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Welchen Wert hat Freizeit?

Entspannen oder mit dem Mountainbike die Berge hochradeln? Lesen oder die Welt entdecken? Erklären Sie uns, wie Sie den Kopf frei und den Akku wieder aufgeladen bekommen.

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Claus-Heinrich Clausen, Leser_In

Zur Zeit des Berufslebens war Freizeit, die Zeit zum “Runterkommen, Erholen, Kraft und Ausdauer tanken um, eben möglichst ausgeruht und mit vollem Tank wieder zu funktionieren. Jetzt, im Ruhestand, wird die freie Zeit in dem Sinne genutzt, wie sie es verdient. Wofür sie wohl auch da ist. Nach wie vor wird gewandert, geradelt. Aber eben nicht ab Wohnort, wo man ahnen kann, wer einem nach der nächsten Biegung entgegen kommt oder wie die Landschaft nach der nächsten Kurve ausschaut. Nein, zum Start fährt man ein paar Kilometer mit Auto und/oder Bahn und startet dann. Fast immer etwas neue entdeckend, egal, ob Flora oder Fauna, Architektur oder Landschaft. Aber das wichtigste: bei jeder Gelegenheit, bei jeder Rast mit Menschen ins Gespräch kommen. Eine Bereicherung die wir nicht mehr missen möchten.

Harald Gruber, Leser_In

Stille genießen

Renate Fuhrmann, Leser_In

Freizeit hat großen Wert. Wir brauchen sie auch als Rentner. Dies ist die Zeit, die uns Kraft schenkt. Die unsere Kreativität zutage bringt. Die uns selber sein lässt.

Oliver Breuer, Leser_In

Musik hören und Musik machen, Sport treiben, mit Freunden und/oder Familie die Zeit genießen – all das macht Freizeit aus und ist Erholung.

Frank F., Leser_In

Freizeit - alleine die Zeit ist wichtig, frei sollte man natürlich auch sein und somit bike ich in der Freizeit wohin mich die Winde tragen....... Ab und zu lese ich auch entspannte Lektüre Dahl oder Coelhos

Markus H, Leser_In

erst die Trennung zwischen Freizeit und Arbeitszeit ist doch das Elend

Regine Wilms, Leser_In

Der Wert der Freizeit hängt von der Lebenssituation ab. Ich lebe als Rentnerin alleine und werde von meinen Enkeln immer wieder gefragt, ob das nicht schrecklich langweilig sei. Für sie besteht mein Leben aus Freizeit. Deren Freizeit und die aller Berufstätigen und Eltern schrumpft auf die Zeit zusammen, die nach Erfüllung aller Aufgaben bleibt. Zeit für Freunde, Hobbys und Relaxen. Als Gegengewicht auch zum Tempo des Alltags unverzichtbar. Freizeit darf langsam sein, sie sollte keiner Pflicht unterworfen sein. Für Aufgaben und Tätigkeiten in der Freizeit entscheidet man sich aktiv. Hier darf Platz sein für das selbst und seine Bedürfnisse.

Rolf-Jürgen Simon, Leser_In

In der Stille passiert am meisten!!! Nichts tun, wirklich entspannen. Das ist wichtig. Aber auch wandern in der Natur, im Wald oder an einem See macht den Kopf frei und lässt die Seele singen.

Sylvie Delègue, Leser_In

Freizeit wird überschätzt, wenn etwas Freude macht ist es egal ob dies unter der Überschrift Arbeit oder Freizeit steht.

Roland Dopfer, Leser_In

die strikte trennung von arbeit und freizeit ist schlecht. arbeit sollte spass machen und in der nicht-arbeit-zeit sollte man dinge machen, die während der arbeit nicht möglich sind, wie \"die berge hochradeln.\" der akku darf durch arbeit nicht entladen werden.

Eduard Ditzler-Jagusch, Leser_In

unschätzbaren Wert, den ich erst erkannt habe, nachdem ich feststellen mußte, dass Freizeit nichts Selbstverständliches ist, sondern immer einmalig. Eine Mißachtung wiegt schwerer als man denkt.

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Wann fallen die Grenzen?

Die einen nehmen sich einen Coach, um sie zu überwinden, andere müssen dafür eine lebensgefährliche Bootsfahrt antreten. Der Unterschied zwischen beiden: ein Stück Karton.

Können Sie sich vorstellen, dass eines Tages weder Landes- noch menschliche Grenzen die Erdbewohner trennen?

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Brigitte Bonifer, Leser_In

Grenzen fallen dann, wenn Verständnis reift!

Clemens Trier, Leser_In

Wenn wir lieben. Solange wir alleine durchs Leben gehen, grenzen wir uns von anderen ab. Wenn wir uns aber auf eine andere Person einlassen, wird das ich zum wir.

Heidrun Schweiger, Leser_In

Selten fallen Grenzen von alleine, wir müssen uns aktiv dafür einsetzen. Oft scheinen uns diese Grenzen aber unüberwindbar, Ängste und Befürchtungen halten uns davor ab zu handeln. Mir kam jedoch gleich der beliebte Taufspruch in den Sinn „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.“ (Psalm 18,30) Der Satz von König David soll ermutigen, Gottes Hilfe anzunehmen, Mauern zu überspringen und Grenzen zu überwinden.

Andreas Hegebach, Leser_In

Welch ein Ereignis, als in Deutschland die Grenzen fielen. Ost und West zusammen, Familien vereint. Ein großes Glück. Durch meine koreanische Freundin und viele Besuche in Südkorea wurden mir die Parallelen zwischen Deutschland und Korea vor Augen geführt. Doch Korea ist jetzt seit 70 Jahren geteilt und es wird noch ein weiter Weg, bis die Grenzen fallen könnten. Das Atomprogramm der Nordkoreaner und fehlende Kenntnisse südkoreanischer Politiker über nordkoreanische Strukturen aufgrund ihrer Abschottung machen es nicht leichter. Aber es gab erste Schritte, dass sich Familien wieder sehen konnten, ein Austausch stattfinden kann, kulturelle Unterschiede überwunden werden. Doch auf der anderen Seite ist seit der koreanischen Teilung auch mehr Zeit vergangen, als die Jahre, in der Deutschland geteilt war. Nord- und Südkorea befinden sich nominell im Kriegszustand, aber dass das koranische Wort „Tong-il“ (Wiedervereinigung) überhaupt laut wird, lässt aufhorchen, dass hier doch eines Tages die Grenzen fallen könnten.

Hanka Schneider, Leser_In

Noch sind glücklicherweise die Grenzen bei uns zu Hause nicht gefallen. Sie werden zwar täglich von unseren Kindern aufs Neue ausgetestet, aber es sind nun einmal Grenzen, die zu ihrer Sicherheit und zu ihrem Wohl gesetzt sind.

Marianne Röhrens, Leser_In

Wie soll man ein Land verwalten, regieren, organisieren, wenn man nicht weiß wer zu den Einwohnern gehört und wo das eigene Land endet. Grenzen sind schon nötig, aber sie müssen nicht aus Stacheldraht sein.

Jochen Viehoff, Leser_In

Die Internationalisierung der Kommunikation begann schon vor dem digitalen Zeitalter, als analoge Telegrafen- und Telefonnetze erst Länder und später über Tiefseekupferkabel ganze Kontinente verbanden. Mit dem beginnenden Computerzeitalter kamen digitale Informationen hinzu, die das bestehende Netz international nutzen konnten, deren Leistungen aber rasch nicht mehr ausreichten. Neue Glasfaserleitungen verbinden heute fast alle Länder der Erde und dienen der Kommunikation und Datenübertragung. Hierbei spielt das Internet eine immer größere Rolle. Offen ist aber, wie international das Internet in Zukunft sein wird, wenn die Server aller großen Dienste wie Facebook, Google oder Youtube in den USA stehen, Großmächte wie China Inhalte immer stärker zensieren oder beispielsweise Facebook Infrastruktur in afrikanischen Ländern aufbaut, aber dort nur noch wenige, ausgewählte „Dienste“ zur Verfügung stehen? Kurzum: Das Internet begann als nationale, ameri- kanische, vom Militär geförderte Vernetzung früher Computer und wuchs schnell zu einem internationalen Netz durch die Nutzung der bestehenden Kupferleitungen. Mit dem Web 2.0 konnten Inhalte weltweit produziert und eingestellt werden, die prinzipiell auch in nahezu allen Ländern verfügbar sind. Diese offene und freie Entwicklung des Internets ist heute aufgrund der Interessen nationaler Konzerne und der Kontrollansprüche staatlicher Geheimdienste in Gefahr.

Klaus Dörre, Leser_In

Der Kapitalismus ist ein Gesellschaftssystem mit eingebautem Wachstumszwang. Er kennt nur Expansion oder Zusammenbruch. Erfolgreich ist er, weil Unternehmen und Staaten beständig daran arbeiten, Wachstumsschranken zu überwinden. Doch was lange größeren gesellschaftlichen Reichtum verhieß, erzeugt nun eine ökonomisch-ökologische Doppelkrise. In den alten Zentren wird es immer schwerer, hohe Wachstumsraten zu erzielen. Wächst der Kapitalismus nicht oder nur langsam, steigen Ungleichheit, Prekarität und Armut an. Kommt die Wachstumsdynamik, wie derzeit vor allem im globalen Süden, in Gang, nehmen auch die ökologischen Gefahren zu. Beim Klimawandel, der Artenvielfalt und dem Stickstoffkreislauf haben wir die rote Linie unumkehrbarer Destabilisierungen von Ökosystemen bereits überschritten. Weil ihm der Planet zu klein geworden ist und er wegen wachsender Ungleichheit und Unsicherheit an Legitimität verliert, wird der Wachstumskapitalismus in einigen Jahrzehnten enden. Wie Postwachstumsgesellschaften aussehen können, wissen wir derzeit nicht. Vermutlich wird eine Mischung aus externen Schocks, Bewegungen gegen die Wachstums- und Wettbewerbslogik, Reformen von oben und praktizierten Alternativen zur vorherrschenden Lebensweise den Wandel vorantreiben. Noch können wir den Wandel mit Hilfe demokratischer Politiken beeinflussen. Sich dergleichen zuzutrauen, ist eine innere Hürde, die jede und jeder für sich selbst überwinden muss.

Siegbert Wolf, Leser_In

Der libertäre Kulturphilosoph und Initiator zahlreicher anarchistischer Projekte Gustav Landauer (1870–1919) entwickelte ein Nationenkonzept jenseits von Nationalstaatlichkeit, Staatsgrenzen und Nationalismus. Er zielte auf eine Trennung der Nation vom Staat, da der Staat für ihn nur eine Zwangsstruktur war und damit das Gegenteil von Freiheit, Bund und Vielfalt: „Volk [...] ist ein Mischgebilde aus Nationalität, staatlichen Grenzen und Wirtschafts- und Kultureinheit. Der Staat und seine Grenzen sind elende Zufallsprodukte der erbärmlichsten Erscheinungsformen so genannter Geschichte.“ Hierbei kommt dem Föderalismus – ein Organisationsprinzip, geprägt von der Eigenständigkeit und engen Vernetzung der einzelnen Glieder – eine erhebliche Bedeutung zu. Nur in einer grundlegend erneuerten Gesellschaft freier und gleichberechtigter Menschen konnte sich Landauer eine Welt ohne (nationalstaatliche) Grenzen und Nationalismus vorstellen. Herrschafts- und Staatslosigkeit waren für ihn der höchste Ausdruck sozialer Ordnung, einer nichttotalitären Ordnung, die keinen Krieg und keine strukturelle Gewalt mehr kennt. Gustav Landauers libertärer Föderalismus stellt ein praktikables Modell gegen die zentralistische Gesellschaft zur Beendigung der Herrschaft von Menschen über Menschen dar. An die Stelle des (National-)Staates mit seinen Grenzen tritt ein nichtnationalistischer, interkultureller Bund selbstorganisierter Lebensgemeinschaften.

Irmgard Schwaetzer, Leser_In

Endlich Bilder von Rettungsbooten im Mittelmeer. Um uns herum ist die Welt im Aufruhr, aber die Staatschefs Europas denken immer noch darüber nach, wie sie Menschen, die vor Bürgerkrieg, Verfolgung, Willkür und Armut flüchten, von unserem beschützten Leben fernhalten können. Aber erst wenn Menschen in Sicherheit und Freiheit ihr Leben führen können und sie zu Hause Lebenschancen haben, werden sie in ihrer Heimat bleiben. Solange werden sie sich nicht von den Gefahren einer Überfahrt über das Mittelmeer abschrecken lassen. Die Evangelische Kirche fordert endlich mehr Anstrengungen, um Fluchtursachen zu beenden: Auf dem Gipfel zur Finanzierung der Entwicklung der ärmsten Länder dieser Welt im äthiopischen Addis Abeba im Juli müssen den Staaten konkrete Zusagen zur Aufstockung der finanziellen Leistungen auf 0,7 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts abverlangt werden – und nicht eine Abkehr von diesem lange formulierten Ziel, wie es offensichtlich die EU anstrebt. Geradezu zynisch aber ist, dass die EU-Länder den Bürgerkriegsflüchtlingen aus Syrien und Irak keine legalen und sicheren Reisewege eröffnen. Hier ist es dringend geboten, großzügig und unbürokratisch Visa nach Europa auszugeben und erneut ein Programm zur Ansiedlung besonders bedrängter Familien aus Syrien in Europa zu beschließen und umzusetzen. Die gemeinsamen Werte, auf denen die Europäische Union basiert, erfordern eine Willkommenskultur für Schutzsuchende.

Heinz Feldmann, Leser_In

Als ehemaliger Konzerngeschäftsführer und neoliberaler Yuppie der späten 1990er war es für mich ein weiter Weg der persönlichen Entwicklung zum „Neo-Öko“ und „Weltverbesserer“. Um die Grenzen in meinem Kopf („Wenn jeder an sich selber denkt, ist für alle gesorgt.“) zu überwinden, musste ich zuerst einmal viele Landesgrenzen überqueren. Konkret erfüllte ich mir vor zehn Jahren einen alten Lebenstraum, nahm mir eine Auszeit und ging ein Jahr auf Weltreise. Was ich da alles sah und erlebte, hat meinen Verdacht bestätigt, dass unser neoliberales und kapitalistisches Wirtschaftssystem mit seinem permanenten Wachstumszwang nicht nur unfair ist, sondern unser aller Lebensgrundlage nachhaltig zerstören wird. Eine meiner daraus resultierenden Entscheidungen war, dass ich in Zukunft nicht mehr alleine in meiner viel zu großen und teuren Eigentumswohnung leben möchte, sondern in „Gemeinschaft“ mit anderen Menschen, mit denen ich mich organisiere und die Ressourcen (Räume, Fahrzeuge, Werkzeug, Bücher, Wissen etc.) intelligent und nachhaltig teile. Das erfordert in der Praxis tägliche „Grenzüberwindungen“ im Kopf: Wie kann es sein, dass in so einem nachhaltigen Vorzeigeprojekt Leute ihren Müll nicht ordentlich trennen? Wieso ist die Fahrradgarage schon wieder nicht richtig versperrt? Aber der Lohn für meine „Grenzgänge“ ist immens: Ich freue mich jeden Tag, bin von Herzen dankbar und fühle mich absolut privilegiert, dass ich so leben darf!

Gerhard Bachleitner, Leser_In

Welch eine dumme (und auch sehr neudeutsche) Insinuation! Wollen Sie uns tot sehen? Jede lebende Zelle existiert nur, weil sie zwischen sich und dem Rest der Welt eine Grenze zieht. Des weiteren siehe den hierzu einschlägigen Essay von Friedrich Pohlmann: \"Die Grenze - Verortung einer vieldimensionalen Kategorie\" (Sendung: Montag, 11. Mai 2015) [Link entfernt]

Wolf Nicer, Leser_In

Schaut euch die Welt an, schaut auf die Mauern, auf die Mauern eurer Häuser, auf die Mauern zwischen den Häusern. Schaut euch die Religionen an, gleichgültig welche, alle haben ihre Grenzen gezogen, alle grenzen sich ab und alle meinen, die einzig selig machende Wahrheit zu vertreten, mit Auswirkungen, die einerseits Frieden stiften können und andrerseits Krieg, Völkermord und Zerstörungen bewirken. Solange die Religionen sich nicht öffnen und für andere Religionen durchlässig werden, solange der eine Gott besser oder mächtiger angesehen wird als ein anderer, solange die Menschen weltweit den unerfüllbaren Versprechungen irgendwelcher Götter und deren irdischer Vertreter folgen und sich ihnen unterwerfen, solange wird es Grenzen geben. Abgesehen davon tragen die Grenzen zwischen allen ideologischen Strömungen unter dem großen Dach der Globalisierung ebenso Schuld, dass sich die Menschen voneinander abgrenzen und sich gegebenenfalls bekämpfen. Angesichts der real einzuschätzenden Unordnung auf unserem Planeten werden selbst unsere Kindeskinder Grenzen als natürlich und selbstverständlich ansehen.

Bianca Ledies, Leser_In

\"We are all human.\" Also ja, bitte! Bald!

Alina, Leser_In

Nein kann ich nicht. Aus dem einfachen Grund, dass es genau deshalb Jahrhundertelang Krieg gab. Um Grenzen festzulegen. Da wird man die nicht einfach irgendwann wieder abschaffen. Außerdem ist eine Abtrennung auch ganz gut, schließlich will ich, dass mein Grundstück auch mir bleibt und sich nicht mein Nachbar drauf breit macht. Außerdem ist es schwer, ein Regelwerk aufzustellen, da es in einigen Staaten keine Trennung von Kirche und Staat gibt.

Rupert Strachwitz, Leser_In

Die meisten Grenzen sind doch längst gefallen! Wir leben heute in einer Weltgesellschaft, in der wir zeitgleich - und weitgehend in einer universellen Sprache - mit jedem Ort auf dem Globus kommunizieren und jeden Ort in höchstens 24 Stunden erreichen können. Lebensentwürfe, ethische Normen, Sitten und Gebräuche gleichen sich immer mehr an. Gott sei Dank! Aus \"fremden\" Kulturen haben wir, ohne es recht zu merken, vieles angenommen, so wie diese viel von uns übernommen haben. Das heißt nicht, daß es keine Unterschiede mehr gibt, aber sie sind nicht durch starre Grenzen markiert, sondern durch fließende Übergänge. Natürlich werden wir weiter Gruppen bilden - freiwillige lieber als erzwungene - und uns weiter in unserem eigenen kulturellen Umfeld wohlfühlen, aber nicht hinter einer Grenze, sondern offen für andere. Das wollen mache Menschen nicht wahrhaben und klammern sich an eine Vorstellung von einer Welt, die es nicht mehr gibt. Aber auch sie essen meistens gern Orangen, tragen T-Shirts, die in Bangla-Desh hergestellt wurden und fahren zum Urlaub nicht nur in den Harz. Manche Menschen haben sogar ein Interesse daran, Grenzen aufzubauen. Sie sollen ihnen die Macht sichern. Das ist äußerst unangenehm, aber langfristig ganz sicher erfolglos. Wenn es zu heftig wird, müssen wir dagegen kämpfen, aber eigentlich können wir ganz gelassen in die Zukunft blicken. Die offene Gesellschaft hat Feinde, aber sie werden die Entwicklung nicht aufhalten.

Peter Jagusch, Leser_In

Dazu müsste man erstmal klären, ob Grenzen überhaupt fallen sollen. Ich halte Grenzen nicht nur zwischen Staaten sondern z.B. auch Grenzen der Meinungsäußerung, der persönlichen Freiheit, des Konsums, der Pressefreiheit etc. für durchaus sinnvoll. Eine grenzenlose Welt ist eine ungeordnete, chaotische Welt und für mich nicht anstrebenswert. Was nicht bedeutet, dass Grenzen absolut sein sollten. Sie müssen den jeweiligen gesellschaftlichen Erfordernissen entsprechend ab und zu neu definiert werden. Betrachten wir Europa, stellen wir fest, dass das auch für staatliche Grenzen gelten könnte, vielleicht in ganz ferner Zukunft, wenn es uns gelingt, überall menschenwürdige Bedingungen zu schaffen.

joG, Leser_In

Eher sieht es aus, als würden in Europa die Grenzen wieder errichtet werden (müssen). Die EU und die Mitgliedsregierungen haben seit den 1990er unerhört geschlampt und die Bevölkerungen sind unruhig geworden mit den ganzen Desatern, die man durch immer zu neue Regeln zu korrigieren sucht. Wie nun jetzt auch hier, wo man sogar bespricht bewaffnetes Militär gegen Leute einzusetzen, die nur den Ärmsten der Welt wiewohl gegen Geld helfen. Das verunsichert die Wähler und sie beginnen zu murren.

Wolfgang Diederich, Leser_In

Es wird Grenzen geben, solange es Menschen gibt. Menschen grenzen sich ab. Politisch in Form von Nationalitäten, privat in Form von \"Maschendrahtzaun\". Und wer das nicht ganz so eng sieht, empfindet das nicht als eingrenzend, sondern als bereichernd!

