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Warum fasziniert Geschwindigkeit?

Ob im Beruf, beim surfen im Internet oder auf der Straße: Geschwindigkeit fasziniert jung und alt. Woher rührt unsere Begeisterung für enorme Beschleunigung und Temporekorde?

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Evita Hel, Leser_In

Geschwindigkeit fasziniert, da es etwas ist wozu Menschen nicht in der Lage sind, ja wir können Laufen, gar Sprinten aber dies nur mit großer Anstrengung und auch nicht für lange. Wenn man in einem Auto sitzt und über die Autobahn rast hat man ein Gefühl der Macht und Freiheit, wenn auch nur unterbewusst, noch dazu kommt, dass man seinem Ziel immer schneller immer näher kommt und man die Möglichkeit hat diese Geschwindigkeit selbst zu steuern. Wenn man sich nun Fiktionen ansieht kommt man auch immer wieder auf die alten Superkräfte zurück, dort findet man auch immer wieder Personen die unglaublich schnell sind und dies sogar ohne Hilfsmittel und wie man weiß stellt solche Fiktion viele Grundlegende Wünsche der Menschheit dar, dies ist die Macht über Dinge oder Fähigkeiten die man im realen Leben nicht besitzen kann. Somit ist ein Auto, ein Flugzeug, eine Achterbahn und noch vieles mehr für den Menschen nur eine Erweiterung, ein Mittel um sich einer Macht näher zu fühlen die sie selbst nie beherrschen werden.

joerg lutz, Leser_In

Schnelles fahren erfordert volle Konzentration und erzeugt ein gefühl wie im 3-D Kino. Wunderbar!

Eduard Langner, Leser_In

Freiheitsgefühl

Ilonka, Leser_In

In den USA haben sie ihre Waffen - wir haben unsere unbeschränkte Geschwindigkeit; so hat jedes Volk seine Verrückheiten.

Amélie, Leser_In

Geschwindigkeit ist der Wahn unserer Zeit.

Luca von Kiel, Leser_In

Selten versprüht ein bei uns gängiges Wort weltweit so viel Faszination wie die \"Autobahn\". Touristen, Tuningfans, Testosterongesteuerte - jeder liebt die linke Spur aus einem Grund: legal dem Geschwindigkeitsrausch erliegen. Was bei uns selbstverständlich ist, gilt anderorts als verrückt. Wobei die meisten, meist Einheimischen, den praktischen Nutzen der aufgehobenen Geschwindigkeitsbegrenzung verstehen. Firmenvertreter und Familienväter werden wohl kaum einsehen ihre komfortable Reisegeschwindigkeit von 200 km/h zu reduzieren. Für mich ist es logisch, dass Fahrzeuge, die mit viel Leistung gebaut werden dürfen, auch ausgefahren werden. Man möchte wissen was möglich ist, wo die Grenzen liegen. Natürlich ist es ein Reiz, ein Rausch. Als Motorradfahrer sauge ich die Landschaft unter mir auf, es existiert nur das Hier und Jetzt. Es ist ein ungemeines Gefühl von Freiheit den Gashahn aufzudrehen. Das Deutschland im Verhältnis zu der Anzahl an Verkehrsteilnehmern wenig Verkehrstote verzeichnet spricht für den verantwortungsvollen Umgang mit diesem Gesetz. Letztendlich liegt es an jedem selbst wie schnell er fahren will, Hauptsache das KFZ ist \"Autobahn-proofed\"!

Mike, Leser_In

Geschwindigkeit fasziniert, weil sie wie eine externe biochemische Droge wirkt, nur dass das Adrenalin im eigenen Körper erzeugt wird.

Tina v.Pentz, Leser_In

Am Strand im vollen Gallopp dahinfliegen, schaukeln bis in den Himmel, die Turborutsche runter sausen, sich mit dem Motorrad in die Kurve legen … das ist Hingabe an den Augenblick, volle Präsenz - Erlösung. Da bin ich völlig kon-zentriert, Körper, Geist und Umwelt sind eins. Beim Wandern oder Abhängen komm ich ins Nachdenken oder Erzählen, so viel Sinneseindrücke sind wahrnehmbar und verleiten mich zu Meinungen, rufen Gefühle hervor, die Gedanken schweifen in die Vergangenheit oder Zukunft. Manchmal bin ich so in Gedanken verloren, dass ich gar nicht weiß, wie ich von hier nach da gekommen bin. Da kann ich mich an fixe Gedanken, Sorgen und Pläne verlieren. Da erlebe ich mich als getrennt. Aber dann: das Gegenteil von rasanter Geschwindigkeit bringt mich zum gleichen Ergebnis: Meditation, die Hingabe an den Augenblick, volle geistige Präsenz - wahrnehmen, da sind Gedanken, Gefühle, Sinneseindrücke, aber ich lasse mich nicht von ihnen verleiten, mich in Gedanken zu verlieren. Ich bleibe kon-zentriert und Körper, Geist und Umwelt sind eins.

