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Was schützt unsere Gesundheit?

Ob kleine Wehwehchen oder ernste Krankheiten – verraten Sie uns, wie man am besten vorbeugen kann.

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Dietrich Grönemeyer, Leser_In

Bewegung, Ernährung, Wohlbefinden – der Dreiklang, der täglich den Ton angeben sollte:

Turne bis zur Urne! Egal wie, egal wo, egal wann. Integrieren Sie Bewegung in den Alltag: Lieber Treppen steigen als den Fahrstuhl nutzen. Bei kurzen Strecken das Auto stehen lassen. Spaziergänge oder Radfahren machen den Kopf frei und bauen Stress ab. Wählen Sie Ihren Lieblingssport bewusst aus und bleiben Sie am Ball ohne Leistungsdruck. Ein Maulkorb für den inneren Schweinehund ist ok, aber man sollte auch nicht nach einer Stunde Laufen auf allen Vieren gehen. Übrigens: Das Schönste am Sport ist die Entspannung danach. Massagen können kleine Wunder wirken, verlangsamen die Herzfrequenz, vertiefen die Atmung und entspannen den Geist. Trinken Sie viel Wasser, am besten zwei Liter täglich. Slow Food statt Fast Food: Genießen Sie Ihr Essen in Ruhe – nicht im Stehen oder Gehen. Du bist, was du isst. Frühstücken ist wichtig, um für die Aufgaben des Tages gerüstet zu sein. Übrigens: Wiederholte Diäten senken das Körpergewicht nicht, sondern steigern es langfristig eher – der berühmte Jo-Jo-Effekt. Entscheidend ist das Wohlfühlgewicht! Äpfel wirken entzündungshemmend und antibakteriell, Bananen sind gute Energiespender, Haferflocken binden Cholesterin. Und denken Sie immer daran: Wer nicht genießt, wird ungenießbar. Gestalten Sie Ihr Leben mit Freude(n), lachen Sie, so oft es geht! Handeln Sie, statt sich behandeln zu lassen – auch und gerade beim Arzt.

Susanne Holst, Leser_In

Schlafforscher bescheinigen es und wir selbst spüren es am eigenen Leib: Nachtruhe ist ein Elixier für unsere körperliche und geistige Gesundheit, für Fitness und Gedächtnisleistung. Unser Körper benötigt die nächtliche Auszeit, um die Akkus wieder aufzuladen, neu Erlerntes mit bereits vorhandenem Wissen zu verknüpfen und Unwichtiges wieder auszusortieren. In den erholsamen Tiefschlafphasen wird das Wachstumshormon produziert, das jedes Organ und jeden Körperteil Nacht für Nacht einen Hauch wachsen lässt. Kinder, die auf Dauer zu wenig schlafen, geraten diesbezüglich schnell mal ins Hintertreffen. Fehlt der Erholungsschlaf dauerhaft, hinterlässt das Spuren: Wir sind schneller gereizt, weniger belastbar, werden sogar depressiv oder anderweitig krank. Umfragen zufolge leidet fast die Hälfte aller Deutschen an Einschlaf- oder Durchschlafstörungen. Häufig sind sie nur ein vorübergehendes Intermezzo. Doch teilen sie dauerhaft mit uns das Bett, muss man sie ernst nehmen und ausloten, was uns nachts umtreibt. Dann ran an mögliche Lösungen. Welche Probleme muss ich endlich mal angehen? Was kann ich wie ändern? Wie entspanne ich besser? Welche natürlichen Heilverfahren können helfen? Wie steht es mit dem Raumklima und der Bettqualität? Lassen Sie sich gegebenenfalls ärztlich durchchecken, um mögliche Grunderkrankungen auszuschließen. Denn werden diese behandelt, hat das sicher auch einen günstigen Einfluss auf das Schlafvermögen.

Anja Lüthy, Leser_In

Ich glaube, dass Unternehmen als sogenannte Caring Companies die Gesundheit ihrer Mitarbeiter langfristig schützen können. Nicht nur über ein ausgetüfteltes betriebliches Gesundheitsmanagement, sondern über eine spürbar positive Unternehmenskultur. Nicht mit isolierten Angeboten wie Yoga oder Rückenschule wird die Mitarbeitergesundheit geschützt, das komplette Arbeitsumfeld trägt dazu bei. Mitarbeiter sind dann besonders leistungsbereit, wenn sie respektvolle und wertschätzende Vorgesetzte haben und in einem Team arbeiten, mit dem sie sich gut verstehen. Das prägt auch die Unternehmenskultur positiv und wirkt sich auf das Wohlbefinden aus. Destruktives oder gar entwürdigendes Vorgesetztenverhalten und „fiese“ Kollegen machen krank. Dann helfen auch Yoga und Rückenschule nicht. Es wird in Zukunft nicht einfacher, gute Mitarbeiter zu finden und zu binden. Umso wichtiger wird es sein, neue und langjährige Mitarbeiter wie interne Kunden zu behandeln und ihnen als Arbeitgeber ein attraktives Umfeld zu bieten. Es macht Sinn, zukünftige Vorgesetzte so auszusuchen, dass sie kompatibel mit den Jungen sind. Die Jungen ticken nämlich anders und legen auf ein „cooles“ Arbeitsklima besonderen Wert. Sie werden sich nicht mit Rückenschule und Yoga begnügen wie ihre Elterngeneration. Sie suchen sich Arbeitgeber, deren spürbar gute Unternehmens- und Arbeitsplatzkultur dazu beitragen, ihre Gesundheit zu schützen.

Thomas Kurscheid, Leser_In

Eine der sinnvollsten Maßnahmen zum Schutz vor Erkältungen ist richtiges Händewaschen und -trocknen. Nach Angaben des Deutschen Beratungszentrums für Hygiene gelangen rund 90 Prozent aller Krankheitserreger über die Hände in unseren Organismus. Jedes Mal, wenn wir einen Kranken anfassen oder etwas, das er zuvor berührt hat, greifen wir eine Ladung seiner Keime auf. Gibt uns beispielsweise jemand die Hand, in die er zuvor hineingenießt hat, reicht er etwa eine Million Viren weiter. Laut einer Studie der University of California fassen wir uns unbewusst etwa alle vier Minuten mit den Fingern ins Gesicht. Die Erreger dringen anschließend über Augen, Nase oder Mund in den Körper ein: Wir werden krank. Wäscht und trocknet sich unser erkältetes Gegenüber aber vor der Begrüßung die Hände, wechseln lediglich 100 statt eine Million Viren den Wirt – zu wenig für eine Infektion. Am Waschbecken sind zwei Dinge wichtig: nicht nur Wasser, sondern auch Seife verwenden, und die Hände im Anschluss vollständig trocknen. Zuhause reicht pro Person ein Handtuch aus, das regelmäßig gewechselt werden sollte. Im öffentlichen Bereich eignen sich Papierhandtücher oder – deutlich umweltfreundlicher – auch Hochgeschwindigkeits-Händetrockner. In meiner Praxis verwende ich einen Händetrockner. Er ist hygienisch, weil er berührungslos funktioniert und ein HEPA-Filter 99,95 Prozent aller Bakterien und Viren aus der verwendeten Luft entfernt.

