zur Schau zu stellen.

Saba Siami, Leser_In

Privat zu verreisen bedeutet für mich abszuschalten. dazu gehört es auch keine beruflichen Mails zu checken und das Telefon nur privat zu nutzen. Wohin es als nächstes geht, habe ich noch nicht geplant. Das mache ich lieber spontan. Aber wohin ich auf jeden Fall mal will ist Fakarava. Ich hab dazu eine ZDF-Reportage gesehen mit dem Titel \"Green Paradise: Die letzten Paradiese\". Das Konzept ist fern ab vom westlichen Luxus. alles spartanisch, aber wozu brauche ich bei 35° warmes Wasser? Für mich der perfekte Ort, um abzuschalten.

Jinny, Leser_In

Wohin geht die Reise? Gute Frage... Egal, Hauptsache raus aus dem Alltag, dem Stress entfliehen, ob Berge, Strand oder eine andere Stadt... Einen anderen Ort sehen ist etwas kostbares und sollte man solange machen, so lang man es kann. Mir ist es wichtig, dass man die Seele baumeln lassen kann und man mal alle Viere gerade sein lassen kann. Meine Reiseziele sind recht unterschiedlich wichtig dabei, das ich diesen Ort noch nicht gesehen habe... Nächstes Ziel dieses Jahr noch Mailand... Nächstes Jahr dann Australien...

Laura W, Leser_In

Bio-Bauernhof in Brandenburg oder Burj al Arab? Die Reise geht in jedem Fall dahin, wo wir noch nicht waren – Wiederholungen sind langweilig. Global oder regional? Auf dem Wasser oder an Land? Letztlich ist es wichtig, mit wem man reist und dass man den Alltag vergessen kann

Annina Binder, Leser_In

Meine nächste Reise? Auswandern! Ich suche eine Arbeitsstelle, bin aber offen, wo der Arbeitsort liegt. Ich habe mich in vielen verschiedenen Ländern für eine Stelle beworben. Nun ist die Frage, wohin es mich verschlägt: Rio de Janeiro, Portland, Wien, Madrid oder bleibe ich etwa in Zürich? Ich freue mich auf jeden Fall auf dieses Abenteuer!

Kristina Colaco, Leser_In

Die Reise geht in die Bretagne- genauer genommen nach Camaret sur Mer- einem kleinen Fischerdorf am \"Ende der Welt\"- sprichwörtlich denn die Gegend nennt sich Finistere. Dort fahren wir schon seit über 30 Jahren hin und ich verbinde die allerschönsten Kindheitserinnerungen mit diesem magischen Fleckchen Erde. Die langen Sandstrände, die Wellen des Atlantiks und dieses gewisse \"Savoir-vivre \" möchte ich nun auch mit meiner kleinen Familie teilen.

Imrgard Berenberg, Leser_In

Hab mir vorgenommen mal den Osten unsres Landes zu bereisen, sonst wieder in den Harz. Wandern und Wellness.

H&A Vielgarth, Leser_In

Nach langem Planen und vielen Einladungen jat es nun geklappt mit meiner Frau meinen Arbeitskollegen in seiner Heimatstadt Tokyo zu besuchen. Das schwierigste war der Flug, zu lange im Vorraus gibt es kaum Bezahlbares und dann müssen beide Urlaub kriegen etc. Jetzt sind wir super gespannt und freuen uns riesig auf die Reise.

Herakles in BRD, Leser_In

Nach Hause in Griechenland in das Haus meiner Eltern. Es ist zwar nicht am Meer, sondern in der Stadt aber ich kann endlich meine Freunde und Familie wiedersehen. Hier ist es nett, aber immernoch fremd, umso mehr freue ich mich, wenn der Weihnachtsurlaub näher kommt.

Wolfram Deckert, Leser_In

Nach Italien, besser gesagt nach Südtirol. Im Ort sind wir schon sowas wie Stammgäste, es fühlt sich richtig angenehm an. Eben wie zuhause aber woanders. Was gibt es besseres als saubere Luft und uriges Essen?

Mark, Leser_In

Einfach in den Zug mit dem guten alten Wochenendticket und ab an die Ostsee. Genau das Richtige für den kommenden Herbst.

Billy, Leser_In

ich atme (holotropes) bald mal wieder. das wie eine tolle Reise. Man spürt sich und ist wieder klar im Kopf.

Jonas, Leser_In

Ecuador mit Freundin zu Freunden. Land, Leute und Kultur bereisen & Surfen.

Peggy, Leser_In

Nordthailand mit meinem besten Freund. Da wir zu Hause viel zu wenig Zeit füreinander haben!

Mareen Zahn, Leser_In

Geplant ist demnächst portugal.immer wieder schön. Besonders die algarvenkueste entlang. Für surfer und schaulustige sowie sonnenanbeter und streben nach erholung genau richtig! Ausserdem erschwinglich und nicht so weit weg.......

Mike, Leser_In

Tibet! Entfernt vom Tourismus, Ruhe und Kraft sammeln und sich mit sich selbst auseinandersetzen.

Paul Grabmann, Leser_In

Die nächste Reise geht in ein deutsches Mittelgebirge. Damit die ganze Familie mal ein paar Tage aus der Stadt und dem Flachland rauskommt!

antje peschel, Leser_In

Wir (meine Tochter,der HUND und ich)wollen dieses Jahr nochmal ein paar Tage an die Ostsee nach Prerow fahren. Fliegen in der Konstellation kommt für mich als Mutter noch nicht in Frage.Da wir keine Autofahrer sind ist die Ostsee für uns ein beliebtes Reiseziel weil sie mit Bahn gut zu erreichen ist.

Michaela Chourdakis, Leser_In

Nach Alexandroupolis in Griechenland, weil meine Schwiegermutter dort lebt und wir sie besuchen.

