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Wer hat noch Zeit?

Die Zeit ist DAS Trendthema der Medienlandschaft. Anlass für uns, Sie danach zu fragen, in welchen Berufen, Situationen oder Lebensphasen dem Menschen noch Zeit zur Verfügung steht?

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Veronika Langguth, Leser_In

Aphorismen über mehr Lebensqualität “Mein Atem fließt in feinem rhythmischem Strom er füllt meine Glieder mit göttlicher Macht ich trank das Unendliche wie eines Riesen Wein Zeit ist mein Drama - oder mein Festzugstraum” (Auszug aus der deutschen Übersetzung des Gedichtes “Transformation” des indischen Philosophen und spirituellen Lehrers Aurobindo Ghose) “Zeit ist mein Drama - oder mein Festzugstraum”- das sage ich mir, wenn ich glaube, dass meine Zeit zu schnell verrinnt – und es hilft! Verbringe ich meine Tage, Stunden mit Grübeln? Mit Sich- sorgen oder Sich-ärgern (das alles tue ich mir ja selber an...)? Lieber meinem Bauchgefühl folgen, als auf der Suche nach einer Lösung allzu lange herumzudenken, abzuwägen... Und positiv denken, wenn einmal etwas nicht klappt – die Situation als Lernprozess sehen und abhaken. Mit jedem Atemzug werde ich älter – wie kostbar ist mir mein Leben? Und Atem ist Leben! Genieße ich wärmende Sonnenstrahlen – aber wirklich!? Schmecke ich genüsslich mein tägliches Frühstück - immer wieder neu? Oder schlinge ich hastig mein Mittagessen hinunter, in Gedanken bereits mit meinem nächsten Projekt beschäftigt? Während Geschäftsessen bin ich, soweit wie möglich, die Fragende, damit ich meine eigene Mahlzeit genießen kann... Zeitmanagement bedeutet: Loslassen – immer wieder neu, wenn ungeplante Prioritäten auftauchen: das kranke Kind, ein dringender zu bearbeitender Auftrag, der unaufschiebbare Zahnarztbesuch... Lieber Experten bezahlen für Arbeiten, für die ich selber bedeutend mehr Zeit benötigen würde um damit “Zeit für das Wesentliche” zu schaffen, für das, was ich gut kann und tun möchte - (Zeit = Geld, und muss erst einmal verdient werden - Frage: nutzen Reiche Ihre Zeit besser??) Auf jeden Fall: NIE, nie, nie drängen lassen- und vor allem: weiteratmen ...! PS: Schon einmal aufgefallen? Vor Weihnachten sprechen die meisten Menschen schneller...

Kelly Lillian Falkenberg, Leser_In

Zeit, die hat eigentlich Jeder und immer - man muss sich diese nur nehmen. Macht man sich das bewusst, so liegt das Zeit-Management heutiger Zeit Jedem selbst in der Hand. \"Pausen zu machen ist ein absolutes \"Muss\" - nur so kommt man weiter, man mag es kaum glauben. Doch sich auch selbst genügend Zeit beim Pausieren zu geben, das bringt Einen noch viel, viel weiter, wie ich es heute beobachten durfte.\"

Karl Wilhelm, Leser_In

Zeit haben wir doch alle gleich viel: 24 Stunden am Tag. Es muss an was anderem liegen. Vielleicht fehlt manch einem der Mut, nein zu sagen zu dieser oder jener Zumutung. Oder man genießt das Lamentieren, weil es in fremden Ohren so schön nach Tatkraft klingt. Oder man plant schlecht. Andererseits: Wer den lieben Gott zum Lachen bringen will, macht einen Plan. Zeit hat also der mutig planlose, selbstbejahende Neinsager, dem die Anderen wurscht sind. Soweit die Theorie. Praktische Umsetzung folgt im nächsten Leben.

Ulrike Voss, Leser_In

Die Uhr tickt unaufhaltsam. Allerdings verliert Zeit für mich zunehmend ihre Bedeutung je mehr es mir gelingt, Erfüllung in meinen beruflichen und privaten Lebensbereichen zu finden, je häufiger ich mich daran erinnere den Augenblick wahrzunehmen und Gleichmut zu entwickeln wenn das Leben stressig wird. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Zeit, die ich in mich investiere, sei es für Meditation, Yoga, Sport oder ähnliches mir ein Gefühl von viel Zeit gibt, auch wenn es objektiv betrachtet nicht so ist.

