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Wer ist digital souverän?

Ihr Geschmack wird selbstständig weitergedacht, der Inhalt Ihrer Mails ausgewertet, die AGB sind zu akzeptieren und bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Zentrale in Irland. Besteht für Internetnutzer noch ausreichend Selbstbestimmung?

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Tomas Schelp, Leser_In

Der, der Whats App und FB Messenger deinstallieren kann und trotzdem im Kontakt bleibt.

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Was bewegt den Mittelstand?

Schnell fallen die Schlagworte Arbeitskräftemangel, Steuerpolitik, Digitalisierung. Doch sind dies auch die Themen, die Ihre Freunde aus dem Mittelstand oder gar Sie selbst betreffen? Wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen, schreiben Sie uns!

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Ulli Vogel, Leser_In

Der Mittelstand wird vor allen Dingen von den Mitarbeiter/innen des jeweiligen Betriebes bewegt. Behandelt die Unternehmerspitze ihre lohnabhängig Beschäftigten gut, zahlt sich dieses aus. Diese Erkenntnis wird kaum erkannt und oft zu spät umgesetzt. Gewinnen werden jedoch nur die, die ihren Mitarbeiter/innen vertrauen; ernsthaft vertrauen!

Marcus Laube, Gründer und Geschäftsführer der crossinx GmbH, Leser_In

Der Mittelstand in Deutschland sollte sich mehr an den Prozessen großer Konzerne orientieren, vor allem was die Internationalisierung und die dieser zugrundeliegenden Umsetzung der Digitalisierung angeht. Die Digitalisierung macht auch vor dem Mittelstand nicht Halt und es reicht nicht, nur einzelne Aspekte aufzugreifen und die Digitalisierung im eigenen Unternehmen nur in Teilbereichen voranzutreiben. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und international zu punkten, muss nicht nur der Vertrieb sich weiterentwickeln und mit der Zeit gehen. Auch die Finanzprozesse im Unternehmen müssen zeitgemäß aufgestellt werden. E-Invoicing ist bei vielen KMU mittlerweile ein etablierter Prozess, aber im nächsten Schritt muss ein Verständnis dafür geschaffen werden, dass ein umfassenderes Management aller Rechnungs- und Bestelldokumente für eine Prozessoptimierung und Kostensenkung im Unternehmen sorgt. Nur so lässt sich der zukunftssichernde Schritt in den internationalen Markt auf ein solides Fundament stellen. Gleichzeitig sind in KMU die Mittel zur Finanzierung der Auslandsexpansion nicht in dem Maße vorhanden wie in Konzernen. Daher ist es wichtig, alternative Lösungen für ein verbessertes Working Capital Management nutzen zu können. Dies kann über E-Rechnungen oder die Finanzierung von Rechnungen, zum Beispiel per Financial Supply Chain Management-Lösungen, erfolgen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, diese Entwicklung zu unterstützen und bieten unseren Kunden individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Lösungen an.

Jochen Toppe, Vice President Product Management bei CoreMedia, Leser_In

Der Mittelstand hat derzeit einige Baustellen, an denen er arbeiten wird oder gar muss. Zuallererst ist da die große, über allem schwebende Digitalisierung, die natürlich auch vor mittelständischen Unternehmen nicht Halt macht. Der regelmäßig erscheinende Bitkom Cloud-Monitor zeigt beispielsweise ganz klar, dass besonders der Mittelstand immer stärker auf die Cloud ausweicht. Das liegt nicht zuletzt daran, dass auch kleinere Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben müssen, auch mit den Global Playern ihrer jeweiligen Branche. Cloud-Technologien sind, je nach Auftragsvolumen, wesentlich flexibler einsetzbar. Auch die Kostenmodelle sind transparenter und lassen sich individueller gestalten. Damit fällt ein Sorgenpunkt weg, nämlich der ständig notwendige und kostenintensive IT-Support im Unternehmen. Big Data spielt ebenfalls eine immer größere Rolle im Mittelstand. Kunden erwarten heutzutage, beispielsweise auch im Internet eine persönliche Beratung und individuellen Service zu erhalten. Daher müssen mittelständische Unternehmen lernen, wie sie ihre Kundendaten einsetzen, um herauszufinden, was ihre Kunden eigentlich wollen. Erst wenn sie ihre Zielgruppe wirklich verstehen, können sie die Geschäftsprozesse dementsprechend optimieren. Dies führt letztendlich zur dritten Thematik im Mittelstand: die Rekrutierung von passenden Fachkräften. Unternehmen, die wirklich verstanden haben, dass ohne eine digitale Transformation heute langfristig gar nichts mehr geht, benötigen qualifizierte Mitarbeiter, die Themen wie Cloud und Big Data verstehen und technisch umsetzen können. Es ist schwierig, die richtigen Leute für diesen Job zu finden, da die Nachfrage aktuell das Angebot übersteigt.