Michael, Leser_In

Weil Geschwindigkeit die Illusion vermittelt, geschwind viel Neues zu erleben.

Stephan, Leser_In

Nervenkitzel, Macht, zeigen wer man(n) ist und kann. Ein schnelles, oft teures Auto oder Motorrad und damit angeben. Dabei finde ich aber, damit gemütlich und selbstbewusst in der Gegend zu cruisen ist der besserer Beweis um zu zeigen, dass man auch sich selbst beherrschen kann. Andererseits ist der kurzzeitige Nervenkitzel auch was Tolles und Erregendes; der Adrenalinausstoß, die Grenzerfahrung, das persönliche “High”. Dann aber bitte möglichst ohne Andere zu gefährden. Also schon gar nicht mit dem Bike auf der Landstraße rasen und ins Internet (Nachahmer!) stellen.

Gerhard Lein, Leser_In

...fahren so schnell man will.\" Hier wird \"fahren\" offensichtlich schon mal fälschlich mit \"Auto fahren\" gleich gesetzt. Eher peinlich. Aber ganz davon abgesehen: Als Radfahrer fahre ich gerne schnell. Zum einen ist es ein gutes Gefühl, sich mal richtig auszupumpen, sich mal richtig anzustrengen, den Fahrtwind in den Ohren unterm Helm laut wehen zu hören (habe mit meinen 70 seit langem Hörgeräte, die das Rauschen herrlich verstärken). Schnell fahren heißt auch andere zu überholen, also noch etwas schneller = fitter zu sein. Besonders bei dem leichten Gefälle von mir zu Hause in die Stadt ist das leicht berauschend - setzt Endorphine frei. Und zurück? Naja, ich bin noch ganz gut für mein Alter. Und Auto fahren? Mache ich auch gerne, auch gerne zügig, habe aber keine Probleme mit den Geschwindigkeitsbegrenzungen hierzulande. Halte die Autobahn- und Ampel-Raser für bekloppt. Fahre auch weder Porsche noch BMW.

Hans Hoepner, Leser_In

Reiz der Geschwindigkeit,was macht ihn aus? Vermutlich sehr stark die Illusion,man könne durch schnelles Fahren verlorene oder falsch geplante Zeit zurückholen- das ginge aber nur mit Lichtgeschwindigkeit . Machtgefühl (ich bin der/die stärkere/bessere etc.) Nervenkitzel…

Georg Tscharke, Leser_In

Ich glaube, dass die Gründe ganz unterschiedlich sind: Für die Einen ist es die Notwendigkeit schnell von A nach B zu kommen, für die Anderen eine Möglichkeit das eigene Ego auszuleben und schneller und besser sein zu können als die Anderen und so ein Erfolgserlebnis zu haben, das sonst nicht gelingt.

Klaus Linke, Leser_In

Dies frage ich mich auch immer wieder, ich verstehe es nicht. Mich reizt ein Spaziergang mit dem Hund durch den Wald viel mehr, als das ich mit 200 km/h über die A$ brettern kann.

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Was verbindet Generationen?

Was haben junge und alte Menschen heute eigentlich noch miteinander zu tun? Teilen Sie mit uns Ihre Erfahrungen – wir drucken sie.

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Kirsten Wünneker, Leser_In

Als Mutter dreier Kinder, bin ich dankbar über jede Hilfe. Meine Mutter ist da eine zuverlässige Unterstützung. Sie hilft mir nicht nur als günstige und extrem flexible Babysitterin, sondern auch bei so praktischen Dingen wie dem Flicken der Hosen meiner Jungs oder der Beratung beim Kochen oder Backen. Gleichzeitig fühlt sie sich gebraucht und genießt ihre Rolle als Oma, die die Kinder ohne erzieherischen Auftrag genießen darf. Die Kinder lieben sie und wissen ganz genau, dass Oma viel mehr erlaubt als mein Mann und ich es im Alltag können.