Dr. Dietmar Höffner, Leser_In

Die Peitschen der modernen Sklaven sind Uhren und Terminkalender. Dies mündet in dem verbreiteten Gefühl in der heutigen Arbeits- und Freizeitwelt, keine Zeit zu haben. Wir haben zudem ein reichhaltiges und verführerisches Angebot an Zeitfressern, wie Fernseher, Smartphone-Apps usw. Allerdings leben wir nicht mehr im 19ten Jahrhundert, als viele Menschen von den „Industriellen“ noch in 14-Stunden-Schichten ihrem baldigen Ende zugetrieben wurden. Es bleibt daher auch jedem selbst überlassen, ob er sich dem Gefühl, keine Zeit zu haben, hingeben will – oder eben nicht.

Tarik Özkök, Leser_In

Zeit hat, wer Zukunft als freien Gestaltungsraum ansieht und sie nicht mit technischem Fortschritt verwechselt, wer keine Angst vor Langsamkeit hat, wer Ruhe und Bewegung in ein freies Gleichgewicht bringen und den Moment achten kann. Zitat - \"Hätte die Welt eine Bremse, ich würde sie ziehen\". Rocko Schamoni in \"Tag der geschlossenen Tür\".

Evita Hel, Leser_In

Wer hat noch Zeit? bei dieser Frage musste ich augenblicklich an den Klassiker \"Momo\" von Michael Ende denken und die grauen Männer die die Zeit stehlen, da ist nur noch das kleine Mädchen Momo welches noch Zeit hat. Ich denke dieser Roman ist eine wunderbare Metapher für den heutigen Umgang mit der Zeit. Geht man nun in ein Schulzentrum, sieht man wie die Kinder bei schönen Wetter in der Pause fröhlich auf dem Schulhof spielen, betrachtet man jetzt aber die Mittelstufe fällt auf, dass kaum welche auf dem Schulhof sind, viele sind im Gebäude, reden oder machen Hausaufgaben. Doch wo ist die Oberstufe? Die sind allesamt im Gebäude, machen Hausaufgaben, lernen, nur um noch ein wenig Zeit zuhause zu haben wenn sie am späten Nachmittag nachhause kommen. Mit zunehmendem Alter verlässt nicht nur die Energie unseren Körper sondern auch die Zeit, erst schnell und dann immer langsamer. Wieso kann sich nicht jede Person auf dieser Welt etwas von den Kindern abschauen? Wir leben in einer solch ernsten Welt ohne Zeit nur weil wir uns vormachen, dass wenn wir älter werden und mehr auf die Arbeit konzentrieren müssen, Spaß? Nur wenn man Zeit hat! Ich sage nur: Versucht ein Kind zu sein! Geht hinaus und seid Momo! Die grauen Männer, der Alltag, soll euch nicht davon abhalten mal etwas anderes zu tun, etwas was vielleicht Spaß machen könnte! Denn die einzigen die heute noch Zeit haben sind Kinder und deshalb sollte man das kindliche, sei es auch noch so klein, immer in sich bewahren.

Nadine Ambrosch, Leser_In

So wie es aussieht, hat heutzutage niemand mehr Zeit: Rentner drängeln an der Kasse vor, weil sie es eilig haben. Studenten müssen studieren und jobben. Wer kleine Kinder hat, hetzt der Zeit ständig hinterher. Ein Vollzeitjob beschäftigt einen eben voll. Dann bleibt niemand mehr übrig. Das kann doch nicht wahr sein! Der Tag ist lang! Da kann man viel hineinpacken nach dem Motto „Carpe diem“. Wenn man also keine Zeit hat, dann ist das nur eine etwas nettere Art zu sagen, dass man sich keine Zeit nehmen will. Es gibt immer die Möglichkeit, sich Zeit frei zu schaufeln, für Dinge, die einem wichtig sind. Aber auch für unwichtige Dinge sollte man sich manchmal Zeit nehmen. Das entschleunigt, man ändert die Richtung und plötzlich tun sich einem ganz neue Zeiträume auf!