Helge Meeuw, Leser_In

Ohne Bewegung kein Leben. Das ist so einfach wie wahr. Im menschlichen Körper ist alles immer in Bewegung und im Fluss. An den Membranen, in den Zellen und deren Mitochondrien und sogar der Knochen ist stets im Fließgleichgewicht. Stillstand ist Gift beziehungsweise der (Zell-)Tod. Der Mensch war im Laufe der Evolution immer in Bewegung und vermutlich noch nie so wenig abhängig von eigenständiger Fortbewegung durch seine Muskeln wie heute. Dadurch entstehen vornehmlich in den Wohlstandsstaaten Volkskrankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck und sind zu den Killern Nummer eins geworden, sogar vor Krebs und Infektionen. Wohlbemerkt nur in unserer westlichen Welt. Zur Kompensation des Arbeitsstresses fehlt häufig die Bewegung und somit die natürliche Verwendung der Energie, die als physiologische Reaktion auf Stress bereitgestellt wurde. Der Sport ist eben nicht nur wichtig für den Körper, sondern auch für den Geist: „Mens sana in corpore sano“. Studien zeigen deutlich, dass körperliche Aktivität ein Schutzfaktor vor Depressionen sowie Demenzen im Alter ist. Beim Ausdauertraining war ich stets im Einklang mit mir und dem Wasser und musste nicht viel denken. Es war diese Ausgeglichenheit für den Moment, der eine unglaubliche Entspannung gab. Ganz abgesehen von diesem wunderbaren Entspannungsmomenten kann ich als Fazit also nur Folgendes sagen: Mensch, beweg dich!

Lothar H. Wieler, Leser_In

Der Herbst ist Grippeimpfzeit. Bevor die jährliche Grippewelle beginnt, sollten Ältere, chronisch Kranke und Schwangere zur Grippeschutzimpfung gehen. Auch viele Betriebe bieten die Impfung ihren Beschäftigten an. Vor allem in Krankenhäusern und Pflegeheimen sollte die jährliche Spritze für alle mit Kontakt zu Patienten selbstverständlich sein. Auch wenn die Impfung nicht so gut wirksam ist, wie wir uns das wünschen – man sollte die Möglichkeit nutzen. Aber nicht nur die Impfung ist für den Schutz der Gesundheit wichtig. Händewaschen ist eine der besten und einfachsten Maßnahmen des Gesundheitsschutzes. Was man sonst noch tun kann? Zum Beispiel Abstandhalten bei Menschen mit einer Atemwegsinfektion. Viele weitere Tipps sind unter www.infektionsschutz.de zu finden. Die Gesundheit wird auch durch Wissenschaft und Forschung geschützt. Zum Beispiel untersucht das Robert-Koch-Institut, welche Influenzaviren zirkulieren, damit der Impfstoff für die nächste Saison bestmöglich angepasst werden kann. Bürger können das Institut dabei unterstützen, wenn sie bei GrippeWeb mitmachen. Je mehr bei http://grippeweb.rki.de die wöchentliche Frage nach einer akuten Atemwegserkrankung beantworten, umso zuverlässiger kann der saisonale Verlauf verfolgt werden. Zudem helfen diese Daten, den Anteil der Erkrankten abzuschätzen, die einen Arzt aufsuchen.

Elisabeth Pott, Leser_In

HIV hat heute in Deutschland seinen Schrecken verloren. Dank der seit 1996 verfügbaren Kombinationstherapien muss HIV heute nicht mehr Aids verursachen. Behandelt ist eine HIV-Infektion eine schwere chronische Erkrankung. Wenn die Therapie erfolgreich ist, kann die Viruslast im Blut unter die Nachweisgrenze gesenkt werden. HIV kann dann nicht weiter an andere übertragen werden. Kondome bieten ebenfalls Schutz vor Ansteckung. Außerdem schützen sie vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten, den sogenannten STI. Wer sich mit STI wie beispielsweise Syphilis infiziert, hat auch ein höheres Ansteckungsrisiko für HIV. Kondome stellen daher den besten Schutz vor der Übertragung von HIV und weiteren STI dar. Ein erfolgreicher Schutz vor HIV steht also in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Schutz vor anderen STI. In den vergangenen Jahrzehnten haben wir in der HIV-/Aids-Prävention viel erreicht und sind im internationalen Vergleich gut aufgestellt. Trotzdem stecken sich Menschen auch in Deutschland immer noch mit HIV an. Das zeigt, dass wir uns nicht auf dem Erreichten ausruhen dürfen: Die Präventionsarbeit muss weitergeführt und jede Generation aufs Neue über HIV und Aids, die Übertragungswege und Schutzmöglichkeiten aufgeklärt werden. Aufklärung muss immer auch Akzeptanz für unterschiedliche Lebensstile und HIV-positive Menschen beinhalten. Wertschätzung für Menschen mit HIV und der Kampf gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung sind unverzichtbare Bestandteile von umfassender Prävention.

Andrea Meurer, Leser_In

Ob im Haushalt, bei der Arbeit im Büro oder im Alltag – mit einfachen Regeln und Hilfsmitteln bleiben die Schmerzen im Rücken weg. Keinen Katzenbuckel! Die Rundung am Rücken beim Arbeiten in der Küche oder Staubsaugen ist einer der größten Feinde des Rückens. Die Höhe der Arbeitsfläche sollte deshalb der Körpergröße angepasst und nicht zu niedrig sein. Eine aufrechte Haltung bei Hausarbeiten wird auch durch ein verstellbares Teleskoprohr am Staubsauger oder Wischmopp ermöglicht. Auch beim Sitzen lassen sich durch eine aufrechte Position Rückenleiden vorbeugen. Dabei ist die Höhe des Stuhls so gewählt, dass die Ober- und Unterschenkel einen Winkel von 90 bis 110 Grad bilden. Einen 90-Grad-Winkel nehmen Ober- und Unterarm ein. Die Bildschirmoberkante sollte leicht unterhalb der waagrechten Blickachse liegen. Schulter- und Nackenmuskulatur sind dabei locker. Langes Sitzen verspannt den Rücken. Deshalb regelmäßig kurz dehnen und strecken und nie lange in derselben Position verharren – das entlastet die Muskeln. Beim Heben von schweren Lasten verhindert ein gerader Rücken Bandscheibenschäden. Daher immer in die Hocke gehen. Die Kraft sollte man aus Beinen und Bauchmuskeln holen, nicht aus dem Kreuz. Niemals die Last ruckartig hochreißen, sondern langsam aufstehen. Auch Drehbewegungen beim Heben sind Gift, lieber die Füße umsetzen.

Achmed Yildiz, Leser_In

Die allgemeine Gesundheit wird dadurch geschützt, dass wir verantwortlich mit Krankheiten umgehen und nicht die eigene Karriere vor die Gesundheit der anderen stellen. Im Klartext heißt das: Ein krankes Kind gehört ins Bett und nicht in den Kindergarten, nur weil wir an diesem Tag ein wichtiges Meeting haben. Und wer kennt folgendes nicht aus der eigenen Firma: Der hustende Mitarbeiter will besonders fleißig wirken und sitzt mit Schal und Kamillentee im Großraumbüro und im Anschluss erwischt es die halbe Belegschaft. Mein Fazit ist deshalb: Lieber einmal früher zu Hause bleiben und sich erholen und dann mit ganzer Power wieder loslegen.

Daniel Reiß, Leser_In

Ein gesunder Lebenswandel ist die Grundvoraussetzung für eine gute Gesundheit, welche man auch achtsam behandeln sollte, denn man hat nur eine. Sportliche Aktivitäten halten den Körper fit und helfen dem Immunsystem, sich selbst zu regenerieren. So kann der Körper Stress besser abbauen und man behält auch in schwierigen Situationen des Lebens den Überblick.

Bernhard Briegli, Leser_In

Solange man noch kein Fieber hat, hilft ein Spaziergang an der frischen Luft bei einer Erkältung immer.