Andreas Köthemann, Leser_In

Wir haben die große Chance, hierzu unseren Schengen Raum genau zu beobachten. Zu schauen, wie es uns da gelingt zusammen zu wachsen. Diese Erfahrungen können dann die Grundlage sein für eine komplette Welt ohne Grenzen. Wann es die geben wird, hängt von politischen Willen der verantwortlichen Regierenden ebenso ab, wie von zu Extremismus neigenden Untergrundgruppen. SOlange es aber noch \"Anti Terror Gesetze\" gibt, die nicht die Terroristen treffen sondern das Volk ruhig halten sollen, solange über den Islam gehetzt wird, solange man über Flüchtlinge und Asylbewerber herzieht und Massenarbeitslosikgkeit regiert, düften völlig offene Grnzen noch in sehr weiter Ferne liegen. Obwohl ich mir die überall offenen Grenze sehnlichst wünsche.

Bernd Reumann, Leser_In

ich denke, noch lange nicht. Die Erde ist ohne Grenzen noch schwerer zu regieren.

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Wie wird der Weg zum Ziel?

Der teure Mietwagen hatte einen Kratzer, die italienischen Passanten wollten uns

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Brigitte Bonifer, Leser_In

Der Weg wird zum Ziel, wenn wir währenddessen nicht verbissen sind, sondern innehalten können, genießen und zufrieden sind!

Leonhard Mühlbach, Leser_In

Sicherlich bei einer Weltreise. Doch vor einigen Jahren kam der Bestseller „1000 places to see before you die“ heraus. Hier geht es nicht um den Weg, der Titel trifft es gut: Von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hasten, sie abhaken und dann kann man sich begraben. Interessant, dass sich hiervon überwältigend viele angesprochen fühlen. Was ich aber unter Reisen verstehe, ist, sich auf fremde Menschen einlassen, Natur genießen, sich überraschen lassen. Den Tag zum Abenteuer werden lassen oder ganz zu sich kommen. Eigene Wege gehen.

Dr. Werner Siegert, Leser_In

In seinem letzten großen Konzert in Zürich, 14 Tage vor seinem Tod, sang Udo Jürgens sein Lied \"Ein großes Ziel und viele kleine vorher ...\" (so ungefähr). Seit Beginn seiner Karriere war der nächste Auftritt immer auch das nächste Ziel. Die vielen Auftritte säumten den Weg zum letzten großen Ziel. Ob ihm bewusst war, dass es dieses letzte große Ziel sein würde? \"Der Weg ist das Ziel!\" habe ich immer wieder Bergwanderer gemahnt, um sie zu warnen, partout unter großen Risiken der Berggipfel erreichen zu müssen. Hier muss man an jeder Stelle abbrechen können ohne zu verzweifeln. Ganz anders ist es beim Streben nach Erfolgen: \"Wer nicht weiß, in welchen Hafen er segeln will, für den ist kein Wind der richtige!\" (Seneca d.Ä.).

Markus Bachmann, Leser_In

Der Weg wird zum Ziel, wenn wir ihn genießen können. Wenn er uns überfordert, denken wir nur an das Ende, ihn hinter uns zu haben. Wenn er uns unterfordert, bleiben wir gelangweilt stehen. Daher ist es gut, immer einmal innezuhalten und sich zu fragen, ob man einen anderen Weg einschlagen muss.

Hannah Beckhof, Leser_In

Mit meinem Sohn eine Radtour, durch Wege gerast, gelacht, absolutes Glück erlebt – Traumziel!

Frauke Alberts, Leser_In

Zehnmal bin ich bisher den Pilgerweg gegangen, doch es wird wohl noch mindestens einmal mehr werden: Mein Enkel Johannes will unbedingt den Weg einmal ganz gehen und in Santiago de Compostela ankommen. Die junge Generation braucht unbedingt einen fixen Ort als Ziel. Für die gesamte Strecke wandert man circa vier Monate, wir werden es in Etappen gehen. Bei mir ist es die Liebe am unterwegs sein, was mich immer wieder von neuem gehen lässt. Und natürlich die Begegnungen mit den anderen Pilgern und draußen übernachten zu können. Auf dem Weg passieren einem auch die kuriosesten Geschichten. So habe ich im März in der Eifel einst in einem tragbaren Hochsitz übernachtet und mir die Fenster mit Tannenzweigen ausgelegt. Doch der Wind blies mir alles davon. Am nächsten Morgen brannten die Schneekristalle in meinem Gesicht wie Mückenstiche und meine Haut war vor Kälte geschwollen. Auch das gehört zum Weg. Später kann man herzlich darüber lachen. Ein anderes Mal sind in einer Herberge zwei andere reisende Frauen in ein Bett zusammengerückt, damit mir noch ein Bett blieb, sonst hätte ich weiterziehen müssen. Oder wir hatten im Jahr 2000 in Spanien nichts zu Essen und ein Auto hielt. Ein Mann stieg aus, reichte uns ein ganzes Baguette und sagte, wir könnten es teilen. Als ich anfing zu pilgern, war es noch keine Mode. Einer fragte uns sogar, ob wir für eine bekannte Ölfirma liefen, nur weil wir einen Muschelanhänger trugen. Aber trotz aller touristischen Beliebtheit ist es immer noch möglich, den Jakobsweg als solchen begeistert zu gehen.

Meng Si Zhen, Leser_In

Sei es ein einzelnes Lebewesen oder eine ganze Art, ist es doch das Ziel, möglichst lange zu überleben oder gar ewig zu bestehen. Allen voran steht also das Leben, es ist die Voraussetzung für alles und verleiht erst einen Sinn. Im Wort Daoismus steckt der Begriff Dao. Eine der Hauptübersetzungen lautet „Weg“. Auf diesem „Weg“ gibt es im Daoismus zwei Werkzeuge: Gesundheit und Weisheit. Diese beiden Werkzeuge sind sich ergänzende Wegweiser und Kontrollen, durch die man zusammen die Ewigkeit erreichen kann. Was bedeutet Gesundheit und Weisheit? Dem heutigen Gesundheitsbegriff wird immer mehr eine ganzheitliche Betrachtung, der nicht zu trennenden körperlichen und psychischen Verfassung, zugesprochen. Körperliche Gesundheit wird durch innerliche und äußerliche Anzeichen gemessen. Eine gute Verdauung gehört ebenso dazu wie Mut und Antrieb zu Unternehmungen, innere Ruhe, die Fähigkeit, eigene Fehler zu finden sowie mehr Toleranz und Achtung gegenüber anderen Lebensarten und noch vieles mehr. Im Zuge mehrerer tausend Jahre hat der Daoismus besondere ganzheitliche „Kernsanierungsmethoden“ entwickelt, um Gesundheit und Weisheit zu erreichen. Gerade dieser Entwicklungsprozess ist der Weg, welcher ans Ziel führt. Der Prozess ist nicht nur der Weg, denn wenn man Gesundheit und Weisheit erreicht, ist man am Ziel angekommen.

Hanna Kieper, Leser_In

Untersucht man Unterricht, spielt der Weg, also die Form der Vermittlung, eine Rolle. Es macht einen Unterschied für die Lernergebnisse der Schüler, wenn Lehrkräfte neben Fachwissen auch didaktische und pädagogisch-psychologische Erkenntnisse umsetzen. Aber welche Kriterien sind entscheidend? Einzelne Faktoren wie Strukturiertheit, Zeitnutzung und Klassenmanagement wurden in empirisch fundierten Theorien zum effektiven Unterricht benannt. Doch die Didaktik muss sich weiteren Fragen widmen: Wie verarbeiten Schüler Informationen? Wie verstehen sie? Die Auseinandersetzung mit Sachverhalten, das Reflektieren und Bewerten von Inhalten und die Qualität des Argumentierens durch die Schüler sind ebenso zu bedenken wie die Beziehungsgestaltung im Unterricht.

Jutta Kleinschmidt, Leser_In

Am Anfang eines Weges steht immer eine Vision. Lange vor dem Beginn meiner professionellen Rennfahrerkarriere war das der Wunsch, abseits der Straße Abenteuer zu erleben – und zwar Vollzeit. Auf direktem Weg war das damals so gut wie unmöglich; Frauen wurden weder gefördert noch durften sie auf Sponsorenverträge hoffen. Die Umwege als Ingenieurin bei BMW und erste Motorrad-Rallyes brachten mich meinem großen Traum stückchenweise näher, ohne dass ich vorher einen Masterplan geschmiedet hätte. Jeder Schritt ergab sich aus dem vorherigen, links und rechts meiner grob eingeschlagenen Richtung tauchten die Ziele auf. Obwohl der Erfolg mir Recht gab, hätte ich nie daran gedacht, irgendwann die Rallye Paris-Dakar zu gewinnen – bis es schließlich 2001 soweit war. Ich war damals davon überzeugt, dass meine Erfolge ein Türöffner für Frauen im Rallyesport sein würden – das war leider eine Fehleinschätzung. Man kann die Sache allerdings auch von der positiven Seite sehen: als neue Vision. Ich möchte jungen Frauen die Chance geben, in die Crosscountry-Szene reinzuschnuppern – ohne die Umwege, die ich gehen musste. Im November treffen sich Kandidatinnen aus 90 Ländern, um in Katar ihr Können zu zeigen: Die besten 16 werden in einem Trainingscamp fit gemacht. Die Siegerinnen dürfen bei der Sealine Cross Country Rally 2016 in Katar starten. Es ist nur ein Anfang – aber viele erste Schritte sorgen dafür, dass unsere Ziele wahr werden.

Rainer Brämer, Leser_In

„Der Weg ist das Ziel!“ Besonders häufig hört man diesen Spruch unter Wanderern. Markierte Wanderwege steuern nicht selten einfach nur den nächsten Ort, einen Berggipfel oder ein Kulturdenkmal an. Der Weg dazwischen soll lediglich zügig zum Ziel führen und wird gegebenenfalls als Strapaze abgebucht. Bei hippen Extremwanderern geht es vorrangig um die Strecke, bei Speedwalkern um die Geschwindigkeit, bei Bergsteigern um die Höhe. Die neuen „Premiumwanderwege“ haben dagegen den heute mehrheitlichen Genusswanderer ernst genommen. Sie gestalten Wanderungen als ein Gesamterlebnis mit abwechslungsreichen Szenerien, beeindruckenden Zwischenzielen sowie möglichst wenig drögen Durststrecken. Was aber gilt als eindrucksvolles Wandererlebnis? Das haben die Planer der Wege die Wanderer selber gefragt und überdies Anleihen bei der Naturpsychologie gesucht. Vom ersten Tag an wurden solche Landschaftsinszenierungen begeistert angenommen, obwohl sie lediglich das vorhandene Wegenetz nutzen. Ein Wanderweg gilt oft als Sinnbild für den Lebensweg. Auch das Leben hat nicht das Ende zum eigentlichen Ziel. Lebenswert wird es durch einen möglichst vielgestaltigen, erlebnissatten Lebenslauf. Das aber heißt, nicht einfach vorgegebenen Schnellbahntrassen zu folgen, sondern sich bis ins Alter immer wieder aufmerksam umzuschauen und von durch- ökonomisierten Erfolgsbahnen zu neuen Horizonten aufzubrechen.

Monika Becker, Leser_In

In Michael Endes „Momo“ ist es wunderbar formuliert: „Man muss nur an den nächsten Schritt denken.“

Matthias Heerwagen, Leser_In

Als ich im Juni 2012 meine Taschen packte, war klar: Ich fange oben an und fahre nach ganz unten. Mit dem Motorrad die Panamericana entlang von Deadhorse in Alaska, dem nördlichsten befahrbaren Punkt Nordamerikas, nach Ushuaia. Ich wollte sechs Monate unterwegs sein und nach etwa 30.000 Kilometern in der südlichsten Stadt der Welt ankommen. Doch den Weg dazwischen hatte ich mir nicht vorgegeben und praktisch nicht geplant: Keine strikte Route, keine Reservierungen, kein Zeitdruck, kein Rückflugdatum. Ich wusste morgens fast nie, wo ich abends ankomme, konnte spontan entscheiden und mich auch treiben lassen. Umwege und Abweichungen von der groben Richtung von teils mehreren hundert Kilometern erlaubte ich mir. Rund sechs Monate sollte die Reise dauern, es wurden schließlich neun; aus 30.000 Kilometern wurden 55.000. Für mich waren interessante Menschen, wunderschöne Landschaften, unzählige Begegnungen, Abenteuer und Erlebnisse entlang des Weges das eigentliche Ziel der Reise. Etwas so lange Erträumtes umzusetzen. Unvergessliches zu erleben. Das Ziel war für mich kein Punkt auf der Landkarte. Ushuaia ist ohnehin kein Ort, an dem man länger als nötig bleiben möchte. Und doch wusste ich von Anfang an: Ich möchte ein Foto vor dem berühmten Schild im Nationalpark Tierra del Fuego – dort, wo zwar nicht das Land zu Ende ist, aber dieser Weg, meine Reise.

Dörthe Schmidt, Leser_In

Zuerst hatten meine beste Freundin und ich immer ein Ferienziel: England, Schottland oder Frankreich. Doch dann verbrachten wir den ganzen Urlaub immer auf dem Weg. Und den machten wir dann noch von denen abhängig, die uns mit dem Auto mitnahmen. Waren die Fahrer zu schräg, stiegen wir an der nächsten Kreuzung lieber aus. Waren sie sympathisch, wurden deren Reiseziele auch unsere.

Thomas Beyse, Leser_In

Unter Kung Fu versteht man sowohl die Fertigkeit, die man durch Anstrengung aller körperlichen und geistigen Aufmerksamkeit in ein einziges Thema erlangt, als auch die Art und Weise, wie man dem Weg durchs Leben gegenübertritt. In unseren Breiten wird unter Kung Fu als Kampfkunst oft ein Handwerkszeug von Hochleistungskämpfern verstanden – stärker sein als ein Gegner! Was passiert aber in den Menschen während einer Übung? Gibt man ein Übungsziel ganz konkret vor und bringt die Menschen dazu eine Vorgabe zu kopieren, dann wird die Vorgabe zum Ziel. Manch einer erreicht es kaum, ein anderer versucht sich dabei zu verbiegen, anderen geht es leicht von der Hand. Bringt man aber die Menschen dazu, während solch eines Kopiervorganges sich selbst beim Tun zu beobachten, gibt ihnen Zeit und Möglichkeit zu begreifen, was beim Üben mit ihnen passiert und fordert ein, darüber nachzudenken, lernen sie etwas über ihre eigenen Stärken und Schwächen. Im besten Fall finden sie ihren ganz eigenen Weg. Möglich ist dies wiederum an nur einem Ort im Universum: dem eigenen Körper. Stilles Stehen in einer anspruchsvollen Position erfordert Geduld und Willensstärke, später folgen Agieren, Reagieren, Gehen. Und schon geht man einen Weg, den man zum Ziel haben kann, der vielleicht ein Leben lang beschritten wird und der Wegen in anderen Lebensbereichen wohl auch ganz ähnlich ist und nur chinesisch klingt, wenn man es Kung Fu ausspricht.

Doris Breitenbach, Leser_In

Der Wegweiser ist die Selbstfindung! Hineingeboren in die Welt, sind es nicht immer die Eltern, die es verstehen dich zu erziehen EDUCATION (lat: das bereits vorhandene hervorheben...o.ä.)- also dich wirklich zu erkennen. Zeit ist für mich zu einem Garant geworden für die Selbstwahrnehmung und Lebensgestaltung. Selbsterziehung im tieferen Sinne. Das ist mein Weg. Ergründet durch das ganz Eigene im Selbst und Sein. Die Entwicklung, oder der Weg, wird zu einem Lebensprozeß. Und je nach Veranlagung entstehen hieraus ganz gewiß unkonventionelle Lebenskonzepte, die auf dem Weg der staatsführenden Gesellschaftsorndung etwas abweichen. Das Ziel ist der Weg. Der Weg ist das Ziel. Einatmen und Ausatmen. Brandung und Unterströmung. SEIN. im Hier & Jetzt für einen Augenblick vielleicht. Das kann passieren, wenn der Weg z.B. durch Wälder führt, eine echte Entspannung bringt und ich an nichts mehr denke. Leben ist Bewegung, wie eine Welle. Die nächste Herausforderung steht zur Bewältigung (Bewelltigung) an :-)) Der Weg ist immer. Die Zeit kann stehen bleiben. Das Ziel haben wir schon längst erreicht.

Wolf Nicer, Leser_In

Das landläufig bekannte Bonmot oder die schnell hingeworfene Phrase \"Der Weg ist das Ziel\" erscheint bei genauerer Betrachtung als banal und abgegriffen, weil damit meistens nichts erklärt wird. Sicherlich kann man sich an solchen Mantras oder Lebensweisheiten festhalten und damit sein Leben vermeintlich in den Griff bekommen, aber eine derartige Binsenweisheit als inhaltlichen Wert zu erheben, ist noch lange kein Rezept dafür, dass es überhaupt ein Ziel gibt und dass es in diesem Sinne ebenso einen Weg zu diesem Ziel geben muss. Vielleicht ist der Anfang eines Weges oder überhaupt ein Standpunkt, von dem möglicherweise ein Weg beginnen kann, schon ein Ziel oder das Ziel, vielleicht ist die Dimension \"Weg\" nur eine irrationale Vorstellung, die wir zwangsläufig für die vergehende Zeit und die schon zurückgelegten Etappen benutzen, um uns unserer selbst zu versichern. Was ist, wenn ich nur im Kreis gehe oder nur zwischen zwei Punkten permanent hin- und herpendele? Wir setzen mit der (Hypo)These, dass der Weg das Ziel sei, Begriffe der Mathematik oder der Physik ein, um unser Leben für uns erklärbar machen zu können oder für andere zu beschreiben, dabei sollten wir uns ganz aus diesem Szenario ausklinken und weder Weg noch Ziel als Analogien oder Metaphern für unser Dasein benutzen und einfach nur leben, weil uns ohnehin nichts anderes übrig bleibt, wenn wir die Kraft und die Unendlichkeit unserer Sinne bewusst oder auch unbewusst erfahren wollen. Anfang und Ende stehen ohnehin fest, sind vorgegeben und unabänderlich. Wir bewegen uns allein dadurch, dass wir atmen, um damit unsere Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Auch das können wir nicht ändern, es sei denn, wir beenden all diese Funktionen durch einen gewaltsamen Akt. Also ist jeder Atemzug das Ziel, was uns zum nächsten Atemzug als Ziel führt und das geschieht solange bis der Atemvorgang auf irgendeine Weise beendet wird. Sich des Atmens und des Seins bewusst zu sein ist viel mehr als die religiös anmutende Formel vom Weg und vom Ziel. Allein, wenn wir das Atmen als Taktgeber unseres sich ständig erweiternden und verändernden Bewusstseins begreifen und akzeptieren, haben wir sehr viel mehr erreicht, als uns das Leben als einen Weg mit vielen Abzweigungen oder Kreuzungen vorzustellen oder gar zu visualisieren. Die permanente Bereicherung unseres Denkens und Reflektierens rast von Synapse zu Synapse, von Gefühlsphänomenen zu Gefühlseruptionen und legt in millionenfacher Lichtgeschwindigkeit die Fortsetzung unseres Lebens fest. Wenn diese Wege gemeint sind, gibt es auch viele Ziele oder aber vielleicht ein Nichts, weil alles nicht stimmt oder nur eine Fata Morgana ist. Just live. Alles andere sollte man unter der Begrifflichkeit Kontingenz subsumieren. Damit will ich sagen, dass ich sehr gerne lebe und nichts aus meinem Blick auf die Welt mit dem Leben vergleichbar ist.