Simon Avram, Leser_In

leider, in den meisten faelle, ist eine juristische (materielle) verbindung: generationsvertrag ! besonders schlimm, sind die rentner mit migrationshintergrund, die abgeschrieben werden; anders gesagt, man zeigt einer dass man sein tod wuenscht (sicher indirekt), um keine rente mehr zu zahlen. es moegen ausnahmefaelle geben, aber was ich hier schreibe, ist der regelfall.

hans faller, Leser_In

Das Ziel das Leben so angenehm und erfolgreich wie möglich zu gestalten.

Michael Seidel, Leser_In

Speziell bei uns zu Haus verbindet eine einfache Familienfeier, wie z.B. Geburtstage oder Feiertage die Generationen. Aber auch einfach mal auf die Medien, wie Internet und TV verzichten und ein gutes altes Brettspiel machen verbindet. Bei uns sind mitlerweile 4 Generationen vertreten, da kommt schon etwas Stimmung auf. Aber auch das Medium Internet mit z.B Skype lässt ein völlig neues Telefonvergnügen mit Bild aufkommen, wenn dann de Geschwindiglkeit stimmt. Durch Skype kann man z.B. auch zwischen den Familientreffen auf seine liebsten zugreifen, da spielt die Generation keine Rolle. :-)

Peter B., Leser_In

Generation vereint das Wir-Gefühl. Wir Deutschen, wir Schmidts, wir Weltmeister. Ziele gemeinsam zu erreichen verbindet, gemeinsam zu verlieren verbindet, gemeinsam großes Glück und großes Leid zu erleben verbindet. Das Picknick mit der Oma und dem Enkel im Park. Das Eier bemalen, verstecken und suchen verbindet. Schön, dass es das noch gibt.

Arabell, Leser_In

Der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft ist ja immer auch ein wenig davon anhängig was gerade auf der Welt passiert. Fernab von Urängsten, geschichtlichen Ereignissen oder Katastrophen, finden unterschiedliche Generationen durch gemeinsame Aktivitäten, Festlichkeiten und leider auch traurige Anlässe zusammen. In diesen Momenten wird immer wieder deutlich, was das Wort Familie bedeutet und das man sich doch eigentlich viel öfter treffen sollte.

Hans Meiser, Leser_In

Das Internet verbindet heute Gererationen - technisch intuitiv nutzbar für die Jüngsten bis best ager. Das Web verbindet darüberhinaus kommunikativ wie keine Medium je zuvor - Diztanzen sind dank moderner Kommunikationsmittel nichtig. Skype & Co ermöglichen generationsübergreigende Verbindung, Freundschaften und vieles mehr.

Eduard Langner, Leser_In

Ratgeber und Ausstach der Erfahrungen

Dana Brüggenkamp, Leser_In

Nicht wahr...? - Generationen können so unterschiedlich sein wie Tag und Nacht. Wenn sich zum Beispiel der Großvater köstlich darüber aufregt, dass die Enkelin sich gar nicht mehr von ihrem neusten Modell des sogenannten \"Mobilfongeräts\" losreißen kann oder (drehen wir den Spieß mal um) dass sich die \"ältere\" Generation immerzu an den Sitten und Moralen der Vergangenheit festbeißt: \" Als ich früher in deinem Alter war...\" - Aber was nun verbindet diese so unterschiedlichen Ansichten, Moralen, Sitten und Lebensweisheiten miteinander? Die Antwort: Unsere Sprache. Ja, sie durchlebt eine immer herrschende \"Metamorphose\" und aus den Schriften der Kirche entsprang unsere heutige \"Chatroom-Sprache\", dennoch hat zum Beispiel schon Martin Luther im Herbst 1521 für einen revolutionären Schritt zur Verbindung der Generationen des deutschen Volks gesorgt. Er übersetzte die Bibel in nur elf Monaten in die deutsche Sprache. Dies führte zur Anregung, unsere Sprache neu zu gestalten, denn durch Luther entstanden auch beispielsweise neue Redewendungen, welche sogar heutzutage noch benutzt werden (\"der Denkzettel\", \"schadenfroh sein\"...). Nach Luther folgten unter anderem (auch wohl jedem bekannt) die Gebrüder Jakob und Wilhelm Grimm, welche zu Zeiten Napoleons die erste deutsche Grammatik verfassten. Jakob wollte \"ein historisches Leben mit allem Fluss freudiger Entwicklung in sie zaubern\", d.h., dass er unter anderem das deutsche Volk verbinden und ein Nationalgefühl vermitteln wollte; und auch er merkte schnell, dass die gemeinsame Sprache die Lösung zum Ziel war. Also, ich fasse zusammen: Anhand der unsrigen Sprache als \"exemplum\" wird sichtbar, dass wir uns unter anderem mit ihr identifizieren können, und dadurch bedingt verbindet sie Generationen. Wenn man unsere Sprache nun auf die multikulturelle Gesellschaft beziehen würde, könnte man auch erkennen, dass sie sich zum Beispiel durch sogenanntes \"Denglisch\" auch in diesem Aspekt stark verändert hat und sogar nationenüberschreitend verbindet. Meine Großmutter kam beispielsweise aus England... Ein paar Buchstaben, ein paar Silben, ..gewürzt mit der Grammatik...: Fertig ist ein Indiz für eine unglaublich, mächtige Verbindung von Generationen. Unser Geheimrezept! Guten Appetit!