Tierparktoni, Leser_In

Biscarross. Atlantikküste. Kiten. In drei Stunden gehts los. Bähm.

Marzena, Leser_In

Bei mir geht es in zwei Wochen auf meine Lieblibgsinsel ISCHIA <3. Die Insel bietet einfach alles um die Seele baumeln zu lassen! Bekannt ist die Insel für erholsame Thermalbäder mit Kur- und Wellnessangeboten. Die Insel ist bewachsen mit Zitronenbäumen und an jeder Ecke bekommt man frisches Obst und Gemüse zu kaufen. Die Strände der Insel zählen zu den Schönsten in Süditalien und laden Schwimmer und Schnorchler zu langen Badetouren ein. Ich kann die Insel jedem empfehlen und kann es kaum erwarten für hin :)

Philipp Kanter, Leser_In

...nach Griechenland. Nachdem wir uns entschieden haben einen Last-Minute-Urlaub zu buchen, haben wir die einschlägigen Internetseiten im Stundentakt konsultiert. Leider war es schwieriger als gedacht den Traumurlaub zu finden. Neben Bettenburgen und deutschen Lieblingsurlaubszielen war nur wenig Spielraum. Letztendlich haben wir aber genau das Richtige gefunden: Ein Hotel am Golf von Korinth, ca 1 Stunde von Athen entfernt. Touristisch nur wenig erschlossen. Ein wunderschöner, großer Salzwasserpool. Eigener Hotelstrand. Beste Wetteraussichten und ein Rund-um-die-Uhr-Blick auf das türkisblaue Wasser. Der perfekte Urlaub zum Erholen.

Chad, Leser_In

In einer Woche geht es an den Goldstrand nach Bulgarien. Einige werden sich nun fragen warum tut er das? Die Antwort findet ihr hier -> www.wetter.com Denn es besteht nur Bedarf an Sonne, Strand & das All inclusive Bändchen! (Booze) Cheers

Florian Ortwin Bauer, Leser_In

Ich plane nach meinem Master Abschluss nächstes Jahr eine Reise nach Nepal, wo ich den Annapurna Weg laufen möchte. Ich denke 1 Monat wird dafür ausreichen. Im Anschluss werde ich noch bisschen Indien und Burma bereisen. Für alles werde ich 4-6 Monate einplanen.

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Was treibt uns an?

Wir diskutieren über Ideale und Motivation. Woher nehmen wir die Motivation und die Kraft scheinbar Unmögliches anzugehen? Welche Ziele verfolgen wir unbewusst? Ihre Meinung zählt und wird gedruckt!

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Peter Neururer, Cheftrainer VfL Bochum 1848

Freude statt Arbeit

Was mich beruflich wie privat, was bei mir kaum trennbar ist, antreibt, ist die pure Freude bzw. der reine Spaß. Freude an meinem Beruf des Fußballlehrers, in dem ich die Möglichkeit habe, mit jungen Leuten zusammenzuarbeiten und wo ich versuche, ihnen neben all der Leistung, die ihnen abverlangt wird, auch den Spaß am Job zu vermitteln. Ich habe es einmal so definiert: Sport ist Arbeit im Gewand jugendlicher Freude. Daran halte ich fest. Es wird mir und meinen Trainerkollegen immer unterstellt, dass wir wesentlich stressresistenter sein müssten als manch einer in anderen Berufen, weil wir permanentem Druck – sei es des GewinnenMüssens, sei es, dass man gegen den Abstieg kämpft – ausgesetzt seien. Ich empfinde das nicht so. Wenn ich nicht mit einem Pfeifen auf den Lippen morgens zur Arbeit – die ich ja nicht als solche empfinde – fahren würde, müsste ich sofort mit dem Beruf aufhören. Ich werte meine Tätigkeit als konsequentes Tun, das allerdings akribisch vorbereitet ist. Laissez-faire ist nicht das, was mir vorschwebt, jedoch eine gewisse Lockerheit. Wobei sich im Laufe der Zeit bei mir die Motivationslage verändert hat. Anfangs, als junger Trainer in der Bundesliga, war ich am Geld interessiert. Doch als ich genug verdient hatte, erfolgte eine Neuorientierung. Bei mir war es so, dass ich begann, das Berufsleben zu genießen. Und das tue ich heute noch.

Petra M., Leserin

Entschleunigung

Das Ungewisse. Das Ferne. Das Neue. Vor allem aber der Wille neue Wege zu gehen und die beste Zeit des Lebens mit Dingen zu gestalten, die erfüllen und die Welt vielleicht ein wenig besser machen. Etwas zu schaffen, was nicht nur auf kurzfristiges kaufen, konsumieren, wegwerfen ausgelegt ist, sondern das Tempo ein wenig drosseln und sich auf das Essentielle zu besinnen, kann auch ein Weg sein.

Svenja Reismann, Leserin

Das Lächeln meiner Eltern, wenn sie sehen, was ich erreicht habe.

Karl Zawadzky, Leser

Geld, Sex, Ehrgeiz.

Jotra, Leser

Ehrliche Antwort

Die Angst vor dem Vergessenwerden. Die Angst, dass nichts mehr von uns bleibt. Deswegen setzen wir Kinder in die Welt, bauen Häuser, erforschen Krankheiten und komponieren Opern. Wir wollen etwas schaffen, das uns überlebt.