Carena Barkawi, Leser_In

Endlich ohne Migräne – Mein Weg heraus aus dem Schmerz So manches Mal wollte ich Ärzten, Kollegen und allen anderen Verständnislosen ins Gesicht schreien: „Esst drei Kugeln Eis innerhalb weniger Minuten, und das, was Ihr dann für unerträglich 30 Sekunden fühlt, ist das, wovon Menschen mit Migräne vor Schmerzen kotzen!“ 25 Jahre war dieser Schmerz mein ständiger Begleiter, zunächst ab und zu, irgendwann täglich. Ich rannte mittendrin aus dem Business-Meeting und erbrach mich, morgens wachte ich mit brüllenden Kopfschmerzen auf, und wußte nicht, wie ich den Tag mit diesem Schmerz, einen anspruchsvollen Job und drei Kindern meistern sollte. Idiotische Stress-Diagnosen und teure, aber nutzlose Therapieansätze pflasterten meinen Weg. Nichts hat geholfen! Von Schulmedizin bis Alternativmedizin, vom MRT in der Neurologie über Allergiespezialisten und Akkupunktur-Gurus bis hin zum skurrilen Wünschelruten-Test - der Schmerz blieb. Eines Tages fing ich an, für andere Betroffene einen Therapie-Leitfaden niederzuschreiben, um darüber zu informieren, welche Dinge zumindest definitiv NICHT helfen, sondern pure Abzocke verzweifelter Patienten sind. Parallel dazu wurden meine Selbstversuche immer radikaler, denn schon lange hatte ich einen Verdacht...! Mein immer wieder modifizierter Versuchsaufbau wies bislang jedoch einen winzigen, aber entscheidenden Fehler auf, der auch später zum Titel des Buches „Die Grissini-Falle“ führte. Als ich diesen gefunden und beseitigt hatte, war der Schmerz weg. Einfach weg! Und er blieb auch weg! Denn die Ursache war simpel: Der Körper verfügt über eine Art Hybrid-Motor, der sowohl Glukose als auch Fett verbrennen kann - das hat die Evolution sehr sinnvoll für uns vorgesehen! Bei Migränikern hat der Körper letzteren „vergessen“ und manch einer von uns muss ihn mit einem radikalen Entzug sehr unsanft daran „erinnern. “ Der Weg wurde zum Ziel: Das Buch brachte mir den Durchbruch in einer grauenvollen, jahrzehntelangen Schmerz-Karriere und war meine Rettung. Aus dem zunächst geplanten, informativen, lakonisch-ironischen Therapie-Überblick wurde eine detaillierte Anleitung - inclusive wissenschaftlich fundierter Begründung der Ursachen - für schwer schmerzkranke Leidensgenossen, denn es funktioniert nicht nur bei mir! Heute erinnern mich nur noch drei Kugeln Eis in kürzester Zeit gefuttert an die schlimmste Zeit meines Lebens!

Karl Wilhelm, Leser_In

Der Weg kann nichts anderes als das Ziel sein, umgekehrt das Ziel nichts anderes als der Weg. Oder leben wir mit dem Ziel zu sterben? Der Tod ist zwar das Ende des Lebensweges, aber nicht sein Ziel. Das einzige Ziel des Lebens kann nur das Leben selbst sein. Sonst wäre, wer nicht geboren wird, bereits am Ziel. Absurd. Auch Musizieren, Sport, Telefonieren sind sich selbst Ziel und Zweck. Sogar der Autor hat kein Ziel erreicht, wenn sein Buch fertig ist. Es muss noch gelesen werden. Und wann ist der Reiche reich, der Weise weise genug, der Strebsame fertig mit Streben? Ich meine: Ziele gibt es gar nicht, nur Wege.

Kelly Lillian Falkenberg, Leser_In

„Ziel-Streben“ Zielstrebig zu sein bedeutet immer auf ein festes Ziel hinzuarbeiten, ohne diese aus den Augen zu verlieren. Doch wer lebenserfahren ist, der weiß, dass das Leben Einem gerne dazwischen kommt und das Zielstreben auf die Probe stellt. So ist es nicht schwer das eigentliche Ziel schnell aus den Augen zu verlieren, egal ob auf Kurz oder auf Lang. Ob nun das Zielstreben, oder das Streben nach einem Ziel, bei dem der Weg zum Ziel wird/ geworden ist, letzten Endes bringen Einen doch beide Arten weiter… Der Weg als Ziel – die andere Art des Zielstrebens Der Weg, das Ziel, ist oftmals von Resilienz gekennzeichnet – wer kennt das nicht. Das eigentliche Ziel mal mehr, mal weniger aus den Augen verloren. Von einer kleinen Freude am Tag zur nächsten gehangelt - ein Weg des optimistischen Geistestrainings. Die Kunst dabei: „ins Leben selbst zu vertrauen“, „gelassen die Dinge anzugehen“ und „sich beim Handeln zugleich zu entspannen“ - ganz nach dem Motto: „Ein Ziel zu seiner Zeit und mit der Zeit, die es dafür braucht.“. Eine der vielen großen Lebensaufgaben - eine, die Ziel und Weg zugleich ist. Ist diese doch einmal gemeistert, so wird sie groß belohnt – mit Klarheit, Erfahrungswert, Stärke, Toleranz und sogar Weisheit. So ist´s, wenn der Weg zum Ziel wird.

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Wer hat noch Zeit?

Die Zeit ist DAS Trendthema der Medienlandschaft. Anlass für uns, Sie danach zu fragen, (mehr …)

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Veronika Langguth, Leser_In

Aphorismen über mehr Lebensqualität “Mein Atem fließt in feinem rhythmischem Strom er füllt meine Glieder mit göttlicher Macht ich trank das Unendliche wie eines Riesen Wein Zeit ist mein Drama - oder mein Festzugstraum” (Auszug aus der deutschen Übersetzung des Gedichtes “Transformation” des indischen Philosophen und spirituellen Lehrers Aurobindo Ghose) “Zeit ist mein Drama - oder mein Festzugstraum”- das sage ich mir, wenn ich glaube, dass meine Zeit zu schnell verrinnt – und es hilft! Verbringe ich meine Tage, Stunden mit Grübeln? Mit Sich- sorgen oder Sich-ärgern (das alles tue ich mir ja selber an...)? Lieber meinem Bauchgefühl folgen, als auf der Suche nach einer Lösung allzu lange herumzudenken, abzuwägen... Und positiv denken, wenn einmal etwas nicht klappt – die Situation als Lernprozess sehen und abhaken. Mit jedem Atemzug werde ich älter – wie kostbar ist mir mein Leben? Und Atem ist Leben! Genieße ich wärmende Sonnenstrahlen – aber wirklich!? Schmecke ich genüsslich mein tägliches Frühstück - immer wieder neu? Oder schlinge ich hastig mein Mittagessen hinunter, in Gedanken bereits mit meinem nächsten Projekt beschäftigt? Während Geschäftsessen bin ich, soweit wie möglich, die Fragende, damit ich meine eigene Mahlzeit genießen kann... Zeitmanagement bedeutet: Loslassen – immer wieder neu, wenn ungeplante Prioritäten auftauchen: das kranke Kind, ein dringender zu bearbeitender Auftrag, der unaufschiebbare Zahnarztbesuch... Lieber Experten bezahlen für Arbeiten, für die ich selber bedeutend mehr Zeit benötigen würde um damit “Zeit für das Wesentliche” zu schaffen, für das, was ich gut kann und tun möchte - (Zeit = Geld, und muss erst einmal verdient werden - Frage: nutzen Reiche Ihre Zeit besser??) Auf jeden Fall: NIE, nie, nie drängen lassen- und vor allem: weiteratmen ...! PS: Schon einmal aufgefallen? Vor Weihnachten sprechen die meisten Menschen schneller...

Kelly Lillian Falkenberg, Leser_In

Zeit, die hat eigentlich Jeder und immer - man muss sich diese nur nehmen. Macht man sich das bewusst, so liegt das Zeit-Management heutiger Zeit Jedem selbst in der Hand. \"Pausen zu machen ist ein absolutes \"Muss\" - nur so kommt man weiter, man mag es kaum glauben. Doch sich auch selbst genügend Zeit beim Pausieren zu geben, das bringt Einen noch viel, viel weiter, wie ich es heute beobachten durfte.\"

Karl Wilhelm, Leser_In

Zeit haben wir doch alle gleich viel: 24 Stunden am Tag. Es muss an was anderem liegen. Vielleicht fehlt manch einem der Mut, nein zu sagen zu dieser oder jener Zumutung. Oder man genießt das Lamentieren, weil es in fremden Ohren so schön nach Tatkraft klingt. Oder man plant schlecht. Andererseits: Wer den lieben Gott zum Lachen bringen will, macht einen Plan. Zeit hat also der mutig planlose, selbstbejahende Neinsager, dem die Anderen wurscht sind. Soweit die Theorie. Praktische Umsetzung folgt im nächsten Leben.

Ulrike Voss, Leser_In

Die Uhr tickt unaufhaltsam. Allerdings verliert Zeit für mich zunehmend ihre Bedeutung je mehr es mir gelingt, Erfüllung in meinen beruflichen und privaten Lebensbereichen zu finden, je häufiger ich mich daran erinnere den Augenblick wahrzunehmen und Gleichmut zu entwickeln wenn das Leben stressig wird. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Zeit, die ich in mich investiere, sei es für Meditation, Yoga, Sport oder ähnliches mir ein Gefühl von viel Zeit gibt, auch wenn es objektiv betrachtet nicht so ist.

Dr. Dietmar Höffner, Leser_In

Die Peitschen der modernen Sklaven sind Uhren und Terminkalender. Dies mündet in dem verbreiteten Gefühl in der heutigen Arbeits- und Freizeitwelt, keine Zeit zu haben. Wir haben zudem ein reichhaltiges und verführerisches Angebot an Zeitfressern, wie Fernseher, Smartphone-Apps usw. Allerdings leben wir nicht mehr im 19ten Jahrhundert, als viele Menschen von den „Industriellen“ noch in 14-Stunden-Schichten ihrem baldigen Ende zugetrieben wurden. Es bleibt daher auch jedem selbst überlassen, ob er sich dem Gefühl, keine Zeit zu haben, hingeben will – oder eben nicht.

Tarik Özkök, Leser_In

Zeit hat, wer Zukunft als freien Gestaltungsraum ansieht und sie nicht mit technischem Fortschritt verwechselt, wer keine Angst vor Langsamkeit hat, wer Ruhe und Bewegung in ein freies Gleichgewicht bringen und den Moment achten kann. Zitat - \"Hätte die Welt eine Bremse, ich würde sie ziehen\". Rocko Schamoni in \"Tag der geschlossenen Tür\".

Evita Hel, Leser_In

Wer hat noch Zeit? bei dieser Frage musste ich augenblicklich an den Klassiker \"Momo\" von Michael Ende denken und die grauen Männer die die Zeit stehlen, da ist nur noch das kleine Mädchen Momo welches noch Zeit hat. Ich denke dieser Roman ist eine wunderbare Metapher für den heutigen Umgang mit der Zeit. Geht man nun in ein Schulzentrum, sieht man wie die Kinder bei schönen Wetter in der Pause fröhlich auf dem Schulhof spielen, betrachtet man jetzt aber die Mittelstufe fällt auf, dass kaum welche auf dem Schulhof sind, viele sind im Gebäude, reden oder machen Hausaufgaben. Doch wo ist die Oberstufe? Die sind allesamt im Gebäude, machen Hausaufgaben, lernen, nur um noch ein wenig Zeit zuhause zu haben wenn sie am späten Nachmittag nachhause kommen. Mit zunehmendem Alter verlässt nicht nur die Energie unseren Körper sondern auch die Zeit, erst schnell und dann immer langsamer. Wieso kann sich nicht jede Person auf dieser Welt etwas von den Kindern abschauen? Wir leben in einer solch ernsten Welt ohne Zeit nur weil wir uns vormachen, dass wenn wir älter werden und mehr auf die Arbeit konzentrieren müssen, Spaß? Nur wenn man Zeit hat! Ich sage nur: Versucht ein Kind zu sein! Geht hinaus und seid Momo! Die grauen Männer, der Alltag, soll euch nicht davon abhalten mal etwas anderes zu tun, etwas was vielleicht Spaß machen könnte! Denn die einzigen die heute noch Zeit haben sind Kinder und deshalb sollte man das kindliche, sei es auch noch so klein, immer in sich bewahren.

Nadine Ambrosch, Leser_In

So wie es aussieht, hat heutzutage niemand mehr Zeit: Rentner drängeln an der Kasse vor, weil sie es eilig haben. Studenten müssen studieren und jobben. Wer kleine Kinder hat, hetzt der Zeit ständig hinterher. Ein Vollzeitjob beschäftigt einen eben voll. Dann bleibt niemand mehr übrig. Das kann doch nicht wahr sein! Der Tag ist lang! Da kann man viel hineinpacken nach dem Motto „Carpe diem“. Wenn man also keine Zeit hat, dann ist das nur eine etwas nettere Art zu sagen, dass man sich keine Zeit nehmen will. Es gibt immer die Möglichkeit, sich Zeit frei zu schaufeln, für Dinge, die einem wichtig sind. Aber auch für unwichtige Dinge sollte man sich manchmal Zeit nehmen. Das entschleunigt, man ändert die Richtung und plötzlich tun sich einem ganz neue Zeiträume auf!

Jonathan, Leser_In

Studenten haben noch Zeit. Wenn sie sich nicht so von Regelstudienzeit und irgendwelchen-Wirtschafts-fuzzis ins Bockshorn jagen lassen würden. Nieder mit der \"Regelstudienzeit\" - wer macht diese Regel überhaupt? Lobbyismusgeprägte Politiker. Neo-klassische Alles-muss-Wachsen-Philosophie zwingt den Mensch zur Eile. Macht euch frei davon, dann habt ihr auch Zeit!

Jochen S., Leser_In

Wenn wir sagen: ‚Ich habe keine Zeit gehabt‘, meinen wir fast immer, dass wir sie uns nicht genommen haben. Wenn wir bewusster mit der uns verfügbaren Zeit umgehen, uns insbesondere mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge nehmen, dann werden wir auch seltener sagen müssen, dass wir keine Zeit haben.

Sylvia Ganter, Leser_In

Menschliche Lebenszeit ist begrenzte Zeit. Leben gestaltet sich zwischen Geburt und Tod. Wenn man ein Kind beim selbstvergessenen Spiel beobachtet, fällt einem auf, mit welcher Hingabe es sich einer Sache widmen kann, denn der Zeitfaktor spielt hier zumeist noch keine Rolle. Die Schulzeit bemisst sich für Schüler wie für Lehrkräfte in Lern- und Lehrstoff, der innerhalb eines Schuljahres zu Kompetenzen führen soll. Studium oder Lehrjahre werden ebenso mit zu Lernendem innerhalb einer zur Verfügung gestellten Zeitspanne verbracht. Hat man diese Zeit hinter sich gebracht und steht im Beruf, gilt es, sich dort in seiner freien Zeit weiter- und fortzubilden, denn man will ja „mit der Zeit gehen“, um nicht stehen zu bleiben… Daneben steht die Zeit, die mit dem Partner und/ oder der Familie verbracht werden will. Die Wahrnehmung verfließender Zeit beispielsweise durch Tag und Nacht, durch den Wechsel der Jahreszeiten, durch das Älterwerden geschieht durch unsere Sinne und vielleicht ist die existenziell so aufgeladene Bedeutung der Zeit erst mit der Erfindung der Uhr zu einem Stressor geworden, der uns das Gefühl gibt immer zu wenig Zeit zur Verfügung zu haben. Aber anders herum: Was wäre denn, wenn ich mich aus aller Planbarkeit „herausziehe“? Ehrlich gesagt, - mir würde das nicht gefallen. Vielleicht ist das alles nur eine Frage der Perspektive und der Reflexion, ob ich Zeit als ein „Haben“ oder als ein „Verfließen“ empfinde. Ich muss dem Trend der Schnelligkeit und Gleichzeitigkeit, den die Medien vorgeben nicht folgen, wenn ich den Wert eines strukturierten Tages erkannt und schätzen gelernt habe. Die Begrenzung der Zeit, die uns durch den Lauf der Natur vorgegeben ist, macht auch den Reiz der Lebensgestaltung aus. Auf die Frage \"Wer hat noch Zeit\" müsste also geantwortet werden, derjenige, der den Reiz der Begrenzung nicht als Makel, sondern als Möglichkeit begreift, sich selbst als Gestalter seiner Zeit zu sehen!

Anton Stielow, Leser_In

Wir brauchen sozusagen gesetzlich Vorgeschrieben dringend eine Abkehr von dem ganzen multimedialen Hype. Kein guter Gedanke ohne Raum und Zeit zur Besinnung und Reflexion. Der Mensch ist nur noch abgelenkt und dermaßen unter Druck geraten durch die rein an Gewinnmaximierung orientierten Maßstäbe leistungsbezogene Definition seines Daseins, dass seine Intuition kollabieren muß und langfristig relevante Orientierung ausbleiben muß.

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Was ist das Zahlungsmittel der Zukunft?

„Geld regiert die Welt“ wird als Begriff immer abstrakter. Genau der richtige Zeitpunkt, um über das zukünftige Geldkonzept zu diskutieren.

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Irene Latz, Leser_In

Bargeld kann nicht zum Ausgrenzen verwendet werden, weil man bei Bargeld nicht mit seiner Identität bezahlt : es ist am Allerwichtigsten, dass ich überall mit Bargeld weiterhin bezahlen kann. Es gehört zu den Lektionen aus den Ausspäh-Skandalen westlicher Geheimdienste, und der GCHQ scheint ja auch schon einzugreifen: ein Geheimdienst kann meine digitalen Bezahlmöglichkeiten nach seinem Gefallen sperren => mich ausgrenzen, ohne dass ich mich dagegen gerichtlich wehren kann - denn ich kann nichts beweisen gegen Geheimdiensten !

Max Adam, Leser_In

Dogecoin und andere digitalen Währungen überzeugen durch minimale Gebühren, Dezentralität, ultraschnelle Überweisungen, extrem hohe Sicherheit sowie Anonymität (bei Bedarf). Ich bin überzeugt, dass Dogecoin das Zahlungsmittel der Zukunft sein wird. Wow!

Peter Jagusch, Leser_In

Die schnelle Antwort (bitcoin) scheint mir zu kurz gedacht. Ein Zahlungsmittel ist nur sinnvoll, wenn man sicher davon ausgehen kann, dass man dafür eine Ware oder Dienstleistung bekommt, sonst ist das Zahlungsmittel wertlos. Aber woran erkenne ich das? Schon jetzt ist klar, dass es für die Menge Geld, die als Buchgeld (z.B. bitcoin oder Kreditschulden) irgendwo festgehalten gar kein entsprechender Gegenwert existiert oder in absehbarer Zeit geschaffen werden könnte (jedenfalls nicht zu jetzigen Preisen).

Martin Mischke, Leser_In

Bitcoin, weil es einfach und schnell ist sobald...

Tim Wolf, Leser_In

Das Bitcoin und Co. keine stabilen Wertspeicher sondern eher hochspekulative Anlagen darstellen dürfte hinreichend bekannt sein. Aber genau das fehlt der digitalen Finanzwelt noch, um den Weg in ein freies, besseres Finanzsystem ebnen zu können. Stabile Wertspeicher die man innerhalb von Sekunden weltweit versenden und handeln kann, ohne zentrale Dienstleister oder Banken in Anspruch nehmen und vertrauen zu müssen. Das Zahlungsmittel der Zukunft werden Derivate sein, die Basiswerte aus der ganzen Welt abbilden und dadurch Wertstabilität erhalten. Es beginnt mit digitalen Assets die alle Vorteile der Bitcoin-Technologie mit klassischen Währungen verbinden, den sogenannten BitAssets.

Satoshi, Leser_In

Sie sollten sich einmal Bitcoin anschauen wenn Sie einen tiefgründigen Artikel schreiben wollen.

Leo Wandersleb, Leser_In

Viele Finanztechnologiestartups wollen das Zahlungsmittel der Zukunft kreieren, aber wenig benötigt so viel Vertrauen, wie unser Geld und alles darum herum. Wenn Zentralbanken \"Milliarden in die Märkte pumpen\" und mehr und mehr Bürger sich fragen, woher diese Zentralbanken diese Milliarden denn nehmen, wächst auch der Zweifel an unseren großen Währungen wie USD und EUR. Mit diesem Vertrauensverlust und Schreckgespenstern wie Euroaustritt Griechenlands werden, gerade in betroffenen Ländern, alternative globale Währungen attraktiver. Unter diesen spielt für mich der Bitcoin eine herausragende Rolle. Ich lebe in Chile, bekomme mein Gehalt aus den USA und bezahle einen anderen Programmierer in Iran. Transaktionen sind instant. Ich muss niemanden um Erlaubnis fragen und niemand kann mir mein Konto sperren oder in Teilreserve mir ein Guthaben vorgaukeln, das ich gar nicht habe. Nicht zu letzt bietet mir Bitcoin Dinge, die ohne Bitcoin nicht möglich sind: Beweisbar faires Glücksspiel, Micropayments und vieles mehr.

Tyler Durden, Leser_In

Bitcoin. Bitcoin ermöglicht es Geld innerhalb von Sekunden/Minuten rund um die Welt zu schicken, wobei sich die Transaktionsgebürhen (wenn überhaupt) im einstelligen Cent Bereich bewegen( unabhängig von der Größe der Transaktion). Das Bitcoinnetzwerk verarbeitet Transaktionen durch den dezentralen Charakter 24/7/365 ohne jemals auszufallen. Jeder Bitcoinnutzer ist seine eigene Bank, sodass jeder die volle Kontrolle über sein Geld hat. Produzenten können durch die niedrigen Transaktionskosen und die Umgehung von Zwischenhändern die Waren international und deutlich günstiger als bisher anbieten.

