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Welche Krankheiten sind jetzt heilbar?

Mediziner forschen mit großem Erfolg an neuen Behandlungs- methoden gegen Krankheiten. Doch mancher Durchbruch ist gar nicht wirklich bekannt. Tragen Sie mit uns Erfolgsgeschichten von jetzt heilbaren Krankheiten zusammen. 

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Regina Pfännle, Leser_In

Sport ist ein fantastisches Medikament, es hilft gegen viele Krankheiten. Als Sporttherapeutin kam ich mit diversen Arbeitsgruppen in Kontakt. Nicht jede Sportart ist geeignet und Sport ist auch nicht die einzige Therapieform, aber viele nutzen diese Möglichkeit einfach lieber und bleiben dabei. Bei psychischen Krankheiten wie Depressionen oder Angststörungen hat es positive Effekte, aber auch nach vielen Operationen setzt man inzwischen mehr auf Sport als auf Schonung.

Friedemann Trabenhalt, Leser_In

Alternative Therapien können mehr Krankheiten heilen als man denkt. Johanniskraut ist ein gutes Beispiel für ein wirksames Mittel aus der Pflanzenheilkunde, aber auch Techniken wie Akupunktur können Schmerzen lindern. Doch wenn man deswegen zum Heilpraktiker geht, sollte man wissen, dass diese Berufsbezeichnung nichts über die Ausbildung aussagt. Eine Heilpraktikerprüfung stellt nur fest, dass bei der Ausübung keine Gefahr für die Gesundheit des Patienten besteht und er rechtzeitig an einen Schularzt überwiesen wird.

Jörg Klernow, Leser_In

Manchmal lassen sich Rückenschmerzen ganz simpel heilen: Nämlich durch ein neues Kopfkissen! Ich rate jedem, einfach mal auf einem anderen Kissen zu schlafen, wenn der Nacken weh tut. Bei mir lag es tatsächlich daran.

Christian Hellbach, Leser_In

So viele Krankheiten werden erforscht, ich wünschte, eines Tages wird auch der Heuschnupfen heilbar sein. Er schränkt die Lebensqualität ungemein ein und betrifft schon die Kinder. Ich selbst bin auf dem Land aufgewachsen und habe es als Kind mit Sensibilisierung probiert, es hat nichts geholfen. Ich musste die schönen Sommer im Haus verbringen. Und heute wollen mir die Ärzte immer nur Schabernack für viel Geld andrehen. Kann nicht die Pharmaindustrie hier einmal ein wirksames Medikament entwickeln?

Gudrun Spiegler, Leser_In

Adipositas ist eine Krankheit, die man in vielen Fällen vermeiden und auch wieder heilen kann. Durch eine Umstellung der Ernährung und durch Bewegung. In schwerwiegenden Fällen muss wohl auch eine Operation dazukommen. Dass die Ernährungsweise und Sport die Säulen sind, weiß eigentlich jeder. Aber die Umsetzung ist das schwierige. Es geht darum, den Willen zu entwickeln, seine Lebensweise zwar langsam, aber dann für immer zu ändern. Eingespielte Essensriten, die auch oft den Augenblick schöner machen, zu ändern. Beispielsweise sollte man unterlassen, abends noch vor dem Fernseher zu knabbern, auch wenn es wahnsinnig gemütlich ist. Auch der Kuchen nachmittags führt zu mehr unnötigen Pfunden. Es ist weit verbreitet, seinen eigenen Körper nicht zu mögen, aber ihm Gutes zu tun, das ist eben mit Arbeit und Verzicht verbunden. Aber selbst wenn man sich wirklich redlich bemüht, gesund zu essen, kann man ganz schön hereinfallen. Neulich hatte ich im Bioladen ein Müsli gekauft, das so süß war, dass man es höchstens als Nachtisch, nicht als Malzeit verwenden konnte. Zu Plätzchen hätte man es auch weiterverarbeiten können. Für solche Lebensmittel fände ich die Idee mit der Ernährungsampel gar nicht so schlecht!