Gudrun Ulle, Leser_In

Ich gehe täglich 1 Stunde an die frische Luft, esse ausgewogen und trinke reichlich Tee und Wasser. Früh kalt duschen ist Standard. Ich achte auf einen gültigen Impfstand, dazu gehört zum Beispiel auch die jährliche Grippeschutzimpfung. Nicht zu unterschätzen für eine gute Gesundheit sind , denke ich, gute Beziehungen zu Freunden.

Friedwald Ringnutz, Leser_In

Sobald die ersten kalten Tage kommen, gehe ich wieder ein- bis zweimal wöchentlich in die Sauna. Das regt das Immunsystem an. Wichtig dabei ist nur, dass man nicht in die Sauna geht, wenn sich bereits eine Erkältung anmeldet – dann verstärkt es nur die Krankheit. Dann heißt es Ingwertee trinken oder eine heiße Zitrone. Das ist beides sehr lecker. Ingwertee stärkt ebenfalls das Immunsystem, die heißen Zitrone hilft aufgrund des hohen Vitamin C-Gehalts gegen Erkältungen und auch gegen Halsschmerzen. Hier muss man nur darauf achten, dass das Wasser wieder etwas abgekühlt ist, denn kochendes Wasser tötet das Vitamin C ab. Wer will, kann auch etwas Honig hineintun. Vielen ist das lieber als Salbeitee, der sozusagen ein Multitalent ist, Krankheiten entgegenzuwirken, er hilft gegen Halsschmerzen, Schmerzen am Zahnfleisch, Kopfschmerzen und Erkältungen. Und mir schmeckt er zum Glück auch.

Gideon Menttsorg, Leser_In

Eine gesunde Ernährung, in der wir Maß halten. Nicht zu viel Zucker ist wichtig für den Erhalt gesunder Zähne und einem Übergewicht entgegenzuwirken. Es ist aber auch wichtig, keine zuckerhaltigen Getränke oder Speisen zu sich zu nehmen, wenn man beispielsweise – wie gerne bei dieser Jahreszeit – an einer Blasenentzündung leidet. Denn Zucker bietet diesen Bakterien Nährstoffe und die Entzündung verschlimmert sich. Hier sollte man besser ungesüßte Tees oder Wasser trinken. Aber Maß halten heißt auch, im gesunden Zustand mal etwas genießen und sich daran erfreuen, nicht päpstlicher sein als der Papst, und es kann auch mal etwas Süßes sein.

Fiona L., Leser_In

Impfen ist ein wichtiger Schutz vor Krankheiten. Aber man selber weiß selten, wie lange etwa eine Tetanusimpfung anhält und wann es wieder Zeit wird, sich impfen zu lassen. Gerade wenn man viel umzieht und häufig die Hausärzte wechselt, wird man selten darauf angesprochen. Jedenfalls wurde ich den letzten 20 Jahren von keinem einzigen Hausarzt darauf aufmerksam gemacht, obwohl ich mich hin und wieder untersuchen lasse. Umso erstaunlicher ist es, dass meine Frauenärztin immer mal wieder nachfragt und anbietet, dass sie in der Praxis auch impfen können. Nahe liegen natürlich Masern- und Röteln-Impfungen, die man vor einer Schwangerschaft auf den Impf- oder Imunitätsstatus überprüfen sollte, aber ich habe dort dann auch anderen Kombinationsimpfungen machen lassen. Hier würde ich mir aber mehr Engagement von Hausärzten wünschen.

Tamara Wentzel, Leser_In

Eine gute Beziehung – ein liebenswerter Partner. Zum einen ist es gut für die Seele und Studien beweisen, dass Menschen in einer glücklichen Beziehung länger leben. Es hat aber auch ganz praktische Gründe, wie beispielsweise das Aufmerksam machen auf veränderte Muttermale am Rücken.

Stefanie Dregennts, Leser_In

Nicht rauchen. Lungenkrebspatienten sind bei Männern zu 91 Prozent und bei Frauen zu 65 Prozent aktive Raucher. Dabei ist Lungenkrebs in Deutschland die häufigste Krebsart. Jede Zigarette, auf die verzichtet wird, zählt und verringert das Risiko der Erkrankung und jede Mühe eines Entzugs lohnt sich.

Franz Angeltun, Leser_In

Um einer Erkältung vorzubeugen, halte ich mich streng an folgende Regeln: Nach dem Haare waschen immer Föhnen, auch wenn man nicht das Haus verlässt. So lange es geht, alle Wege mit dem Fahrrad erledigen, damit man nicht im Gedränge im Bus angesteckt werden kann. Immer dicke Socken tragen, denn die Kälte zieht von den Füßen hoch. Menschen mit Erkältung nicht die Hand geben oder Umarmen. Und natürlich immer gründlich die Hände waschen.

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Wie schenkt man Freude?

Die besinnliche Zeit des Jahres ist auch die Zeit des Beschenkens. Schreiben Sie uns, wie Sie andere Menschen glücklich machen.

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Ursula bohl, Leser_In

Der Bezug zum down Syndrom erschließt sich mit nicht. Mein Enkel ist jetzt ein Jahr alt und würde mit down syndrom geboren.wir sind über glücklich mit unserem kleinen Prinzen. Aber man muss auch die Ängste, den Kummer und die Belastungen der Familie ernst nehmen,wenn ein Kind in seinem ersten Lebensjahr drei große Operationen überstehen muss.

Sabina Schnick, Leser_In

In dem ich auf meinem Blog \"Herberge der Freude\" über die adventliche und weihnachtliche Freude schreibe. Der Stall von Bethlehem ist ja auch eine Herberge der Freude, hier versammeln sich Menschen aller Coleur, Frauen und Männer, Hirten und Könige,Fremde und Freunde,Tiere und Engel. Ich schenke Menschen die Freude, dass sie selbst Freude sind.

Nelson Müller, Leser_In

Freude schenken wir immer, wenn wir etwas für andere selber kochen. Es ist das Handwerkliche, das die Wertschätzung erfährt, aber eben auch der gemeinsam erlebte Genuss. Noch schöner wird es, wenn die Familie oder Freunde zusammen kochen. Keiner sollte in der Weihnachtszeit tagelang alleine in der Küche verschwinden, nur damit ein Gericht perfekt wird. Es ist die Zeit für Ruhe und Besinnung im Miteinander. Wir sollten lieber die Erwartungen senken, um für eine entspannte Atmosphäre zu sorgen. Da können Kinderplätzchen auch einmal freakig aussehen. Hauptsache, es macht Spaß – diese Leckereien sind dann jedoch besser nicht für die Nachbarn. Eine Weihnachtsgans ist als Festessen der Klassiker, aber sie ist kein Muss, denn sie ist recht aufwendig. Ich selber kann zu Hause auch nicht wie in meinem Restaurant kochen, weil mir das Team und die Geräte fehlen. Lieber einen Schritt zurückschalten, es kommt auf die Freude beim Kochen an. Willkommene Gerichte sind an Heiligabend Raclette oder Fondue, hier wird das Essen zum Ereignis. Auch ein Buffet ist immer lebendig, weil jeder zwischendurch aufsteht und es Zeit für anregende Gespräche lässt. Bei uns gibt es traditionell Kartoffelsalat mit Würstchen, ein Familienritual. Solche Rituale sind in der Weihnachtszeit sehr wichtig. Doch wir variieren auch mit den Beilagen und so bleibt genug Raum für Kreativität und gemeinsame Planung, die uns jedes Jahr aufs Neue mit Freude erfüllt.