Jonathan, Leser_In

Studenten haben noch Zeit. Wenn sie sich nicht so von Regelstudienzeit und irgendwelchen-Wirtschafts-fuzzis ins Bockshorn jagen lassen würden. Nieder mit der \"Regelstudienzeit\" - wer macht diese Regel überhaupt? Lobbyismusgeprägte Politiker. Neo-klassische Alles-muss-Wachsen-Philosophie zwingt den Mensch zur Eile. Macht euch frei davon, dann habt ihr auch Zeit!

Jochen S., Leser_In

Wenn wir sagen: ‚Ich habe keine Zeit gehabt‘, meinen wir fast immer, dass wir sie uns nicht genommen haben. Wenn wir bewusster mit der uns verfügbaren Zeit umgehen, uns insbesondere mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge nehmen, dann werden wir auch seltener sagen müssen, dass wir keine Zeit haben.

Sylvia Ganter, Leser_In

Menschliche Lebenszeit ist begrenzte Zeit. Leben gestaltet sich zwischen Geburt und Tod. Wenn man ein Kind beim selbstvergessenen Spiel beobachtet, fällt einem auf, mit welcher Hingabe es sich einer Sache widmen kann, denn der Zeitfaktor spielt hier zumeist noch keine Rolle. Die Schulzeit bemisst sich für Schüler wie für Lehrkräfte in Lern- und Lehrstoff, der innerhalb eines Schuljahres zu Kompetenzen führen soll. Studium oder Lehrjahre werden ebenso mit zu Lernendem innerhalb einer zur Verfügung gestellten Zeitspanne verbracht. Hat man diese Zeit hinter sich gebracht und steht im Beruf, gilt es, sich dort in seiner freien Zeit weiter- und fortzubilden, denn man will ja „mit der Zeit gehen“, um nicht stehen zu bleiben… Daneben steht die Zeit, die mit dem Partner und/ oder der Familie verbracht werden will. Die Wahrnehmung verfließender Zeit beispielsweise durch Tag und Nacht, durch den Wechsel der Jahreszeiten, durch das Älterwerden geschieht durch unsere Sinne und vielleicht ist die existenziell so aufgeladene Bedeutung der Zeit erst mit der Erfindung der Uhr zu einem Stressor geworden, der uns das Gefühl gibt immer zu wenig Zeit zur Verfügung zu haben. Aber anders herum: Was wäre denn, wenn ich mich aus aller Planbarkeit „herausziehe“? Ehrlich gesagt, - mir würde das nicht gefallen. Vielleicht ist das alles nur eine Frage der Perspektive und der Reflexion, ob ich Zeit als ein „Haben“ oder als ein „Verfließen“ empfinde. Ich muss dem Trend der Schnelligkeit und Gleichzeitigkeit, den die Medien vorgeben nicht folgen, wenn ich den Wert eines strukturierten Tages erkannt und schätzen gelernt habe. Die Begrenzung der Zeit, die uns durch den Lauf der Natur vorgegeben ist, macht auch den Reiz der Lebensgestaltung aus. Auf die Frage \"Wer hat noch Zeit\" müsste also geantwortet werden, derjenige, der den Reiz der Begrenzung nicht als Makel, sondern als Möglichkeit begreift, sich selbst als Gestalter seiner Zeit zu sehen!

Anton Stielow, Leser_In

Wir brauchen sozusagen gesetzlich Vorgeschrieben dringend eine Abkehr von dem ganzen multimedialen Hype. Kein guter Gedanke ohne Raum und Zeit zur Besinnung und Reflexion. Der Mensch ist nur noch abgelenkt und dermaßen unter Druck geraten durch die rein an Gewinnmaximierung orientierten Maßstäbe leistungsbezogene Definition seines Daseins, dass seine Intuition kollabieren muß und langfristig relevante Orientierung ausbleiben muß.

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Was ist das Zahlungsmittel der Zukunft?

„Geld regiert die Welt“ wird als Begriff immer abstrakter. Genau der richtige Zeitpunkt, um über das zukünftige Geldkonzept zu diskutieren.

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Irene Latz, Leser_In

Bargeld kann nicht zum Ausgrenzen verwendet werden, weil man bei Bargeld nicht mit seiner Identität bezahlt : es ist am Allerwichtigsten, dass ich überall mit Bargeld weiterhin bezahlen kann. Es gehört zu den Lektionen aus den Ausspäh-Skandalen westlicher Geheimdienste, und der GCHQ scheint ja auch schon einzugreifen: ein Geheimdienst kann meine digitalen Bezahlmöglichkeiten nach seinem Gefallen sperren => mich ausgrenzen, ohne dass ich mich dagegen gerichtlich wehren kann - denn ich kann nichts beweisen gegen Geheimdiensten !