Gerhard Roth, Professor für Neurobiologie

Gene und Erfahrungen

Dreierlei Dinge bestimmen unser Fühlen, Denken und Handeln: Erstens unsere Gene und deren Aktivierungsmuster, die zusammen mit vorgeburtlichen Einflüssen unser Temperament ausmachen. Zweitens die positiven und negativen Erfahrungen der ersten zwei bis drei Lebensjahre, die wir zwar größtenteils bewusst erlebt haben, aber nicht erinnern können, weil das entsprechende Gedächtnis noch nicht ausgebildet war. Beides zusammen bildet das Unbewusste in uns, also das, was uns bestimmt, ohne dass wir wissen, warum. Diese Dinge machen den größten Teil unserer Persönlichkeit aus und sind später nur schwer veränderbar. Drittens alle in späterer Kindheit und im Jugendund Erwachsenenalter bewusst erlebten Erfahrungen, die jedoch meist in vorbewusster Weise vorliegen und uns daher oft unmerklich beeinflussen, die wir aber gegebenenfalls unter Anstrengung wieder ins Bewusstsein zurückholen können. Obwohl sie unsere bewusste Existenz ausmachen und auch leichter zu verändern sind, haben sie einen geringeren Einfluss auf unsere Befindlichkeit und unser Tun. Wir werden also überwiegend von Dingen angetrieben, die zwar mehrheitlich unserer Erfahrung entstammen, uns aber nicht oder nur intuitiv bewusst sind. Bewusstsein und Denken haben die wichtige Aufgabe, die grundlegenden Motive unseres Handelns an die gegebenen Umstände anzupassen und Handlungsalter- nativen und deren Konsequenzen aufzuzeigen – sie entscheiden aber nichts.

Thomas L., Leser

Love is in the air

Die Liebe zu einem Menschen, zu einer Sache, zu einer Tätigkeit, sei es ein Hobby oder Beruf, lässt uns schwierige, gar aussichtlose Situationen meistern. Sein eigenes Ich der Leidenschaft unterordnet.

Simone Henningsen, Leserin

Der Kampf gegen Ungerechtigkeiten, die Fürsorge Benachteiligter, die Wunschkondition.

Elke, Leserin

Dass meine Kinder ihren Kindern sagen können: „Ich bin stolz auf meinen Vater.“

Hans Johann, Leser

Der Griff nach den Sternen

Eine Idee, der Traum, welcher einen befällt aus dem Nix, das Gefühl, das man alles schaffen kann, auch wenn es bei logischer Betrachtung unmöglich scheint. Der Wunsch nach Selbstverwirklichung, Visionen, die man hat, um durch das Leben zu schreiten, das Haus am Meer oder Urlaub in den Bergen, gutes Essen und weniger Sorgen. Alles zusammen verwebt sich zu einem Konstrukt von Wünschen und Bedürfnissen, welche einen dazu antreiben, das schier Unmögliche zu bewältigen, einfach gesprochen, durch das Leben zu schreiten.

Dieter Hölterhoff, Leser

Es ist möglich!

Dass es voran geht in der Welt – die Reihenfolge ist zufällig: mehr Gerechtigkeit, Frieden ohne Waffen, ohne Apps, keine Armut, Trinkwasser und Nahrung für alle Menschen, Recht auf Wohnung ...

Charlie Siem, Star-Violinist

An Herausforderungen wachsen

Mich treibt das Bedürfnis an, selbst als Mensch zu wachsen. Und damit meine ich nicht, auf ein bestimmtes Ziel hinzuarbeiten und etwas Besseres zu erreichen als das, was ich gegenwärtig habe. Für mich bedeutet es eine bewusste Entscheidung für einen stetigen Zustand dynamischer Weiterentwicklung. Tatsächlich ist das Ziel oder das Ergebnis von geringerer Bedeutung als das Gefühl einer Richtung und die Wahl, mich selbst immer wieder herauszufordern. Man muss sich stets vor Augen führen, dass wir alles haben, was wir brauchen, um uns vollkommen zu fühlen und glücklich zu sein, in jedem Augenblick. Wenn wir jedoch bereit sind, einen Schritt aus unserer Komfortzone herauszutreten, können wir das Beste in uns zum Vorschein bringen.

Daniel Thomann, Leser

... die Hoffnung, irgendwann einmal anzukommen.

Uschi, Leser_In

Was mich antreibt ist, mir die kleinen Freuden des Lebens leisten zu können. Ein guter Wein, gutes Essen, ein Kurzurlaub, neue Kleidung etc.

Rolf M., Leser_In

Die ständige Verbesserung meines Ichs. Getreu dem Motto: \'Man cannot remake himself without suffering, for he is both the marble and the sculptor.\'

Amy-Sophie, Leser_In

...die tägliche Neugier durch aufmerksame und achtsame Nutzung von Verstand und Sinnen Neues zu lernen, das dann in Kombination mit dem bewährten Wissensschatz die Welt besser machen kann.

Ralf, Leser_In

Meinen Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen.

Teresa, Leser_In

Nach einem harten Tag ins Bett zu fallen und zu wissen: \"Das habe ich mir verdient.\"

katrin achilles, Leser_In

Die Jagd nach Geld und Macht – die alles vorantreibende Motivation unserer Zeit führt zu einem grassierenden Ausbau der mittleren/leitenden Positionen in Betrieben, dem Überangebot von Coachs und Ratgebern, die überbordende Beraterkultur. Unangemessene Arbeitsbedingungen, mangelnde Anerkennung und mangelhafte Entlohnung (Paradebeispiel Erzieher/innen), die durch politische Entscheidungen bislang nicht verbessert wurden, führen zu einem weiteren Mangel an Fachkräften. Auch die beste Werbung wird unseren Kindern nicht vormachen, dass sich unter diesen Bedingungen eine Ausbildung ohne Abitur und ohne Studium lohnt. Möglicherweise haben auch wir Wohlstandseltern/kinder verlernt, dass der goldene Boden des Handwerkes selbstbelohnend sein könnte. Die Politik muss daher Einwanderern und Asylanden in Deutschland Qualifizierung und Arbeit ermöglichen. Oder wir warten auf die Phase der Wirtschaftskrise, die uns und unseren Kindern den verloren gegangenen Vernunft und Pragmatismus zwangsweise abverlangt. Auf freiwilliger Basis wird sich innerhalb der bestehenden kapitalistischen Verhältnissen nichts ändern.