Isabel Glapa, Leser_In

Familiäre Beziehungen sind ständige Knotenpunkte im Kontakt mit Menschen anderer Generationen. Oftmals lassen sich in dieser Konstellation auch persönliche Langzeitbeobachtungen tätigen, denn in wenigen anderen gesellschaftlichen Verhältnissen haben Menschen einen längeren Einblick in die Entwicklung eines Anderen, selbst wenn sich das persönliche Miteinander durchaus immer wieder spannungsreich gestalten kann. Gleichzeitig ist es kein Zufall, dass die meisten Kinder irgendwann im Leben feststellen, unbewusst (ungeliebte) Eigenschaften der Elterngeneration übernommen zu haben. Diese Erfahrung – die das eigene Älterwerden reflektiert – ist ein bedeutender Moment der Verbindung mit den Vorangegangenen und verändert auch die Einsichten über die eigene Jugend. Im Idealfall weitet sie den Blick hin zu einer gelassenen, toleranten Haltung gegenüber sich selbst und den Anderen, welche auf dem Wissen gründet, dass alle Menschen zu jeder Zeit ihres Lebens im Wandel begriffen sind. Neben der Erkenntnis über die eigene stetige Veränderung im Prozess des Lebens verbindet die Fähigkeit, neugierig Fragen zu stellen und zuhören zu können. Ich erinnere mich daran, mich als Kind niemals in Gesellschaft von Erwachsenen gelangweilt zu haben, solange ich mit all meinen Fragen an ihrem Leben teilhaben durfte. In diesem Sinne, versuche ich auch zwanzig Jahre später zu handeln: kein Mensch ist zu jung oder zu alt, um ernst genommen zu werden.

Marianne Rubach, Leser_In

Als Mutter von Kindern, die mich mit Enkelkindern erfreuen, erscheint mir die Frage angesichts meiner Lebensrealität als weltfremd. Als Großmutter bin ich gefragt, in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sieht es nicht anders aus: Krankheit der Eltern oder Kinder, berechtigte Lehrer- und Erzieherstreiks, schlechte Betreuungsangebote in Schulen und Kitas, lange Arbeitszeiten der Eltern, finanzielle Engpässe der Jüngeren machen aus vielen Großeltern eine Institution, ohne die nichts mehr rund läuft. Die Alten springen ein. Der Kontakt zu Jüngeren gibt aber auch – gelinde gesagt - Anlass zur Nachdenklichkeit. Meiner Generation (70 plus) ging es in vielerlei Hinsicht früher viel besser. In der Generation meiner Kinder gibt es wesentlich mehr Stress, weniger Zeit für die Mitmenschen. Entweder haben sie zu viel Arbeit oder sie leben in prekären Arbeitsverhältnissen mit absehbarer Altersarmut. Angesichts dessen kann und will ich meinen „Lebensabend“ nicht oberflächlich genießen. Ich beteilige mich an politischen Debatten, gehe zu Demonstrationen, kurz: ich empöre mich. Wenn ich meine Enkelkinder abhole, sehe ich die Baufälligkeit ihrer Schule und begreife, wie wenig Wertschätzung „unserer Zukunft, den Kindern“ entgegengebracht wird. Dass ich Mitglied im Förderverein der Schule geworden bin, liegt auf der Hand. Über 50% der Kinder dieser als „annehmbar“ geltenden Grundschule sind Hartz-IV-Empfänger. Wer Kinder oder Enkelkinder hat, wünscht sich, dass sie in ein gutes oder gar besseres Leben als das eigene hineinwachsen. Unser Wirtschafts-, Sozial- und Rechtssystem befördert Individualismus und Entsolidarisierung. Ein notwendiges, wenn auch bescheidenes Mittel gegen diese Folgen des Neoliberalismus ist der Zusammenhalt von jung und alt. In meinem Fall hat das tätige Miteinander eine positive Auswirkung: Ich werde gebraucht, ich bin nicht einsam, ich fühle mich geliebt. Und meine Enkelkinder werden einst vielleicht an mich denken, so wie ich mich heute an meine fürsorglichen Großeltern erinnere.