Max Adam, Leser_In

Dogecoin und andere digitalen Währungen überzeugen durch minimale Gebühren, Dezentralität, ultraschnelle Überweisungen, extrem hohe Sicherheit sowie Anonymität (bei Bedarf). Ich bin überzeugt, dass Dogecoin das Zahlungsmittel der Zukunft sein wird. Wow!

Peter Jagusch, Leser_In

Die schnelle Antwort (bitcoin) scheint mir zu kurz gedacht. Ein Zahlungsmittel ist nur sinnvoll, wenn man sicher davon ausgehen kann, dass man dafür eine Ware oder Dienstleistung bekommt, sonst ist das Zahlungsmittel wertlos. Aber woran erkenne ich das? Schon jetzt ist klar, dass es für die Menge Geld, die als Buchgeld (z.B. bitcoin oder Kreditschulden) irgendwo festgehalten gar kein entsprechender Gegenwert existiert oder in absehbarer Zeit geschaffen werden könnte (jedenfalls nicht zu jetzigen Preisen).

Martin Mischke, Leser_In

Bitcoin, weil es einfach und schnell ist sobald...

Tim Wolf, Leser_In

Das Bitcoin und Co. keine stabilen Wertspeicher sondern eher hochspekulative Anlagen darstellen dürfte hinreichend bekannt sein. Aber genau das fehlt der digitalen Finanzwelt noch, um den Weg in ein freies, besseres Finanzsystem ebnen zu können. Stabile Wertspeicher die man innerhalb von Sekunden weltweit versenden und handeln kann, ohne zentrale Dienstleister oder Banken in Anspruch nehmen und vertrauen zu müssen. Das Zahlungsmittel der Zukunft werden Derivate sein, die Basiswerte aus der ganzen Welt abbilden und dadurch Wertstabilität erhalten. Es beginnt mit digitalen Assets die alle Vorteile der Bitcoin-Technologie mit klassischen Währungen verbinden, den sogenannten BitAssets.

Satoshi, Leser_In

Sie sollten sich einmal Bitcoin anschauen wenn Sie einen tiefgründigen Artikel schreiben wollen.

Leo Wandersleb, Leser_In

Viele Finanztechnologiestartups wollen das Zahlungsmittel der Zukunft kreieren, aber wenig benötigt so viel Vertrauen, wie unser Geld und alles darum herum. Wenn Zentralbanken \"Milliarden in die Märkte pumpen\" und mehr und mehr Bürger sich fragen, woher diese Zentralbanken diese Milliarden denn nehmen, wächst auch der Zweifel an unseren großen Währungen wie USD und EUR. Mit diesem Vertrauensverlust und Schreckgespenstern wie Euroaustritt Griechenlands werden, gerade in betroffenen Ländern, alternative globale Währungen attraktiver. Unter diesen spielt für mich der Bitcoin eine herausragende Rolle. Ich lebe in Chile, bekomme mein Gehalt aus den USA und bezahle einen anderen Programmierer in Iran. Transaktionen sind instant. Ich muss niemanden um Erlaubnis fragen und niemand kann mir mein Konto sperren oder in Teilreserve mir ein Guthaben vorgaukeln, das ich gar nicht habe. Nicht zu letzt bietet mir Bitcoin Dinge, die ohne Bitcoin nicht möglich sind: Beweisbar faires Glücksspiel, Micropayments und vieles mehr.

Tyler Durden, Leser_In

Bitcoin. Bitcoin ermöglicht es Geld innerhalb von Sekunden/Minuten rund um die Welt zu schicken, wobei sich die Transaktionsgebürhen (wenn überhaupt) im einstelligen Cent Bereich bewegen( unabhängig von der Größe der Transaktion). Das Bitcoinnetzwerk verarbeitet Transaktionen durch den dezentralen Charakter 24/7/365 ohne jemals auszufallen. Jeder Bitcoinnutzer ist seine eigene Bank, sodass jeder die volle Kontrolle über sein Geld hat. Produzenten können durch die niedrigen Transaktionskosen und die Umgehung von Zwischenhändern die Waren international und deutlich günstiger als bisher anbieten.