Bitcoiner, Leser_In

Der aktuelle Trend geht in Richtung elektronische Zahlungsmittel. Da viele Anbieter wie ApplePay, PayPal und Co. die alten Finanzstrukturen nutzen, werden sie sich aufgrund der hohen Kosten in Form von Gebühren nicht durchsetzen können. Bitcoin und die digitalen Währungen hingegen überzeugen durch Dezentralität, schnelle Überweisungen, geringe Gebühren, hohe Sicherheit und Pseudoanonymität. Deshalb bin ich überzeugt, dass Bitcoin das Zahlungsmittel der Zukunft sein wird. Be your own bank :)

Jürgen Spiess, Leser_In

Der Bitcoin durch seine Deflationäre Eigenschaft. Auch bedingt dadurch, das Zahlungssystem der digital vernetzten Welt anzupassen und nicht noch Münzen und Zettel wie im alten Rom zu verwenden.

Karsten Holzner, Leser_In

Mobipay: Der Kunde gibt beim Kauf seine Handynummer an; der Händler meldet den Betrag an den Zahlungssystem-Betreiber. Der verifiziert Identität und Betrag und zieht ihn über das Konto des Nutzers ein.

Andrea Dierkes, Leser_In

Ich glaube, dass das Zahlungsmittel der Zukunft viel mehr ist als bloß Zahlungsmittel. Selbstverständlich bargeldlos, also nur noch mit Karte; und weil es praktisch ist, wird die Karte noch eine Reihe anderer Funktionen vereinen: Personalausweis, Führerschein, Krankenversicherung,... Nach und nach werden immer mehr Funktionen dazu kommen. Und irgendwann, wenn die komplette Identität auf der Karte versammelt ist, wird es natürlich gefährlich, diese Karte zu verlieren. Dann ist der nächste Schritt, den Chip unter die Haut zu implementieren, z.B. am Handgelenk, nicht mehr fern. Aber das erlebe ich hoffentlich nicht mehr. Dadurch werden aber auch Tauschgeschäfte, sei es von Waren oder Dienstleistungen, wieder an Bedeutung gewinnen.

Dana Brüggenkamp, Leser_In

Wir leben zur Zeit in einer Gesellschaft, welche gerade zu den Hang hat, alles zu vermarkten. Wenn man zum Beispiel ein öffentliches Klosett aufsucht, muss man für eines der doch so natürlichsten Bedürfnisse der Welt oft Geld bezahlen. Und wer sich die Stromkosten nicht leisten kann, friert im Winter. Dies alles sind Indizien für die nächste uns bevorstehende Epoche: Die, in welcher die Sauerstoff- und Wasservermarktung eingeführt wird. Die heutige Lage bezüglich der immensen Umweltverschmutzung und der starken Industrialisierung führt im Endeffekt dazu, dass sauberes Trinkwasser und reine Luft zum Atmen zwar nach den internationalen Menschenrechten einem jedem von uns zustehe, dennoch die nackte Wahrheit ganz anders aussehen wird. Denn wie soll in einer solch geldgierigen Welt ein Unterschied zwischen Arm und Reich verhindert werden? Das globale Süßwasservorkommen liegt momentan bei nur noch ca. 2,5% und durch Vorfälle wie 2011 in Fukushima oder 1986 in Tschernobyl fehlt unserer Luft mittlerweile der \"frische Atem\". Deshalb wird zusammenfassend ganz klar deutlich: Da reiche Unternehmer über die Welt regieren und die Grenze zwischen Reich und Arm immer schneller wächst, wird das zukünftige Zahlungsmittel aus den lebensnotwendigen Ressourcen wie Wasser und Sauerstoff entspringen.

Anton Stielow, Leser_In

Die Benötigung eines Zahlungsmittels an sich ,wird durch technische Entwicklung ad absurdum geführt. Wir können vom technischen Standpunkt her schon mittelfristig alle Bedürfnisse von allen zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort bereitstellen ,durch die Arbeit von Computern,Maschinen und Robotern. Durch das steigende Angebot fällt das Tauschbedürfnis weg, und damit auch die damit einhergehende gedankliche mentale Selbstlimitierung durch das stets auf´s geldverdienten fokussierte Denken. Der Mensch kommt der Freiheit einen Schritt näher. Der Mensch ist zunehmend aufgerufen sich weiterhin ideell, konzeptionell auf freiwilliger Basis kreativ sozusagen zu beteiligen

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Was bedeutet Arbeitsplatzkultur?

Der Geist eines Unternehmens wird meist beschworen, wenn es gilt, dessen Einzigartigkeit darzustellen. Uns interessieren deshalb die Auswirkungen auf die Arbeitnehmer. Was macht einen Arbeitsplatz besonders?

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Ron Winter, Leser_In

Wie viel Zeit verbringt man am Arbeitsplatz? Kann man die Zeit in der Schule und der Uni auch dazurechnen? Vielleicht die Hälfte seines Lebens, vielleicht mehr geht man an einen Ort, weil man es „muss“. Nine-to-Five ist zu einem Begriff der Abneigung geworden. Wir suchen nach Freiheit, Selbstverwirklichung und unserer eigenen Erfüllung. Das gefragte Wort lässt auf das Bewusstsein hoffen, dass man selbst bestimmen kann, wo man die beste Zeit seines Lebens verbringt. Kultur entsteht wohl, wenn alle mitmachen. In diesem Sinne: Packen wir’s an.

Lisa Trosst, Leser_In

Als Hebamme habe ich festgestellt, wie unterschiedlich die Arbeitsbedingungen an Krankenhäusern sein können. Das fängt damit an, ob man bei Geburten aktiv eingesetzt wird und so auch die Spannung erleben, das Gelernte beweisen und hoffentlich das Glücksgefühl spüren kann, was den Beruf ausmacht. Aber auch das Gehalt sprach dafür, dass ich meinen jetzigen Arbeitsplatz verlassen und wieder in meine alte Heimat Österreich zurückkehren werde. Arbeitsplatzkultur ist so gesehen auch einfach von festgesetzten Rahmenbedingungen eines jeweiligen Landes abhängig.

Dagmar Sengeisen, Leser_In

Es ist schön, wenn man soweit ist, sich überhaupt Gedanken über eine Arbeitsplatzkultur zu machen. Das bedeutet ja, dass Unternehmen sich um Mitarbeiter bemühen, sie halten wollen. Soft Skills spielen dann eine Rolle, wenn es der Wirtschaft gut geht, wenn das Unternehmen floriert. Oder kann man Stolz auf die Leistung des Unternehmens sein, wenn es kurz vor der Insolvenz steht? Kann man Teamgeist entwickeln, wenn klar ist, dass ein Teil der Mitarbeiter entlassen werden muss und man selbst nicht dazugehören will? Will man eine offene Kommunikation, die einem nur sagt, wie schlecht die Lage des Unternehmens ist? Sollen alle Enthusiasmus entwickeln, wenn es keine Aufstiegschancen mehr gibt? Wie war denn die Stimmung in den Unternehmen Ende 2008? Eine Arbeitsplatzkultur ist meiner Ansicht nach dann gut, wenn die wirtschaftliche Lage es zulässt.

Jan-Peter Henz, Leser_In

Ich will in meinem Team keine Grabenkämpfe. Deswegen stelle ich schon beim Einstellungsgespräch Fragen, die mit zeigen, ob ein Bewerber teamfähig ist und man sich mit Respekt begegnen kann. Es sind schließlich erwachsene Menschen, die zwar durch Situationen lernen können, aber ihr Charakter ändert sich nicht mehr. Was nutzt mir ein neuer Mitarbeiter, der dann Teile meiner langjährigen, verlässlichen Belegschaft vertreibt. So sehe ich also die Aufgabe eines Arbeitgebers auch immer darin, für eine solide Substanz im Team zu sorgen.

Alexander Fischer von Mollard, Leser_In

Agile Arbeitsansätze, sind nach wie vor der letzte Schrei in vielen Unternehmen. Scrum, Kanban, immer schön ergebnisoffen denken und um Gottes Willen nicht den nächsten Sprint verpassen. Die Aufgaben sind klar verteilt: Der Product Owner lenkt, der Scrum Master bewertet, der Team Coach baut auf, der Tribe schafft weg. Arbeit als Rollenspiel. Zielsetzung als basisdemokratisches Miteinander. Produkte schnell und effizient umsetzen: Ein trefflicher Ansatz und Basis des betriebswirtschaftlichen Denkens. Im operativen Tagesgeschäft aber tritt oftmals Ernüchterung ein: Zeit geht vor Qualität, Zielerreichung vor Innovation. Darüber hinaus ist. Meiner Meinung nach löst agiles Arbeiten die Probleme eines Unternehmens nicht, zeigt sie aber zumindest auf. In vielen Fällen schafft sie auch welche.

Ute Pannen, Leser_In

Gute Arbeitsplatzkultur bedeutet ein gutes Klima geprägt von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung. Das gilt für die Kollegen wie auch für Vorgesetzte. Mittlerweile verschwimmen im vielen Berufen Arbeit und Freizeit miteinander, was nicht nur positive Auswirkungen hat. Der Begriff Arbeitsplatzkultur besagt allerdings, dass damit die soziale und kulturelle Praxis an einem Ort gemeint ist. In Zeiten von Homeoffice und ständiger Erreichbarkeit per E-Mail und Smartphone müssen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber bewusst machen, das Zeit und Ort der Arbeit nur positiv gestaltet werden können, wenn die Arbeit räumlich UND zeitlich begrenzt ist. Um eine Freundin zu zitieren: „Ohne Arbeit gibt es keinen Urlaub und umgekehrt.“

Evita H., Leser_In

\"Arbeitsplatzkultur\" ein sehr abstraktes Wort für das Alltägliche, es existiert ohne, dass wir es wirklich wahrnehmen und ist so vielseitig! Unsere eigene Kultur kennen wir alle immer am besten, sie fließt überall mit ein ob in unser Privatleben oder in die Arbeit, wie man an einem Beispiel sehr gut sehen kann: In Japan ist es ein gutes Zeichen, wenn man während der Arbeit einschläft, dort wird es als ein Zeichen dafür gedeutet, dass man gut und schwer gearbeitet hat und zu erschöpft davon ist aber in Deutschland? Kündigungsgrund! Und dies ist nur eins der vielen Beispiele, natürlich hängt die Arbeitsplatzkultur nicht nur von der Kultur des Landes ab, sie ist auch etwas sehr persönliches und ist natürlich auch beeinflusst von der Tätigkeit wie auf dem Bau nie dieselbe Atmosphäre herrschen wird wie im Büro. Und wie gehen Sie mit Ihren Mitarbeitern um? Oder sind Sie gar der/die Chef/in von einem Unternehmen und bestimmen Sie die Spielregeln? Darf man private Beziehungen mit Kollegen eingehen? Und wie muss man sich in den Mittagspausen verhalten? Es gibt so viele unbeantwortete Fragen und man kann diese immer wieder neu definieren, es ist kaum zu definieren dieser Begriff: \"Arbeitzplatzkultur\", man kann nur sagen woraus er besteht: Kommunikation, Nationalität und der Leitung des Unternehmens, was am Arbeitsplatz erlaubt ist und was nicht. Daraus folgt eine Atmosphäre, die nicht zuletzt für jeden Arbeitsplatz seine ganz eigene Kultur schafft.

ohne Namensnennung, Leser_In

Was bedeutet Arbeitsplatzkultur – Für mich Das Wort Arbeitsplatzkultur hat zunächst mehrere Bestandteile: Die Arbeit, der Platz an dem diese geleistet wird und den Begriff der Kultur. Die Arbeit ist vorgegeben durch die Tätigkeit, für die man bezahlt wird und diese definiert auch zu einem Teil den Platz an dem die Arbeit stattfindet. Aber hier gibt es –natürlich- auch Unterschiede: Ein Mechaniker kann z. B. in einer zugigen, schmutzigen Halle arbeiten oder an einem Platz mit „Wohlfühl-Ambiente“, ähnliches gilt für Büros. Einerseits gibt es Randbedingungen, die gewisse Dinge verbieten (die Anwesenheit von Haustieren oder Musik z. B.), andererseits ist (oder sollte) es im Interesse einer Firma sein, Mitarbeitern einen Platz mit angenehmer Atmosphäre zur Verfügung zu stellen. Der Hintergedanke dabei ist: Wer sich wohlfühlt, arbeitet gerne und wer gerne arbeitet bringt auch mehr Leistung. Damit wären wir eigentlich schon beim Thema Kultur: Eine angenehme Atmosphäre impliziert auch den Betroffenen, dass sie geschätzt werden und nicht nur ein Posten auf der Liste der Unkosten sind. Außer den beschriebenen Randbedingungen spielt aber noch ein wesentlicher Faktor eine Rolle: Die Menschen am Arbeitsplatz bzw. deren Verhalten untereinander. Wenn ein Krawattenträger einer Putzfrau, die x Hierarchie-Ebenen unter ihm angesiedelt ist, am Gang begegnet, grüßt er sie oder nicht? Wie verhalten sich die Kollegen im Großraumbüro, wird Rücksicht genommen, z. B. in Bezug auf vermeidbare Störungen, Ordnung, Beleuchtung, Belüftung etc.? Wie wird mit dem Einzelnen umgegangen, auch von Seiten des/der Chef(s). Wird Kritik akzeptiert oder nicht? Wie sieht es mit der Förderung der Mitarbeiter aus, nur wenn dem Chef „die Nase passt“ oder bemüht man sich um objektive Kriterien? Vor langer Zeit hatte ich die Gelegenheit, dem Vortrag eines Personalchefs eines erfolgreichen Unternehmens zu lauschen. Eine seiner Kernaussagen war: „Unser Erfolg gründet sich auf drei Säulen: Kommunikation, Transparenz und Respekt – sowohl innerhalb der Firma als auch nach außen“. Das beschreibt eigentlich meine Vorstellung von Arbeitsplatzkultur am besten.

Stephan Pichler, Leser_In

Menschen ändern sich. Prioritäten verschieben sich. Und der Arbeitsplatz? Der statische Faktor im Leben – meist oder oft zumindest. Das Haus der Zukunft soll modular konzeptiert sein, um sich den geänderten Lebensumständen der Bewohner anzupassen, diese also in ihrer Entwicklung nicht zu behindern. Warum nicht auch der Arbeitsplatz, an dem ich mehr aktive Zeit verbringe, als zuhause? Ohne das Unternehmens deswegen wechseln zu müssen. Ein Arbeitsplatz ist dann besonders (gut), wenn er möglichst individuell ver- schiedenen Lebensphasen angepasst werden kann. Damit denke ich an die allgemeinen Rahmenbedingungen, nicht an Beförderungen oder dergleichen. Umfangreiche Gleitzeitmöglichkeiten, Lebensarbeitszeit, Sabbatjahr, Familien- zeit (Kinder, pflegebedürftige Eltern). Zeit, sinnvoll nutzbar, ist auf Dauer gesehen das wichtigste Gut, denn sie wird mit jedem Tag im Leben weniger. Natürlich dürfen die Belange des Unternehmens auch nicht außer Acht gelassen werden. Mit entsprechendem Einsatz ist aber sicher für beide Partner viel zu erreichen. Und schließlich sind die Mitarbeiter die wertvollste Investition eines Unternehmens. Sind diese zufrieden, dann steigt auch die Qualität und die Produktivität.

Walter Freudenstein, Leser_In

Respekt und Verlässlichkeit.. sind die Grundpfeiler jeglicher Arbeitplatzkultur: Respekt gegenüber dem Mitarbeiter, seiner Arbeitsleistung und seinen Lebensumständen (Kinder, Krankheit, Urlaub). Verlässlichkeit in Bezug auf die Regeln, die Aufgabendefinition und die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Nichts ist schädlicher als häufige Strukturänderungen, Wechsel des Aufgabengebietes oder Unsicherheit des Arbeitsplatzes.

Udo Goldstein, Leser_In

Arbeitsplatzkultur bedeutet bei allen Effektivitäts- und Effizienzgedanken, dass der Mensch als Individuum innerhalb einer Organisation wahrgenommen wird. Denn nur bei einer ihm gegenüber gelebten Empathie, Aufmerksamkeit und Wertschätzung, sowohl auf Führungsebene wie auch innerhalb einer Gruppe, kann der Mitarbeiter die Leistung erbringen die auch für das Unternehmen einen Mehrwert in Form von Innovationen und damit betriebswirtschaftlichen Mehrwert ermöglicht. Wobei es Aufgabe der Führungskräfte ist, dieses täglich vorzuleben und auch die Gruppe dazu anhält sich so zu verhalten, so schwer das im täglichen Alltag auch ist.

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Warum fasziniert Geschwindigkeit?

Ob im Beruf, beim surfen im Internet oder auf der Straße: Geschwindigkeit fasziniert jung und alt. Woher rührt unsere Begeisterung für enorme Beschleunigung und Temporekorde?

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Evita Hel, Leser_In

Geschwindigkeit fasziniert, da es etwas ist wozu Menschen nicht in der Lage sind, ja wir können Laufen, gar Sprinten aber dies nur mit großer Anstrengung und auch nicht für lange. Wenn man in einem Auto sitzt und über die Autobahn rast hat man ein Gefühl der Macht und Freiheit, wenn auch nur unterbewusst, noch dazu kommt, dass man seinem Ziel immer schneller immer näher kommt und man die Möglichkeit hat diese Geschwindigkeit selbst zu steuern. Wenn man sich nun Fiktionen ansieht kommt man auch immer wieder auf die alten Superkräfte zurück, dort findet man auch immer wieder Personen die unglaublich schnell sind und dies sogar ohne Hilfsmittel und wie man weiß stellt solche Fiktion viele Grundlegende Wünsche der Menschheit dar, dies ist die Macht über Dinge oder Fähigkeiten die man im realen Leben nicht besitzen kann. Somit ist ein Auto, ein Flugzeug, eine Achterbahn und noch vieles mehr für den Menschen nur eine Erweiterung, ein Mittel um sich einer Macht näher zu fühlen die sie selbst nie beherrschen werden.

joerg lutz, Leser_In

Schnelles fahren erfordert volle Konzentration und erzeugt ein gefühl wie im 3-D Kino. Wunderbar!

Eduard Langner, Leser_In

Freiheitsgefühl

Ilonka, Leser_In

In den USA haben sie ihre Waffen - wir haben unsere unbeschränkte Geschwindigkeit; so hat jedes Volk seine Verrückheiten.

Amélie, Leser_In

Geschwindigkeit ist der Wahn unserer Zeit.

Luca von Kiel, Leser_In

Selten versprüht ein bei uns gängiges Wort weltweit so viel Faszination wie die \"Autobahn\". Touristen, Tuningfans, Testosterongesteuerte - jeder liebt die linke Spur aus einem Grund: legal dem Geschwindigkeitsrausch erliegen. Was bei uns selbstverständlich ist, gilt anderorts als verrückt. Wobei die meisten, meist Einheimischen, den praktischen Nutzen der aufgehobenen Geschwindigkeitsbegrenzung verstehen. Firmenvertreter und Familienväter werden wohl kaum einsehen ihre komfortable Reisegeschwindigkeit von 200 km/h zu reduzieren. Für mich ist es logisch, dass Fahrzeuge, die mit viel Leistung gebaut werden dürfen, auch ausgefahren werden. Man möchte wissen was möglich ist, wo die Grenzen liegen. Natürlich ist es ein Reiz, ein Rausch. Als Motorradfahrer sauge ich die Landschaft unter mir auf, es existiert nur das Hier und Jetzt. Es ist ein ungemeines Gefühl von Freiheit den Gashahn aufzudrehen. Das Deutschland im Verhältnis zu der Anzahl an Verkehrsteilnehmern wenig Verkehrstote verzeichnet spricht für den verantwortungsvollen Umgang mit diesem Gesetz. Letztendlich liegt es an jedem selbst wie schnell er fahren will, Hauptsache das KFZ ist \"Autobahn-proofed\"!

Mike, Leser_In

Geschwindigkeit fasziniert, weil sie wie eine externe biochemische Droge wirkt, nur dass das Adrenalin im eigenen Körper erzeugt wird.

Tina v.Pentz, Leser_In

Am Strand im vollen Gallopp dahinfliegen, schaukeln bis in den Himmel, die Turborutsche runter sausen, sich mit dem Motorrad in die Kurve legen … das ist Hingabe an den Augenblick, volle Präsenz - Erlösung. Da bin ich völlig kon-zentriert, Körper, Geist und Umwelt sind eins. Beim Wandern oder Abhängen komm ich ins Nachdenken oder Erzählen, so viel Sinneseindrücke sind wahrnehmbar und verleiten mich zu Meinungen, rufen Gefühle hervor, die Gedanken schweifen in die Vergangenheit oder Zukunft. Manchmal bin ich so in Gedanken verloren, dass ich gar nicht weiß, wie ich von hier nach da gekommen bin. Da kann ich mich an fixe Gedanken, Sorgen und Pläne verlieren. Da erlebe ich mich als getrennt. Aber dann: das Gegenteil von rasanter Geschwindigkeit bringt mich zum gleichen Ergebnis: Meditation, die Hingabe an den Augenblick, volle geistige Präsenz - wahrnehmen, da sind Gedanken, Gefühle, Sinneseindrücke, aber ich lasse mich nicht von ihnen verleiten, mich in Gedanken zu verlieren. Ich bleibe kon-zentriert und Körper, Geist und Umwelt sind eins.