Ilonka, Leser_In

Generationen verbindet der Generationenvertrag - auch wenn er nicht niedergeschrieben ist und macher glaubt, ihn kündigen zu können.

Amélie, Leser_In

Mich verbindet Liebe und Empathie zu den Generationen.

Mike, Leser_In

Täglich gelebte Solidarität und beidseitiger Austausch verbindet die Generationen.

Michael, Leser_In

Generationen verbindet der Glaube an gemeinsame Wertvorstellungen und ethische Grundsätze, welche unabhängig von den Launen des Zeitgeistes bestehen bleiben.

Reinhard Lindenhahn, Leser_In

Früher lebten die Menschen bei uns in Großfamilien - was noch heute in vielen Ländern der Erde völlig normal ist. Drei oder gar vier Generationen teilten sich Wohnraum, Zeit, Geld und Arbeit und erfuhren täglich die Gedanken und Gefühle Jüngerer bzw. Älterer. Sich auf die andern einzustellen, sie zu tolerieren, war oft allein schon aus Raumnot eine Frage schierer Notwendigkeit. Bei uns ist das mittlerweile eher zur Ausnahme geworden. Ab und an fahren Mutter, Vater und die Kinder zu den Großeltern oder diese kommen auf einen Sonntagnachmittag-Besuch oder kurz zum Kinderhüten. Und nur zu oft fehlt den größeren Kindern der Gesprächsstoff mit der älteren Generation, weil diese nicht mit den gerade aktuellen Apps für das neue Smartphone vertraut sind. Das sind Schablonen, gewiss. Sie umreißen aber dennoch einen Trend: Die Generationen entfernen sich voneinander. Was könnte sie verbinden? Nur eines: ehrliches Interesse für einander. Für die Probleme der anderen, für ihre Sorgen, Nöte, aber auch für ihr Umfeld, für ihre Freuden und - ganz allgemein - für ihre Erfahrungen. Interesse dafür, was bei ihnen ganz anders ist als bei einem selbst. Merkwürdigerweise lässt sich daraus sehr viel lernen! Mehr als aus neuen Apps oder alten Fernsehsendungen...

Kersten Artus, Leser_In

Mein Enkel Oskar inspiriert mich, Geschichten aufzuschreiben. Es sind Erinnerungen an Momente, die ansonsten verloren gehen würden oder an die ich mich später nur noch verschwommen erinnern würde. Und er sich gar nicht mehr. Er ist erst 13 Monate alt. Um mich auf meine Rolle als Oma vorzubereiten, habe ich an einem Geburtsvorbereitungskurs für werdende Großeltern teilgenommen. Darüber schrieb ich. Als ich dem Jungen das erste Mal in die Augen sah, entstand die nächste Geschichte. Über die ersten Stunden, die ich alleine mit ihm verbracht habe, habe ich die dritte kleine Geschichte aufgeschrieben. Es folgten weitere. Geschichten über unsere erste Fahrt mit dem Zug, oder über unsere erste gemeinsame Nacht. Bislang habe ich 16 Blogeinträge über ihn verfasst. Ich habe auch meinen Kindern Erinnerungen aufgeschrieben. Darunter sind meine Geburtsberichte und ein Lexikon, in dem ich Wortkreationen wie zum Beispiel \"Metterschling\", \"Steckstose\" oder \"Arschlöcherin\" festgehalten habe. Sie haben sie zu ihrer Volljährigkeit geschenkt bekommen. Auch mein Enkel wird sich einmal in meinen Geschichten finden können. Er wird sich vielleicht wundern. Vor allem aber wird er sich geliebt fühlen. Mein Enkel erlebt mit seiner Oma eine Person, die ihn bedingungslos und ohne Erwartungen angenommen hat. Das ist vielleicht das Besondere an Großeltern. Diese Generationen-Verbindung ist einzigartig. Ein Schatz der Menschheit.