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Wie entsteht Nachhaltigkeit?

Es gibt viele Ansätze, wie verantwortungsvoll mit Ressourcen umgegangen  werden kann, so dass sie nicht schrumpfen – ob durch Schonung oder durch schnellere Regeneration. Welche Vorschläge bringen Sie in die Debatte ein?

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Walter Henle, Leser_In

Nachhaltig ist nur die Subsistzenzwirtschaft - jeder lebt von dem, was er von seinem Boden gewinnt. Sie wird entstehen, wenn alle Boden- schätze ausgebeutet sind. Dann hat die Industrie keine Rohstoffe mehr, sie bricht zusammen. Das wird das Ende der Zivilisation sein. Wann wird das sein? Schwer zu sagen, der Markt spielt da eine Rolle: Knappe Ressourcen sind teuer, dann wird manches Rohstoffvorkommen doch noch rentabel und wird ausgebeutet. Nicht vergessen: Altstoffe können verwendet werden, der Maschinenschrott des Zeitalters der Vergeudung wird lange für handwerkliches Werkzeug gut sein. Ich neige zu der Ansicht, dass schon im kommen nächsten Jahrhundert die Preise für Konsum- und Gebrauchsartikel steigen werden, z.T. exorbitant. So um das Jahr 3000 herum, da werden unsere Nachfahren wohl nachhaltig leben.

Carl-A. Fechner, Regisseur, Leser_In

Nachhaltigkeit entsteht durch die Erkenntnis: Jeder Mensch kann eine neue Energiewelt mitaufbauen und von ihr profitieren, jeder kann sich heute entscheiden, Energie zu sparen, seinen Stromanbieter zu wechseln und weniger Auto zu fahren. Jeder kann sich im Alltag zu nachhaltigem Handeln bekennen und sich dem Diktat der Kohle-, Öl- und Atom-Lobbyisten widersetzen. Gerade vor der UN-Klimakonferenz in Paris wollen wir visionäre Ideen vorstellen von Menschen, die heute schon an der Energieversorgung der Zukunft arbeiten. Mit der Verbreitung von Informationen, Geschichten und bewegenden Bildern können wir zeigen, wie eine nachhaltige Energieversorgung gelingt. Dieser Aufgabe habe ich mich als Journalist und Filmemacher verschrieben. So machen wir erlebbar, wie eine nachhaltige Zukunft aussehen kann. Und wecken Mut einzutreten für die Botschaft: „Wir brauchen – und zwar jetzt – einen radikalen Umbau hin zur dezentralen Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen.“ Carl-A. Fechner, Regisseur des Kino-Dokumentarfilms Power To Change – Die EnergieRebellion.

Indra Enterlein, Referentin für Umweltpolitik NABU, Leser_In

Nachhaltigkeit hat etwas mit uns selbst zu tun und ist gleichzeitig ein gesellschaftlicher Aushandlungsprozess. Es ist eine Einstellung, eine Idee wie wir gerne die Welt begreifen möchten. Ich würde mir mehr Mut vonseiten der Politik wünschen, hierfür einen sinnvollen Handlungsrahmen zu setzen. Unternehmen könnten durch kleine und große Veränderungen riesige Hebel bewegen. Bei der Abfallvermeidung sind aber auch wir Konsumenten gefragt. Da geht es auch nicht nur um Verpackungsmüll, an den man als erstes denkt. Auch wie viele Dinge wir produzieren und kaufen, wie wir sie nutzen und wie schnell sie im Müll landen, ist Gradmesser unserer Nachhaltigkeitsengagements. Denn Abfallvermeidung ist auch eine Einstellung. Zunächst hört sich das einfach an: Ich vermeide Abfall. Aber die Natur kennt keinen Abfall, sie lebt in Kreisläufen, bei dem aus genutztem Material wieder Neues entstehen kann. Bei einer gelebten Abfallvermeidung ist das Produktdesign der Anfang eines Prozesses. Die eingesetzten Materialien sind lange haltbar, gut reparierbar, natürlich schadstofffrei und werden am Schluss recycelt – und zwar so gut, dass sie wieder Ausgangsprodukt für etwas Neues sind. Die Nutzungsdauer und die schiere Menge an gekauften Produkten hat etwas mit uns zu tun. Mit unserem Lebensstil und der Art und Weise, wie wir Dinge benutzen. Ganz kurz und knapp sind meine Tipps: Kaufen Sie weniger, kaufen Sie hochwertig Kleidung, Geräte etc. und nutzen sie diese lange. Teilen sie Gegenstände, entweder in ihrer Nachbarschaft oder auf Mietbasis. Spenden oder verschenken und verkaufen Sie ausgemusterte Dinge, damit diese weiter genutzt werden können.