Nina Hirt, Leser_In

Ich kenne kein deutsches Wort für „man flu“, aber das Phänomen: Auch mein Freund leidet unglaublich, wenn er eine Erkältung hat und hält das bisschen Husten und Schnupfen gleich für eine Grippe. Er will dann ganz besonders viel Pflege und am besten die Tapferkeitsmedaille für das Ertragen der Krankheit. Dagegen hilft meist schon zu sagen, nur gesunde Menschen dürften abends ein Bier trinken. Spätestens aber, wenn ich erzähle, dass bei unseren Nachbarn im Februar schon angegrillt wird, hält auch er sich für gesund genug, wieder das Bett zu verlassen.

Viola Trauter, Leser_In

Mein Vertrauen in meinen Hausarzt ist nicht sehr hoch. Wie soll er Krankheiten heilen, wenn es sie noch nicht einmal erkennen kann? Ich habe das Gefühl, er muss sie erst noch googeln und Antibiotikum wird prophylaktisch empfohlen und ich soll dann so nach Gefühl entscheiden, ob ich es nehmen will. Natürlich ist ein junger Arzt noch nicht so erfahren wie ein älterer. Trotzdem würde ich mir von meinem Arzt wünschen, dass er sich dann mehr Zeit nimmt und sich intensiver mit den Symptomen auseinandersetzt. Sie fragen, warum ich den Arzt dann nicht wechsle? Er ist fußläufig erreichbar und schreibt mir unkompliziert ein Attest, wenn ich eins benötige.

Gottfried Almenau, Leser_In

Beschwerden durch Krampfadern kann man immer noch nach dem altbewährten Rezept der Kneippkur lindern. Und immer mal barfuß gehen!

Alexa Steiger, Leser_In

Schaut man im Internet nach Krankheiten und deren Impfungen, stößt man an vorderster Front nicht auf medizinische Fachliteratur, sondern erst einmal auf Impfkritikseiten. Natürlich kann eine Impfung für Kinder, die auf Fieber heftiger reagieren als andere, schlimm sein und man würde das Leiden seinem Kind gerne ersparen. Aber durch die Impfung wird die Krankheit nur im Kleinen durchlebt. Wird sie in voller Heftigkeit durchgemacht, ist sie nun einmal viel gefährlicher. Und es gibt Kinder, die sich aufgrund ihres Gesundheitszustandes nicht impfen lassen können. Man sollte bedenken, dass man diese Kinder mit gefährdet, weil die Krankheit sich durch unterlassene Impfung weiter verbreiten kann. Wer denkt, es sei gut für ein Kind, dass es eine Kinderkrankheit einmal mitmachen sollte, dem sei gesagt, es gibt definitiv noch genug Kinderkrankheiten, gegen die man sich nicht impfen lassen kann. Ihr Kind wird also in jedem Fall noch oft genug krank werden!

Hans-Werner Rohrspecht, Leser_In

Mehrere Menschen in meinem Freundeskreis leiden unter Flugangst. Von außen wirkt das ganz süß, wenn sie sich vor dem Start an meinen Arm klammern und ständig Fragen stellen, ob dieses oder jenes Geräusch normal sei. Natürlich biete ich ihnen gerne meinen starken Arm als Sicherheit an. Aber für die Betroffenen selbst ist dies gar nicht lustig, sondern eine ernstzunehmende Krankheit: Aviophobie. Bei denjenigen, bei denen es nicht so ausgeprägt ist, reichen meist Beruhigungstabletten, guter Zuspruch und vor allem Sicherheit ausstrahlen. Sie wissen auch selbst, dass die Angst völlig übertrieben ist und Flugzeugabstürze sehr selten vorkommen. Aber auch ich kann die Angst nachvollziehen, weil man in einer Notsituation nichts tun könnte, man völlig ausgeliefert wäre. Wahrscheinlich wird nur wegen der Flugangst vor dem Start immer erklärt, wie toll man ins Wasser rutschen könnte, wenn das Flugzeug dort eine Bruchlandung macht. Bei härteren Fällen der Aviophobie, also bei denjenigen, die nicht einmal ein Flugzeug besteigen würden, wenn es um beruflich relevante Reisen geht, hilft nur eine Therapie. Es geht in der Therapie darum, dass die Angst erst gar nicht entsteht und man mit viel mehr Gelassenheit in den Flieger steigt. Ich kann nur von einer Bekannten sprechen, die solch eine Therapie gemacht hat, aber bei ihr hat es geholfen. Sie hat danach tatsächlich einen Flieger bestiegen, einfach um einmal Urlaub zu machen.