Rita Schäfer, Leser_In

Kriege verbinden Generationen! Das betrifft nicht nur die Leugner und Geschichtsverdreher, die darauf pochen: \"Opa war kein Nazi\" - nahezu 70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs und der Überwindung der Nazi-Diktatur. Oder Kriegstraumatisierte auf allen Kontinenten, die keine Chance hatten, ihr Leiden aufzuarbeiten. Vielmehr sind auch couragierte Menschen zu nennen, die zu verantwortwortlichem Erinnern beitragen. Dazu zählt Ruth Weiss, die mit 90 Jahren noch in Schulen geht und über ihre anti-semitischen Kindheitserlebnisse berichtet. Sie musste mit ihrer Familie nach Südafrika fliehen, wo sie abermals mit Antisemitismus und mit dem Rassismus des Apartheidregimes konfrontiert wurde. Erneut trat sie die Flucht an, dieses Mal in afrikanische Nachbarländer. Dort bildete sie junge Wirtschaftsjournalisten aus. Vor einigen Jahren kam sie nach Deutschland zurück. Ihre lesenswerten Lebenserinnerungen und Romane richten sich vor allem an Jugendliche. Respekt vor dieser Zeitzeugin!

Karsten Holzner, Leser_In

KOMMUNIKATION

Dörte Ahrens, Leser_In

Geben und Nehmen verbindet die Generationen. Was ich früher als Kind von meinen Eltern bekommen habe, gebe ich nun zurück: Zeitkontingente, Zuwendung und Verantwortungsübernahme. Die eigenen Kinder im Blick zu behalten, kommt mir dagegen vergleichsweise leicht vor. Die Elterngeneration und deren Bedürfnisse in den Blick zu bekommen, dagegen schwer. Es geht darum, zugleich deren Andersartigkeit und deren Ähnlichkeit zu ertragen.

Klaus Linke, Leser_In

Eigentlich verbindet gar nichts mehr die Generationen! Durch die Industrialisierung und die damit einhergehende Wandlung der Gesellschaftsordnung zum Kapitalismus wurde die Kleinfamilie als am besten verwertbare und kontrollierbare Form des Zusammenlebens massiv gefördert und bestehende soziale Strukturen aufgelöst. Dies führt zur Vereinzelung und ist ein Hindernis für ein soziales Miteinander der Generationen!

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Wer stoppt den Klimawandel?

In fünf Jahren sind die eine Katastrophe verhindernden Emissionseinsparungen nicht mehr zu realisieren. Nennen Sie uns Personen und Lösungen, die etwas dagegen unternehmen.

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Karl Wilhelm, Leser_In

Wer stoppt den Klimawandel?! Genauso gut könnten Sie fragen: Wo wohnt der liebe Gott? Die Antwort: Keine Ahnung! Ist auch egal, weil wir eh nicht die leiseste Chance auf eine sinnvolle Replik haben. Aber man wird ja noch fragen dürfen.

Peter Jagusch, Leser_In

Der Klimawandel ist im Gange und kann nicht mehr gestoppt werden. Je später auf fossile Brennstoffe verzichtet wird, um so stärker wird er beschleunigt und um so dramatischer werden die Auswirkunge sein, aber bereits jetzt ist der Prozess unumkehrbar. Zeitverzögerte Abläufe vorherzusagen ist sehr schwierig (s. Ozonloch). Vulkanausbruche könnten z. B. bremsend wirken, dafür wirken andere Prozesse (z.B. Auftauen von Permafrostböden) beschleunigend. Wir sollten jetzt die Folgen in den Blick nehmen, natürlich ohne das Ziel (Ende der Nutzung fossiler Energiequellen) im Fokus zu behalten.

Simon Avram, Leser_In

in besseren bewusstsein in diese sache, das heisst: jeder ist sich der naechste ! nicht die politik, sondern jeder einzelnen ist hier handelnden, anders wird das problem nicht geloest. sicher ist die industrie ein entscheidenden faktor, aber auch die industrie kann ohne menschen nichts ausrichten, politiker so wie so.

Eduard Langner, Leser_In

der Klimawandel wird nicht gestoppt. Es kann nur teilweise verbessert werden , wenn der Ausstieg aus der Braunkohlekraftwerken ( auch die Neuen im Betrieb ) erfolgt .

Ilonka, Leser_In

Könnte fut sein, dass der viele Staub in den oberen Schichten der Athmosphäre den Klimawandel stoppt - oder wir helfen mit Geoengineering nach.

Amélie, Leser_In

Wir müssen uns alle klimabewusster verhalten: weniger fliegen, mehr Rad fahren und weniger Fleisch essen

Mike, Leser_In

Den Klimawandel stoppt ein Zusammenspiel von effizinter, resoursenschonender Technik sowie der verantwortliche Umgang damit durch jeden Einzelnen von uns.