Bitcoiner, Leser_In

Der aktuelle Trend geht in Richtung elektronische Zahlungsmittel. Da viele Anbieter wie ApplePay, PayPal und Co. die alten Finanzstrukturen nutzen, werden sie sich aufgrund der hohen Kosten in Form von Gebühren nicht durchsetzen können. Bitcoin und die digitalen Währungen hingegen überzeugen durch Dezentralität, schnelle Überweisungen, geringe Gebühren, hohe Sicherheit und Pseudoanonymität. Deshalb bin ich überzeugt, dass Bitcoin das Zahlungsmittel der Zukunft sein wird. Be your own bank :)

Jürgen Spiess, Leser_In

Der Bitcoin durch seine Deflationäre Eigenschaft. Auch bedingt dadurch, das Zahlungssystem der digital vernetzten Welt anzupassen und nicht noch Münzen und Zettel wie im alten Rom zu verwenden.

Karsten Holzner, Leser_In

Mobipay: Der Kunde gibt beim Kauf seine Handynummer an; der Händler meldet den Betrag an den Zahlungssystem-Betreiber. Der verifiziert Identität und Betrag und zieht ihn über das Konto des Nutzers ein.

Andrea Dierkes, Leser_In

Ich glaube, dass das Zahlungsmittel der Zukunft viel mehr ist als bloß Zahlungsmittel. Selbstverständlich bargeldlos, also nur noch mit Karte; und weil es praktisch ist, wird die Karte noch eine Reihe anderer Funktionen vereinen: Personalausweis, Führerschein, Krankenversicherung,... Nach und nach werden immer mehr Funktionen dazu kommen. Und irgendwann, wenn die komplette Identität auf der Karte versammelt ist, wird es natürlich gefährlich, diese Karte zu verlieren. Dann ist der nächste Schritt, den Chip unter die Haut zu implementieren, z.B. am Handgelenk, nicht mehr fern. Aber das erlebe ich hoffentlich nicht mehr. Dadurch werden aber auch Tauschgeschäfte, sei es von Waren oder Dienstleistungen, wieder an Bedeutung gewinnen.

Dana Brüggenkamp, Leser_In

Wir leben zur Zeit in einer Gesellschaft, welche gerade zu den Hang hat, alles zu vermarkten. Wenn man zum Beispiel ein öffentliches Klosett aufsucht, muss man für eines der doch so natürlichsten Bedürfnisse der Welt oft Geld bezahlen. Und wer sich die Stromkosten nicht leisten kann, friert im Winter. Dies alles sind Indizien für die nächste uns bevorstehende Epoche: Die, in welcher die Sauerstoff- und Wasservermarktung eingeführt wird. Die heutige Lage bezüglich der immensen Umweltverschmutzung und der starken Industrialisierung führt im Endeffekt dazu, dass sauberes Trinkwasser und reine Luft zum Atmen zwar nach den internationalen Menschenrechten einem jedem von uns zustehe, dennoch die nackte Wahrheit ganz anders aussehen wird. Denn wie soll in einer solch geldgierigen Welt ein Unterschied zwischen Arm und Reich verhindert werden? Das globale Süßwasservorkommen liegt momentan bei nur noch ca. 2,5% und durch Vorfälle wie 2011 in Fukushima oder 1986 in Tschernobyl fehlt unserer Luft mittlerweile der \"frische Atem\". Deshalb wird zusammenfassend ganz klar deutlich: Da reiche Unternehmer über die Welt regieren und die Grenze zwischen Reich und Arm immer schneller wächst, wird das zukünftige Zahlungsmittel aus den lebensnotwendigen Ressourcen wie Wasser und Sauerstoff entspringen.

Anton Stielow, Leser_In

Die Benötigung eines Zahlungsmittels an sich ,wird durch technische Entwicklung ad absurdum geführt. Wir können vom technischen Standpunkt her schon mittelfristig alle Bedürfnisse von allen zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort bereitstellen ,durch die Arbeit von Computern,Maschinen und Robotern. Durch das steigende Angebot fällt das Tauschbedürfnis weg, und damit auch die damit einhergehende gedankliche mentale Selbstlimitierung durch das stets auf´s geldverdienten fokussierte Denken. Der Mensch kommt der Freiheit einen Schritt näher. Der Mensch ist zunehmend aufgerufen sich weiterhin ideell, konzeptionell auf freiwilliger Basis kreativ sozusagen zu beteiligen

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Was bedeutet Arbeitsplatzkultur?