Christoph-D. Teusch, Leser_In

Nachhaltigkeit ist wie ein Würfel - alle haben ihn im Blick, sehen aber häufig doch etwas verschiedenes. Das ist aber nicht weiter tragisch, sondern sogar sehr gut. Jeder Mensch (und jede Organisation) muss für sich reflektieren, welche Themen für seine aktuelle Situation, für sein Milieu, für seine Lebensphase relevant sind. Das fängt beimWohnen an, geht über Mobilität und Reisen bis zum alltäglichen Konsum oder Konsumalternativen. Peter, 50 Jahre, 2 Kinder wird sicher andere Prioritäten und somit Verbesserungspotenziale haben (z. B. Mobilität: Hohe CO2-Emissionen durch tägliche Autonutzung) als, Lisa 19, Single, WG (Mobilität ist kein wesentliches Thema, da sie Fahrrad fährt).

Ilma Monßen, Leser_In

Nein so einfach ist es in dieser Zeit nicht mehr. Der Autor hat auch mit Sicherheit etwas anderes gemeint. Monumente zu erschaffen erzeugt keine Nachhaltigkeit sonder nur das Verhalten jedes Einzelnen wie er mit der Natur und deren Geschenke umgeht.

Peter Jagusch, Leser_In

Nachhaltigkeit können wir nur erreichen durch - Verlustfreie Rohstoffgewinnung: Eine Entnahme von Rohstoffen aus der Natur darf dort keine dauerhaften Schäden verursachen. - vollkommen geschlossene Wirtschaftskreisläufe: Ein Produkt muss am Ende seiner \"Lebensdauer\" wieder in die Stoffe zerlegt werden können, aus denen es produziert wurde. Oder es muss komplett \"erneuert\" werden können. - Ausschließliche Verwendung erneuerbarer Energien. Wer glaubt, das ginge nicht, der irrt. Wer glaubt, das sei zu teuer, der hat noch nicht verstanden, dass in einer endlichen Welt Wachstum auf Dauer nur nachhaltig funktionieren kann.

Gabi Köhler, Leser_In

Nachhaltigkeit entsteht von ganz alleine, indem wir Menschen uns weiter entwickeln, indem wir Monumente errichten, indem wir Werke schaffen, die unvergessen bleiben...indem wir einfach auf dieser Erde existieren und unsere \"Male\" hinterlassen.

Carsten Veller, Leser_In

Inne halten. Entschleunigen. Reflektieren. Kreisläufe beachten. Bekannte Wirtschaftsweisen über Bord werfen. Kreativ sein. Gemeinsam aktiv werden. An morgen denken.

Dr. Heidje Duhme, Leser_In

Sie entsteht zuallerst auf der Basis individueller Erfahrung des Einzelnen, indem er seine individuellen körperlichen, emotionalen und mentalen Resourcen erforscht. In „Bewusstheit durch Bewegung“ kann er die universell gültigen Grundlagen des Bio - logischen in sich entdecken und sein Potential entfalten. Das ökologische und ökonomische „Betriebsgeheimnis der Natur“ wird als plausibel und nachhaltig in der Wirkung erkannt und umgesetzt. Die Regenerationsfähigkeit eines /des biologischen Systems wird als Basis für Kreativität und Schonung von Resourcen subjektiv erforscht, vernetztes Denken angeregt und in Beziehung zu den Phänomenen der Umgebung gesetzt.

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