Julia Mahlke, Leser_In

Seit drei Jahren bin ich Weihnachtsengel. Das heißt, an Heilig Abend begebe ich mich in Berliner Familien und nehme dort die Bescherungen vor. Am Anfang ging es sicherlich zunächst um das Geld, das ich dabei verdienen konnte – Studierende sind ja immer klamm. Dabei geblieben bin ich, weil ich mich schnell in den Job verliebt habe. Es geht nicht nur um die Freude, welche die Geschenke auslösen, die man den Kindern mitgebracht hat. Es reicht schon, dass man da ist. Allein der Moment, wenn ich als Engel reinkomme, mein goldenes Buch aufschlage, die Kinder mit Namen anspreche. Das ruft Erstaunen hervor und auch Freude. Da kommt so ein fremdes Wesen rein, das Dinge aus deinem Privatleben kennt – ein magischer Moment. An Heilig Abend kann ich das nicht nur einmal, sondern gleich Dutzende Male erleben. Das Studentenwerk Berlin hat mich inzwischen zur Ausbilderin der Weihnachtsengel ernannt. Ich bringe den Studierenden in Workshops bei, wie sie selbst als Engel in die Familien gehen und Freude verschenken können. Am wichtigsten bleibt, dass Weihnachtsengel nicht tadeln, sondern die Kinder loben, zum Beispiel für den erworbenen Fahrradschein oder weil sie schon so toll zählen können. Eltern wünschen sich häufig, dass die Kinder noch ein Verbesserungsversprechen abgeben, bevor sie ihr Geschenk erhalten. Das machen wir grundsätzlich nicht: Bei uns werden die Kinder nicht getadelt, sondern gelobt. So schenkt man Freude.

Wolfgang Kramer, Leser_In

Um Freude zu schenken, reicht oft schon ein Lächeln oder ein freundliches Wort. Noch besser ist es, wenn man sich für jemand Zeit nimmt. Meine Frau und ich veranstalten einmal im Monat einen Spieleabend für Seniorinnen und Senioren, und wir spielen mit Flüchtlingen. Spiele sind eine Brücke, die über Generationen und Nationen hinweg Menschen zusammenführt und Freude schenkt. Ein gutes Spiel ist wie ein guter Freund, der uns ein Leben lang begleitet. Wir spielen es immer wieder, weil es jedes Mal anders abläuft und wir vorher nie wissen, wer gewinnen wird. Dies ist das Besondere an einem Spiel, und darin unterscheidet es sich wesentlich von Büchern, Filmen und Musik, die immer gleich ablaufen. Der zweite große Unterschied ist, dass man beim Spielen aktiv und mit anderen Menschen zusammen agiert. Wer spielt, ist Bestandteil des Spiels. Er plant, kombiniert, entscheidet, handelt und beeinflusst damit den Ablauf und den Ausgang des Spiels. Gleichzeitig trainiert er seine grauen Zellen. Bei einem Spiel sind alle Teilnehmer gleichberechtigt, egal wie alt sie sind und welchen sozialen Status sie haben. Deshalb spielen Kinder so gerne mit Erwachsenen. Neben der Gleichberechtigung gehört auch die Freiheit zum Spielen. Bereits Friedrich Schiller schrieb sinngemäß: „Der Mensch ist nur dort ganz frei, wo er spielt.“ Es sind häufig die kleinen Dinge, die Freude machen.

Martin Dodenhoeft, Leser_In

Als Fundraiser könnte ich mir es leicht machen und für die Steilvorlage des +3 Magazins danken. Denn Freude zu schenken ist ein elementarer Teil unseres Selbstverständnisses und unseres Tuns bei der Vermittlung zwischen Aufgaben und Projekten, Menschen, die Unterstützung benötigen und vielem anderen einerseits – und den Spenderinnen und Spendern andererseits. Viele freuen sich, dass mit ihrer Hilfe etwas Wichtiges, etwas Sinnvolles, etwas vielleicht gar Lebensnotwendiges möglich wird. Sie schenken Freude und empfinden häufig auch Freude dabei. Ich habe mir jenseits davon ein wenig Mühe gemacht und wahllos in meiner Umgebung herumgefragt. Dabei kam einiges zusammen. Ich zitiere: „Eine kleine Geste, eine Berührung am Oberarm, wenn man sieht, wie jemand gerade mit der Last seiner Arbeit kämpft.“ – „Die sonst recht scheue Katze, die mir auf die Brust krabbelt und schnurrt.“ (Danke, Miezi!) – „Mein Besuch bei einer Verwandten, sie ist alt, krank und einsam und war froh, mich zu sehen.“ – „Mit einem Lächeln.“ – „Mit den Worten meines zweijährigen Sohnes: Mama schick!“ – „Meine kleine Tochter hat einen schweren Unfall überlebt. Ihre ersten Worte nach dem Aufwachen im Krankenhaus: Mama, alles wird besser werden.“ – „Mit Milchreis mit Pflaumen.“ – Der Arzt: „Es ist ein bösartiger Tumor, aber der Art, die äußerst selten streut. Leben Sie weiter.“ Freude zu schenken ist gar nicht so schwer. Auch das macht Freude.

Ralph Caspers, Leser_In

Zum Beispiel so: Die Kinder wünschten sich letztes Jahr zu jeder Gelegenheit eine Xbox. Verantwortungsvoll wie wir sind, nahmen wir den Wunsch auf mit dem Hinweis: „Ein Wunschzettel ist kein Bestellzettel.“ (Was hab ich den Spruch gehasst, als ich 13 war. Und ich hasse ihn immer noch.) Der Wunsch war so dringend, dass sie tatsächlich zum ersten Mal dasselbe wollten und ihre Wunschzettel kopierten und wiederverwerteten. Denn zum Geburtstag gab es keine, zu Ostern gab es keine, und es gab auch keine Spielkonsole zu diversen anderen Feiertagen, die sich die Kinder wahrscheinlich nur ausgedacht hatten. (Überhaupt: Seit wann schenken wir uns eigentlich was zum „Tag der Sardine“?) Die Gesichter der Kinder wurden immer länger. „Keine Xbox. Spielt mit dem alten Nintendo!“ Auch vor Weihnachten machten wir klarer als klar, dass dieser Wunsch aus vielen Gründen unerfüllt bleiben würde. Im Geheimen aber bewunderten wir sie für ihre Ausdauer und Hartnäckigkeit. Das hätten wir ihnen niemals zugetraut. Sie bekamen es nicht mit, wie wir mit Großeltern, Tanten und Anverwandten beschlossen, dass so viel Wunsch-Ausdauer eigentlich nicht mit Socken und Krawatten und was man sonst noch so schenkt, belohnt werden dürfte. Heiligabend kam und es traf die Kinder völlig unvorbereitet, als sie das eine große Geschenk auspackten und ihren Augen nicht trauten! Ich hab schon lange nicht mehr so rote Teenager-Bäckchen gesehen. Alle haben sich riesig gefreut.

Michael Oertel, Leser_In

Freude schenken? Dazu braucht es einen Anlass. Geschenke sind materieller Art, müssen immer größer und teurer sein. So sieht wohl die Realität aus, dabei handelt es sich nur um einen gewissen Irrglauben. Kindern Freude schenken kann auch ganz anders aussehen: Denn Zeit ist Gnade!
 In meiner Arbeit als Sozialpädagoge stelle ich häufig fest, dass vor aller Professionalität die Geduld, das Annehmen stehen, dass es essenziell ist, sich nicht nur Zeit zu nehmen, sondern Zeit zu haben, also Dinge bewusst, mit Lust und nicht aus reinem Pflichtbewusstsein zu tun. 
Besonders aber merke ich, wie viel Zeit wert ist, wenn ich sie an solchen Stellen wie auf einer Kinderintensivstation verschenke. So wurde schnell die Idee zu einem Vorleseprojekt geboren, in dem schwerstkranke und behinderte Kinder, im eins zu eins betreut, aus dem Klinikalltag „entführt“ werden. Regelmäßig packe ich meinen Koffer, gefüllt mit den Kinderbücher von der „Helfe-Elfe Magda“, mit Handpuppen, Musik und Bildern. All das kommt an den Betten der Kinder zum Einsatz, führt sie in eine Fantasiewelt, wo sie genießen, vergessen, Spaß haben, Entlastung, ein Stück Genesung und Bildung erfahren – all das bringt vor allem Freude. Und mit unserem Leipziger Verein können wir seit Anfang der 2000er-Jahre dank der vielen ehrenamtlichen Helfer den Klinikalltag von sehr vielen Kindern durch verschiedene spielerische Aktionen bereichern. Freude schenken geht immer!