Der Geist eines Unternehmens wird meist beschworen, wenn es gilt, dessen Einzigartigkeit darzustellen. Uns interessieren deshalb die Auswirkungen auf die Arbeitnehmer. Was macht einen Arbeitsplatz besonders?

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Ron Winter, Leser_In

Wie viel Zeit verbringt man am Arbeitsplatz? Kann man die Zeit in der Schule und der Uni auch dazurechnen? Vielleicht die Hälfte seines Lebens, vielleicht mehr geht man an einen Ort, weil man es „muss“. Nine-to-Five ist zu einem Begriff der Abneigung geworden. Wir suchen nach Freiheit, Selbstverwirklichung und unserer eigenen Erfüllung. Das gefragte Wort lässt auf das Bewusstsein hoffen, dass man selbst bestimmen kann, wo man die beste Zeit seines Lebens verbringt. Kultur entsteht wohl, wenn alle mitmachen. In diesem Sinne: Packen wir’s an.

Lisa Trosst, Leser_In

Als Hebamme habe ich festgestellt, wie unterschiedlich die Arbeitsbedingungen an Krankenhäusern sein können. Das fängt damit an, ob man bei Geburten aktiv eingesetzt wird und so auch die Spannung erleben, das Gelernte beweisen und hoffentlich das Glücksgefühl spüren kann, was den Beruf ausmacht. Aber auch das Gehalt sprach dafür, dass ich meinen jetzigen Arbeitsplatz verlassen und wieder in meine alte Heimat Österreich zurückkehren werde. Arbeitsplatzkultur ist so gesehen auch einfach von festgesetzten Rahmenbedingungen eines jeweiligen Landes abhängig.

Dagmar Sengeisen, Leser_In

Es ist schön, wenn man soweit ist, sich überhaupt Gedanken über eine Arbeitsplatzkultur zu machen. Das bedeutet ja, dass Unternehmen sich um Mitarbeiter bemühen, sie halten wollen. Soft Skills spielen dann eine Rolle, wenn es der Wirtschaft gut geht, wenn das Unternehmen floriert. Oder kann man Stolz auf die Leistung des Unternehmens sein, wenn es kurz vor der Insolvenz steht? Kann man Teamgeist entwickeln, wenn klar ist, dass ein Teil der Mitarbeiter entlassen werden muss und man selbst nicht dazugehören will? Will man eine offene Kommunikation, die einem nur sagt, wie schlecht die Lage des Unternehmens ist? Sollen alle Enthusiasmus entwickeln, wenn es keine Aufstiegschancen mehr gibt? Wie war denn die Stimmung in den Unternehmen Ende 2008? Eine Arbeitsplatzkultur ist meiner Ansicht nach dann gut, wenn die wirtschaftliche Lage es zulässt.

Jan-Peter Henz, Leser_In

Ich will in meinem Team keine Grabenkämpfe. Deswegen stelle ich schon beim Einstellungsgespräch Fragen, die mit zeigen, ob ein Bewerber teamfähig ist und man sich mit Respekt begegnen kann. Es sind schließlich erwachsene Menschen, die zwar durch Situationen lernen können, aber ihr Charakter ändert sich nicht mehr. Was nutzt mir ein neuer Mitarbeiter, der dann Teile meiner langjährigen, verlässlichen Belegschaft vertreibt. So sehe ich also die Aufgabe eines Arbeitgebers auch immer darin, für eine solide Substanz im Team zu sorgen.

Alexander Fischer von Mollard, Leser_In

Agile Arbeitsansätze, sind nach wie vor der letzte Schrei in vielen Unternehmen. Scrum, Kanban, immer schön ergebnisoffen denken und um Gottes Willen nicht den nächsten Sprint verpassen. Die Aufgaben sind klar verteilt: Der Product Owner lenkt, der Scrum Master bewertet, der Team Coach baut auf, der Tribe schafft weg. Arbeit als Rollenspiel. Zielsetzung als basisdemokratisches Miteinander. Produkte schnell und effizient umsetzen: Ein trefflicher Ansatz und Basis des betriebswirtschaftlichen Denkens. Im operativen Tagesgeschäft aber tritt oftmals Ernüchterung ein: Zeit geht vor Qualität, Zielerreichung vor Innovation. Darüber hinaus ist. Meiner Meinung nach löst agiles Arbeiten die Probleme eines Unternehmens nicht, zeigt sie aber zumindest auf. In vielen Fällen schafft sie auch welche.

