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Wie bleibt Energie sicher und bezahlbar?

Die Tage von Atomkraftwerken und Kohlemeilern in Deutschland sind gezählt. Wir werden also zunehmend abhängiger von Wind-, Wasser- und Sonnenenergie – die Natur interessiert sich bekanntermaßen nicht für Nachfragespitzen. Verraten Sie uns, wie wir trotz der Umstellung auf erneuerbare Energien die Versorgungssicherheit zu bezahlbaren Preisen gewährleisten können.

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Was will mein Tier?

Wenn Hasso wieder mal seinen Futternapf nicht anrührt, Felix laut miauend sein Frauchen begrüßt und Polly in der Voliere Loopings fliegt, ist guter Rat teuer: Die 34 Millionen Haustiere, die es in Deutschland gibt, haben Wünsche und Bedürfnisse – und wollen verstanden werden, auch wenn sie nicht reden können. Schreiben Sie uns, wie Sie Ihr Tier lesen.

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B.Kreb, Leser_In

FRODO SPRICHT MIT UNS

Unser neues Familienmitglied, Frodo ein grau-silber melierter Maine Coon-Mix Kater unterhält uns lautstark. Nachdem er schon stolze 9 Jahre alt ist macht er sich wenig Mühe uns zu verstehen, sondern wir mussten lernen ihn zu verstehen. Es beginnt schon am Morgen mit einem freudigen Miau und einem schnellen Trab zur Terrassentür. Nach einem halbstündigen Erleichterungs- und Kontrollgang, verlangt er lautstark wieder Einlass. Nun wird gefrühstückt, um anschließend die notwendigen Streicheinheiten einzufordern. Nach einem beherzten Satz vom Schoss, ist man als Katzenbetreuer erstmal entlassen. Nach der Fellpflege wird ausgeruht. Das Mittagessen wird wieder lautstark mit erhobenem Schwanz und unablässigen zwischen den Beinen rumstreichen eingefordert. Dieses Ritual kann bis zu einer Stunde dauern. Anschließend geht’s erstmal raus. Das Abendmahl findet unter ähnlichen Ritualen statt. Soweit, so gut. Nun kommt der Punkt wo wir versuchen ihm beizubringen uns zu verstehen. Frodo sieht auch nach mehrmaliger Erklärung nicht ein, pünktlich um 22:00 Uhr Zuhause zu sein. Langsam wird es peinlich mit einer Rascheltüte, unseren Kater nach Hause zu locken. Deswegen haben wir eine hochmoderne Katzenklappe installiert. Nun wird täglich mit Frodo die Funktion der Katzenklappe trainiert. Leider geht die Lernbereitschaft Frodo‘s gegen Null. Es liegt wohl an uns die richtige Sprache zu finden, die er verstehen will.

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Wie startet man in den Ruhestand?

Der letzte Handgriff auf Arbeit ist getan, der Abschiedssekt mit den Kollegen ausgetrunken, und plötzlich ist sie im Überfluss vorhanden: jede Menge Zeit, die sinnvoll genutzt werden will. Was tun mit den Jahren, die einem ab Eintritt in den (Un)Ruhestand bleiben? Verraten Sie uns Ihre Wünsche und Pläne für die goldene Zeit – oder teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns, wenn der Rentenstart bereits hinter Ihnen liegt.

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Wolfgang B., Leser

Meine Empfehlung: Ehrenamt

Vor über elf Jahren bin ich aus dem Berufsleben ausgeschieden. Seitdem habe ich genügend Abstand gewinnen können, diesen Wechsel emotionsfrei beurteilen zu können. Ich hatte zwar geahnt, dass mir diese Veränderung schwerfallen, aber nicht, welche psychische Belastung sie für mich werden würde. Schließlich hatte ich mich – so glaubte ich damals - gut darauf vorbereitet: Während der letzten fünf Berufsjahre hatte ich überlegt, wo meine Interessen im Ruhestand liegen könnten. Eigentlich habe ich von mir nur gewusst, dass ich nicht besonders sportlich bin und dass es viele Bereiche gibt, die mich nicht sonderlich interessieren oder motivieren würden. Politik kam für mich als überzeugter Wechselwähler trotz meines großen politischen Interesses nicht in Betracht. Nach Ansicht meiner Freunde bin ich ein guter Zuhörer. Daher kam mir die Idee, mal bei der Telefonseelsorge zu fragen, ob ich dort tätig werden könnte. Nach einem Vorstellungsgespräch bei der Leiterin der Einrichtung und einem Psychologen, hielt man mich für geeignet, die zweijährige nebenberufliche Ausbildung zu beginnen. Seit Abschluss dieser Ausbildung bin ich schon über zwölf Jahre dort „am Telefon“. Mein Alter und Lebenserfahrung sind von Vorteil, um den Anrufenden verständnisvoll und emphatisch zu begegnen. Es hat sich mir eine Welt eröffnet, die ich in meinem bisherigen Leben selbst nicht habe erfahren müssen. Dieses anonyme Ehrenamt bereichert mein Leben.

Werner Meyer zum Farwig, Leser

"Je älter man wird, um so mehr wächst in einem die Neigung zu danken" (Martin Buber)

Ich hatte mich eigentlich gut vorbereitet auf den Start in den Ruhestand oder besser gesagt auf meine neue Lebensphase: Osterurlaub auf Sizilien, Radtour durch Albanien. Eine Weiterbildung zum Kursleiter für Seniorensport. Dann kam Corona und alles war plötzlich anders. Ich war anfangs enttäuscht und traurig, dass meine Pläne so durchkreuzt wurden. Doch vielleicht habe ich auch etwas gelernt, was besonders für die nachberufliche Phase wichtig ist: die Dinge annehmen, wie sie sind und mit dem leben, was im Moment zur Verfügung steht. Und vor allem dankbar sein für das, was einem schon an Gutem und Schönem im Leben geschenkt worden ist. Mit dieser Dankbarkeit möchte ich offen bleiben für das, was kommt.

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