Michael, Leser_In

Weil Geschwindigkeit die Illusion vermittelt, geschwind viel Neues zu erleben.

Stephan, Leser_In

Nervenkitzel, Macht, zeigen wer man(n) ist und kann. Ein schnelles, oft teures Auto oder Motorrad und damit angeben. Dabei finde ich aber, damit gemütlich und selbstbewusst in der Gegend zu cruisen ist der besserer Beweis um zu zeigen, dass man auch sich selbst beherrschen kann. Andererseits ist der kurzzeitige Nervenkitzel auch was Tolles und Erregendes; der Adrenalinausstoß, die Grenzerfahrung, das persönliche “High”. Dann aber bitte möglichst ohne Andere zu gefährden. Also schon gar nicht mit dem Bike auf der Landstraße rasen und ins Internet (Nachahmer!) stellen.

Gerhard Lein, Leser_In

...fahren so schnell man will.\" Hier wird \"fahren\" offensichtlich schon mal fälschlich mit \"Auto fahren\" gleich gesetzt. Eher peinlich. Aber ganz davon abgesehen: Als Radfahrer fahre ich gerne schnell. Zum einen ist es ein gutes Gefühl, sich mal richtig auszupumpen, sich mal richtig anzustrengen, den Fahrtwind in den Ohren unterm Helm laut wehen zu hören (habe mit meinen 70 seit langem Hörgeräte, die das Rauschen herrlich verstärken). Schnell fahren heißt auch andere zu überholen, also noch etwas schneller = fitter zu sein. Besonders bei dem leichten Gefälle von mir zu Hause in die Stadt ist das leicht berauschend - setzt Endorphine frei. Und zurück? Naja, ich bin noch ganz gut für mein Alter. Und Auto fahren? Mache ich auch gerne, auch gerne zügig, habe aber keine Probleme mit den Geschwindigkeitsbegrenzungen hierzulande. Halte die Autobahn- und Ampel-Raser für bekloppt. Fahre auch weder Porsche noch BMW.

Hans Hoepner, Leser_In

Reiz der Geschwindigkeit,was macht ihn aus? Vermutlich sehr stark die Illusion,man könne durch schnelles Fahren verlorene oder falsch geplante Zeit zurückholen- das ginge aber nur mit Lichtgeschwindigkeit . Machtgefühl (ich bin der/die stärkere/bessere etc.) Nervenkitzel…

Georg Tscharke, Leser_In

Ich glaube, dass die Gründe ganz unterschiedlich sind: Für die Einen ist es die Notwendigkeit schnell von A nach B zu kommen, für die Anderen eine Möglichkeit das eigene Ego auszuleben und schneller und besser sein zu können als die Anderen und so ein Erfolgserlebnis zu haben, das sonst nicht gelingt.

Klaus Linke, Leser_In

Dies frage ich mich auch immer wieder, ich verstehe es nicht. Mich reizt ein Spaziergang mit dem Hund durch den Wald viel mehr, als das ich mit 200 km/h über die A$ brettern kann.

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Was verbindet Generationen?

Was haben junge und alte Menschen heute eigentlich noch miteinander zu tun? (mehr …)

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Kirsten Wünneker, Leser_In

Als Mutter dreier Kinder, bin ich dankbar über jede Hilfe. Meine Mutter ist da eine zuverlässige Unterstützung. Sie hilft mir nicht nur als günstige und extrem flexible Babysitterin, sondern auch bei so praktischen Dingen wie dem Flicken der Hosen meiner Jungs oder der Beratung beim Kochen oder Backen. Gleichzeitig fühlt sie sich gebraucht und genießt ihre Rolle als Oma, die die Kinder ohne erzieherischen Auftrag genießen darf. Die Kinder lieben sie und wissen ganz genau, dass Oma viel mehr erlaubt als mein Mann und ich es im Alltag können.

Simon Avram, Leser_In

leider, in den meisten faelle, ist eine juristische (materielle) verbindung: generationsvertrag ! besonders schlimm, sind die rentner mit migrationshintergrund, die abgeschrieben werden; anders gesagt, man zeigt einer dass man sein tod wuenscht (sicher indirekt), um keine rente mehr zu zahlen. es moegen ausnahmefaelle geben, aber was ich hier schreibe, ist der regelfall.

hans faller, Leser_In

Das Ziel das Leben so angenehm und erfolgreich wie möglich zu gestalten.

Michael Seidel, Leser_In

Speziell bei uns zu Haus verbindet eine einfache Familienfeier, wie z.B. Geburtstage oder Feiertage die Generationen. Aber auch einfach mal auf die Medien, wie Internet und TV verzichten und ein gutes altes Brettspiel machen verbindet. Bei uns sind mitlerweile 4 Generationen vertreten, da kommt schon etwas Stimmung auf. Aber auch das Medium Internet mit z.B Skype lässt ein völlig neues Telefonvergnügen mit Bild aufkommen, wenn dann de Geschwindiglkeit stimmt. Durch Skype kann man z.B. auch zwischen den Familientreffen auf seine liebsten zugreifen, da spielt die Generation keine Rolle. :-)

Peter B., Leser_In

Generation vereint das Wir-Gefühl. Wir Deutschen, wir Schmidts, wir Weltmeister. Ziele gemeinsam zu erreichen verbindet, gemeinsam zu verlieren verbindet, gemeinsam großes Glück und großes Leid zu erleben verbindet. Das Picknick mit der Oma und dem Enkel im Park. Das Eier bemalen, verstecken und suchen verbindet. Schön, dass es das noch gibt.

Arabell, Leser_In

Der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft ist ja immer auch ein wenig davon anhängig was gerade auf der Welt passiert. Fernab von Urängsten, geschichtlichen Ereignissen oder Katastrophen, finden unterschiedliche Generationen durch gemeinsame Aktivitäten, Festlichkeiten und leider auch traurige Anlässe zusammen. In diesen Momenten wird immer wieder deutlich, was das Wort Familie bedeutet und das man sich doch eigentlich viel öfter treffen sollte.

Hans Meiser, Leser_In

Das Internet verbindet heute Gererationen - technisch intuitiv nutzbar für die Jüngsten bis best ager. Das Web verbindet darüberhinaus kommunikativ wie keine Medium je zuvor - Diztanzen sind dank moderner Kommunikationsmittel nichtig. Skype & Co ermöglichen generationsübergreigende Verbindung, Freundschaften und vieles mehr.

Eduard Langner, Leser_In

Ratgeber und Ausstach der Erfahrungen

Dana Brüggenkamp, Leser_In

Nicht wahr...? - Generationen können so unterschiedlich sein wie Tag und Nacht. Wenn sich zum Beispiel der Großvater köstlich darüber aufregt, dass die Enkelin sich gar nicht mehr von ihrem neusten Modell des sogenannten \"Mobilfongeräts\" losreißen kann oder (drehen wir den Spieß mal um) dass sich die \"ältere\" Generation immerzu an den Sitten und Moralen der Vergangenheit festbeißt: \" Als ich früher in deinem Alter war...\" - Aber was nun verbindet diese so unterschiedlichen Ansichten, Moralen, Sitten und Lebensweisheiten miteinander? Die Antwort: Unsere Sprache. Ja, sie durchlebt eine immer herrschende \"Metamorphose\" und aus den Schriften der Kirche entsprang unsere heutige \"Chatroom-Sprache\", dennoch hat zum Beispiel schon Martin Luther im Herbst 1521 für einen revolutionären Schritt zur Verbindung der Generationen des deutschen Volks gesorgt. Er übersetzte die Bibel in nur elf Monaten in die deutsche Sprache. Dies führte zur Anregung, unsere Sprache neu zu gestalten, denn durch Luther entstanden auch beispielsweise neue Redewendungen, welche sogar heutzutage noch benutzt werden (\"der Denkzettel\", \"schadenfroh sein\"...). Nach Luther folgten unter anderem (auch wohl jedem bekannt) die Gebrüder Jakob und Wilhelm Grimm, welche zu Zeiten Napoleons die erste deutsche Grammatik verfassten. Jakob wollte \"ein historisches Leben mit allem Fluss freudiger Entwicklung in sie zaubern\", d.h., dass er unter anderem das deutsche Volk verbinden und ein Nationalgefühl vermitteln wollte; und auch er merkte schnell, dass die gemeinsame Sprache die Lösung zum Ziel war. Also, ich fasse zusammen: Anhand der unsrigen Sprache als \"exemplum\" wird sichtbar, dass wir uns unter anderem mit ihr identifizieren können, und dadurch bedingt verbindet sie Generationen. Wenn man unsere Sprache nun auf die multikulturelle Gesellschaft beziehen würde, könnte man auch erkennen, dass sie sich zum Beispiel durch sogenanntes \"Denglisch\" auch in diesem Aspekt stark verändert hat und sogar nationenüberschreitend verbindet. Meine Großmutter kam beispielsweise aus England... Ein paar Buchstaben, ein paar Silben, ..gewürzt mit der Grammatik...: Fertig ist ein Indiz für eine unglaublich, mächtige Verbindung von Generationen. Unser Geheimrezept! Guten Appetit!

Isabel Glapa, Leser_In

Familiäre Beziehungen sind ständige Knotenpunkte im Kontakt mit Menschen anderer Generationen. Oftmals lassen sich in dieser Konstellation auch persönliche Langzeitbeobachtungen tätigen, denn in wenigen anderen gesellschaftlichen Verhältnissen haben Menschen einen längeren Einblick in die Entwicklung eines Anderen, selbst wenn sich das persönliche Miteinander durchaus immer wieder spannungsreich gestalten kann. Gleichzeitig ist es kein Zufall, dass die meisten Kinder irgendwann im Leben feststellen, unbewusst (ungeliebte) Eigenschaften der Elterngeneration übernommen zu haben. Diese Erfahrung – die das eigene Älterwerden reflektiert – ist ein bedeutender Moment der Verbindung mit den Vorangegangenen und verändert auch die Einsichten über die eigene Jugend. Im Idealfall weitet sie den Blick hin zu einer gelassenen, toleranten Haltung gegenüber sich selbst und den Anderen, welche auf dem Wissen gründet, dass alle Menschen zu jeder Zeit ihres Lebens im Wandel begriffen sind. Neben der Erkenntnis über die eigene stetige Veränderung im Prozess des Lebens verbindet die Fähigkeit, neugierig Fragen zu stellen und zuhören zu können. Ich erinnere mich daran, mich als Kind niemals in Gesellschaft von Erwachsenen gelangweilt zu haben, solange ich mit all meinen Fragen an ihrem Leben teilhaben durfte. In diesem Sinne, versuche ich auch zwanzig Jahre später zu handeln: kein Mensch ist zu jung oder zu alt, um ernst genommen zu werden.

Marianne Rubach, Leser_In

Als Mutter von Kindern, die mich mit Enkelkindern erfreuen, erscheint mir die Frage angesichts meiner Lebensrealität als weltfremd. Als Großmutter bin ich gefragt, in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sieht es nicht anders aus: Krankheit der Eltern oder Kinder, berechtigte Lehrer- und Erzieherstreiks, schlechte Betreuungsangebote in Schulen und Kitas, lange Arbeitszeiten der Eltern, finanzielle Engpässe der Jüngeren machen aus vielen Großeltern eine Institution, ohne die nichts mehr rund läuft. Die Alten springen ein. Der Kontakt zu Jüngeren gibt aber auch – gelinde gesagt - Anlass zur Nachdenklichkeit. Meiner Generation (70 plus) ging es in vielerlei Hinsicht früher viel besser. In der Generation meiner Kinder gibt es wesentlich mehr Stress, weniger Zeit für die Mitmenschen. Entweder haben sie zu viel Arbeit oder sie leben in prekären Arbeitsverhältnissen mit absehbarer Altersarmut. Angesichts dessen kann und will ich meinen „Lebensabend“ nicht oberflächlich genießen. Ich beteilige mich an politischen Debatten, gehe zu Demonstrationen, kurz: ich empöre mich. Wenn ich meine Enkelkinder abhole, sehe ich die Baufälligkeit ihrer Schule und begreife, wie wenig Wertschätzung „unserer Zukunft, den Kindern“ entgegengebracht wird. Dass ich Mitglied im Förderverein der Schule geworden bin, liegt auf der Hand. Über 50% der Kinder dieser als „annehmbar“ geltenden Grundschule sind Hartz-IV-Empfänger. Wer Kinder oder Enkelkinder hat, wünscht sich, dass sie in ein gutes oder gar besseres Leben als das eigene hineinwachsen. Unser Wirtschafts-, Sozial- und Rechtssystem befördert Individualismus und Entsolidarisierung. Ein notwendiges, wenn auch bescheidenes Mittel gegen diese Folgen des Neoliberalismus ist der Zusammenhalt von jung und alt. In meinem Fall hat das tätige Miteinander eine positive Auswirkung: Ich werde gebraucht, ich bin nicht einsam, ich fühle mich geliebt. Und meine Enkelkinder werden einst vielleicht an mich denken, so wie ich mich heute an meine fürsorglichen Großeltern erinnere.

Ilonka, Leser_In

Generationen verbindet der Generationenvertrag - auch wenn er nicht niedergeschrieben ist und macher glaubt, ihn kündigen zu können.

Amélie, Leser_In

Mich verbindet Liebe und Empathie zu den Generationen.

Mike, Leser_In

Täglich gelebte Solidarität und beidseitiger Austausch verbindet die Generationen.

Michael, Leser_In

Generationen verbindet der Glaube an gemeinsame Wertvorstellungen und ethische Grundsätze, welche unabhängig von den Launen des Zeitgeistes bestehen bleiben.

Reinhard Lindenhahn, Leser_In

Früher lebten die Menschen bei uns in Großfamilien - was noch heute in vielen Ländern der Erde völlig normal ist. Drei oder gar vier Generationen teilten sich Wohnraum, Zeit, Geld und Arbeit und erfuhren täglich die Gedanken und Gefühle Jüngerer bzw. Älterer. Sich auf die andern einzustellen, sie zu tolerieren, war oft allein schon aus Raumnot eine Frage schierer Notwendigkeit. Bei uns ist das mittlerweile eher zur Ausnahme geworden. Ab und an fahren Mutter, Vater und die Kinder zu den Großeltern oder diese kommen auf einen Sonntagnachmittag-Besuch oder kurz zum Kinderhüten. Und nur zu oft fehlt den größeren Kindern der Gesprächsstoff mit der älteren Generation, weil diese nicht mit den gerade aktuellen Apps für das neue Smartphone vertraut sind. Das sind Schablonen, gewiss. Sie umreißen aber dennoch einen Trend: Die Generationen entfernen sich voneinander. Was könnte sie verbinden? Nur eines: ehrliches Interesse für einander. Für die Probleme der anderen, für ihre Sorgen, Nöte, aber auch für ihr Umfeld, für ihre Freuden und - ganz allgemein - für ihre Erfahrungen. Interesse dafür, was bei ihnen ganz anders ist als bei einem selbst. Merkwürdigerweise lässt sich daraus sehr viel lernen! Mehr als aus neuen Apps oder alten Fernsehsendungen...

Kersten Artus, Leser_In

Mein Enkel Oskar inspiriert mich, Geschichten aufzuschreiben. Es sind Erinnerungen an Momente, die ansonsten verloren gehen würden oder an die ich mich später nur noch verschwommen erinnern würde. Und er sich gar nicht mehr. Er ist erst 13 Monate alt. Um mich auf meine Rolle als Oma vorzubereiten, habe ich an einem Geburtsvorbereitungskurs für werdende Großeltern teilgenommen. Darüber schrieb ich. Als ich dem Jungen das erste Mal in die Augen sah, entstand die nächste Geschichte. Über die ersten Stunden, die ich alleine mit ihm verbracht habe, habe ich die dritte kleine Geschichte aufgeschrieben. Es folgten weitere. Geschichten über unsere erste Fahrt mit dem Zug, oder über unsere erste gemeinsame Nacht. Bislang habe ich 16 Blogeinträge über ihn verfasst. Ich habe auch meinen Kindern Erinnerungen aufgeschrieben. Darunter sind meine Geburtsberichte und ein Lexikon, in dem ich Wortkreationen wie zum Beispiel \"Metterschling\", \"Steckstose\" oder \"Arschlöcherin\" festgehalten habe. Sie haben sie zu ihrer Volljährigkeit geschenkt bekommen. Auch mein Enkel wird sich einmal in meinen Geschichten finden können. Er wird sich vielleicht wundern. Vor allem aber wird er sich geliebt fühlen. Mein Enkel erlebt mit seiner Oma eine Person, die ihn bedingungslos und ohne Erwartungen angenommen hat. Das ist vielleicht das Besondere an Großeltern. Diese Generationen-Verbindung ist einzigartig. Ein Schatz der Menschheit.

Rita Schäfer, Leser_In

Kriege verbinden Generationen! Das betrifft nicht nur die Leugner und Geschichtsverdreher, die darauf pochen: \"Opa war kein Nazi\" - nahezu 70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs und der Überwindung der Nazi-Diktatur. Oder Kriegstraumatisierte auf allen Kontinenten, die keine Chance hatten, ihr Leiden aufzuarbeiten. Vielmehr sind auch couragierte Menschen zu nennen, die zu verantwortwortlichem Erinnern beitragen. Dazu zählt Ruth Weiss, die mit 90 Jahren noch in Schulen geht und über ihre anti-semitischen Kindheitserlebnisse berichtet. Sie musste mit ihrer Familie nach Südafrika fliehen, wo sie abermals mit Antisemitismus und mit dem Rassismus des Apartheidregimes konfrontiert wurde. Erneut trat sie die Flucht an, dieses Mal in afrikanische Nachbarländer. Dort bildete sie junge Wirtschaftsjournalisten aus. Vor einigen Jahren kam sie nach Deutschland zurück. Ihre lesenswerten Lebenserinnerungen und Romane richten sich vor allem an Jugendliche. Respekt vor dieser Zeitzeugin!

Karsten Holzner, Leser_In

KOMMUNIKATION

Dörte Ahrens, Leser_In

Geben und Nehmen verbindet die Generationen. Was ich früher als Kind von meinen Eltern bekommen habe, gebe ich nun zurück: Zeitkontingente, Zuwendung und Verantwortungsübernahme. Die eigenen Kinder im Blick zu behalten, kommt mir dagegen vergleichsweise leicht vor. Die Elterngeneration und deren Bedürfnisse in den Blick zu bekommen, dagegen schwer. Es geht darum, zugleich deren Andersartigkeit und deren Ähnlichkeit zu ertragen.

Klaus Linke, Leser_In

Eigentlich verbindet gar nichts mehr die Generationen! Durch die Industrialisierung und die damit einhergehende Wandlung der Gesellschaftsordnung zum Kapitalismus wurde die Kleinfamilie als am besten verwertbare und kontrollierbare Form des Zusammenlebens massiv gefördert und bestehende soziale Strukturen aufgelöst. Dies führt zur Vereinzelung und ist ein Hindernis für ein soziales Miteinander der Generationen!

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Wer stoppt den Klimawandel?

In fünf Jahren sind die eine Katastrophe verhindernden Emissionseinsparungen nicht mehr zu realisieren. Nennen Sie uns Personen und Lösungen, die etwas dagegen unternehmen.

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Karl Wilhelm, Leser_In

Wer stoppt den Klimawandel?! Genauso gut könnten Sie fragen: Wo wohnt der liebe Gott? Die Antwort: Keine Ahnung! Ist auch egal, weil wir eh nicht die leiseste Chance auf eine sinnvolle Replik haben. Aber man wird ja noch fragen dürfen.

Peter Jagusch, Leser_In

Der Klimawandel ist im Gange und kann nicht mehr gestoppt werden. Je später auf fossile Brennstoffe verzichtet wird, um so stärker wird er beschleunigt und um so dramatischer werden die Auswirkunge sein, aber bereits jetzt ist der Prozess unumkehrbar. Zeitverzögerte Abläufe vorherzusagen ist sehr schwierig (s. Ozonloch). Vulkanausbruche könnten z. B. bremsend wirken, dafür wirken andere Prozesse (z.B. Auftauen von Permafrostböden) beschleunigend. Wir sollten jetzt die Folgen in den Blick nehmen, natürlich ohne das Ziel (Ende der Nutzung fossiler Energiequellen) im Fokus zu behalten.

Simon Avram, Leser_In

in besseren bewusstsein in diese sache, das heisst: jeder ist sich der naechste ! nicht die politik, sondern jeder einzelnen ist hier handelnden, anders wird das problem nicht geloest. sicher ist die industrie ein entscheidenden faktor, aber auch die industrie kann ohne menschen nichts ausrichten, politiker so wie so.

Eduard Langner, Leser_In

der Klimawandel wird nicht gestoppt. Es kann nur teilweise verbessert werden , wenn der Ausstieg aus der Braunkohlekraftwerken ( auch die Neuen im Betrieb ) erfolgt .

Ilonka, Leser_In

Könnte fut sein, dass der viele Staub in den oberen Schichten der Athmosphäre den Klimawandel stoppt - oder wir helfen mit Geoengineering nach.

