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Wie bauen wir das Haus von morgen?

Das architektonische Kunstwerk, das ökologische Musterhaus oder die ingenieurstechnische Glanzleistung – verraten Sie uns, in welchem Bauwerk Sie einmal wohnen wollen.

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Marc Thiel, Leser_In

Meine Vorstellung für das Haus von Morgen, es sollte nicht so groß sein und nicht so teuer, dass ich fast mein halbes Leben für mein Haus arbeiten muss. Es sollte eventuell auch ein Haustausch möglich sein, wie zum Beispiel ein kleines Haus gegen ein großes tauschen, Älter Leute brauchen vielleicht nicht mehr so viel Platz, eine Familie mit Kindern bräuchten ein größeres. Diese beiden könnten dann tauschen. Das Haus sollte so günstig sein, dass ich mir auch noch etwas anderes leisten könnte. Es gibt inzwischen richtig schöne Holzhäuser, zu einem erschwinglichem Preis, dabei sind auch Einfamilien und Zweifamilienhäuser.

Alexandra Schmidt, Leser_In

Ich stimme zu und hoffe, dass es in naher Zukunft Standard ist, dass Häuser begrünt werden. Wäre ich ArchitektIn, würde ich mich über diese kreative Herausforderung und schöne und sinnvolle Planungsaufgabe sehr freuen! Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit wird es gute und fachlich richtige Planungen geben und wenn anschließend auch fachlich richtig ausgeführt und gepflegt wird, dann können die Bewohner selbst und die Stadtgesellschaft sich sehr freuen und von der Begrünung profitieren.

Sabine Struck, Leser_In

Warum immer MEIN? Ein Wir wünsche ich mir viel mehr. Individualität und Gemeinschaft - das muß ein Haus ausstrahlen können. Wärme, Geborgenheit - ein Nest. Materialien , die von der Natur kommen, nicht so protzig, Überschaubar und auf Veränderung ausgerichtet. Kann auch Wohnung sein für mehrere Generationen im Haus. Frei von überflüssiger Technik. Z. B. Treppen, die gut zu laufen sind. Integriertes Grün. Richtung Bauhaus z.B.. Menschliche Dimensionen sind wichtig. Die Archtektur darf auch erzieherische Funktion haben.

Jérôme W. Anton, Leser_In

Das Haus von morgen ist doch auch immer ein Stück Haus von gestern und heute. Betrachtet man die Architekturgeschichte, so wird dies sehr schnell klar, denn ohne Antike Klassik hätte es beispielsweise keine Renaissance oder den Klassizismus gegeben. Auch die tradierten Konstruktionsarten wie Massivbau, Skelettbau haben sich über Jahrhunderte entwickelt und werden sich auch in die Zukunft weiter entwickeln. An Bedeutung gewinnen wird vor dem Hintergrund der Energiewende, einem schonenden Umgang mit Ressourcen und einer weiteren Reduktion von CO² Emission die Nachhaltigkeit. Auch hier lohnt ein Blick in die Vergangenheit, denn beispielsweise das Sonnenhaus des Sokrates (469 - 399 v. Chr.) war bereits nachhaltig und dürfte die Anforderungen heutiger Zertifizierungssysteme erfüllen. Wie es in der Vergangenheit vielfältige Einflussfaktoren auf ein Gebäude gab, so wird es in Zukunft noch mehr geben. Umso wichtiger ist es, dass ein Gebäude eine gewisse Authentizität ausstrahlt. Authentisch ist ein Gebäude, wenn es ein schlüssiges Entwurfskonzept wieder spiegelt, das sich wie eine Geschichte erzählen lässt. „Tell me the story of your design!“ sagte Norman Foster zu mir, als ich vor einigen Jahren in seinem Büro in London arbeitete. Jedes Haus erzählt seine eigene Geschichte. Jeweils ein Kapitel darin sollte der angemessene Umgang mit dem Ort, gleichermaßen ob es eine natürliche oder von Menschen geschaffene Umgebung ist, der Lokalbezug bei der Materialauswahl, sowie der gestalterische Bezug zwischen Innen und Außenraum und besonders auch Wünsche und Anforderungen seiner Bewohner finden. Das Haus von morgen erzählt umso mehr noch als das Haus von gestern eine authentische Geschichte in Bezug auf Ort und Zeit (-Geist). Dabei können wir uns von Beispielen wie den Türmen San Gimignanos, den Meisterhäusern des Bauhauses oder den Case Study Houses inspirieren lassen und die „Design-Story“ für unser Projekt finden.