Eva Lücke, Leser_In

Es ist sicher unser Ego, das uns antreibt, gepaart mit dem Willen zum Überleben, der jedem Lebewesen innewohnt. Natürlich ist das Ego beim Einzelnen mal mehr mal weniger ausgeprägt. Das familiäre Umfeld, die Gesellschaft, in die wir hineingeboren wurden, beeinflussen gewiss unsere Zielvorgaben, aber auf dem nie enden wollenden Weg zum Erwachsenwerden ändern sich gewünschte Ziele oft und schließlich wird der Weg zum Ziel.

NM, Leser_In

Die spannende Erwartung, wie sich meine Handlungen auf die Zukunft auswirken.

Karl Martin, Leser_In

mich persönlich? ganz egozentrisch? Montagmorgen, auf dem Weg zur Arbeit - mich treiben da bereits die Gedanken an Freitagabend an: Freunde treffen, Rad fahren, Kultur erleben. Und ein paar Cuba Libre trinken... :)

Simone Henningsen, Leser_In

Der Kampf gegen Ungerechtigkeiten, die Fürsorge Benachteiligter, die Wunschkondition

Lina, Leser_In

jede Art von Erinnerungen und der Wille unsere Träume zu verfolgen; Fehler aus denen wir gelernt haben, oder auch nicht; Begeisterungsfähigkeit für Kleinigkeiten; das Vertrauen anderer in uns und vor allem das Vertrauen in uns selbst und der Drang, etwas zum Besseren verändern zu wollen

Volker Siehr, Leser_In

Angst Ehrgeiz Fanatismus Forscherdrang Freiheitswille Fürsorge Geldgier Gene Gerechtigkeitsempfinden Gewissenhaftigkeit Glaube Hoffnung Hunger Lebenswille Liebe Neugier Rache Sehnsucht Selbsterkenntnis Streben nach Erfolg Streben nach Glück Streben nach Ruhm Verantwortung Verwirklichung

Stefan, Leser_In

Was uns antreibt? Die Suche nach Liebe und Zufriedenheit. Die Sorge um Kinder, Ehepartner, Familie und Freunde. Die Zwänge der Zeit (hohe Mieten, viele Menschen, Umweltprobleme). Und das eigene Ego, das oft mehr verlangt, als nötig wäre.

Betti, Leser_In

Überlebenswille, Liebe zu Schönem, Musik, Kleinigkeiten im Alltag, Hoffnung, Poesie, aber auch Ungerechtigkeit.

Schlaubi, Leser_In

Ich fahre jeden Wochentag 120 Kilometer von meinem Wohnort zu meinem Arbeitsplatz und 120 Kilometer wieder zurück. Das bedeutet, ich verbringe jeden Tag mindestens drei Stunden meiner Lebenszeit auf der Autobahn. Was treibt mich an? Auf dem Hinweg ist es die Vorfreude auf meinen Job, Aufgaben, die mich erfüllen und die mir Selbstvertrauen geben. Auf dem Rückweg treibt mich die Vorfreude auf meinen Mann und meine Heimat an - das Gefühl von Zuhause, Geborgenheit und endlich die Pumps wieder ausziehen zu dürfen.

Oliver Kuti, Leser_In

Die Sehnsucht nach Konkretem. Ruhe und Rhythmus während draußen das Chaos regiert.

Uwe Borchert, Leser_In

Der Egoismus das es einem persönlich gut geht ! Wenn es einem Menschen gut geht , er sich wohl fühlt sowohl gesundheitlich als auch materiell dann ist ein normaler Mensch auch in der Lage andere glücklich zu machen. Das befriedigt sehr , schaft ein zufriedenes , ausgeglichenes Umfeld . Der Trieb das zu erreichen , treibt uns an.

UweKönig, Leser_In

zuerst die Aussicht auf Zufriedenheit und Freude. Die Verbesserung der Momenten Situation, Erfolg und Anerkennung spielen aber auch eine Rolle!

Fleischmann, Leser_In

Die Liebe zur Familie, zu Freunden ...

Thomas Fix, Leser_In

Was treibt uns an? Das ist das Leben selbst! Das Leben, dass niemals langweilig ist, wenn man sich darauf einlässt. Wie die Entdecker und Forschungsreisenden neue Kontinente entdeckten, die Astronauten neue Planeten, können wir selbst im Kleinen immer wieder neues entdecken und das kann der Impuls sein, aufzubrechen und Mensch zu bleiben- und zu werden!!!

Thomas L., Leser_In

Die Liebe zu einem Menschen, zu einer Sache, zu einer Tätigkeit, sei es ein Hobby oder Beruf, lässt uns schwierige, gar aussichtlose Situationen meistern. Wenn man sich selbst nicht mehr an erster Stelle sieht, sein eigenes Ich der Leidenschaft unterordnet.

Johannes Ahrens, Leser_In

Anerkennung durch andere Menschen und Freude am Gelingen. Sich als Teil eines Ganzen zu erleben.

xxx, Leser_In

Wertschätzung, Geborgenheit, realistische Ziele

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Wo sind die Fachkräfte von morgen?

Millionen von Fachkräften fehlen! Oder doch nicht? Wie sehen Sie die Arbeitsmarktsituation von morgen? Wer wird als Fachkraft gebraucht und wer nicht?