Ruth Lümmering, Leser_In

Gelbsucht klingt erst einmal schlimm. Diese Krankheit haben aber über die Hälfte der Neugeborenen, meine Tochter war darunter. Diese Kinder sehen seltsamerweise immer besonders gesund aus, so gebräunt, das liegt an einem gelben Gallenfarbstoff. Da wir nach der Entbindung noch ein paar Tage im Krankenhaus bleiben mussten, war meine Tochter auch immer gut unter Beobachtung und die Ärzte meinten, es würde trotz des gräulichen Winterwetters ausreichen, wenn ich mich zum Stillen ans Fenster setze. Sonneneinstrahlung hilft gegen Gelbsucht, genauso wie Stillen. Nach zwei Wochen sollte die Gesichtsfärbung verschwunden sein und die Kinder wieder käsebleich aussehen. Wichtig ist, besonders wenn man direkt nach der Geburt das Krankenhaus verlässt, dass man zusammen mit der nachbehandelnden Hebamme die Gelbsucht im Blick behält. Denn zu hohe Werte können zu Schäden im Nervengewebe führen. Ich weiß auch von Freunden, dass deren Kinder mit Gelbsucht nach der Geburt mehrmals in einen Kasten zur Bestrahlung mussten, zu einer Lichttherapie. Auch dies ist nicht weiter schlimm für die Kinder. Sie bekommen eine Schutzbrille für die Augen und werden mit blauem Licht bestrahlt. Das Licht dient dazu, dass das Bilirubin, also der gelbe Gallenstoff, ausgeschieden wird. Es handelt sich bei Neugeborenen also um eine sehr unkompliziert heilbare Krankheit, man muss sie nur ernst nehmen und behandeln.

Kirsten Wendler, Leser_In

Ich schreibe jetzt einmal ganz frei von der Leber weg, obwohl ich nicht weiß, ob man Läuse offiziell zu den Krankheiten zählt. Aber da wir ständig die E-Mail „Läusealarm“ aus der Schule erhalten, ist das Thema zumindest in bestimmten Kreisen extrem verbreitet. Was sind das für Kreise? Vor allem Jungs im Grundschulalter, die sich die ganze Zeit kappeln und Körperkontakt mit anderen Kindern haben. Und seit Schulen anfingen, eine Matratze in den Klassenraum zu legen, eigentlich, damit sich müde Kinder darauf ausruhen können, liegen dort bis zu zehn Jungs eben mal aufeinender und messen ihre Kräfte. Ein Übertragungsparadies für Läuse! Selbstverständlich krabbeln die Läuse nach einigen Stunden zu Hause auch auf die Köpfe sämtlicher Familienmitglieder, die angekuschelt werden. Sie gehen übrigens auch lieber auf gewaschenes Haar. Beim ersten Läusealarm habe ich mich noch krank gemeldet, habe in die Apotheke Läusemittel gekauft, alles gewaschen und in Plastiktüten gepackt. Inzwischen sind wir ganz cool geworden. Wenn es mal wieder juckt, frag ich einfach denjenigen, der gerade da ist, ob er eben mal hinter meinem Ohr nach weißen Punkten gucken könnte und hau mir einfach die Packung Läusemittel ins Haar, die wir inzwischen immer vorrätig da haben. Das müssen natürlich alle Familienmitglieder machen. Kopfkissen wasche ich noch, aber alles in Tüten packen, muss man meiner Meinung nach nicht, um von Läusen geheilt zu bleiben.