Fabian Zuber, Leser_In

Bürgerenergie ist gelebter Klimaschutz ---- Der CO2-Anteil der Atmosphäre wartet mit immer neuen Rekorden auf. Die Klimaverhandlungen kommen nicht vom Fleck. Wer schützt in dieser Situation das Klima? Sie und ich, wir alle – als Bürgerinnen und Bürger. Fast die Hälfte des erneuerbaren Stroms in Deutschland ist heute bereits Bürgerstrom. Es sind die Bürger, die die Energiewende voranbringen. Ob als Einzelpersonen, in Energiegenossenschaften oder durch lokale Kleinunternehmen – millionenfach wird durch die Errichtung von Windturbinen und Solaranlagen der CO2-Ausstoß gesenkt. Zudem wird auch noch ein zentraler Bereich der Gesellschaft partizipativer und demokratischer gestaltet. Und der „schlafende Riese“ Energieeffizienz - wer kann ihn wecken, wenn nicht wir Bürger? Potentiale der Energieeinsparung sind kleinteilig und dezentral – genau wie die erneuerbaren Technologien. Wir kommen beim Klimaschutz voran, wenn wir die Menschen vor Ort einbinden. Die direkte Beteiligung kann außerdem den Beginn für weiteres Klimaschutz-Engagement darstellen. Denn wer selbst sauberen Strom produziert oder Effizienzmaßnahmen umsetzt, wird auch zum bewussten Verbraucher. Wo ist der Haken? Im Effizienzbereich scheut sich die Politik bislang, die richtigen Anreize zu setzen. Und der Strommarkt wird im Interesse der Konzerne gerade so umgestaltet, dass wir Bürger zunehmend ausgeschlossen werden. Klimaschutz in Bürgerhand wird so leider ausgebremst. Die Bürger-Energiewende ist gelebter Klimaschutz. Das lehrt der Erfolg der deutschen Energiewende. Man muss es uns nur machen lassen.

Reinhard Lindenhahn, Leser_In

Nur alle. – Also keiner.

Nana Tsiklauri, Leser_In

Es wird nicht groß genug gedacht bei uns! Die \"Energiewende\" wird instrumentalisiert und als Beitrag zum Klimaschutz verkauft, dabei steigen die CO2 Emissionen bei uns und weltweit ungebremst weiter. Eine Transformation unseres auf der Verbrennung von fossilen Energieträgern bestehenden Zivilisationstypus ist überfällig. Genau dieser Übergang wird in dem Weltklimaspiel \"Cooling down\" - ein von der UN anerkanntes alternatives Weltklimaspiel - simuliert. Die Delegierten der im Dezember 2015 in Paris anstehenden nächsten Weltklimakonferenz sollten im Durchgang durch dieses Simulationsspiels lernen, was es heißt, zu einem Konsens zu kommen, sich gemeinsam für die Zukunft einer noch lebenswerten Erde einzusetzen. Erst dann, wenn dieses in \"Cooling down\" gelungen ist, sollten die Flugtickets(?) nach Paris ausgegeben werden. Ich schlage Dr. Otto Ulrich mit seinem Weltklimasspiel \"Cooling down\" vor. www.cooling-down.com Sein didaktischer Ansatz, breit zu den Menschen gebracht, weltweit, weckt Bewusstsein, bringt die Kultur der Mäßigung an die Familientische, als Spiel. Ein Weltklimaspiel als Trojaner am bürgerlichen Familientisch. Was wollt Ihr mehr? Macht weiter so.

Michael, Leser_In

Den Klimawandel stoppt nicht der Mensch, sondern ein unvorhergesehenes Ereignis wie ein Vulkanausbruch oder ein Meteoriteneinschlag; nur dass eben dann eine Eiszeit erfolgen könnte.

Hans Hoepner, Leser_In

wie? -- Deutschland muß seiner Vorreiterrolle weiter entsprechen und mit dramatischen Schritten das Ruder herumreissen. Vorrang hätten m.E.Gesetze,die das Energiesparen erzwingen:Tempo-und kW-Limits für Autos,Elektroautos stark fördern,Solartechnik wieder fördern,energiesparendes Heizen stark fördern.Viel weniger unnötige LKW-Transporte erzwingen.Umweltfreundliche Technologien fördern und diesbezügliche Forschung anregen. Werß -- Das müßte eine grün-rote Regierung anpacken mit grünem Bundeskanzler und Mehrheit im Bundesrat.