Petra Wallmann, Leser_In

Ich erinnere mich genau an den Tag, an dem meine Schwester und ich nach vier langen Wochen aus dem Kindererholungsheim im Schwarzwald endlich nach Hause kamen. Meine Großmutter, ansonsten nicht sehr beliebt bei uns Kindern, führte uns ins Wohnzimmer. Dort standen auf dem Tisch eine rote und eine weiße Rose und dazu gab es jeweils eine Tafel Schokolade mit farblich passender Füllung: rot für meine Schwester, weiß für mich. Die besondere Freude dieses Augenblicks habe ich bis heute nicht vergessen. Ich kann mich bemühen, anderen Freude zu schenken, aber ich verfüge nicht über ihre Freude. Es ist immer ein Moment der Überraschung dabei. Freude entsteht gerade dann, wenn mir unerwartet etwas geschenkt wird. Die Schokolade habe ich sehr gern gegessen, aber es war die Rose, die diesen Moment besonders machte. Das wichtigste Element aber ist die Zuwendung. Ich freue mich, wenn ich merke: Dieser Mensch ist mir von Herzen zugetan, ohne dass ich dafür etwas erbringen muss. Er meint mich. Hier gibt es übrigens für Christen eine Parallele in der Gottesbeziehung: Er meint mich. Deswegen ist in der Bibel so oft von Freude die Rede. Freude schenken – das ist auch mit Mühe verbunden, setzt es doch Zuwendung, Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen voraus. Manchmal aber ist es ganz leicht, weil das Herz die richtigen Worte und Gesten eingibt. Und dann springt die Freude des Beschenkten auf den Schenker über, denn Freude ist ansteckend.

Marco Krieger, Leser_In

Wenn sich die Partnerin eigentlich alles selber kaufen kann, ist es nicht einfach, Freude mit Dingen zu verschenken. Noch schlimmer sind die Vereinbarungen, sich in Zweisamkeit nichts zu schenken, die dann von einem gebrochen werden. Wir haben deswegen vor Jahren beschlossen, den Weihnachtsabend als rauschendes Fest mit Freunden zu begehen. Da geht es nicht mehr um Geschenke – wer will auch schon so viele Geschenke mitbringen –, sondern um das gemeinsame Feiern. Meist sind wir etwa zehn Personen und jeder bringt eine Köstlichkeit mit. Dann schwelgen wir in herrlichem Essen und wer nicht gut Kochen kann, bringt einfach guten Wein mit. Das schenkt allen Freude.

Ingelore Hartwald, Leser_In

Bei meinem Mann ist es ganz einfach: Er ist ein leidenschaftlicher Modelleisenbahner und freut sich seit über 40 Jahren jedes Weihnachten über Lokomotiven, Wagen, Bäume und Häuser. Beliebt bei uns in der Familie sind auch die Gutscheine für Arbeitsstunden an der Eisenbahnplatte, die in den Ferien noch eingelöst werden. Nur umgekehrt muss ich zugeben, dass ich mich nicht freue, wenn mein Mann in seinem Eifer mir einen Modelleisenbahnwagen schenkt.

Erhart Becker, Leser_In

Das Unerwartete schenkt die größte Freude. Das kann zum einen dadurch geschehen, dass man zu einem Zeitpunkt mitten im Jahr ganz ohne Anlass, wie einem Geburtstag oder einem anderen Fest, einfach eine hübsche Kleinigkeit überreicht, weil man denkt, sie passt zu dem anderen. Oder es kann, wie zu Weihnachten, ein Gegenstand sein, bei dem der andere vergessen hatte, dass er ihn sich gewünscht hat. Es muss nichts Großes sein, nur eben etwas Passendes, womit der Beschenkte nicht mehr gerechnet hat.

Maja Lange, Leser_In

Mit selbstgebackenen Plätzchen. Am besten kommen die Vanillekipferl an.

Fabienne Lasser, Leser_In

Wenn man mit einem Lächeln auf den Lippen durch die Straßen geht, den Menschen ins Gesicht sieht, sich entschuldigt und freundlich bleibt, obwohl man fast mit jemanden zusammenstößt – und plötzlich sieht man, dass auch in den vielen, fremden Gesichtern ein Strahlen entsteht.

Imke Reiter, Leser_In

Mit einem selbstgemalten Bild. Nein, natürlich nicht von mir, aber von meiner sechsjährigen Tochter. Meine Aufgabe ist es nur, sie rechtzeitig zu erinnern, dass das Bild nicht lustlos dahin geschmiert wird, und Themen vorzugeben, über die sich die Verwandten freuen – wie etwa Hühnermotive. Denn Kinder haben eine ganz eigene, nahezu magische Art zu malen, die einfach verzaubert.

Lothar Strith, Leser_In

Einfach mal fremden Menschen beim Tragen helfen, ohne dass sie darum bitten müssten, beispielsweise einer Mutter, die einen Kinderwagen die Treppen hoch bugsiert.

Cornelia Winterfell, Leser_In

Gestern hat mich ein mittelloser Mann vor dem Supermarkt angesprochen, ob er Geld für etwas zu essen bekommen könne. Ich bot ihm an, das Essen direkt für ihn zu kaufen, er hatte auch eine leichte Gehbehinderung. Eine Orange war der Wunsch und er hat sich tatsächlich unglaublich über die Orange im Wert von 62 Cent gefreut. So einfach war das, Freude zu schenken.

Paula R., Leser_In

Mit meinem Lieblingswitz: Treffen sich zwei Spatzen. Fragt der eine: „Was wollen wir heute unternehmen?“ Darauf der andere: „Lass uns zum Tegernsee fliegen.“ – „Wo treffen wir uns?“ – „Auf der großen Eiche am Jachtclub.“ – „Flieg du schon mal voraus, ich habe noch was zu erledigen.“ Der erste Spatz wartet am verabredeten Platz und erst nach drei Stunden trifft sein Freund ein. „Wo warst du denn so lange?“ – „Ach“, antwortet der andere Spatz, „ich dachte, bei dem schönen Wetter gehe ich zu Fuß.“

Günther W., Leser_In

Auch wenn es von vielen als herzlos und einfallsarm abgetan wird: Ich sehe jedes Mal, dass sich meine Kinder über nichts mehr zu Weihnachten freuen, als über Geld. Hier liegt man eben nie daneben, keiner ist beim Auspacken peinlich berührt, weil es den Geschmack so gar nicht getroffen hat. Und meine Kinder erzählen mir gerne, welche Träume sie sich mit dem Geld erfüllen. Das gibt mir wiederum Freude zurück. Es ist schön zu wissen, dass ich sie mit dem Geld in ihren ganz eigenen Wünschen unterstützen kann.