Amélie, Leser_In

Wir müssen uns alle klimabewusster verhalten: weniger fliegen, mehr Rad fahren und weniger Fleisch essen

Mike, Leser_In

Den Klimawandel stoppt ein Zusammenspiel von effizinter, resoursenschonender Technik sowie der verantwortliche Umgang damit durch jeden Einzelnen von uns.

Fabian Zuber, Leser_In

Bürgerenergie ist gelebter Klimaschutz ---- Der CO2-Anteil der Atmosphäre wartet mit immer neuen Rekorden auf. Die Klimaverhandlungen kommen nicht vom Fleck. Wer schützt in dieser Situation das Klima? Sie und ich, wir alle – als Bürgerinnen und Bürger. Fast die Hälfte des erneuerbaren Stroms in Deutschland ist heute bereits Bürgerstrom. Es sind die Bürger, die die Energiewende voranbringen. Ob als Einzelpersonen, in Energiegenossenschaften oder durch lokale Kleinunternehmen – millionenfach wird durch die Errichtung von Windturbinen und Solaranlagen der CO2-Ausstoß gesenkt. Zudem wird auch noch ein zentraler Bereich der Gesellschaft partizipativer und demokratischer gestaltet. Und der „schlafende Riese“ Energieeffizienz - wer kann ihn wecken, wenn nicht wir Bürger? Potentiale der Energieeinsparung sind kleinteilig und dezentral – genau wie die erneuerbaren Technologien. Wir kommen beim Klimaschutz voran, wenn wir die Menschen vor Ort einbinden. Die direkte Beteiligung kann außerdem den Beginn für weiteres Klimaschutz-Engagement darstellen. Denn wer selbst sauberen Strom produziert oder Effizienzmaßnahmen umsetzt, wird auch zum bewussten Verbraucher. Wo ist der Haken? Im Effizienzbereich scheut sich die Politik bislang, die richtigen Anreize zu setzen. Und der Strommarkt wird im Interesse der Konzerne gerade so umgestaltet, dass wir Bürger zunehmend ausgeschlossen werden. Klimaschutz in Bürgerhand wird so leider ausgebremst. Die Bürger-Energiewende ist gelebter Klimaschutz. Das lehrt der Erfolg der deutschen Energiewende. Man muss es uns nur machen lassen.

Reinhard Lindenhahn, Leser_In

Nur alle. – Also keiner.

Nana Tsiklauri, Leser_In

Es wird nicht groß genug gedacht bei uns! Die \"Energiewende\" wird instrumentalisiert und als Beitrag zum Klimaschutz verkauft, dabei steigen die CO2 Emissionen bei uns und weltweit ungebremst weiter. Eine Transformation unseres auf der Verbrennung von fossilen Energieträgern bestehenden Zivilisationstypus ist überfällig. Genau dieser Übergang wird in dem Weltklimaspiel \"Cooling down\" - ein von der UN anerkanntes alternatives Weltklimaspiel - simuliert. Die Delegierten der im Dezember 2015 in Paris anstehenden nächsten Weltklimakonferenz sollten im Durchgang durch dieses Simulationsspiels lernen, was es heißt, zu einem Konsens zu kommen, sich gemeinsam für die Zukunft einer noch lebenswerten Erde einzusetzen. Erst dann, wenn dieses in \"Cooling down\" gelungen ist, sollten die Flugtickets(?) nach Paris ausgegeben werden. Ich schlage Dr. Otto Ulrich mit seinem Weltklimasspiel \"Cooling down\" vor. www.cooling-down.com Sein didaktischer Ansatz, breit zu den Menschen gebracht, weltweit, weckt Bewusstsein, bringt die Kultur der Mäßigung an die Familientische, als Spiel. Ein Weltklimaspiel als Trojaner am bürgerlichen Familientisch. Was wollt Ihr mehr? Macht weiter so.

Michael, Leser_In

Den Klimawandel stoppt nicht der Mensch, sondern ein unvorhergesehenes Ereignis wie ein Vulkanausbruch oder ein Meteoriteneinschlag; nur dass eben dann eine Eiszeit erfolgen könnte.

Hans Hoepner, Leser_In

wie? -- Deutschland muß seiner Vorreiterrolle weiter entsprechen und mit dramatischen Schritten das Ruder herumreissen. Vorrang hätten m.E.Gesetze,die das Energiesparen erzwingen:Tempo-und kW-Limits für Autos,Elektroautos stark fördern,Solartechnik wieder fördern,energiesparendes Heizen stark fördern.Viel weniger unnötige LKW-Transporte erzwingen.Umweltfreundliche Technologien fördern und diesbezügliche Forschung anregen. Werß -- Das müßte eine grün-rote Regierung anpacken mit grünem Bundeskanzler und Mehrheit im Bundesrat.

Johannes Ahrens, Leser_In

Pilgern nach Paris -- Im Dezember tagt die Weltklimakonferenz in Paris. Dorthin werden wir von Flensburg aus pilgern. Im September geht es los. Quer durch Europa auf einem ökumenischen Pilgerweg. Von Kirchengemeinde zu Kirchengemeinde. Manche laufen die ganze Strecke, einige nehmen sich gezielt Zeit für einzelne Etappen. Unterwegs sehen wir \"Schmerzpunkte\" und \"Kraftzentren\": Orte, die ein verändertes Bewußtsein schon aufweisen und solche, an denen die Zerstörungskraft der alten Denke sichtbar ist. Verlangsamen, bewußte Fortbewegung, ein Sinn für Zeit und Distanzen, geistliches Auftanken in jahrhundertealten Kirchen: das ist die eine Seite der Motivation. Die andere: In Paris eine gemeinsame Erklärung der Pilgergruppe überreichen. Retten wir damit die Welt? Wohl eher nicht. Aber es ist auch mehr als nur ein Zeichen; denn wer pilgert, erlebt: der Weg zur Veränderung beginnt zuerst in mir selbst.

Bernhard Albert, Leser_In

Ich denke das Niemand den Klimawandel stoppen wird. Solange man den Wandel unseres Klimas unter Kostenaspekten betrachtet wird keine Veränderung eintreten. Wer will schon verzichten der Kapitalismus kann nur durch Wachstum bestehen. Man wird viel zu spät merken das man mit Geld den wandel irgendwann nicht stoppen oder umkehren kann. Die Umweltzertifikate sind wie der Ablasshandel. Der Mensch als Krone der Schöpfung wird sich letztendlich selbst seiner Grundlagen entziehen......leider, denn die Welt ist voller Wunder

Klaus Linke, Leser_In

Das ist gelaufen, der Klimawandel würde sich höchsten verlangsamen lassen, wenn konsequent umgesteuert würde. Also kein Verbrennen von fossilen Wertstoffen, sondern massiver Umbau auf kostenlose, unbegrenzt vorhandene Energieträger wie Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme und ergänzend die nachhaltige Nutzung regenerativer Energieträger - die nicht auch als Lebensmittel verwendet werden - wie Holz und Energiepflanzen. Konsequente energetische und mietneutrale energetische Sanierung, Einschränkung des Individualverkehrs zu Gunsten des ÖPNV usw. Es gäbe Möglichkeiten, nur die Umsetzung passt nicht in die Logik unseres Wirtschaftssystems und würde Profite schmälern. Da aber die Gier obesrte Priorität in unserem Gesellschaftssystem hat und nur der/diejenige als erfolgreich gilt, der/die sich auf Kosten der Mitmenschen bereichert, ist die Sache hoffnungslos!

Johannes Fuchs, Leser_In

Der Klimawandel ist die logische Konsequenz aus dem Verhalten der Menscheit - es ist nicht wegdiskutier- oder ignorierbar; er ist Teil des Seins der Menschheit geworden. Die Frage ist somit nicht korrekt gestellt sondern müsste lauten: \"Wie lässt sich der Klimawandel mit dem unbedingtem Überlebenswillen vereinbaren?\" Wir sind an dem Punkt angelangt, an dem die Effekte der klimatischen Veränderungen unumkehrbar und entgültig sind, daher werden wir alle massiv umdenken lernen müssen. Das beginnt beim Einzelnen, der sich wirklich ganz klar bewusst machen muss, welchen Beitrag er zur Klimaerwärmung leistet bis hin zum Großunternehmen, das nicht nur die Ressourcen vernichtet, sondern schädliche Stoffe direkt in der Atmosphäre einbringt. Ich könnte jetzt stundenlang oder besser seitenweise über politische Maßnahmen, globale Akteure und lokale Handlungen sprechen bzw. schreiben, aber das macht keinen Sinn, denn es ist der Einzelne vor Ort, der mit seinem Handeln beeinflusst, wie es bei uns Allen weitergeht. Wenn also ein Pendler alleine im Auto zur Arbeit fährt, ist sein Verhalten egoistisch und ein Grund, warum wir da sind, wo wir sind. Daher ist genau dieser Pendler aufgerufen, sich zu überlegen, seinen Wagen mit drei weiteren Kollegen zu teilen - was den Ausstoß an klimaschädlichen Gasen (und die Nutzung ressourcenvernichtender Güter) reduzieren würde - und zwar um 75%! Wir alle sind gefragt - nicht morgen, nicht in einer Woche, nicht ab dem 1.01...sondern sofort, hier und jetzt. Daher müssen wir bereit sein, unseren Luxus zu teilen und unsere Bequemlichkeit zugunsten eines veränderten, aber noch lebenswerten Planeten aufzugeben.

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Wann werden wir Europäer?

Wird es jemals dazu kommen, dass wir uns selbst als Europäer – nicht als Deutsche – bezeichnen, wenn gefragt wird: Und woher kommen Sie?

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Karsten Bauer, Leser_In

Die Identität des Menschen beruht auf vielerlei Einflüssen.Allein für die geografischen könnte ich sagen, ich bin Marbuirger (Wohnort), Hesse (Bundesland), Deutscher und Europäer. Man sollte hier nicht eine Ebene gegen die andere ausspielen. Mi der Ebene Deutschland verbindet mich neben der Geschichte vor allem die Sprache. Andererseits habe ich mit manchen Italiener, Engländer usw. sicher mehr gemeinsam als mit manchem Deutschen. Euiropa hat kulturell vieles gemeinsam (Nachwirkung der Antike, christliche Überlieferung, Aufklärung z.B.). So ist die Aussage \"ich bin Europäer\" für mich ebenso wichtig wie die Aussage \"ich bin Deutscher).

Klaus Linke, Leser_In

Wenn es ein Europa der Menschen gibt! Zur Zeit existiert ein Europa der Banken und Konzerne, es wird eine Austeritätspoltik betrieben, die große Teile der Bevölkerung in die Armut treibt und nur wenigen Menschen - der sogenannten Elite - dient.

Dr. Rupert Graf Strachwitz, Maecenata Stiftung, Leser_In

Wir sind doch längst Europäer! Man braucht nur mal auf einen anderen Kontinent zu fahren, um das zu erfahren. Aber auch zu Hause sollten wir doch längst gemerkt haben, daß Europa unser Lebensraum und unsere Lebenswirklichkeit geworden ist. Anders könnten wir es uns gar nicht mehr vorstellen! Ewiggestrige gab es immer und wird es immer geben; wir sollten uns von denen nicht irre machen lassen. Unser Zugehörigkeitsgefühl hat sich dabei ausdifferenziert. Die alleinige Fixierung der Loyalität auf den Nationalstaat wurde im 19. Jahrhundert erfunden und im 20. nach schlimmen Erfahrungen überwunden.Heute können wir wunderbar gleichzeitig loyale Europäer, Deutsche und bspw. Bayern sein und uns dabei auch noch besonders eng einem Verein oder einer anderen zivilgesellschaftlichen Initiative verbunden fühlen. So ist die Welt des 21. Jahrhunderts, gerade für uns Europäer, und es ist super, daß es so ist!

Katharina, Leser_In

Ich persönlich fühle mich heute schon mehr als Europäer als \"nur\" als Deutscher, da ich mit den Attributen, die einer nationalen Identität zugeschrieben wird, nichts anfangen kann. Ich fühle mich in Europa zu Hause, mehr als an einigen Orten im eigenen Land. Überhaupt glaube ich eher an regionale, grenzüberschreitende Identitäten innerhalb Europas als an nationale. Ich habe in verschiedenen europäischen Ländern studiert und möchte auch wieder \"ins Ausland\", wobei ich andere europäische Länder nicht als fremd empfinde. Generell stelle ich aber zwei Tendenzen im meiner Generation (\"Millenials\", oder wie man sie auch nennen mag) fest: den Rückzug ins Private und in eine eher nationale Identität zum einen, und die komplette Aufgabe nationalen Denkens und Abkehr in der Wahrnehmung von Grenzen zum anderen. Und hoffe persönlich, dass die erste Tendenz nicht weiter zunimmt.

Jacqueline Skvorc, Leser_In

Europäer sind wir in der EU und in Europa alle - aber nicht nur das. Ich glaube nicht, dass die pan-europäische Identiät über den nationalen Identiäten überwiegen wird. Jedes Land, jede Kultur und jeder Bürger wahrt seine nationale Identiät und seine Individualität und das auch innerhalb Europas. Und das ist auch wichtig - was wäre ein Europa, in dem alle gleich sind? Europa würde seine Vielfalt verlieren - und das ist es doch, was Europa ausmacht.

Günter Land, Leser_In

Vor 40 Jahren, damals mit 15 im Urlaub, in Europa unterwegs, da wollte ich nie Deutscher sein. Denn dann gingen sofort die „dummen Sprüche“ los. Heute mit 55 kann ich getrost behaupten: „Zuerst Weltenbürger, dann Europäer, dann Deutscher“. Oder anders gesagt. Mensch mit deutschem Einschlag. Aber was bedeutet es zu sagen: „Ich bin Europäer!“ Ist es als Mensch eine Bereicherung, oder doch schon wieder eine Beschneidung? Man könnte auch argumentieren, wer große Schritte machen will, muss mit dem ersten Schritt beginnen. Denn, obwohl wir Menschen wissen, wenn man will, dass die Glocken läuten, muss man am Seil ziehen. Wird die Menschheit erst, am letzten Tag vor dem großen Knall bemerken, dass wir Wenn auch individuell, am Ende doch alle gleich sind.

Conrad, Leser_In

Wenn wir uns alle einig sind.

R. Woyczechowski, Leser_In

Nicht nur Standards (Steuern, Sozialsysteme, etc.)müssen europaweit gleich und gültig sei; auch Toleranz gehört dazu. Aber das dauert noch Generationen.

Knut-Reimer, Leser_In

WIR können nur dann Europäer werden, wenn WIR als Europäer einen Weltmeistertitel erreichen, so wie WIR uns mir Deutschland identifiziert haben beim Gewinn der WM. Eine „europäische Nation“ wird es aber nicht geben (können). Also hilft nur noch eine große KRISE, die uns Europäer eint und voran bringt? Aber wollen wir das wirklich? Das wirkliche Leben spielt sich doch entscheidend im Kleinen und Privaten ab. Das Glück findet sich im persönlichen Miteinander und nicht in einem wirtschaftspolitischen Projekt namens EUROPA.

PD Dr. med. Bert te Wildt, Leser_In

Wir werden erst dann wirklich Europäer, wenn wegen finanzieller Engpässe auf nationaler Ebene kein Theater, kein staatlicher Rundfunksender, kein Museum, keine Bibliothek und kein öffentliches Schwimmbad mehr geschlossen wird. Wenn hier die Staaten der Europäischen Union keine gezielte Solidarität zeigen, dann ist es schlecht um uns bestellt. Erst wenn uns unser gemeinsamer kultureller Reichtum wichtiger ist als der eigene wirtschaftliche Wohlstand dürfen wir uns unserer Demokratiefähigkeit einigermaßen sicher sein. - Ich mache mir keine Illusion, dass ich das Ende von Nationalismus und religiösem Fundamentalismus in Europa noch erleben werde. Aber schon heute bin ich lieber Europäer als Deutscher.

Oliver Kuti, Leser_In

Das Sein wird das Bewusstsein bestimmen. Junge Spanierinnen und Spanier leben Europa, indem sie im deutschen Maschinenbau arbeiten. Italienerinnen und Italiener bereichern die Pflegeberufe hier. Letztlich entsteht so Identität durch Lebenswelt und Wissen um die Vielfalt der Regionen Europas, jenseits aller politischen Regimes, die freilich ihre wichtige Funktion behalten. Der Austausch von Chancen zwischen den Ländern kann nur gelingen, wenn Europa jeweils wirtschaftlich gelingt und damit bewusst seine Unterschiede betont. Der Wettbewerb der jeweiligen Stärken in den Gegenden ist dann die Attraktion für eine selbstverständlichere Mobilität. Hier bleibt auch immer „Not“ im Spiel. Denken wir an die jungen Freunde aus Spanien und Italien. Nur müssen die Zielpfeile quer, schräg, gerade und irgendwie über unseren Kontinent gezogen sein! Herkunft und Identität mäandern schließlich.

Phillip von Henningsen, Leser_In

Wir sind Europäer, alle die wi in Europa leben und auch anderswo. Wir sprechen verschiedene Sprachen, leben in unterschiedlichen Kulturen und geben uns anderslautende Namen und doch sind wir alle Nachbarn in dem einen großen Boot Europa mit all seiner Vielfalt, aller unseren eigenen Charaktären, allen unseren Eigenheiten. C\'est ci facile - it\'s that easy - aqui estamas jautos

Martin Czygan, Leser_In

meine Meinung zur Frage: Wann werden wir Europäer? bzw. Wird es jemals dazu kommen, dass wir uns selbst als Europäer - nicht als Deutsche - bezeichnen, wenn gefragt wird : Und woher kommen Sie? ist, dass für die große Masse der Menschen ein Gebilde so groß wie Europa nicht als Herkunfsort taugt. Viele Leute sagen mir heute sie seien Münsteraner, Westfalen oder kommen aus (Dortmund-)Hörde. Die sehen sich vorrangig nicht mal als Deutsche. Ich sage dann manchmal eher im Spaß, ich bin hier wohl der einzige Deutsche, weil meine Eltern aus Sachsen und Ostpreußen stammen und ich bisher in Franken, Niedersachsen und Westfalen gelebt habe. Für viele ist bereits der Blick über die Stadtteilgrenze \"unbekanntes Land\" mit dem man sich nicht so gerne identifiziert, weil man es gar nicht kennt. Deshalb glaube ich nicht dass die Deutschen zu einem großen teil \"Europäer\" werden Ich finde Europa bzw. die EU gut und wichtig als Rahmen mit einem gemeinsamen rechtlichen Fundament, einem gemeinsamen Markt und der Niederlassungsfreiheit. Sehr wichtig ist Europa bzw. die EU auch im Bereichen Ökologie bzw. Naturschutz, weil Tiere und Pflanzen und ihre Lebensräume nur gemeinschaftlich sinnvoll geschützt bzw. wiederhergestellt werden können.

Frank Westphal, Leser_In

Ja, dass ist vorstellbar und realistisch. Jedoch wird es noch viele Anstrengungen erfordern. Nur den Euro zu bewahren genügt nicht. Die Menschen brauchen eine Story, eine richtig gute Geschichte, ein gemeinsames Ziel. Dabei muss es gelingen, die regionalen, kulturellen, landsmannschaftlichen Besonderheiten zu bewahren, zu stärken sodass auf die Frage: Und woher kommen Sie? Die Antwort z.B. lauten könnte: Europa, Spreewald oder Europa, Eifel oder ....

Vera Knopp, Leser_In

Ich glaube, wir müssen noch ein bis zwei Generationen mindestens warten, bis sich Menschen bei der Frage nach ihrer Herkunft als erstes als Europäer*innen und nicht als Kölner oder Rheinländer oder Deutsche bezeichnen. In wirtschaflich schwierigen Zeiten suchen einige Menschen einfache Antworten auf vielschichtige Probleme und geraten dabei zum Teil leider auf die nationalistische Schiene…wir brauchen viel Wissen über die Europas Geschichte mit all seinen Konflikten aber auch Allianzen und Zusammengehörigkeiten. Manchmal hilft ein Blick über den Tellerrand, um zu sehen, wie viele tolle Gemeinsamkeiten und Werte wir hier in Europa haben – Krankenversicherungen, kostenlose Schulbildung, keine Todesstrafe, Pressefreiheit, Frauenrechte - um nur einige zu nennen. Ich zumindest glaube an die europäische Idee. Werde bei der nächsten Frage nach meiner Herkunft mal so antworten und gucken, was passiert.

Klaus Lehmann, Leser_In

Sobald wir außerhalb Europas sind.

Heribert Lange, Leser_In

Wenn alle Europäer sich so zusammengehörig bzw. zueinander gehörig fühlen wie in Deutschland Bayern und Berliner, d.h. wenn (viel) mehr Offenheit für die Andersheit anderer Ethnien und ihrer Kulturen gewachsen sein wird - und mehr alltägliche Selbst- verständlichkeit. Wenn die Europäer sich also wechselseitig so begegnen, wie sie inzwischen mit dem Euro umgehen (ich meine nicht das Euro-Problem!)