Rebecca Mardier, Leser_In

Seit Monaten habe ich eingerissene Mundwinkel und wusste nicht, woran es liegt. Meine Ärztin meinte heute, es könne ein Vitamin-D3-Mangel sein. Das wäre ja einfach zu heilen, ich probiere jetzt einmal Kapseln.

Rosi Graupner, Leser_In

Ich habe Angst vor Ärzten. Als Gegenmittel belohne ich mich immer nach einem Arztbesuch: Ich gehe schön Essen oder kaufe mir etwas Hübsches zum Anziehen. Schon auf dem Weg zum Arzt versuche ich nur an die Belohnung zu denken, drücke mich dadurch vor keiner Untersuchung und beuge so den Krankheiten vor.

Sebastian K., Leser_In

Karies ist heilbar. Sie kann nur teuer werden, wenn man hochwertige Materialien verarbeiten lässt. Ich habe bereits den Wert eines Kleinwagens ausgegeben.

Femke Redelsbach, Leser_In

Scharlach ist heilbar, interessanterweise ist die Heilungsdauer aber abhängig davon, in welchem Bundesland man wohnt. Oder wie erklärt sich sonst, dass mein Berliner Sohn drei Tage früher wieder in die Kita durfte als der Sohn meiner besten Freundin in Niedersachsen?

Mara Heinzberg, Leser_In

Viele Krankheiten sind heute glücklicherweise einfach durch ein Antibiotikum heilbar. Man sollte es nicht ständig nehmen, vielleicht nicht einmal so oft wie es verschrieben wird und dann in jedem Fall auch bis zu Ende. Aber wer auch schon einmal an einer Blasenentzündung gelitten hat, diese Schmerzen hatte, und die Blasenentzündung wurde auch durch Literweise Teetrinken und warm einpacken nicht besser, der weiß, wie dankbar man für dieses schnell wirksame Medikament ist.

Hannelore Magnas, Leser_In

Viele – besonders wenn man auf sein Recht auf eine Behandlung pocht oder die Angehörigen Druck machen, dass eine Therapie auch eingeleitet wird und der Patient nicht abgeschrieben wird.

Uta Reinicke, Leser_In

Bei uns in der Familie haben gerade alle mit einer Erkältung zu kämpfen. Daher möchte ich hier gleich einmal meine Tipps für ein besseres Abheilen weitergeben: Was bei mir am besten hilft, ist Inhalieren. Dazu bereite ich Kamillentee aus getrockneten Blüten in einer Schüssel zu, halte den Kopf mit einem Handtuch darüber und atme tief ein und aus. Die heißen Kamillenteedämpfe brennen ein wenig in der Nase, aber danach ist die Nase tatsächlich für einige Zeit wieder frei und man kann die wohltuenden Prozedur auch gerne mehrmals am Tag wiederholen. Bei kleinen Kindern muss allerdings ein Erwachsener assistieren und sollte auch aufpassen, dass sich das Kind nicht verbrüht. Abends hilft, Brust und Rücken mit ätherischen Salben einzureiben. Eine heiße Zitrone oder frisch gepresster Orangensaft schmecken sogar noch lecker, viel frische Luft tut ebenfalls gut, solange kein Fieber dazu kommt. Bei Kindern ist ganz wichtig, dass sie richtig Naseputzen üben! Da die Verbindung zwischen Nasenraum und Paukenhöhle bei Kindern kürzer ist, kommt es bei Schnupfen und falschem Naseputzen häufig zur Mittelohrentzündung. Und da gilt es im Vorfeld zu vermeiden, dass diese schlimmen Schmerzen entstehen.

Sandra Kellermann, Leser_In

Viele Krankheiten sind dann heilbar, wenn man sie frühzeitig erkennt. Als mein Vater noch ein Kind war, wäre er fast an einer Blinddarmentzündung gestorben, weil die Ärzte die Krankheit zunächst nicht erkannt hatten. Sein Hausarzt hat ihm dann das Leben gerettet, weil er den Blinddarm in Betracht zog. Es war dann bereits ein eiternder Blinddarmdurchbruch. Deshalb lasse ich meinen Sohn bei Bauchschmerzen als kleinen Test auch immer auf dem rechten Bein hüpfen und gucke, ob die Schmerzen dann größer werden. Ich will sicher gehen, dass es keine Blinddarmentzündung ist.