Rémy Schrimmka, Leser_In

Zur Weihnachtszeit bekommen viele Firmen Geschenke wie Präsentkörbe, Schnaps oder etwas für den Haushalt. Freude schenkt man als Empfänger immer dann, wenn man es nicht alleine behält, sondern als Abteilung annimmt. Meist haben ja alle zusammengearbeitet und nur einer war nach außen der Ansprechpartner, weswegen es an ihn adressiert ist. Aber kaum jemand mag alles, was da so ankommt, aber irgendeiner hätte vielleicht tatsächlich gerne ein großes Handtuch und ein anderer will mal die neue Senfvariante ausprobieren. Aus meiner Erfahrung wollten selten alle das Gleiche, man hat geschoben und getauscht wie beim Wichteln bis alle glücklich waren. Und es haben sich immer alle gefreut, wenn wieder ein neues Päckchen kam: Vielleicht ist diesmal wieder etwas dabei, womit ich etwas anfangen kann!

Lars Felderfehn, Leser_In

Je älter ich werde, umso weniger spielen materielle Geschenke in meinem Freundeskreis eine Rolle. Alle arbeiten sehr viel und wenn man sich einen Gegenstand wünscht, kauft man ihn sich. Wichtiger ist dafür das Zusammensein, sich Zeit nehmen, auch wenn man nicht viel hat. Ich hatte mich wahnsinnig gefreut, als zu meinem runden Geburtstag Freunde aus allen Himmelsrichtungen kamen, die ich so lange nicht gesehen hatte – es wurde ein tolles Fest. Und als ich letztens einen alten Schulfreund über ein Wochenende besucht hatte, merkten wir, wie viel wir uns noch zu sagen hatten und waren einfach glücklich. In allen Aufregungen mit den eigenen kleinen Familien, der Pflege der Eltern und den Anforderungen im Job vergisst man schnell, wie viel Freude es bereitet, die Zeit mit einem Menschen zu verbringen, mit dem man den Humor und eine lebenslange Freundschaft teilen kann. Damit haben wir uns gegenseitig beschenkt.

Uta Friest, Leser_In

Ich kenne keine Frau, die sich nicht über einen schönen Blumenstrauß freuen würde. Leider habe ich aber noch nie einen Mann kennen gelernt, der in der Lage war, dies selbstständig zu erkennen und gebührend zu verwirklichen. Einem Mann, meinen damaliger Freund, habe ich explizit gesagt, ich würde mich sehr über einen Blumenstrauß zum Geburtstag freuen, weil ich dachte, jetzt kann er nichts mehr falsch machen. Aber das war ein Fehler: Erstens kam er 20 Minuten zu spät ins Café, weil er ja „noch den Blumenstrauß besorgen“ musste und zweitens war mir nicht klar, dass Blumenhändler auch verwelkte Sträuße verkaufen, wahrscheinlich heruntergesetzt. Ähnlich erging es einer Freundin, deren Partner bei jedem Telefonat von dem tollen Blumenstraße schwärmte, den er ihr kaufen würde, sobald sie von ihren Auslandssemester zurückkäme. Es wurde dann die Variante von der Tankstelle. Zum Glück habe ich liebe Freundinnen, mit denen ich mir schöne Blumen schenken kann, wenn eine die andere bekocht oder man etwas nettes für den anderen gemacht hat. So schenkt man Freude!

Jörg Frohbolt, Leser_In

Ich verschenke am liebsten eine gute Flasche Wein. Und wenn es sich ergibt, trinken wir sie auch direkt und haben einen heiteren Abend mit lustigen Geschichten dabei. So wird aus einem einfachen Geschenk ein schönes Erlebnis.

Angelika Ullmer, Leser_In

Durch ein ehrliches Kompliment, bei dem der Empfänger merkt, dass es keine Floskel, sondern ein wirkliches Erstaunen über eine schöne Besonderheit ist.

Ina Seifert, Leser_In

Das schwierige ist, dem anderen nicht das zu schenken, was man selbst toll fände zu bekommen, sondern das herauszufinden, worüber sich auch der andere freut. Viele fragen deswegen: „Was wünschst Du Dir?“, aber dann fehlt es an der Überraschung, an der Mühe des Mitdenkens, Merkens und Mitspürens. Es ist fast so, wie wenn man Geld verschenkt. Am einfachsten ist es, wenn man den gleichen Geschmack hat. Meiner Mutter und mir ist es schon einmal gelungen, dass wir uns etwas schenkten, worüber wir beim Auspacken laut lachen mussten und wir uns wirklich gefreut haben: Wir hatten uns jeweils das gleiche Buch geschenkt!

Regina Scholten, Leser_In

Ich,58,Ehefrau und Mutter von 4 Kindern, sammle das ganze Jahr über Ideen, wem ich was zu bestimmten Anlässen schenken kann. Dann kann ich am Tag X gelassen aussuchen,welche Idee umgesetzt wird. Und dann sind da noch die Freuden des Alltags. Durch kleine Gesten( freundliches Nicken beim Einkaufen, Vorlassen von Kunden mit nur einem Teil, Verschenken von frischgekochter Marmelade, Verschicken von neuen Bastelideen an Freundinnen, spontaner Besuch bei alten Freunden meiner verstorbenen Eltern, Telefonat mit alleinstehenden Personen, einfach nur zuhören) kann man Freude schenken. Ja ich schreibe sogar noch richtige Briefe! Es gibt so viele Kleinigkeiten,die nicht aufwändig sind, mit denen man auch Fremden gegenüber ein Zeichen geben kann, dass man sie wahr nimmt. Vieles ist eine Sache der eigenen Stimmung und Haltung. Wenn ich zufrieden und froh gestimmt bin, kann ich meine Freude weitergeben.

Kristine I., Leser_In

Wir feiern Weihnachten über drei Generationen. Bei den Kindern sind das Wichtigste natürlich die Geschenke – am liebsten teuer, originalverpackt und viel. Und genau das, was vorher auf dem Wunschzettel angekreuzt wurde: Von rosa Einhörnern über ferngesteuerte Drohnen mit Kamera. Damit schenkt man ihnen Freude. In meiner Generation sind die aufregendsten Fragen, ob der Vater der Kinder kommt oder lieber mit seiner neuen Freundin feiern will und meine Geschwister es zu uns schaffen oder kurzfristig absagen. Für mich ist die größte Freude, wenn alle zusammenkommen und ihr bestes geben, ein harmonisches Fest ohne Streitereien und Piksereien zu feiern. Und dazu noch ein herrliches Essen – dann bin ich glücklich. Damit habe ich aber sicherlich die größten Erwartungen und hier kann am meisten schief laufen. Für die Großeltern zählt wieder anderes. Hier muss nicht alles klappen, sie freuen sich über jedes kleine gelungene Detail, wie wenn man noch einen Platz in der Kirche beim Krippenspiel erhascht oder wenn der Weihnachtbaum warm leuchtet, aber vor Allem, dass alle noch gesund sind, um gemeinsam Weihnachten zu feiern.

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Wie nutzen wir Energie effizient?

Energiesparen geht nicht nur mit Knöpchen aus, sondern auch über Köpfchen an. Welche Ideen haben Sie, um Geldbeutel und Ressourcen zu schonen?

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Jürgen Trittin, Leser_In

Eigentlich sind alle für mehr Klimaschutz – außer Donald Trump. Der hält die Klimaerhitzung für eine Erfindung der Chinesen. In Deutschland sind alle für Energieeffizienz – außer wenn es konkret wird. Das mögen Lobbyisten nicht – und das verschreckt viele politisch Verantwortliche. Dann stehen wir Grüne schnell allein da. Mit massiven Energieeinsparungen, mehr Effizienz und Erneuerbarer Wärme etwa könnten wir in Deutschland bis 2030 jährlich so viel Erdgas einsparen, wie wir zurzeit aus Russland importieren. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts hat dies bereits vor zwei Jahren belegt. Doch bis heute wird die energetische Gebäudesanierung von der Großen Koalition blockiert, weil Horst Seehofer sein Veto eingelegt hat. Er will keine Steuererleichterung für Investitionen in Energieeffizienz und verhindert so Investitionen von zwei Milliarden Euro. Das blockiert zehntausende neue Arbeitsplätze und verlängert unsere Abhängigkeit von Russland. So ist es bei der Energiewende. Um unsere Klimaziele zu erreichen, brauchen wir einen zügigen Kohleausstieg. Doch statt einer Klimaabgabe gibt es neue Subventionen für die Kohle. So ist es bei der Verkehrswende. Wer den Verkehr klimaneutral machen will, muss die Zulassung fossiler Verbrennungsmotoren beenden. Und vor allem muss das Aus für ökologisch schädliche Milliardensubventionen wie der Dieselsubvention und das unbegrenzte Dienstwagenprivileg organisiert werden. So geht Energieeffizienz.