Ulrike Wilhelm, Leser_In

Eine interessante Erfahrung: Wenn ich in Deutschland oder in Europa gefragt werde, woher ich komme, antworte ich fast immer: „Aus Bayern“. Es ergeben sich dadurch sofort Anknüpfungspunkte, um ins Gespräch zu kommen, denn die meisten kennen das Oktoberfest oder haben was zum Fußball zu sagen. Erst außerhalb Europas rückt Deutschland als Herkunftsort in den Blick. Ich werde es ausprobieren und beim nächsten Mal antworten: „I come from Europe“.  Bin gespannt, was sich dadurch verändert! Vielleicht begreifen wir uns ja schneller als Europäerinnen und Europäer, wenn wir sprachlich sensibler werden? Insofern DANKE für die Frage!

Franz, Leser_In

solange wir die regionale Eigenart der Menschen in den Ländern und Ländchen nicht respektieren, solange werden wir auch keine Europäer werden. Da bin ich wenig zuversichtlich. Wenn Europa im geographischen Sinne vom Atlantik bis zum Ural und bis zum Bosporus reicht, werden wir keine Europärer werden. warum aber auch? ist es nicht nur der kultige Anspruch, das muss man Europäer sein muss, das politisch korrekt sein wollen, was uns umtreibt? ... ist doch Quatsch. Mir sind Bayern, Sachsen, Franken oder Schwaben und Münsterländer lieber als ein Einheitsbrei \"wir sind alle eins\". Ich will das mal so sagen, nur wer sich selbst liebt, kann auch andere lieben... das hilft auch, dass die Sprachen wie die diversen plattdeutschen Dialekte etc. nicht aussterben.

Rainer Baudermann, Leser_In

Ich arbeite an mehreren Projekten der EU mit und stelle fest: Wir sind es schon; wir sind schon Europäer! Meine Begründung: Die USA gibt es seit über 200 Jahren und auch heute diskutieren und streiten die Einzelstaaten noch. Aber eine gewisse Grund-Identität, ein Gemeinschaftsgefühl ist da. So auch in der EU. Wir sind Europäer hinsichtlich Flagge, Währung, Verträgen. Freilich; das Gefühl darf noch wachsen.

Inge Bucerius, Leser_In

Mit knapp 5 Jahren schickte mich meine Mutter zum Einkaufen in den Dorfladen; ein grauhaariger älterer Mann mit Schnauzer , drehte sich im Hinausgehen an der Ladentür nochmal um , musterte mich länger und sagte dann: „Du ghertscht em Eberle, du gleichscht Deiner Großmutter, soch era an scheana Gruaß vo mer.“ Als ich meiner Oma dann ziemlich empört erzählte, dass ich einem gehören sollte, von dem ich noch nie gehört hatte, erklärte sie mir, dass „Eberle“ schon seit Generationen unser Hofname sei, und den bärbeißigen Grüßenden identifizierte sie nach meiner Beschreibung lachend als den Schusters Fritz aus dem Nachbardorf, der mit ihr in die Schule gegangen war. – Damit hatte ich gelernt, dass ich irgendwohin gehörte, ohne das selber zu wissen … Unterwegs in Deutschland komme ich sprachlich heute aus Franken, nach dem Autokennzeichen aus München, in Dresden komme ich aus Bayern, unterwegs in der Welt aus Deutschland. Mein in Sendling aufgewachsener türkischer Bekannter bezeichnet sich als bayrischen Türken; die Tochter eines koreanischen Vaters und einer rumänischen Mutter , die nach dem Abitur in den USA studiert, ist Münchnerin und Deutsche. Sehen sich Kinder von Eltern aus verschiedenen europäischen Ländern selbst als Europäer? Oder eher als zu dem Land gehörig, in dem sie zufällig leben unabhängig von der Herkunft ihrer Eltern? Hätten sich vielleicht die Menschen, die in ihrem Nachruf „Große Europäer“ genannt werden, weil sie am „Europäischen Haus“ mitgebaut haben, selbst als Europäer bezeichnet? Wer außer den international verhandelnden Politikern hätte Grund, sich wem gegenüber als Europäer darzustellen? Der Tourist auf der Road 66, wenn er sein Nachtquartier bucht? Oder ein Soldat im Einsatz in Afrika? Wichtiger als die Antwort auf diese Fragen ist es, dass im FC Wacker Sendling über 50 Nationen gemeinsam Fußball spielen, dass sich in Mütterzentren Mütter und Kinder aus über 80 verschiedenen Ländern zu gemeinsamen Aktionen treffen , dass in Münchner Kliniken Arbeitsteams mit Kollegen aus der ganzen Welt zusammenarbeiten oder Studenten in internationalen Seminaren gemeinsam forschen. Wenn ich demnächst zu meiner ersten interstellaren Urlaubsreise aufbreche, werde ich mich den anderen mitreisenden Weltbürgern aus Europäerin vorstellen. Das habe ich mir fest vorgenommen.- Möglicherweise erkennen sie mich aber auch schon ohne dass ich das aussprechen muss, wie seinerzeit im Dorfladen… In der Ferienkolonie angekommen werde ich dann wohl eher sagen müssen ich komme von der Erde, aber ob man die dort kennt?

Carsten, Leser_In

Ja, wir sind schon Europäer – und leben das einfach ohne es vielleicht zu merken. Nicht nur unsere kulinarische Lebensweise ist wunderbar multi-kulti, da ist doch die Pasta so selbstverständlich wie Kebab, Weisswurst, Tapas, Couscous. Wer durch Deutschland (insb Berlin) spaziert spürt die Freiheit, sich selbst sein zu können, zwangfrei, authentisch, unverkrampft. [Nach Jahren in USA muss ich festhalten:] Wir wissen gar nicht wie cool (auch liberal) wir sind – präzise, Aufgaben fixiert, und doch auch – Weltmeister der Herzen.

Götz Renn, Leser_In

es wird dazu kommen, daß wir in erster Linie uns als Europäer verstehen, aber es wird wohl noch einige Jahrzehnte dauern. Welterschütternde Krisen, die von einzelnen Staaten nicht mehr beherrschbar sein werden, werden den Prozess allerdings beschleunigen.

Risto Griesang, Leser_In

Ich denke das wird noch mindestens zwei Generationen dauern, kommen wird es aber, dass wir uns primär als Europäer fühlen.

Adelheid Ohlig, Leser_In

Wir sind es schon: alle Pässe in den EU-Staaten haben seit Anfang des Jahrtausends die gleiche dunkelrote Farbe und zuoberst auf dem Pass vorn steht in der jeweiligen Landessprache: Europäische Union, erst in der 2. Zeile folgt das Land. Zudem: junge SpanierInnen, HolländerInnen sowie Frauen und Männer anderer Nationen auf die Frage eines Reporters, ob sie sich als Spanier oder Holländerin etc fühlten: was für eine altmodische Frage, wir sind Europäerinnen! Dies las ich im Herbst vergangenen Jahres in einer spanischen Tageszeitung in einer Reportage über die vielen jungen SpanierInnen in nördlichen EU-Ländern. Also höchste Zeit über den alten Schatten zu springen und Jetzt-Zeit wahrnehmen!

Karsten Holzner, Leser_In

Das wird noch lange dauern. Folgt man seinem Herzen, fühlt man sich einer Nation zugehörig, erst dann Europa (in Abgrenzung zu Amerika, oder China usw.). Sonst ist es eine Frage des Verstands. Wer an Europa denkt, ist prag¬ma¬tisch und darauf bedacht, den wirtschaftlichen Vorteil zu sehen.

Michael Petters, Leser_In

Ja es wird, aber das wird noch eine ganze Weile dauern

Barbara Turczynski-Hartje, Leser_In

Als Numerus clausus Flüchtling studierte ich in Straßburg in den 70 ger Jahren Medizin. Es fiel mir manchmal schwer, mich als Deutsche zu bezeichnen, soviel Ballast, soviel Grausamkeiten, so viele notwendige Entschuldigungen. Irgendwann antwortete ich dann auf die Frage nach meiner Nationalität, je suis bavaroise et europeenne. Und das schuf Nähe mit den Elsässern, Verbrüderung gegen die „da oben“ und einen wunderbaren Austausch über Dialekt, Identität, Heimatliebe. Es ist so viel einfacher, seine Region zu lieben, die, die man kennt, in der man aufgewachsen ist, als irgendeinen Nationalstaat. Aber Europa ist meine Region, meine Kultur, mein griechisches Abendland, mein französischer Wein, mein englischer Krimi. Je mehr wir uns begegnen, desto mehr fühlen wir uns als Europäer. Schade, dass es noch keinen europäischen Pass gibt!

Roland dopfer, Leser_In

Solange es die erheblich ökonomischen Unterschiede gibt werden sich die meisten deutschen nicht als Europäer fühlen oder bezeichnen

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Was spart Energie?

Sie ist unumgänglich für einen nachhaltigen Lebensstandard: Energieeffizienz. Benennen Sie mit uns bekannte und unbekannte Energiefresser: egal ob zu Hause, im Betrieb, der Schule oder wo sie sonst stecken!

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Peter Flögel, Leser_In

Bei vielen Heizungsbauern stehen „alte“ Heizkessel im Alteisenlager, die nicht einmal zehn Jahre alt sind. Mit zweifelhaften Argumenten werden gutgläubige Hausbesitzer überrannt: „Alte Ölkessel raus, neue Brennwertkessel rein.“ Der einschlägigen Fachliteratur ist jedoch zu entnehmen, dass Stahlheizkessel eine Lebensdauer von 15 Jahren besitzen und Gusskessel gut 20 Lebensjahre bestehen sollen. Die Technik schreitet natürlich voran: Neue Brennwertkessel (Kondensationskessel) besitzen größere Wärmetauscherflächen und kühlen das Rauchgas weiter ab. Dies wiederum mag der „alte“ Kamin nicht, d. h. auch dieser müsste bei einem Kesseltausch saniert werden. Zudem ist anzumerken, dass Ölbrennwertkessel mangels niedriger Rücklauftemperatur des Heizungswassers meist nur bessere Niedertemperaturkessel darstellen! Das hat mir unser Bezirkskaminkehrermeister anvertraut. Selbst das renommierte Institut für Ölheiztechnik konnte dem Tatbestand nicht widersprechen. Ich meine es wäre vernünftiger dem Stahlkessel die veranschlagten 15 Jahre und dem Gusskessel mindestens 20 Jahre zuzumuten – auch wenn diese Meinung auf vehementen Widerstand seitens Industrie und Handwerk stößt. Anders sieht es bei den Ölbrennern aus. Das sind reine Verschleißgeräte. Ist hier eine Reparatur fällig und 10 Jahre im Gebrauch, ist ein neuer Brenner ratsam. Nicht minder verwirrend sind die Argumente, bei einem Kesseltausch gleich eine thermische Solaranlage zu installieren. Sind denn alle Klimanarren geworden? Auf unserem Haus ist seit 1977 eine solare Brauchwassererwärmungsanlage in Betrieb. Die (geschätzten) Ersparniswerte lagen im Schwankungsbereich, der sich vom Heizölpreis und den Wetterzuständen ergab. Eine klare Ersparnis gegenüber den vorangegangenen Jahren war nicht auszumachen. Eine weitere Beobachtung gibt noch zu bedenken: Auf der sonnenverwöhnten Insel Ischia war in den 80er Jahren kaum ein Haus ohne Sonnenkollektoren zu finden. Wenn Sie jetzt die Insel besuchen sehen Sie kaum ein Haus mit Sonnenkollektoren. Darüber sollten Sie nachdenken.

Klaus Linke, Leser_In

Unnötige Warenproduktion sollte gestoppt werde. Viele Waren können haltbarer produziert werden, viele Dinge (wie z.B. Panzer und sonstige Waffen ) sind unnütz. Bei der umstellung der Produktion könnte auch Arbeitszeit deutlich verkürzt werden. Auch eine Bevorzugung / Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs spart Energie, wenn im Gegenzug der individuelle Verkehr verteuert wird

R. Woyczechowski, Leser_In

Verkehrsampeln: Energiesparen können alle Städte durch konsequente \"Grüne Welle\". Auch spart eine geringere Lichtverschmutzung in den Städten und Gemeinden viel Energie.

Matthias H aus K, Leser_In

mein Lieblings-Energiefresser: Die Heizungsgewohnheiten in Privatwohnungen und Arbeitsräumen. Gerne wird für Frischluft und zum Abkühlen das Fenster geöffnet, ohne das Thermostat zu drosseln. Dann trifft kühle Außenluft auf den Regler, der fährt die Temperatur hoch, und die schöne zusätzlich erwärmte Luft geht direkt zum Fenster raus. Zusätzlich kann man generell die Heiztemperatur um ein Grad zurückdrehen, das spart ca 6% der Energie. Man muss ja nicht im Winter unbedingt kurzärmelig in der Wohnung rumlaufen, da hilft auch mal ein leichter Pullover. Mein Lieblings-Energiefresser im Straßenverkehr: Autofahrer, die vor einer roten Ampel noch mal eben beschleunigen, um jemand anderes zu überholen. Vor der Ampel dann hart bremsen und schon ist die Energie weg. Einfach mal rollen lassen (mit Motorbremse = Null Spritverbrauch) und dann bei grüner Ampel weiter, dann läuft es flüssiger und billiger.

Nadine Ambrosch, Leser_In

Energiespartipps kommen uns schon zu den Ohren raus: Waschmaschine nur ganz vollgestopft laufen lassen, Energiesparlampen verwenden, lieber Duschen statt Baden, alle Stand-by-Geräte ganz ausschalten, alte Geräte gegen A+++ austauschen, usw. Okay, es kommt immer mal wieder was Neues hinzu. Wir stecken zum Beispiel seit Neuestem die Kaffeemaschine aus. Sie soll nämlich auch nicht-angeschaltet Strom ziehen. Wieder ein bisschen was einspart. Gut gemacht. Was aber auf einmal richtig viel einspart ist, einfach kurz darüber nachzudenken, was man tut. Ist es wirklich notwendig mit dem Auto zum Einkaufen zu fahren? Muss ich etwas Großes besorgen oder nur zwei, drei kleine Sachen, die ich auch in einer Einkaufstasche tragen oder auf dem Fahrrad transportieren kann? Ist es wirklich notwendig, die Waschmaschine jetzt laufen zu lassen, weil ich mein Lieblingsteil morgen anziehen will oder kann ich noch ein paar Tage warten, bis noch mehr hinzukommt und es sich wirklich lohnt? Ist es wirklich notwendig, den Fernseher an zu schalten, obwohl gar niemand hin schaut? Nur damit man ein Hintergrundgeräusch hat? In manchen Situationen wird man zu dem Schluss kommen, ja, das ist in diesem Moment wirklich notwendig und ich nehme den Aufwand in Kauf. Es wird aber auch Situationen geben, wo keine Notwendigkeit besteht und genau darin liegt noch ganz viel Energiesparpotenzial. Wir werden immer wieder auf neue Wege und Möglichkeiten stoßen, aber nur, wenn wir darüber nachdenken, was wir eigentlich tun und die Augen und Ohren offen halten. Das hört sich nach großem Aufwand ist, ist es aber nicht. Gedanken passieren in Bruchteilen von Sekunden und man kann sie sich überall machen. Das einzige, was sie verbrauchen, sind Kalorien. Und die verbraucht doch schließlich jeder von uns gerne!

Oliver Kuti, Leser_In

„Feind Standby“ Der ist raffinierter als man denkt! Aber nicht zu früh das Licht ausschalten. Gut beleuchtete Innenstädte und Privaträume bringen uns in kurzen Wintertagen erst die Ideen, die Energiekrisen von morgen zu lösen!

Frank Westphal, Leser_In

- alle Geräte im Stand-By-Modus - alle TV-Geräte - leere Gefriertruhen im Betriebsmodus

Klaus Lehmann, Leser_In

Sich persönlich energieeffizient verhalten: Fahrradfahren, Raumtemperatur senken und nur kurz duschen!

Heribert Lange, Leser_In

Die Veränderung bzw. Abstellung hochnergetischer Industrieprozesse (Aluminium- und Zinkherstellung), die Reduktion des privaten Strom- und Wärmverbrauchs durch Dämmung und/oder Minderung der eigenen Ansprüche, durch Reduktion des Auto- mobilverkehrs (Indiviualverkehrs), Verzicht auf eneregieabhängige Haus- und Hand- werksarbeit.

Stefan, Leser_In

Was spart Energie? Na ja, die Sommerzeit sicher nicht. Oder ich gehe nicht in die (städt.) Sauna. Aber, die ist doch eh an, oder? Zudem spare ich mir das Duschwasser Zuhause, auf dem Weg dorthin nehme ich die U-Bahn oder das Fahrrad statt das Auto. Gut gespart, oder eine Milchmädchenrechnung? Wo also fängt das Sparen an? Bei der energetischen Sanierung, die mehr Energie bei der Sanierung verbrauchte, als sich in den nächsten 50 Jahren einsparen läßt? Tschuldigung, Themaverfehlung. Es sind Antworten gewünscht, keine Zusatzfragen. Wenig Zwang auf den Verbraucher, nur da, wo unbedingt nötig. Eigenverantwortung unterstützen. Die Hersteller zu energiesparenden Artikeln bewegen, Verbraucher sensibilisieren (Energielabel). Neue Techniken (LED-Lampen) auch im öffentlichen Raum fördern. Wenn ein jeder etwas mehr daran denkt, wäre schon viel gewonnen. Auch LED-Lampen kann ich ausschalten, wenn ich sie ein paar Minuten nicht brauche, auch ein sparsamer Kühlschrank muß nicht ständig länger offenstehen. Der Fernseher läßt sich bei längerer Abwesenheit ausschalten. Den Energiefresser \"Standby\" braucht man selten. Und wer wie ich in einer modernen Wohnung lebt, in der sich trotz größter Anstrengung kein Raum auf mehr als 21,5 Grad C. erwärmen läßt, braucht sich auch da keine Sorgen machen - auf Dauerlüften wird gerne freiwillig verzichtet ;-).

Michael Mettke, Polarstern Energie, Leser_In

Oft sind es nur ein paar Handgriffe, die schon sehr viel Energie sparen. Eine dreiköpfige Familie oder WG, die bis jetzt kaum auf den Energieverbrauch geachtet hat, sich aber ab jetzt konsequent kalt die Hände wäscht, im Winter nachts das Rollo runterlässt, immer stoßlüftet statt die Fenster zu kippen, die Heizkörper um ein Grad senkt und die Steckerleisten ausknipst, kann allein mit diesen Mini-Maßnahmen an die 400 Euro im Jahr sparen. Fast noch wichtiger: alles, was wir an Energie nicht verbrauchen, muss auch nicht aufwendig erzeugt werden. Am meisten lässt sich übrigens bei der Wärme einsparen. Heizen und Warmwasser machen 70 bis 90 Prozent des privaten Energieverbrauchs aus.

Franz, Leser_In

Komische Frage. Wenn ich nachdenke was das heißen soll, komme ich zu einer Stammtisch vereinfachten Physik, dass nämlich Energie nicht verloren geht. Das was an fossiler Energie von uns verbraucht wird, stammt ja aus grauer Vorzeit und ist gespeichert, geologisch über Jahrmillionen verändert, gelagert und nun gefördert worden. Wir verbrauchen die Energiereserven und verwandeln sie in diverse Müllformen. Dieser Müll, zu Lande und zu Wasser, im Boden und in der Luft, in den Kreisläufen und den Organismen stellt unsere Zivilisation in Frage. Das was wir andererseits vom Wind und bei der Sonne tanken und was wir entwickeln, um zB Gebäude zu dämmen, braucht seinerseits viel Energie. Die Frage impliziert für mich dies alles mit und mündet darin, dass irgendjemand oder irgendwas Energie sparen soll, das könnte heißen, wenn ich weiß was und wer Energie spart, dann ist dieses Menschheitsthema in den Griff zu bekommen. Wir können uns dem aus drei Richtungen nähern, anfangen mit dem Bewusstmachen - das ist immer gut und spannend in den jeweiligen kulturellen Kontexten - flankiert mit der Steuerung durch Marktmechanismen in Verbindung mit der staatlichen Sanktionierung (immer eine Frage des wie stark und für wen) und last but not least aus der technischen - in Sinne der Effizienz. Ich bin der festen Überzeugung, dass nur ein intelligenter Mix abgestuft und auch mal oszillierend aus den drei Richtungen es schaffen kann, das was zu sein, das Energie spart.