Ute Pannen, Leser_In

Gute Arbeitsplatzkultur bedeutet ein gutes Klima geprägt von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung. Das gilt für die Kollegen wie auch für Vorgesetzte. Mittlerweile verschwimmen im vielen Berufen Arbeit und Freizeit miteinander, was nicht nur positive Auswirkungen hat. Der Begriff Arbeitsplatzkultur besagt allerdings, dass damit die soziale und kulturelle Praxis an einem Ort gemeint ist. In Zeiten von Homeoffice und ständiger Erreichbarkeit per E-Mail und Smartphone müssen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber bewusst machen, das Zeit und Ort der Arbeit nur positiv gestaltet werden können, wenn die Arbeit räumlich UND zeitlich begrenzt ist. Um eine Freundin zu zitieren: „Ohne Arbeit gibt es keinen Urlaub und umgekehrt.“

Evita H., Leser_In

\"Arbeitsplatzkultur\" ein sehr abstraktes Wort für das Alltägliche, es existiert ohne, dass wir es wirklich wahrnehmen und ist so vielseitig! Unsere eigene Kultur kennen wir alle immer am besten, sie fließt überall mit ein ob in unser Privatleben oder in die Arbeit, wie man an einem Beispiel sehr gut sehen kann: In Japan ist es ein gutes Zeichen, wenn man während der Arbeit einschläft, dort wird es als ein Zeichen dafür gedeutet, dass man gut und schwer gearbeitet hat und zu erschöpft davon ist aber in Deutschland? Kündigungsgrund! Und dies ist nur eins der vielen Beispiele, natürlich hängt die Arbeitsplatzkultur nicht nur von der Kultur des Landes ab, sie ist auch etwas sehr persönliches und ist natürlich auch beeinflusst von der Tätigkeit wie auf dem Bau nie dieselbe Atmosphäre herrschen wird wie im Büro. Und wie gehen Sie mit Ihren Mitarbeitern um? Oder sind Sie gar der/die Chef/in von einem Unternehmen und bestimmen Sie die Spielregeln? Darf man private Beziehungen mit Kollegen eingehen? Und wie muss man sich in den Mittagspausen verhalten? Es gibt so viele unbeantwortete Fragen und man kann diese immer wieder neu definieren, es ist kaum zu definieren dieser Begriff: \"Arbeitzplatzkultur\", man kann nur sagen woraus er besteht: Kommunikation, Nationalität und der Leitung des Unternehmens, was am Arbeitsplatz erlaubt ist und was nicht. Daraus folgt eine Atmosphäre, die nicht zuletzt für jeden Arbeitsplatz seine ganz eigene Kultur schafft.