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Martin Gaedt, Autor des Buches „Mythos Fachkräftemangel“

Potenzial ohne Ende

„Fachkräftemangel“ ist so richtig oder falsch wie „Kundenmangel“. Ich empfehle Marketing und Vertrieb. Es gibt Potenziale ohne Ende. Zuviele Personaler machen, was ALLE machen. Das führt zur Floskelfalle in Stellenanzeigen. Es mangelt an Unterscheidung und Alleinstellung. „Personalpolitik klont nur und lässt wenig Individualität zu“, klagt der ehemalige Personalvorstand der Telekom Thomas Sattelberger. Der Fachkräfte-Engpass wird bestimmt durch die Engstirnigkeit der Suchenden. Alles nur im Kopf. Beratungsfirmen verdienen viel Geld mit „Fachkräftemangel“. Je alarmierender die Studie, desto häufiger wird sie zitiert. Das sichert den nächsten Auftrag. 2030 fehlen uns fast eine Million Mitarbeiter in Krankenhäusern, sagt PricewaterhouseCoopers. Wie wäre es, Ärzte um fachfremde Tätigkeiten zu entlasten? Mangel behoben. Wie wäre es, die Unternehmenskultur in Krankenhäusern zu verbessern? Weniger Ärzte und Pflegekräfte würden ins Ausland gehen. 20 Kandidaten erhielten kürzlich Post. Im Brief ein Handy. Im Handy eine Nummer. „Rufen Sie uns an, wir sind Ihr neuer Arbeitgeber“. Das ist Recruiting 2014. Genauso wie die Ausbildung einer 53-jährigen Bäcker-Azubine. Wer sagt, dass Azubis direkt aus der Schule kommen müssen? Schauen Sie rechts und links vom Mainstream. Absteiger sind Stellenanzeigen. Aufsteiger: Jobangebote in den Social Media, persönliche Empfehlung von Mitarbeitern und Recruiting in Kooperation. Es geht um Menschen, Aufmerksamkeit, Wertschätzung. Ganz einfach. Das ist anspruchsvoll, aber leistbar.

Sigmar Walbrecht, Sprecher vom Flüchtlingsrat Niedersachsen

Perspektiven schaffen

In unseren Projekten sind Asylsuchende aus vielen Ländern mit unterschiedlichstem Bildungshintergrund. Da die meisten dauerhaft hier bleiben werden, müssen sie für eine gute gesellschaftliche Teilhabe Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt bekommen. Selbst wer nur einen volkswirtschaftlichen Blickwinkel einnehmen will, kann dafür gute Gründe finden: Viele der Flüchtlinge sind jung und sollten sinnvollerweise eine Ausbildung absolvieren. Andere bringen Berufserfahrungen aus ihren Ländern mit, können aber keine formale Ausbildung oder Qualifikationen nachweisen. Jedoch führen ein generelles Arbeitsverbot in den ersten neun Monaten im Asylverfahren bzw. zwölf Monaten bei Duldungsinhabern sowie der faktische Arbeitsmarktausschluss bei nachrangiger Beschäftigungserlaubnis in den ersten 48 Monaten des Aufenthalts – Deutsche und EU-BürgerInnen werden bevorzugt – zum Verlust von Fähigkeiten und verhindern, notwendige Kenntnisse zu erwerben. Wichtig wäre bald nach der Ankunft in Deutschland, etwa zusammen mit der Arbeitsagentur, Qualifikationen, Erfahrungen und Interessen zu erfassen und Perspektiven zu erarbeiten. Unabhängig vom Aufenthaltsstatus muss frühzeitig der Spracherwerb gefördert werden. Junge Flüchtlinge müssen auch bei nicht mehr bestehender Schulpflicht einen Schulabschluss nachholen und letztlich eine Ausbildung machen können, die durch Ausbildungsförderung, die derzeit rechtlich oft nicht möglich ist, unterstützt wird.

Lina Beckert, Leserin

Fragen und Antworten

Sie sitzen mit rauchenden Köpfen bis nachts in den Uni-Bibliotheken, wachgehalten von Kaffee, Red Bull und purem Ehrgeiz. Sie hören sich mehr oder weniger gespannt Vorlesungen und Unterrichtsstunden an, besuchen Seminare und Fortbildungen, lesen Fachliteratur und recherchieren im Internet, bis sie zufrieden sind, weil all ihre Fragen beantwortet wurden. Sie gehen auf Reisen, hören Musik, lesen alle Arten von Büchern, treffen sich bei jeder Gelegenheit mit Freunden – nur so gewinnt man Lebenserfahrung, damit man sich zufrieden geben kann mit den Fragen, auf die es keine Antwort gibt.

Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung

Der Staat hilft mit

Die Sicherung des Fachkräftebedarfs gehört zu den wichtigsten politischen Aufgaben Deutschlands und ist einer der Schwerpunkte des Bundesbildungsministeriums in dieser Legislaturperiode. Nach Prognosen wird es schon im Jahr 2030 einen gesamtwirtschaftlichen Mangel an Fachkräften geben, einzelne Branchen klagen bereits heute über Engpässe. Bund, Länder, Kommunen und Sozialpartner müssen deshalb gemeinsam dafür sorgen, dass jeder Jugendliche einen Abschluss erreicht, auf jeden Abschluss ein guter Anschluss folgt und Weiterlernen für jeden selbstverständlich wird. Hier setzt die Initiative „Chance Beruf“ des Bundesbildungsministeriums an. Einen Schwerpunkt bildet die Verbesserung der Schul - und Ausbildungsabschlüsse. Im Mittelpunkt steht dabei eine frühzeitige Förderung und Berufsorientierung, die bereits in der Schulzeit ansetzt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Durchlässigkeit zwischen Berufsbildung und Hochschule in beide Richtungen. Wir werden unsere Initiativen zur Erleichterung des Hochschulzugangs beruflich Qualifizierter fortsetzen und zugleich Pilotprojekte zur Integration von Studienabbrechern in die berufliche Bildung fördern. Der dritte Schwerpunkt ist die Stärkung der Weiterbildungsbeteiligung. Unsere Programme wie Aufstiegsstipendien, Bildungsprämie und Meister-BAföG werden wir fortsetzen. Damit leisten wir einen Beitrag, die Fachkräfte von morgen anzusprechen und ihre Potenziale zu stärken. Ob die Tomate „biologisch“ oder konventionell angebaut wurde, spielt für Geschmack und Haltbarkeit zunächst mal keine Rolle. Der Knackpunkt ist dann eher, ob sie industriell gepflückt und transportiert wurde.