Sara Schreiber, Leser_In

Was die Medizin heute vollbringen kann, grenzt schon an Wunder. Nichts ist berührender als Kinder, die heute ein uneingeschränktes Leben führen können, obwohl sie früher an einer Fehlbildung gestorben wären. Die Untersuchungen während der Schwangerschaft sind inzwischen so genau, dass oftmals Kinder direkt nach der Geburt operiert werden können, was ihre Chancen wesentlich erhöht. Nicht alle Krankheiten können geheilt werden, aber ich kenne ein Kind, das jetzt vollkommen gesund ist und allein wegen dieses Kindes gilt dem Können der Ärzte heute meine ganze Bewunderung.

Reinhard Feldle, Leser_In

Ob Krankheiten jetzt auch geheilt werden können, darüber entscheiden nicht nur der medizinische Fortschritt oder die finanziellen Möglichkeiten, sondern hier in Deutschland auch politische Regelungen die sich an ethischen Fragen orientieren sollen. Viele Krankheiten ließen sich heilen, Menschenleben könnten gerettet werden, wenn es genügend Spenderorgane geben würde. Aber in Deutschland herrscht die sogenannte Entscheidungslösung für Organentnahmen. Das bedeutet, dass man sich entscheiden kann, nach dem Tod Organe zu spenden, man muss sich aber nicht entscheiden und letztendlich treffen nur 22 Prozent der Deutschen überhaupt eine Entscheidung. Dabei hätte die Mehrheit der Deutschen gar nichts dagegen, dass Ihnen nach dem Tod Organe entnommen werden. Aber der Schritt, sich einen Organspendeausweis auszudrucken und auszufüllen, ist eben für die meisten ein Schritt zuviel. In Österreich hingegen herrscht die Widerspruchsregel, das bedeutet, dass jedem nach dem Tod Organe entnommen werden dürfen, der nicht widersprochen hat. Damit ist die Spenderquote wesentlich höher, obwohl Deutschland und Österreich wenig kulturelle Unterschiede aufweisen. Mit rein ethischen Fragen hängt es also kaum zusammenhängen, wohl eher mit der gesetzlichen Regelung.

Michael S., Leser_In

Tragische Lebensgeschichten mit gutem Ende fördern positive Gedanken. Ich würde mir wünschen an solchen teilzuhaben, um selber wieder positiv in die Welt zu blicken.

familie-polke@web.de, Leser_In

Herpes

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Was verbindet uns?

Wir gegen die – dass ist das altbekannte Muster. Warum fokussieren wir eigentlich immer zuerst die Unterschiede? Welche Gemeinsamkeit haben Sie mit Ihnen persönlich völlig Fremden?

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Donata Hogel, Leser_In

Wir müssen den Mut aufbringen, den Menschen aufrichtig in die Augen zu sehen und uns nicht wegzuducken.

Thomas Kollmann, Leser_In

Kulturübergreifend ist man mit den Menschen verbunden, die sich für das Gleiche engagieren. Das kann der Erhalt des Regenwaldes sein, der Einsatz Menschen medizinische Hilfe in Krisenregionen zu gewähren oder auch im Wohnviertel ein Projekt zu starten. Wenn Menschen zusammenkommen, ob physisch oder virtuell, um gemeinsam an einer Sache zu arbeiten, Zeit in etwas investieren, an deren Sinn sie glauben, dann verbindet dies weit mehr als eine gemeinsame Sprache oder das gleiche Herkunftsland.