ohne Namensnennung, Leser_In

Was bedeutet Arbeitsplatzkultur – Für mich Das Wort Arbeitsplatzkultur hat zunächst mehrere Bestandteile: Die Arbeit, der Platz an dem diese geleistet wird und den Begriff der Kultur. Die Arbeit ist vorgegeben durch die Tätigkeit, für die man bezahlt wird und diese definiert auch zu einem Teil den Platz an dem die Arbeit stattfindet. Aber hier gibt es –natürlich- auch Unterschiede: Ein Mechaniker kann z. B. in einer zugigen, schmutzigen Halle arbeiten oder an einem Platz mit „Wohlfühl-Ambiente“, ähnliches gilt für Büros. Einerseits gibt es Randbedingungen, die gewisse Dinge verbieten (die Anwesenheit von Haustieren oder Musik z. B.), andererseits ist (oder sollte) es im Interesse einer Firma sein, Mitarbeitern einen Platz mit angenehmer Atmosphäre zur Verfügung zu stellen. Der Hintergedanke dabei ist: Wer sich wohlfühlt, arbeitet gerne und wer gerne arbeitet bringt auch mehr Leistung. Damit wären wir eigentlich schon beim Thema Kultur: Eine angenehme Atmosphäre impliziert auch den Betroffenen, dass sie geschätzt werden und nicht nur ein Posten auf der Liste der Unkosten sind. Außer den beschriebenen Randbedingungen spielt aber noch ein wesentlicher Faktor eine Rolle: Die Menschen am Arbeitsplatz bzw. deren Verhalten untereinander. Wenn ein Krawattenträger einer Putzfrau, die x Hierarchie-Ebenen unter ihm angesiedelt ist, am Gang begegnet, grüßt er sie oder nicht? Wie verhalten sich die Kollegen im Großraumbüro, wird Rücksicht genommen, z. B. in Bezug auf vermeidbare Störungen, Ordnung, Beleuchtung, Belüftung etc.? Wie wird mit dem Einzelnen umgegangen, auch von Seiten des/der Chef(s). Wird Kritik akzeptiert oder nicht? Wie sieht es mit der Förderung der Mitarbeiter aus, nur wenn dem Chef „die Nase passt“ oder bemüht man sich um objektive Kriterien? Vor langer Zeit hatte ich die Gelegenheit, dem Vortrag eines Personalchefs eines erfolgreichen Unternehmens zu lauschen. Eine seiner Kernaussagen war: „Unser Erfolg gründet sich auf drei Säulen: Kommunikation, Transparenz und Respekt – sowohl innerhalb der Firma als auch nach außen“. Das beschreibt eigentlich meine Vorstellung von Arbeitsplatzkultur am besten.

Stephan Pichler, Leser_In

Menschen ändern sich. Prioritäten verschieben sich. Und der Arbeitsplatz? Der statische Faktor im Leben – meist oder oft zumindest. Das Haus der Zukunft soll modular konzeptiert sein, um sich den geänderten Lebensumständen der Bewohner anzupassen, diese also in ihrer Entwicklung nicht zu behindern. Warum nicht auch der Arbeitsplatz, an dem ich mehr aktive Zeit verbringe, als zuhause? Ohne das Unternehmens deswegen wechseln zu müssen. Ein Arbeitsplatz ist dann besonders (gut), wenn er möglichst individuell ver- schiedenen Lebensphasen angepasst werden kann. Damit denke ich an die allgemeinen Rahmenbedingungen, nicht an Beförderungen oder dergleichen. Umfangreiche Gleitzeitmöglichkeiten, Lebensarbeitszeit, Sabbatjahr, Familien- zeit (Kinder, pflegebedürftige Eltern). Zeit, sinnvoll nutzbar, ist auf Dauer gesehen das wichtigste Gut, denn sie wird mit jedem Tag im Leben weniger. Natürlich dürfen die Belange des Unternehmens auch nicht außer Acht gelassen werden. Mit entsprechendem Einsatz ist aber sicher für beide Partner viel zu erreichen. Und schließlich sind die Mitarbeiter die wertvollste Investition eines Unternehmens. Sind diese zufrieden, dann steigt auch die Qualität und die Produktivität.

Walter Freudenstein, Leser_In

Respekt und Verlässlichkeit.. sind die Grundpfeiler jeglicher Arbeitplatzkultur: Respekt gegenüber dem Mitarbeiter, seiner Arbeitsleistung und seinen Lebensumständen (Kinder, Krankheit, Urlaub). Verlässlichkeit in Bezug auf die Regeln, die Aufgabendefinition und die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Nichts ist schädlicher als häufige Strukturänderungen, Wechsel des Aufgabengebietes oder Unsicherheit des Arbeitsplatzes.

Udo Goldstein, Leser_In

Arbeitsplatzkultur bedeutet bei allen Effektivitäts- und Effizienzgedanken, dass der Mensch als Individuum innerhalb einer Organisation wahrgenommen wird. Denn nur bei einer ihm gegenüber gelebten Empathie, Aufmerksamkeit und Wertschätzung, sowohl auf Führungsebene wie auch innerhalb einer Gruppe, kann der Mitarbeiter die Leistung erbringen die auch für das Unternehmen einen Mehrwert in Form von Innovationen und damit betriebswirtschaftlichen Mehrwert ermöglicht. Wobei es Aufgabe der Führungskräfte ist, dieses täglich vorzuleben und auch die Gruppe dazu anhält sich so zu verhalten, so schwer das im täglichen Alltag auch ist.

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