Morten Kabell, Leser_In

In einer Welt knapper Ressourcen ist es entscheidend, dass Energie effizient genutzt wird. Ein Mittel dafür ist, eine Stadt kompakt, vernetzt und koordiniert zu gestalten. In Kopenhagen versuchen wir genau das. Seit 2005 hat Kopenhagen seine CO2-Emissionen um 38 Prozent reduziert – bei einem gleichzeitigen Bevölkerungsanstieg von 16 Prozent. Das Fernwärmenetz ist dafür eines unserer besten Beispiele. 98 Prozent der Kopenhagener sind an das zentrale Fernwärmenetz angeschlossen. Das System wird mit überschüssiger Wärmeenergie aus der Stromerzeugung und der Müllverbrennung gespeist. So stellen wir eine effiziente Nutzung der Energie sicher. Gleichzeitig koordinieren wir nun nicht mehr hunderte Energieversorger miteinander, sondern nur noch drei. Dass vereinfacht uns die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energieträger. Ein weiterer Vorteil Kopenhagens ist, dass wir über einen relativ gepflegten Häuserbestand mit gut isolierten Gebäuden verfügen. Wir rüsten öffentliche Gebäude nach und achten beim Bau neuer Schul- und Verwaltungsgebäude darauf, dass sie der höchsten Energieeffizienzklasse entsprechen. Eine verdichtete Stadt wie Kopenhagen ist auch eine energieeffiziente Stadt. Die zurückzulegenden Distanzen sind nicht weit und Kopenhagen hat eine gut entwickelte öffentliche Infrastruktur. Zudem bauen wir für den Radverkehr eine Infrastruktur auf, damit man sich auch ohne Auto günstig, effizient und sicher in der Stadt bewegen kann.

Johanna Myrzik, Leser_In

Über 50 Prozent der heutigen CO2-Belastung müssen bis 2050 über Energieeffizienzmaßnahmen eingespart werden, um die klimapolitischen Ziele Deutschlands und der EU zu erreichen. Dabei liegt das wirkliche Potenzial der Energieeffizienz nicht allein in der Umsetzung von Einzelmaßnahmen. Es liegt vor allem in der ganzheitlichen Gestaltung der Wirkungsketten, die auch Wechselwirkungen verschiedener Maßnahmen untereinander berücksichtigt. So machen Blockheizkraftwerke in Bestandsgebäuden nur Sinn, wenn Dämmmaßnahmen sich nicht effizient realisieren lassen. Auch das Verbrauchs- und Entscheidungsverhaltens der verschiedenen Nutzer zählt dazu. Demografische Veränderungen, das Konsumverhalten und Umweltbewusstsein bestimmen maßgebend die Verbrauchsprofile. Dem gegenüber steht die Frage, wie zukünftig erfolgreich Anreize geschaffen werden können, um etwa den Sanierungsstau abzubauen. Das Institut für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft (ie³) der TU Dortmund ist daher als Initiator oder Partner an vielen interdisziplinären Forschungsprojekten beteiligt. Ein Beispiel: Im vom Land NRW geförderten Fortschrittskolleg „Energieeffizienz im Quartier“ forschen Wissenschaftler der drei Ruhruniversitäten – unter anderem aus der Raumplanung, Elektro- und Energietechnik, Soziologie, Psychologie, Wirtschaftswissenschaft und Rechtswissenschaft – an der effizienten Gestaltung zukünftiger Stadtquartiere des Ruhrgebietes.

Ralf Werner, Leser_In

Die elektrischen Fahrmotoren haben einen hohen Entwicklungsstand erreicht. Wirkungsgrade von über 95 Prozent sind Stand der Technik. Weitere Entwicklungen zielen auf die Anwendung alternativer Materialien und auf kostengünstige Fertigungsverfahren. Ähnliche Aussagen lassen sich für die leistungselektronischen Komponenten der Fahrzeugantriebe treffen. Ein großer Entwicklungsschwerpunkt sind geeignete Energiespeicher. Diese sollen hohe Energie- und Leistungsdichten sowie geringe Herstellungskosten aufweisen und sich sinnvollerweise nur mit Energien aus regenerativen Quellen aufladen lassen. Während einer durchschnittlichen Fahrt über 100 Kilometer mit einem Mittelklassewagen muss der Antrieb eine mechanische Energie von etwa 9.000 Wattstunden bereitstellen. Moderne Li-Ionen-Akkumulatoren erreichen bislang Energiedichten bis zu 180 Wattstunden pro Kilogramm. Zum Vergleich: Die Energiedichte von Dieselkraftstoff beträgt etwa 11.800 Wattstunden pro Kilogramm. Bei der Entwicklung neuer Speichertechnologien darf auch der Sicherheitsaspekt nicht außer Acht gelassen werden, welcher bei zunehmender Energiedichte weiter an Bedeutung gewinnt. An den Umgang mit Kraftstoffen haben sich die Kraftfahrer in den vergangenen 100 Jahren gewöhnt. Es existieren allgemein bekannte und anerkannte Sicherheitsvorschriften. Über den Umgang mit elektrischen Energiespeichern herrscht hingegen bei elektrotechnischen Laien noch eine weit verbreitete Unsicherheit.

Hartmut Zohm, Leser_In

Stromerzeugung mit Wind und Sonne ist nachhaltig, aber wegen des schwankenden Angebots in großem Maßstab nur möglich mit leistungsfähigen Speichern – ein Langzeit-Entwicklungsprogramm. Klimafreundliche Fusionskraftwerke könnten das Problem entschärfen und einen Teil der Grundlast decken. Um die Energiequelle von Sonne und Sternen nachzubauen, müssen in einem 100 Millionen Grad heißen Plasma – einem ultradünnen ionisierten Wasserstoffgas – dauerhaft Fusionsreaktionen ablaufen können. Waren die ersten Anlagen in den 1950er-Jahren um den Faktor 50.000.000 von den Plasmawerten entfernt, die zum Brennen gebraucht werden, fehlt heute noch ein Faktor 10. Rekordhalter mit einer Fusionsleistung von 16 Megawatt ist der europäische JET, der Joint European Torus in Großbritannien. Das JET-Plasma ist jedoch zu klein für einen Nettogewinn an Energie. Der in Südfrankreich entstehende internationale ITER soll eine Leistung von 500 Megawatt liefern – zehnmal mehr, als zum Aufheizen des Plasmas verbraucht wird. Zusammen mit ITER bereiten weltweit kleinere Anlagen – in Deutschland ASDEX Upgrade und Wendelstein 7-X – ein anschließendes Demonstrationskraftwerk vor. Um die Jahrhundertmitte könnte die Fusion wirtschaftlich nutzbar werden. Die große Ausdauer der Forscher hat ihren Grund: Ein Gramm des Fusionsbrennstoffs – fast unerschöpflich und überall auf der Welt vorhanden – könnte soviel Energie freisetzen wie elf Tonnen Kohle.