Ursula Lehr, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemein- schaft der Senioren- Organisationen Bags

Alte Vorurteile

Schon heute haben viele Unternehmen Probleme, ihren Fachkräftebedarf zu decken – mit weitreichenden Folgen für die Unternehmen selbst und den Wirtschaftsstandort Deutschland. Angesichts der demografischen Entwicklung ist ein Umdenken in den Führungsetagen daher dringend geboten. Als erstes muss es darum gehen, brach liegendes Erwerbspotenzial stärker zu nutzen, dass heißt mehr Über-50-jährige ins Erwerbsleben zu integrieren. Die Beschäftigungsquote dieser Gruppe ist in den letzten Jahren zwar gestiegen, aber nahezu die Hälfte aller Betriebe beschäftigt keine Über-50-jährigen. Noch immer bestehen gegenüber älteren Menschen gravierende Vorurteile, insbesondere was ihre Leistungsfähigkeit und ihre Lernfähigkeit betrifft, obwohl zahlreiche Studien und auch die Erfahrungen von Unternehmen, die vorwiegend Ältere beschäftigen, das Gegenteil belegen. Auch gibt es zahlreiche Beispiele guter Praxis, wie auch ältere Arbeitslose durch gezielte Weiterqualifizierungen erfolgreich in das Berufsleben reintegriert werden konnten. Vor allem aber müssen Unternehmen alles dafür tun, die Arbeitsfähigkeit ihrer Beschäftigten zu erhalten: Neben einer ergonomischen Gestaltung des Arbeitsumfelds und Angeboten zur Gesundheitsvorsorge geht es auch um die bisher stark vernachlässigte Einbeziehung in Weiterbildungsangebote sowie die Entwicklung neuer Arbeitszeitmodelle.

Heiner Thorborg, Personalberater für Führungskräfte

Die neuen Fachkräfte kommen von Außen

Na, auf den Bäumen wachsen Nachwuchskräfte nicht! Denn viele junge Deutsche verspüren wenig Lust auf Karriere. Personalvorstände klagen schon, Bewerber würden nicht mehr zuerst nach dem Dienstwagen, sondern nach Sabbaticals, Elternzeit und Kinderbetreuung fragen. Karriere ist offenbar out, Spaß mit Kumpels und Kids ist in. Das Phänomen nennt sich Generation Y – wenn man den Buchstaben englisch ausspricht, wird „Why“ daraus. In Deutschland hinterfragt eine ganze Generation von Nachwuchsakademikern, warum sie sich mit so etwas Altmodischem wie Arbeit noch die Mühe machen soll. Die jungen Spanier, Italiener, Griechen und Chinesen sehen das oft anders. Laut OECD ist Deutschland inzwischen das zweitbeliebteste Einwanderungsland der Welt nach den USA. Und wer heute hier antritt, ist keineswegs der wenig gebildete „Gastarbeiter“ der Vergangenheit. Der Anteil der Akademiker liegt unter den Zuwanderern aus Europa mit 34 Prozent sogar höher als der unter den Inländern mit 26 Prozent. Die außereuropäischen Einwanderer weisen mit 38 Prozent von allen den größten Anteil an Hochqualifizierten auf. Viele haben bereits im Ausland studiert und sind willig, sich auf neue Sprachen und Kulturen einzulassen. Und vor allem haben sie Lust auf Erfolg. Die Personalchefs, denen die „hofier mich“-Haltung unserer eigenen Generation Y auf die Nerven fällt, finden die Fachkräfte von morgen also unter den international mobilen Köpfen aus aller Welt.

Svenja Reismann, Leserin

Vor den Toren Europas

Die Fachkräfte der Zukunft laufen täglich stundenlang zu ihrer Grundschule aus Lehm, helfen ihren Eltern danach bei der Feldarbeit und erledigen nebenbei noch ihre Hausaufgaben. So werden sie zu Kämpfernaturen bzw. so werden die Kämpfernaturen herausgefiltert. Wenn sie dann das Glück haben, Zugang zu den nächsten Bildungsstufen zu bekommen, so werden sie am Ende diejenigen sein, die alle überragen.

Christoph N., Leser_In

Es gibt keinen Fachkräftemangel in Deutschland, denn sonst würden die Löhne in den relevanten Branchen (z.B. Software-Entwickler) nicht stagnieren oder gar rückläufig sein. Es gibt für deutsche Unternehmen nur einen Mangel an Fachkräften die bereit sind, für Dumpinglöhne zu arbeiten. Aber wie sagt man im englischsprachigen Raum so schön: Who pays peanuts gets monkeys.

Ingo Hess, Leser_In

Es muss noch ein Wandel in der Arbeitswelt von heute geben. Die Bereitschaft Fachkräfte, die schon vorhanden sind, wieder in das Arbeitsleben zu integrieren. Hierzu zählen viele qualifizierten Eltern, sowohl Mütter aber auch Väter, die zuhause sind, weil ein entsprechendes finanzierbares Betreuungmodell für die Kinder fehlt. Sicherlich muss aber auch ein Wandel in der Gesellschaft stattfinden. Es gibt leider immer noch zu viele Mitbürger die ein Problem selbst mit qualifizierten Zuwanderern haben, obwohl diese nachhaltig ihren Wohlstand sichern. Die Antwort lautet also: Die Fachkräfte sind schon hier, man muss sie unterstützen wieder in den Beruf zurückzukehren und sie kommen aus arbeitsmarktschwächeren Regionen.