Melanie Müller, Leser_In

Was verbindet mehr als das gemeinsame Lachen? Eine ulkige Situation, dann dieser Blick zwischen zwei Menschen und plötzlich können sie man nicht mehr und müssen sich krümmen und laut losprusten. Bei Jugendlichen findet man das ganz häufig, aber glücklicherweise auch noch bei Erwachsenen. Tränen in den Augen vor Lachen, sie wollen aufhören, weil es sich nicht schickt, aber es geht nicht. Immer wieder kommt das Lachen raus, alles ist so todwitzig. Und es kann sogar soweit gehen, dass danach eine für sich alleine noch an die Situation denkt und mitten auf der Straße loslachen muss, doch ist man dabei mit der Person verbunden, mit der man gelacht hat.

Frauke Zerwich, Leser_In

Es sind die gemeinsamen Erlebnisse, die einen mit anderen Menschen verbinden. Wenn man einmal gemeinsam auf einer Skitour unterwegs war, die Gruppe hat sich verfahren und man muss den Berg wieder hinauf. Keiner hat mehr Kraft, doch im Wechsel legt man die Spur und jeder aktiviert noch einmal alle Energiereserven. Die Gruppe quält sich hoch und erreicht am Abend sicher die Hütte. Solche Tage verbinden für immer.

Nicolas Schulz, Leser_In

Uns verbindet, dass wir alle Menschen sind. Ich bin stolz, dass Deutschland viel Kraft aufbringt um Menschen zu helfen die Hilfe benötigen. Ebenso ziehe ich den Hut vor den Menschen die selbstlos immernoch jeden Tag diese Hilfe leisten. Ich würde mir wünschen, dass dieser Kurs weiter aufrecht erhalten wird.

Merlot, Leser_In

\"Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 100-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 23. Dezember 2014 (BGBl. I S. 2438) geändert worden ist\" Art 1 (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. (3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Polke, Leser_In

Glaube Liebe Hoffnung Toleranz

David Lambrecht, Leser_In

Gemeinsamkeiten ergeben sich mit Menschen aus scheinbar völlig fremden Kulturkreisen, und wenn es nur das beiderseitige Interesse am Dialog ist. Gespräche mit Afghanen und Indern erweitern nicht nur den eigenen Horizont, wenn sie uns Deutschen von ihren Heimatländern erzählen. Man erfährt zugleich, wie die eigene Heimat in den Augen der Fremden aussieht. Ein Blickwinkel, der sensibilisieren und auf Defizite in unserer Gesellschaft aufmerksam machen kann. So berichtete mir ein Inder, der seit zwei Jahren in Deutschland lebt, dass die Menschen, denen er auf der Straße begegnet, so freudlos wirkten, als ob sie eine Last mit sich herumtrügen. Verbindend wirkte hier vielleicht schon ein (erwiedertes) Lächeln. Alle Menschen verbindet, sofern die materiellen Grundbedürfnisse befriedigt sind, der Wunsch nach Respekt und Anerkennung. Verbindend und verbindlich sein sollte weltweit - unabhängig Kultur und Religion - Immanuel Kants Kategorischer Imperativ: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

Karsten Holzner, Leser_In

Jeder Mensch auf dieser Erde möchte glücklich und zufrieden leben.

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Wie viel Arbeit ist gesund?

Yoga-Wohlfühl-Arbeitsstil mit Balance prallt auf 60-Stunden-Woche mit Leistungsdruck. Die Arbeitswelt scheint gespalten in zwei Denkschulen. Was ist zu wenig, was zu viel Einsatz für den Arbeitsplatz?

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Anna-Maria Kunze, Leser_In

Wenn die Arbeit Spaß macht, kann ich auch ein Wochenende durcharbeiten. Ich mache aber schlapp, wenn ich 17 Tage keinen freien Tag haben konnte.

Marco Herdenfeld, Leser_In

Was ich immer noch nicht verstanden habe, ist die Berechnung des Renteneintrittsalters. Frauen leben gesünder und werden älter. Warum müssen vor 1952 geborene Frauen dann nicht mindestens genauso lange arbeiten wie Männer?

Natascha Grubinger, Leser_In

Die wenigsten Deutschen können wegen physischer Beschwerden nicht mehr arbeiten. Der Rücken leidet durch das ständige Sitzen vor dem Computer, aber auch in der Freizeit.