Lina Grautler, Leser_In

Zumindest bevor man ein paar Tage wegfährt, sollte man die Netzstecker für die Musikanlage oder den Fernseher ziehen und sie nicht im Stand-by-Modus lassen.

Petra Kleinert, Leser_In

Nicht überall das Licht brennen lassen, Energiesparlampen benutzen und im Sommer meist gar nicht den Lichtschalter drücken. Bei manchen Kollegen ist dies nur leider automatisiert und sie drücken jeden Lichtschalter, sobald sie einen Raum betreten. Hier kann man ruhig etwas dagegen sagen.

Ralf Mostzog, Leser_In

Durch zukunftsweisende Technik. Und die entsteht durch Forschung und Experimente. Nicht die Redenschwinger und die mit dem erhobenen Zeigefinger sind es, die etwas beitragen. Es sind die Ingenieure, Entwickler und Erfinder, die uns dazu bringen, Energie effektiv zu nutzen.

Holger Schröder, Leser_In

Mit dem eigenen Auto verbrauchen wir viel Energie. Eine spritsparende Fahrweise lässt sie wenigstens effizient nutzen. Und sie hilft gleichzeitig, den Geldbeutel zu entlasten. Vor allem auf der Autobahn macht es einen großen Unterschied, ob man rast oder sich an die Richtgeschwindigkeit hält. Wichtig ist auch, vorausschauend zu fahren, um dadurch plötzliches Bremsen zu vermeiden. Und keiner muss mit quietschenden Reifen anfahren.

Christian Hammand, Leser_In

In jedem Haushalt wird mehr als zehnmal so viel Energie durch Warmwasser verbraucht wie bei der Beleuchtung. Deswegen ist es hier besonders wichtig, Energie effizient zu nutzen. Gerade bei der Körperpflege wird häufig warmes Wasser verschwendet. Dabei gibt es hier schon ganz einfache Lösungen: Günstig, sinnvoll und ohne Abstriche im morgendlichen Genuss ist der Sparduschkopf. Perlstrahler und Durchlaufbegrenzer funktionieren ähnlich und helfen genauso beim Wassersparen unter der Dusche. Auch ein sogenannter Dusch-Stop, der die Temperatur hält, wenn man zum Einseifen das Wasser abdreht, hilft, Warmwasser nur dann zu nutzen, wenn man es braucht. Was auch jeder weiß: Sparsamer ist es zu duschen anstatt ein Vollbad zu nehmen. Trotzdem halten sich zu wenige daran. Aber auch beim Geschirrspüler kann man simpel weniger Energie verbrauchen, indem man nicht immer das heißeste Programm wählt. Zur Not muss man eben die klebrige Schüssel vorher einweichen. Und schlussendlich gehört auch das Abdichten von tropfenden Hähnen zu den ganz einfachen Lösungen, die jeder ohne große Investitionen umsetzen kann.

Stefan Wolf, Leser_In

Ich habe keinen direkten Einfluss darauf, inwieweit die Industrie energieeffizient produziert. Aber ich kann darauf achten, keine billigen Produkte zu kaufen, die kurz darauf im Müll landen, weil sie eine schlechte Qualität haben. Ich gebe lieber für stabile Dinge einmal mehr Geld aus. Gut ist es auch, wenn man eine lange Garantie erhält. Denn an Produkten, die nicht einmal die Garantiezeit aushalten, haben auch Händler keine Freude.

Sabine P., Leser_In

Wenn man sich mit dieser Frage beschäftigt und sich dabei unsere Schule ansieht, kann man nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Nun gut, die Heizung läuft, das war in den ersten Tagen als es kälter wurde auch nicht der Fall. Jetzt bollert sie mit Leibeskräften, so dass einem, wenn man eine angenehme Raumtemperatur haben möchte, nichts anderes übrig bleibt, als die Fenster aufzureißen. Jeder mit einem normalen Menschenverstand würde sich natürlich fragen, warum die Lehrer nicht einfach die Heizung kleiner stellen. Doch das geht leider nicht. Auch der Hausmeister kann hier nicht helfen, die Temperatur wird extern gesteuert. Und da die Schule vom Bezirksamt finanziert wird, hat diese auch die Hoheit über die Heizanlage. Nur, wenn der Direktor beim Bezirksamt anruft und um eine Absenkung der Temperatur bittet, leidet das Bezirksamt dies in die Wege und etwa zwei Tage später kann man mit der Temperatur rechnen, die man gerne zuvor gehabt hätte. Und wenn es zur nächsten Frage passt, erzähle ich dann, warum wir in einem Schultrakt kein fließendes Wasser mehr haben.

Martina Brickelmann, Leser_In

Die Weihnachtstage rücken näher, Festessen wird eingekauft und es kommt die Zeit, wo wir uns wieder einen größeren Kühlschrank wünschen. Auch viele Paare, die zusammenziehen, behalten gerne beide Kühlschränke, denn man könnte den zweiten für solche Gelegenheiten wie große Feste ja gebrauchen. Dabei gehören viele Lebensmittel wie Tomaten oder Kaffee, die den Geschmack im Kühlschrank verlieren, dort nicht hinein. Aber auch Avocado oder Bananen werden oft dort falsch hineingeräumt. In Altbauten wurden früher in der Küche Regalschränke in die Wand eingelassen, die man bei kälteren Temperaturen auch als Kühlschrank nutzen konnte. Wer dies noch hat, kann es nutzen. Wir alle hoffen auf eine weiße Weihnachten, aber wenn es wie üblich wieder diese regnerischen Sieben Grad werden, können wenigstens alle das Feierbier oder auch den guten Weißwein zum Festessen auf dem Balkon kühlen, anstatt einen energieziehenden Kühlschrank mit dieser Aufgabe zu beauftragen.

Rosa Clemente, Leser_In

Energie effizient nutzen bedeutet auch: Uns auf das Wesentliche konzentrieren und unsere Energien nicht sinnlos verpulvern, weil wir meinen, es allen Recht machen zu müssen oder Menschen gefallen wollen, die doch anderes Wertschätzen als unser Engagement. Wir müssen erkennen, wer und was unsere Energien wirklich braucht

Maria Vraess, Leser_In

Wenn man schon auf den PKW nicht verzichten kann, dann sollte man die Tankfüllung wenigstens effizient nutzen und Fahrgemeinschaften bilden.

Hartmut Wiesenthal, Leser_In

verschwendet. Wie mache ich das? Im Herbst und Winter kippe ich die Fenster niemals, sondern sorge zweimal am Tag ein paar Minuten für Durchzug. Selbstverständlich drehe ich vorher die Heizung herunter. Dieses ständige mal ein Fenster oder mal die Balkontür aufmachen, was viele machen, die gerade aus der Kälte kommen und die Wohnung als zu warm empfinden, halte ich für absolut ineffizient. Zudem frieren diese Leute dann doch nach ein paar Minuten wieder und drehen die Heizung dann viel zu hoch.

Angelika Mitmanger, Leser_In

Wenn ich mir einen neuen Kühlschrank oder eine neue Waschmaschine kaufe, ist es für mich selbstverständlich, dass ich mir das Energieeffizienzlabel ansehe. Hier spare ich dann auch bares Geld durch geringeren Stromverbrauch. Allerdings würde ich auch gerne wissen, wie viel Energie eingesetzt wird, um diese neuen Geräte herzustellen. Denn dann könnte ich auch beurteilen, ab wann die Anschaffung eines neuen Gerätes überhaupt sinnvoll ist oder ob beispielsweise eine gebrauchte Waschmaschine nicht nur für meinen Geldbeutel, sondern auch für die Energiebilanz die bessere Wahl ist.

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