Mark Haeusler, Leser_In

Der Fachkräfte ist eine Erfindung der deutschen Arbeitgeber, die es versäumt haben in Ausbildung und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter zu investieren und nun die Verantwortung auf die Allgemeinheit bzw. den Staat abzuwälzen. Auch die Abwanderung von Fachkräften ins europäische Ausland könnte man stoppen, wenn bestimmte Arbeitsplätze in Deutschland wieder angemessen entlohnt oder auf anderem Wege wieder attraktiver gemacht werden würden.

Kay Tangermann, Leser_In

Es gibt keinen Fachkräftemangel ausser in den Personalabteilungen.Die oft einfallslose, nichtssagende oder sogar dilettantische Personalwerbung ist der Grund der angeblichen Probleme. Jedes Unternehmen, das professionell wirbt und ein konkurrenzfähiges Angebot macht, bekommt auch seine Wunschkandidaten ! Einen Fachkräftemangel wird es in den nächsten Jahren erst recht nicht geben, da die rasante Digitalisierung Millionen von auch hochqualifizierten Arbeitsplätzen überflüssigmachen wird.Der Echtzeitübersetzer von Microsoft für Skype ermöglicht es, in 4o Sprachen mit vielen ausländischen Kräften zu arbeiten und sie zu akquirieren. Auch der Engpass bei den Altenpfleger/innen ließe ich beheben, wenn die Bezahlung viel höher und der Personalschlüssel ausreichend wäre. Das haben wir in Hamburg und München bewiesen!

MikeM, Leser_In

Die Fachkräfte von morgen müssen von den Eltern, Bezugspersonen, Trainerinnen & Couches, Kindergärtnerinnen & Erziehern, Professorinnen & Ausbildern sowie allen Menschen, welche Verantwortung für eine werdende Generation verspüren, identifiziert, motiviert und an ihre Aufgabe herangeführt werden.

Rolf M., Leser_In

Die Fachkräfte von morgen sind in den sog. \"bildungsfernen Schichten\". Wir müssen es schaffen, sie aus der Perspektivlosigkeit heraus zu holen und ihnen Chancen geben ihr Potential auszuschöpfen. Nur so können wir langfristig die Versorgung mit Fachkräften gewährleisten!

Henning F. Heumann, Leser_In

Sie sind unter uns! Wir müssen schon während der Schulzeit, bei freiwilliger Teilnahme junge Menschen begeistern für eine berufliche Tätigkeit und zwar so professionell , dass Eigeninitiative und gesundes Selbstbewustsein entsteht. Wissen weitergeben ohne belehrend zu sein. Ehrenamtliche Führungskräfte aus Industrie und Handwerk sind hier gefordert. In 5 Jahren nach meiner Berufstätigkeit habe ich so ca. 175 Hauptschüler (-innen) in einer NRW Kleinstadt motiviert, trainiert und beraten. Unabhängig von den Schulnoten haben alle eine Lehrstelle oder Weiterbildung erreicht. Der beste Lohn für mich ist dabei, wenn man einem der jungen Menschen begegnet.

Dieter Hölterhoff, Leser_In

Wenn Eltern wieder zu Hause über ihre Berufstätigkeit mit den Kindern sprechen, wenn (alle!) Lehrkräfte in allgemein bildenden Schulen mit ihren Schülerinnen und Schülern als Berufsorientierung in der Umgebung alle Unternehmen aufsuchen und die Mitarbeiter in die Schule einladen, wenn alle Unternehmen ausbilden, wenn Arbeitswelt wieder in der Gesellschaft als Bestandteil des täglichen Lebens wahrgenommen wird und wenn die Potenziale aller in Deutschland lebenden Migrantinnen und Migranten einschließlich aller Asylbewerberinnen und -bewerber und die der Langzeitarbeitslosen ausgeschöpft werden und endlich Schluss ist mit Teilzeitjobs, die zum Leben nicht reichen, dann hat unser Land genügend Fachkräfte für die Zukunft!

Ralf, Leser_In

Die Fachkräfte von morgen lernen jetzt, dass nur die Noten zählen. Es werde keine Fachkräfte mehr ausgebildet sondern Fachidioten die keine Ahnung vom Leben haben.

Elke, Leser_In

Die Fachkräfte von morgen sind in Schwellenländern, sie leben nicht im Wohlstand aber sie sehen in der Bildung die Chance zu Wohlstand zu kommen. Durch ihre Herkunft lernen sie zu kämpfen und erreichen somit eine höhere Bildung als die, für die die Bildung nicht der Weg zu einer besseren Welt darstellt.

Teresa, Leser_In

Die morgigen Fachkräfte sind die Nachkommen der heutigen Elite. Die Elite die es durch ihre Verbindungen schafft, dass ihre Kinder das kriegen was sie brauchen. Das richtige Studium, die richtigen Praktika, den richtigen Job. Eine Hand wäscht die andere.

NM, Leser_In

Die Fachkräfte von morgen sitzen in überfüllten Massenstudiengängen, lernen nur die klausurrelevanten Themen, um sie anschließend zu vergessen. Ihr einziges Ziel ist eine Top-Note. Das System zeigt es ab der Entscheidung, welche weiterführende Schule besucht werden darf - nur die Besten kommen weiter. Und so kratzen sie nur an der Oberfläche des Wissens, sehen nicht über den Tellerrand und erwerben erst im Beruf das wirkliche Fachwissen.

Ulli Vogel, Leser_In

Arbeitgeber werden wieder lernen müssen, Fachkräfte im eigenen Unternehmen auszubilden. Um Auszubildende und Fachkräfte anzuwerben müssen gute Arbeitsbedingungen angeboten werden. Das sind neben einer tariflichen Bezahlung vor allen Dingen hohe Wertschätzung, gerechte Aufstiegschancen und Transparenz in der Firmenpolitik. Betriebliche Mitbestimmung ist zu erhöhen statt zu bekämpfen.