Horst Sägenhein, Leser_In

Ich habe vor 32 Jahren ein Firma gegründet und würde nun, mit 70, gerne meinen wohlverdienten Ruhestand einläuten. Aber keines meiner Kinder wollte die Firma übernehmen und es ist nicht leicht, in einer Kleinstadt einen geeigneten Nachfolger zu finden. So muss ich wohl, obwohl meine Gesundheit nach mehr Urlaub und kürzeren Arbeitszeiten verlangt, weiter arbeiten, bis sich eine Lösung findet. Denn mein Lebenswerk einfach wegwerfen, das will ich auch nicht.

Samira Drosster, Leser_In

Ich wünsche mir eine gerechtere Aufteilung der Arbeitsjahre zwischen den Generationen. Wenn der Jahrgang derjenigen, die wie ich in den 1980er-Jahren geboren wurden, noch 50 Jahre Arbeitsleben vor sich hat, dann graut mir nur noch vor der Arbeit. Früher haben sich die Menschen noch auf die Rente gefreut. Wenn sie in so weite Ferne gerückt ist, sucht man sich andere Möglichkeiten, dem Arbeitsalltag zu entfliehen.

Matthias Wagner, Leser_In

Es hängt vor allem damit zusammen, was wir arbeiten. Obwohl, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass man bei einem Aushilfsjob auf dem Bau, ohne es zu wissen, mit Asbest gearbeitet hat, war jede Minute zu viel!

Hilde Fröhlbach, Leser_In

Wie viel, das hängt meist von unseren Lebensumständen ab, wie beispielsweise ob wir noch Verwandte pflegen oder Kinder großziehen. Aber Arbeit dient auch unserem Selbstwertgefühl, wir bekommen Anerkennung durch den Beruf, wir sind in den meisten Berufen im Austausch mir anderen Menschen und das tut uns gut.

Max Springer, Leser_In

In Deutschland definieren sich immer noch die meisten durch ihren Job. Dabei lebt es sich auch ganz wunderbar, wenn man andere Schwerpunkte setzt und im Beruf nur soviel Energie einsetzt, damit man seinen Unterhalt bestreitet kann. Denn was hat man davon, wenn die Zeit fremdbestimmt ist und man als Entschädigung Geld bekommt, das die meisten dann doch für Konsumgüter ausgeben. Und diese schaden letztendlich auch noch unserer Erde. Soll ständiges Konsumieren für unsere Gesellschaft also wirklich besser sein? Immer noch erfährt der teure Kurztrip in die Südsee mehr Anerkennung als viele lange Spaziergänge im heimischen Wald. Das kann ich nicht nachvollziehen. Man könnte behaupten, jemand, der wenig arbeitet, würde seine Energien verschwenden, weil er sie nicht bis zum Anschlag hergibt. Aber würde man über diejenigen Indianer, die nur so viele Büffel getötet haben, wie sie tatsächlich zum Leben brauchten, auch sagen, sie seien Faulpelze? Hier bewundern wir plötzlich den Willen, sich einzuschränken, sehen es als nachhaltig an. Und das Arbeit selten einen tieferen Sinn gibt als Freundschaft und Liebe, wie alles, was man sonst nur erfahren kann, wenn man auch Zeit dafür hat, haben zum Glück dann doch die meisten gemerkt.

Tadde, Leser_In

Der Druck ist da, ja. Und es ist schwer sich dem zu entziehen. Dennoch wir können uns glücklich schätzen, dass wir so leben können wie wir es. tun. Hier kann jeder jederzeit sagen: \"Ich kündige, ich mache jetzt was neues.\"

SchülerInnen der LG IV Oberstufe, Jahrgänge 8 bis 10 an der Montessori-Schule im Olympiapark, München, Leser_In