Johannes Ahrens, Leser_In

Pilgern nach Paris -- Im Dezember tagt die Weltklimakonferenz in Paris. Dorthin werden wir von Flensburg aus pilgern. Im September geht es los. Quer durch Europa auf einem ökumenischen Pilgerweg. Von Kirchengemeinde zu Kirchengemeinde. Manche laufen die ganze Strecke, einige nehmen sich gezielt Zeit für einzelne Etappen. Unterwegs sehen wir \"Schmerzpunkte\" und \"Kraftzentren\": Orte, die ein verändertes Bewußtsein schon aufweisen und solche, an denen die Zerstörungskraft der alten Denke sichtbar ist. Verlangsamen, bewußte Fortbewegung, ein Sinn für Zeit und Distanzen, geistliches Auftanken in jahrhundertealten Kirchen: das ist die eine Seite der Motivation. Die andere: In Paris eine gemeinsame Erklärung der Pilgergruppe überreichen. Retten wir damit die Welt? Wohl eher nicht. Aber es ist auch mehr als nur ein Zeichen; denn wer pilgert, erlebt: der Weg zur Veränderung beginnt zuerst in mir selbst.

Bernhard Albert, Leser_In

Ich denke das Niemand den Klimawandel stoppen wird. Solange man den Wandel unseres Klimas unter Kostenaspekten betrachtet wird keine Veränderung eintreten. Wer will schon verzichten der Kapitalismus kann nur durch Wachstum bestehen. Man wird viel zu spät merken das man mit Geld den wandel irgendwann nicht stoppen oder umkehren kann. Die Umweltzertifikate sind wie der Ablasshandel. Der Mensch als Krone der Schöpfung wird sich letztendlich selbst seiner Grundlagen entziehen......leider, denn die Welt ist voller Wunder

Klaus Linke, Leser_In

Das ist gelaufen, der Klimawandel würde sich höchsten verlangsamen lassen, wenn konsequent umgesteuert würde. Also kein Verbrennen von fossilen Wertstoffen, sondern massiver Umbau auf kostenlose, unbegrenzt vorhandene Energieträger wie Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme und ergänzend die nachhaltige Nutzung regenerativer Energieträger - die nicht auch als Lebensmittel verwendet werden - wie Holz und Energiepflanzen. Konsequente energetische und mietneutrale energetische Sanierung, Einschränkung des Individualverkehrs zu Gunsten des ÖPNV usw. Es gäbe Möglichkeiten, nur die Umsetzung passt nicht in die Logik unseres Wirtschaftssystems und würde Profite schmälern. Da aber die Gier obesrte Priorität in unserem Gesellschaftssystem hat und nur der/diejenige als erfolgreich gilt, der/die sich auf Kosten der Mitmenschen bereichert, ist die Sache hoffnungslos!

Johannes Fuchs, Leser_In

Der Klimawandel ist die logische Konsequenz aus dem Verhalten der Menscheit - es ist nicht wegdiskutier- oder ignorierbar; er ist Teil des Seins der Menschheit geworden. Die Frage ist somit nicht korrekt gestellt sondern müsste lauten: \"Wie lässt sich der Klimawandel mit dem unbedingtem Überlebenswillen vereinbaren?\" Wir sind an dem Punkt angelangt, an dem die Effekte der klimatischen Veränderungen unumkehrbar und entgültig sind, daher werden wir alle massiv umdenken lernen müssen. Das beginnt beim Einzelnen, der sich wirklich ganz klar bewusst machen muss, welchen Beitrag er zur Klimaerwärmung leistet bis hin zum Großunternehmen, das nicht nur die Ressourcen vernichtet, sondern schädliche Stoffe direkt in der Atmosphäre einbringt. Ich könnte jetzt stundenlang oder besser seitenweise über politische Maßnahmen, globale Akteure und lokale Handlungen sprechen bzw. schreiben, aber das macht keinen Sinn, denn es ist der Einzelne vor Ort, der mit seinem Handeln beeinflusst, wie es bei uns Allen weitergeht. Wenn also ein Pendler alleine im Auto zur Arbeit fährt, ist sein Verhalten egoistisch und ein Grund, warum wir da sind, wo wir sind. Daher ist genau dieser Pendler aufgerufen, sich zu überlegen, seinen Wagen mit drei weiteren Kollegen zu teilen - was den Ausstoß an klimaschädlichen Gasen (und die Nutzung ressourcenvernichtender Güter) reduzieren würde - und zwar um 75%! Wir alle sind gefragt - nicht morgen, nicht in einer Woche, nicht ab dem 1.01...sondern sofort, hier und jetzt. Daher müssen wir bereit sein, unseren Luxus zu teilen und unsere Bequemlichkeit zugunsten eines veränderten, aber noch lebenswerten Planeten aufzugeben.

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