Silvia Gonzalez, Leser_In

Städte stehen vor der Herausforderung, neben CO2-senkenden Klimaschutzmaßnahmen auch Maßnahmen zur Anpassung an die unvermeidlichen Auswirkungen des Klimawandels zu ergreifen. In München werden die Menschen künftig hauptsächlich durch Hitze und Starkniederschläge belastet sein. Städte haben im Vergleich zum Umland immer höhere Temperaturen, sie sind so genannte Wärmeinseln. Durch die zunehmende Verdichtung der Stadt und der dadurch fehlenden Möglichkeit weitere Grünflächen auszuweisen, wird sich das Problem zusätzlich verschärfen. Gebäudebegrünungen und Innenhofentsiegelungen sind nach den Baumpflanzungen die effektivsten und kostengünstigsten Maßnahmen, dem Wärmeinseleffekt der Stadt entgegenzuwirken. Pflanzen tragen dazu bei, überwärmte urbane Bereiche abzukühlen und so Hitzeextreme abzumildern, weil sie Verdunstungskälte erzeugen. Darüber hinaus speichert unversiegelter Boden, in dem die Pflanzen wurzeln, Wasser und hält dieses zurück. Pflanzen können Klimaanlagen, technische Systeme und bauliche Vorrichtungen ersetzen oder mindestens positiv ergänzen. Gebäudebegrünungen tragen aber auch zur Dämmung und somit zur Heizenergie- und CO2-Einsparung bei. Und vor allem hat man ein sehr angenehmes Raumklima und fühlt sich in der Wohnung sehr wohl!

Matthias Haninger, Leser_In

Mein Haus von morgen muss mit mir umziehen können weil ich mobil bleiben möchte, es muss wachsen können, es muss schrumpfen können und es muss teilbar sein um allen meinen Lebenssituationen gerecht zu werden. Es soll ökologische Standards erfüllen und es soll für innen und außen Gemütlichkeit und Behagen verschaffen und - es soll mich nicht an den Rand meiner finanziellen Möglichkeiten bringen. Vielleicht schafft das alles das Haus von übermorgen.

Prof. Dr. Hendrik Fehr, Leser_In

Ein Haus, das aus nachhaltigem Material gebaut wird, Energieeffizienz berücksichtigt. Wo möglich die Nutzung bestehender Flächen, die nicht landwirtschaftlich genutzt werden. Das Haus von Morgen wird neue soziale Strukturen berücksichtigen, d.h. z.B. die Möglichkeit bieten, dass mehrerer Generationen zusammen leben können und behinderte Menschen integriert werden .

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Welche Technologie bringt uns voran?

E-Mobility wird immer alltagstauglicher, Autos fahren bald von alleine und wir konditionieren uns mit Apps. Schreiben Sie uns, welche Innovationen Sie lieben und auf welche Sie noch warten.

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Gerd Eisenbeiss, Leser_In

Natürlich bringen uns Globalisierung, Digitalisierung und Vernetzung voran, dh voran zum katastrophalen Zusammenbruch unserer Zivilisation. Warum? Weil die Welt nicht friedlich ist, sondern voller gewalttätiger Konflikte. Nur in einer dauerhaft friedlichen, rechtsstaatlichen Weltordnung wäre die zunehmende Verletzlichkeit unserer Gesellschaften kein Problem. Immer mehr Staaten und Gruppen werden die Technologien beherrschen, die Infrastrukturen ihrer Gegner zu stören, um ihnen immensen und dauerhaften Schaden zuzufügen. Da diese zerstörerischen Akte anonym geschehen, wird Abwehr immer schwieriger. Schon heute sind Cyber-Kriminalität und -Aggression weit verbreitet mit Schäden, die den Nutzen wahrscheinlich übersteigen. In diesem Sinne wird es mit der Informations- und Kommunikationstechnologie weiter vorangehen.

René Skorczewski, Leser_In

Wenn so unsere Zukunft aussehen wird, wie Sie fragen, werden wir Marionetten eines Systems sein, das uns komplett kontrolliert. Ich bin so froh, daß ich es erleben durfte, ein Auto zu steuern, zu schalten, ein Telefon zu benutzen und damit mit irgendjemandem zu reden, eine Zeitung zu lesen, die beim Umblättern raschelt und mich als Mensch zu fühlen und nicht als App verkleinert zu werden. Ich warte auf die Innovation, Mensch bleiben zu dürfen.

Prof. Dr. Hendrik Fehr, Leser_In

Ich habe größte Sympathie für die einfache weltweite Vernetzung und ganz besonders die erleichterte Kommunkation mit gehörlosen Mensch über skype. Das ermöglicht das Lippenlesen und die direkte Unterhaltung mit Gebärdensprache. Was ich mir wünsche ist Entwicklung anderer Technologien für Menschen mit Behinderungen wie z.B. Implantate für blinde Menschen (ähnlich wie die Cochlear Implantate, die Gehörlosen wieder das Hören ermöglicht) oder Techniken, die gelähmten Menschen wieder das unabhängige Fortbewegen ohne Rollstuhl erlaubt.

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Wie wollen wir in Zukunft arbeiten?

Viele jonglieren zwischen Sinnsuche, gutem Gehalt, flexiblen Arbeitszeiten, Jobsharing und Sabbatical. Diskutieren Sie mit uns über die ideale Arbeitswelt von morgen.

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Prof. Dr. Hendrik Fehr, Leser_In

Die ideale Arbeitswelt wäre aus meiner Sicht charakterisiert durch folgende Merkmale: Gleichgewicht zwischen Arbeitsplatzanforderungen und Eignung; die Möglichkeit den Beruf und die Familie gleichwertig zu betrachten; Teamarbeit wo möglich und trotzdem Identifizierung mit der individuellen Leistung; Flexibler Arbeitszeit und Lebensarbeitszeit: kein Zwang zu einem Ausscheiden aus dem Berufsleben bei Erreichung eines festen vorgegebenen Lebensalters.

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