Karl Martin, Leser_In

...und wenn wir einfach nur dafür sorgen, daß es sich lohnt, als gute ausgebildete Fachkraft in Deutschland zu arbeiten? Vielleicht gibt es dann weniger Abwanderungen und vielleicht lockt das auch Menschen, ihren Wunsch-Beruf zu erlernen und später auch auszuüben.

Simone Henningsen, Leser_In

Voraussetzungen zur Berufsorientierung im Bildungswesen vorantreiben, zielorientiertes Anbieten der diversen Berufe, um Chancen aufzuzeigen, eh. Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten sowie Zukunftssicherung aufzeigen. Also Schüler gewinnen...... An der Wurzel arbeiten.

Tine, Leser_In

Sie sind heute in den Betrieben, in denen die Fachkräfte von heute wertgeschätzt werden (und die deshalb ihr Wissen gerne weitergeben); in denen Frauen die gleichen Chancen geboten werden; in denen faires Miteinander gefördert wird anstatt destruktive Konkurrenz.

jotra, Leser_In

Sie sind da, nicht nur rein rechnerisch. Beinahe jeder vierte Deutsche ist im Ruhestand und nicht wenige würden weiter ihren Beitrag auf dem Arbeitsmarkt leisten, wenn sie nur dürften. Deutschland ist das zweitbeliebteste Einwanderungsland. Menschen aus aller Welt stehen vor unseren Türen, werden aber nicht so in unsere Gesellschaft integriert, dass sie ihre Fähigkeiten gewinnbringend einsetzen können. Und da ist das noch der ältere Ingenieur oder Facharbeiter, der dutzendfach vergeblich Bewerbungen schreibt, während Industrievertreter vom Fachkräftemangel schwadronieren.

Lina, Leser_In

Sie sitzen mit rauchenden Köpfen bis nachts in den Uni-Bibliotheken, wachgehalten von Kaffee, Red Bull und purem Ehrgeiz. Sie hören sich mehr oder weniger gespannt Vorlesungen und Unterrichtsstunden an, besuchen Seminare und Fortbildungen, lesen Fachliteratur und recherchieren im Internet, bis sie zufrieden sind, weil all ihre Fragen beantwortet wurden. Sie gehen auf Reisen, hören Musik, lesen alle Arten von Büchern, treffen sich bei jeder Gelegenheit mit Freunden - nur so gewinnt man Lebenserfahrung, damit man sich zufrieden geben kann mit den Fragen, auf die es keine Antwort gibt.

Betti, Leser_In

In den Kindergärten, Schulen, Asylbewerberwohnheimen. Abends am See, in den Parks, müde in der Sbahn und auf dem Fahrrad, auf den Festivals, lachend auf den Fluren der Betriebe, Krankenhäuser. Debattierend in den Kneipen. Da, wo laute Musik ist. Träumend, voller Optimismus.

Oliver Kuti, Leser_In

Wenn die Schulen sich ganzheitlicher um die Kinder und Jugendlichen kümmern würden, statt nur einen verkürzten (G8 und massive Stundenausfälle) Unterricht zu halten, könnten die Begabungen gefördert werden, die für die Zukunft Wohlstand und Wissensvielfalt garantieren. Nicht zuletzt die vielen jungen Migranten brauchen Zeit und Zuwendung außerhalb ihrer Peers. Der Lehrer- und Erzieherberuf muss neu erdacht werden. Die Fachkräfte schlummern.

Haninger Matthias, Leser_In

Sollte Europa, insbesondere Deutschland den Mut aufbringen Immigranten und Asylbewerbern den Arbeitsmarkt zu öffnen, werden die Fachkräfte von morgen junge Menschen aus Afrika sein mit Hunger nach Chancen sich in der Arbeitswelt zu bewähren.

Uwe Borchert, Leser_In

Sind in unseren Kindergärten , den Familien , den Lebensgemeinschaften auch denen , die zur Zeit nicht den materiellen , geistigen Komfort unserer Gesellschaft genießen können. Es gilt soziale Voraussetzungen für Familien und Zuwander -Gruppen zu schaffen und damit den Einstieg in Bildung und Ausbildung zu ermöglichen. In den zum Teil sehr unterschätzten Menschen schlummert häufig eine große Intelligenz , die es gilt in richtige Bahnen zu lenken.

Fleischmann, Leser_In

Die Fachkräfte bekommen wir von Schulen und Betrieben in denen die Ausbilder in der Lage sind, die Jugendlichen für ihren Beruf zu begeistern.

Johannes Ahrens, Leser_In

Gut ist man in dem, was man liebt. Deshalb sind die Fachkräfte von morgen in den Hobbykellern, Bastelbuden und Garagen von heute zu finden. Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich auszuprobieren können.

xxx, Leser_In

Wenn man sie ausbildet und ihre Aufgaben definiert, wenn man sie angemessen bezahlt und nicht ausbeutet, wenn man sie schätzt und nicht ausgrenzt, gibt es weltweit für alle Aufgaben genügend Fachkräfte.

Leander Löwe, Leser_In

Wenn der Staat die Bildung bereitstellt, wird die Marktwirtschaft von selbst dafür sorgen, dass kein \"Mangel\" entsteht. Zu viele Arbeitsplätze sind ohnehin ein gesellschaftliches Luxusproblem.

Karsten Holzner, Leser_In

...in den unzureichend entwickelten lokalen Bildungslandschaften.

Karl Zawadzky, Leser_In

Deutschland braucht nicht nur eine gesteuerte Zuwanderung, sondern vor allem mehr Investitionen in die Köpfe der nächsten Generation.

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