Ich glaube, wir werden teilweise ziemlich überlastet. Auch, wenn man denkt: „Ach, das passt schon mit sechs, sieben Stunden pro Tag.“ Denn letztendlich ist es in der Gesamtsumme schon viel und das könne wir nicht sehen, weil wir so in unserem „zu wenig Geld“, „keine gute Leistung“, … vertieft sind. So denke zumindest ich. Für mich persönlich sind 60 Arbeitsstunden pro Woche zu viel. Zu wenig gibt’s nicht wirklich, zumindest nicht so deutlich, wie zu viel Arbeit. Dass ich selber zu viel arbeite, erkenne ich, wenn ich irgendwann genervt, müde und total kirre bin. Irgendwann bekomme ich kaum noch was von außen mit. Wenn ich zu wenig arbeite, habe ich einfach ein schlechtes Gewissen und denke mir: „Oh Mist, ich muss noch so viel machen. Verdammt!“ Dann mache ich mir Stress und nehme mir mehr vor. Ich selber brauche keinen Druck von außen, um zu arbeiten. Mich z. B. motiviert der Spaß an der Arbeit, oder dass ich mich auf etwas freue, wenn ich fertig bin oder so. Da gibt es viele Möglichkeiten. Ich denke, wir könnten total ohne Druck auskommen, wenn wir mal nach unseren Wünschen gehen würden und nicht danach, wie viel man verdient oder so. L. Sch. Ich denke, zu wenig Einsatz ist, wenn man z. B. eine Arztpraxis hat und nach zehn Patienten an einem Tag Urlaub macht. Zu viel ist, wenn man am Tag 60 Patienten behandelt und dann höchstens am Sonntag mal frei hat. Ich merke, dass ich zu wenig arbeite daran, dass mir langweilig ist und wenn ich zu viel arbeite, werde ich gestresst. Ich glaube, ich brauche keinen Druck von außen, um zu arbeiten, Ohne Druck hat man weniger Stress und mich motiviert, dass ich für mich selber lerne. L.B. Ich denke, man sollte so viel arbeiten, damit man gut mit dem verdienten Geld leben kann. Aber man sollte beachten, dass man genug Zeit für Freundin, Freunde und Familie hat. Außerdem sollte man sich nicht zu viel stressen und sich auch \'mal eine Auszeit gönnen. Ob ich zu viel oder zu wenig arbeite, erkenne ich daran, ob ich genug Zeit mit meinen Freunden verbringe. Außerdem schaue ich, ob ich mit meiner Arbeit hinten dran oder vorne weg bin. Ich denke, Menschen brauchen keinen Druck, um zu arbeiten. Mich motivieren Langeweile und dass ich Geld verdiene, mit dem ich Dinge kaufen kann. Es gibt genügend Menschen, die auch z. B. ehrenamtlich arbeiten, um anderen zu helfen. L. Sch. Zuviel Arbeit ist, wenn man jeden Tag voll konzentriert arbeitet, keine Pause macht, aber viele Überstunden. Zu wenig Arbeit ist, wenn man keine Lust hat, etwas zu tun und manchmal die Arbeit schwänzt. Man findet heraus, ob man zu viel oder zu wenig arbeitet, indem man sich anschaut, was man schaffen wollte oder sollte und was man davon tatsächlich geschafft hat. Manche Menschen brauchen vielleicht ein wenig Druck. Mich persönlich motiviert, wenn ich überlege, was ich später \'mal erreichen will. M. P. Zu viel ist es, wenn man keine einzige andere Beschäftigung (Freizeit) hat außer dem Arbeiten. Und zu wenig ist es, wenn man mit allem in der Arbeit nicht hinterher kommt. In der Schule erkennt man, ob man zu viel oder zu wenig arbeitet an den Testergebnissen. Mich motiviert die Vorstellung meines späteren Lebens, denn alles, was ich später machen möchte, setzt einen Abschluss voraus. Q. H.

Polke, Leser_In

Auf Arbeitnehmer wird immer mehr Druck ausgeübt Leistung zu bringen und ersetzbar zu sein. Die Wertschätzung des einzelnen sinkt im modernen Führubgsstil dramatisch, da ausschließlich kurzfristige Ziel zählen.

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