Rainer Baudermann, Leser_In

Ganz simple Antwort: Mit dem Rad brauche ich 25 Minuten zur Arbeit; mit dem Auto genauso lang, weil ich im Stau stehe. Es geht tausenden so. Und da fragen wir, was Energie spart…

Carsten, Leser_In

Es geht nicht (nur) darum, ob das Ladegerät des Handys unnötig in der Steckdose sitzt und Strom verbrennt. Energie sparen fängt im Kopf an, es ist das Bewusstsein. Der kleine Energiefresser: Vor dem Öffnen des Kühlschranks denken, was alles brauche ich, wo ist das angeordnet. [Hole die Zutaten in 50% der Zeit] Habe ich den Kühlschrank logisch sortiert oder chaotisch und planlos? Habe ich Vorteile eine Tankkarte zu wählen und Benzin am gleichen Ort zu kaufen. Was muss passieren, das Muskelarbeit (Fahrrad) die bequeme Lösung (Auto) ersetzt? Kann ich einen Deal mit mir selber machen: Je 10x Fahrrad/ öff. Verkehrsmittel verwenden (statt Auto) 1x essen gehen = ich belohne mich mit einem schönen Abendessen im Lieblings Restaurant

Risto Griesang, Leser_In

Waschen: bessere Abstimmung Waschmittel und Waschprogramme. Kochen und backen: Induktionswärme Heizen: Fußboden- und Wandheizung, keine Polstermöbel vor Heizkörpern, Ausnutzung der Sonneneinstrahlung .. gibt es alles schon, sollte aber auf breiter Ebene angewendet werden. PC: auch die herkömmlichen PC-Tower brauchen viel Strom, hier Verbesserungen schaffen.

Michael Petters, Leser_In

Die Hauptenergiefresser sind Standbyfunktionen bei elektrischen Geräten.

Roland dopfer, Leser_In

Den Individualverkehr einschränken durch bessere. Mobilitätskonzepte

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Wer erkennt mein Talent?

Jeder Mensch hat Talente, aber nur wenige leben sie wirklich aus: Wie kann Talent erkannt werden? Und wie können erkannte Talente entwickelt werden?

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Klaus Linke, Leser_In

Nur der Mensch selbst erkennt sein Talent! Dazu gehört eine bessere Bildung statt Drei-Klassen-Schulsystem, mit der Förderung von Neigungen und selbstbestimmtem Lernen. Heutzutage dient die \"Bildung\" alleine dazu verwertbare Menschen für die Wirtschaft zu formen, da hat Anpassung und Leistung Priorität im Bildungssystem. Und erkanntes Talent wird nur gefördert, wenn sich Geld damit verdienen lässt....

R. Woyczechowski, Leser_In

Fachleute erkennen dies; z. B. Musiker/Musiklehrer können junge, werdende Solisten in Schulen o. ä. ausfindig machen.

Frank Foerster, Leser_In

Und dann kam die gute Fee, erkannte mein Talent, verschuf mir eine Aufgabe, die mein Leben erfüllte und mich glücklich machte – job done. „Talent is overrated“, das nur mal vorab, findet auch Geoff Colvin in seinem gleichnamigen Buch und möchte damit sagen, dass Talent eine schöne Sache ist aber nur durch harte, wirklich harte Arbeit sein Wirkung entfalten kann. Und dann gibt es noch diejenigen, die eigentlich gar nicht das Talent haben und durch harte Arbeit und Ausdauer trotzdem zum Erfolg kommen und glücklich werden– Unverschämtheit. Wer dennoch nach seinem Talent fanden möchte und dafür einen Talenterkenner braucht, dem sei gesagt, dass diese schwer zu finden sind. Ein Talentfinder muss sein Selbst, sein Koordinatensystem und die eigene Agenda aus der Suchfunktion raushalten - und die Menschen mögen - alle. Die besten Talentfinder sind sowieso die, die bestenfalls die richtigen Fragen stellen, die zu den Antworten führen, finden muß man es schon selbst. – womit wir an dem Punkt angelangt sind, dass ein Buch zur Selbstfindung (Engl. Self Awareness) auch recht hillfreich sein kann - sollte man gerade keinen Talentfinder zur Hand haben. Oder anders herum: Die gute Fee gibt’s nicht, alles bleibt wie immer an einem selbst hängen, das Graben nach dem Schatz, das Finden und Heben und vor allem die Arbeit mit dem Objekt der Begierde - Glück Auf!

Oliver Kuti, Leser_In

Talent zeigt das Leben. Offen mit sich umgehen und anerzogene Pfade verlassen können. Handeln ist ein Abenteuer. Kampf ist Krampf.

Frank Westphal, Leser_In

Ganz wichtig bei der Talententdeckung sind die Eltern und später dann die ersten Lehrer. Wenn Eltern ihren Kindern frühzeitig ganz viele Möglichkeiten zur Talententfaltung anbieten und aufzeigen, dann gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass ein Talent nicht unentdeckt bleibt. Danach wird es darauf ankommen, dieses Talent intelligent zu fördern und zwar so, dass das Kind über den notwendigen Fleiß, die erforderlichen Anstrengungen nicht die Lust verliert.

Claudia Sagafe, Leser_In

Lebenskünstler zu sein ist ein wichtiges Talent.Mit allen Höhen und Tiefen im Leben umgehen zu können ist Talent.

Heribert Lange, Leser_In

Talententdeckung gelingt vermutlich nur über die Talentbewährung des Talentierten. Der/die Talentierte benötigt also Möglichkeiten, sich mit seinem Talent öffentlich wahr- nehmbar zu bewähren. In der Schule und an den Hochschulen ist das sicher möglich, im Beruf auch. Entdeckung kann aber nur gelingen, wenn man zu einer mehr als oberfläch- lichen Einschätzung des Talentierten gekommen und daram motiviert und interessiert ist, ihm solcher Einschätzung adäquate Aufgaben zu stellen. Wenn Psychotests geeignet wä- ren, müßten viel mehr Talente entdeckt sein, als wir derzeit kennen.

Franz, Leser_In

Mein Talent ist ein Alleskönner, der sich verändert, in beide (oder in mehre) Richtungen entwickelt, mal verloren geht, mal Umwege geht. Erkennen kann das jeder, der hinsieht und sich etwas Zeit nimmt. Das gilt für alle von uns, jeder ist einmalig und hat Talente und Fähigkeiten. Talent ist nichts passives, das einfach da ist oder nicht und das jemand erkennt – wobei der jemand auch ich selbst sein kann. Mein Talent ist nicht mono-codiert, es gibt viele Talente oder ein Talent mit vielen Facetten. Mal bin ich ganz verzweifelt, wenn ich weiß, das kann ich besser, mal weil es keine Anerkennung gibt oder weil ich das Talent selber mit Füßen trete. Talent hat damit zu tun, es zuzulassen und danach zu streben, es zu entwickeln. Meine Talente sind mir dabei nicht wichtiger als die anderer Menschen. Und das schönste Talent ist das, was anderen hilft, sich selbst zu entwickeln. Dann ist für mich ein Talent so etwas wie eine Tugend also positiv besetzt und nicht wertfrei. Will sagen, wenn jemand die Gabe hat, anderen schlechte Laune zu bereiten, dann ist das wohl nichts für einen Talentwettbewerb.

Rainer Baudermann, Leser_In

Naja, am besten erkenne ich meine Talente selber. Durch Selbst-Reflexion: Wer bin ich, was mag ich, was kann ich, worin bin ich mal mit, mal ohne Mühe erfolgreich. Und durch Ausprobieren; immer wieder. Auch talentierte Künstler bleiben häufig nur deshalb talentiert, weil sie sich perfektionieren: Üben, üben, üben.

Carsten, Leser_In

Talent werden gesucht – aber im gewohnten Kontext von Familie oder Arbeitgeber ist meist nicht die Plattform gegeben, frei zu denken, sich außerhalb der definierten Rolle zu verhalten. Will ich mein Talent erkennbar machen, muss ich außerhalb getrampelter Pfade wandeln. Auf sozialen Netzwerken Denkanstöße geben, Artikel (auf Xing, LinkedIn) posten, vielleicht auch provozieren. Durch nebenamtliche Verwirklichung die Neugier (des Arbeitgebers, der Umwelt) wecken. „Wie wirft unser Buchhalter ein kleines Kinofestival so nebenbei?“ „Du gibst Mosaik-Kurse nebenberuflich?“ Kernfrage = message to myself: Was treibt mich wirklich an? Wie kann ich das verwirklichen und sichtbar machen?

Risto Griesang, Leser_In

Bessere Aufklärung der Eltern und Lehrer, leichterer Zugang zu Psychologen und Künstlern. Bessere staatliche Programme zur Talentförderung, siehe z.B. Venezuela.

Michael Petters, Leser_In

Talente werden nur erkannt wenn jemand sich traut aus sich heraus zu gehen.

Roland dopfer, Leser_In

Ausbildung nicht zu früh auf schulische theoretische Inhalte festlegen sonder auch praktische Fähigkeiten fördern

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Was macht das Leben schön?

Vom „schönen Leben“ wird oft gesprochen. Aber welcher Luxus materieller oder nicht-materieller Art ist eigentlich Grundlage für das Glücklichsein? Verändern sich diese Ansprüche im Laufe eines Lebens?

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Hallo Abraham, Leser_In

aufwachen,_ gucken was kommt. liegen bleiben sich selbst spüren, die launen des geistes frei entfalten sowie befolgen zu dürfen. die launen als positive zulassen zu können. keine zeit beschrenkungen zulassen, bzw weitestgehend diese selbstbestimmt und bewusst zu wählen. unabghängig von äusseren umständen, keinerlei glück an materie messen, sein. insich ist alles was es brauch immerwährend präsent. nichts erwartend und allem zu bereit. zufrieden, lässig, unerwartete umstände besonnen und suverän angehen.wettkampf ist illusion,gar unnötige hetzte. werten nur zur orientierung nutzen, denn ohne angelernte vorurteile und immer im \"jetzt\" lebt es sich erfüllter. desweiteren werden allerlei eindrücke prächtiger eingenommen. selbstbewusst über den dingen schweben, sie beobachten. abstand und nähe im interwall. bei bedarf reagieren. haupsächlich alle handlungen aus freude und wohlwollen gestalten, ohne sich in jedwehigster weise bedrückender beklemmungen und hemmungen aller art im keim hinzugeben denn schon durch das zulassen oder beschäftigen von und mit negativen memen, verunreinigt das helle gemüt. eigentlich kein problem wenn man weis. wenn allerdings nicht besteht die gefahr von angenehm unbefangenem zu unsicherheit und der gleichen abzurutschen. einfache progressive ideen welche keinerlei niedertracht unenterworfen sind oder unterwerfen. schöheit ist immer angenehm, wie wohltuend.\"immer versucht. immer gescheitert. einerlei. wieder versuchen. wieder scheitern. besser scheitern.\"(samuel beckett)

Claudia Sagafe, Leser_In

Zeit mitv der Familien und guten Freunden verbringen und dabei immer gesund bleiben.

Bernhard Müller, Leser_In

Ich!

Tobias Plannerer, Leser_In

Das Leben ist schön wenn Freude und Leid, Entspannung und Stress, Optimismus und Pessimismus, Sicherheit und Risiken ein Gleichgewicht bilden. Nur so sind die Herausforderungen des Lebens zu meistern.

Lara Bezdek, Leser_In

Schöne Momente im Leben machen unser Glück aus. Doch was genau sind denn eigentlich „schöne Momente“? Ganz besondere, einzigartige Momente, wie live dabei zu sein, wenn das Heimatland Fußball-Weltmeister wird? Oder einfach ein einzigartiges Konzert mitzuerleben? Solche Erinnerungen sind garantiert einzigartig, aber repräsentieren sie auch die Momente, die das Glück ausmachen? Können nicht auch scheinbar winzig kleine Dinge das Glück eines Menschen ausmachen? Natürlich offenbart sich dies als ganz individuelle Entscheidung, aber ich denke, wenn man sich darauf einlässt, werden nachfolgend erzählte Momente garantiert für jeden ein kleiner Moment des Glücks. Ich sitze im Zug. Der Weg zur Uni dauert lang und ich habe noch viel zu tun. Fast schon genervt von der Lautstärke und dem anscheinend nicht enden wollenden Text, den ich noch schnell vorbereiten muss, sitze ich da. Eine Mutter mit ihrer kleinen Tochter steigt zu und sie setzen sich in den Vierer vor mir. Und genau dann passiert das, was wohl jeden lächeln lässt. Das kleine Mädchen steckt ihren Kopf zwischen den Kopfstützen hindurch und lacht mich an. Kann sich irgendjemand dagegen wehren zurück zu lächeln? Also, ich konnte es nicht. Unwillkürlich, hatte mir das kleine Mädchen ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Danke. Alle Momente, die Jemanden aus dem Alltag reißen, seien es große Geschehnisse oder ganz kleine, scheinbar unbedeutende Momente, es sind diese welche das Glück zusammenbasteln. Egal, in welchem Alter! Es mag immer materielle Ansprüche geben, dich sich auch im Laufe des Lebens verändern. Und natürlich gibt es Menschen, die ihre Zufriedenheit aus Materiellem ziehen, aber bedeutet Zufriedenheit wirklich Glück? Ich sage nein. Aber immaterielle Dinge, die das Leben ausmachen und das Glück erschaffen, mögen mehr oder weniger Gewicht über das Leben hinweg zugerechnet bekommen, aber es zählt: sie werden bleiben und wohl niemals vergehen. Und jeder wird genau das erkennen, wenn nur der Anspruch nicht auf der Luxusvilla und dem millionenschweren Konto oder einfach der Erfüllung all der immateriellen Träume liegt, sondern das Herz sich an den kleinen Dingen erfreuen kann. Wenn ich ein „Guten Morgen“ von meinem Nachbarn früh morgens um kurz nach 5 Uhr bekomme und mich darüber freue und mein Lächeln wiederrum ansteckend wirkt auf den nächsten Menschen, dem ich daraufhin begegne, genau dann bin ich glücklich für einen kurzen Moment. Es mag viel Unheil geben auf dieser Welt, aber ist die Welt nicht einfach schön, wenn wir in das Gesicht eines offen lächelnden Menschen sehen?

Claudia Sagafe, Leser_In

Zeit zu haben für meine Familie, Freunde und für mich.

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Wie werden wir wohnen?

Energiewende, technologische Entdeckungen und inklusives Denken beeinflussen die heutige Architektur: Wie soll Ihr Wohnraum der Zukunft gebaut sein?

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Claudia Sagafe, Leser_In

Nachhaltiger und umweltbewusster.Hochhäuser wird es nicht mehr geben,aber leider bestimmt zu hohe Mieten.

Bernhard Müller, Leser_In

Unsere Häuser werden mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen. Baumaterial wird weitgehend aus wieder verwendbarem und up-/recyceltem Material bestehen. Sie werden immer großzügiger werden, nicht zuletzt weil wir mit geerbtem Vermögen immer größer und komfortabler bauen können (sofern eine Katastrophe oder Krieg es nicht vernichtet). Überfluss wird sich von Ressourcenverschwendung trennen. Arbeiten und Wohnen werden wieder zunehmend an einem Ort stattfinden. (z.B. 1 Tag in der Firma, 4 Tage Homeoffice) Häuser werden flexibel auf unterschiedlichste Wohnformen oder Lebenssituationen reagieren können: Single, Kombi-Single, Familien, WGs, Alterswohnung. Mal so mal so. Altersgerechte Wohnungen mitten in der Stadt oder dem Viertel werden die Altersheime ablösen (bis auf echte Pflegeheime). Die Hausarbeit wird immer weiter reduziert und von Robotersystemen übernommen. Biologische Lebensmittel werden in Energie neutralen Hochhausfarmen erzeugt, zum Teil aber auch im eigenen Viertel oder Balkon. Aber wenn wir nicht aufpassen, wird dies nur die Wohnzukunft eines Teils unserer Gesellschaft sein. Der andere Teil wird evtl. verslumen, den Anschluss völlig verlieren. Ghettos und No-Go-Areas entstehen. Die 3. Welt kommt in die 1.Welt. In den USA kann man das schon besichtigen. Bei uns gibt es dazu erste Vorformen.

Carolin van Stadt, Leser_In

Ich beziehe mich bei dem \"wir\" auf die Deutschen - einfach weil ich über weltweites Wohnen zu wenig weiß. Wie wir wohnen ist ziemlich klar: unsere Wohnprobleme drehen sich \"nur\" um die Höhe der Miete, mit Balkon oder ohne, nette Nachbarn, passt die Einbauküche, wie hoch sind die Energiekosten und \"wie soll ein einzelner Mensch nur jemals ein Haus abbezahlen\". Unsere Regierung fördert Einheitlichkeit (\"der Neubau hat sich der umgebenden bebauung anzupassen\" - Herzlichen Dank!) und eine \"Wärmesanierung\", welche daraus besteht ein Haus mit Plastik (Erdöl, gell?) einzukleiden, unter der das Haus schimmelt. Fördert wiederum die Bauindustrie. Wachstum ist ja alles. Es ist absolut erstaunlich in was der moderne Mensch, der nicht mit Reichtum UND Geschmack ausgestattet oder ein vielleicht guter Architekt ist, so wohnt. Die pure Tristess, verfeinert mit unfassbarer Hässlichkeit. Grau in Grau, dunkles Holz an der Veranda, Beton, Maschendraht oder mannshohe benadelte Hecke. Ein bisschen Rasen und ein paar immergrüne Koniferen. Fertig ist das Wohnidyll. Man fragt sich ob die Häuslebauer vor hundert Jahren alle reich und verschwenderisch waren - oder dem wohnen einfach das zubilligten, was es so dringend braucht: Schönheit. Der Mensch wird erst zu dem, was er ist, wenn er gestaltet. Er ist ein Schöpfer. Nur braucht unsere Gesellschaft keine Schöpfer. Schöpfer sitzen nicht am Schreibtisch und kommen jeden Tag pünktlich zur Arbeit, ohne sich Gedanken über deren Sinn zu machen. Aber der Mensch will in seinem Innersten gestalten. Auch und gerade seine direkte Umgebung. Unsere Gesetzgebung hat das, zusammen mit unserem völlig unschöpferischem Schulsystem, inzwischen gut unterbunden. Ich wünsche mir also nichts sehnlicher für ein \"Wie werden wir...\" als, dass wir wieder gestalten, auch worin wir wohnen. Quadratisch, praktisch, gut = nicht gut! Es macht dumpf. Was fasziniert uns an alten Fachwerkbauten? Die Asymetrie! Oder auch: die wundervolle Schiefigkeit. Ungerade Balken, schräge Wände, schiefe Dächer. Wunderschön. Und was fasziniert uns an Gründerzeithäusern und Jugendstil? Die Oppulenz ohne \"Zweck\", nur mit dem \"Sinn\", das Auge und das Herz eines jeden Gestalters zu erfreuen. Wir brauchen keine Investoren mit verschachtelten Neubaugebieten inkl. Handtuchgarten und garantiertem Maximalgewinn, wir brauchen Wohnbauprojekte mit Gestaltern. Der wohnende Mensch soll sein Zuhause mitgestalten können. Und seine Straße, sein Dorf, seine Stadt.

Lara Bezdek, Leser_In

Wohne ganz, wie du es magst, mit 10 Leuten zusammen, oder ganz autark! In einem Hochhaus ganz oben, oder einem Reihenhaus, das viele loben. In einer alten Mühle, zum Energiesparen in ständiger Kühle oder doch innovativ und neu? Aber ist man nicht oft den Traditionen treu? Ja, ein Mix muss es sein! Jeder leben-vielleicht zu groß, oft auch zu klein. Doch bekommt dann auch jeder, was er möchte? Als Gegenfrage: offenbart sich hier Zufriedenheit - echte? Wenn man\'s hat, will man mehr, Zufriedenheit findet man im Materiellen nimmer mehr! Man bedenke, was man wirklich braucht! Es kann so wenig sein, auch wenn eine Wohnung scheinbar nicht taugt Sie ist vielleicht DEIN! Zur Umwelt sehr nett - mit Leben gefüllt eine Schrank, eine Küche, ein Bett und die Menschen, deren Lachen die Bude erfüllt. ;-)

Claudia Sagafe, Leser_In

Leider warscheinlich für viel zu viel Geld, der Geldbeutel bestimmt meine Wohnung.

Karsten Lehmann, Leser_In

Interessant ist hier auch die Frage \"Wo werden wir wohnen?\" Im Augenblick herrscht ein regelrechter Kampf um Wohnraum, gerade in den Großstädten. Die klassische Lösung der Ausdehung in das Umland ist nur begrenzt sinnvoll, da Versiegelung und lange Wege zur Arbeit, Freizeit und Kultur der Umwelt nicht gerade einen Gefallen tut. Die Verdichtung der Innenstädte stösst vielerorts auf berechtigten Widerstand, wenn Freiflächen oder Flächen, die nicht vom Mainstream genutzt werden, einem Wohnungsbau geopfert werden, der seelenlose, billig und nicht preiswert hochgezogene, Gebäude hervorbringt. Sinnvoll ist eine Verdichtung der Stadt an Stellen, die jetzt das Auge eher beleidigen als ihm zu schmeicheln. Gerade Berlin ist übersät mit zahllosen Garagenbauten, Parkplätzen, Discounter-Baracken und Nachkriegsprovisorien. Deren Nutzung wäre problemlos in nachhaltige Neubauprojekte integirerbar. So kann die klassische Mischung von Leben und Arbeiten auf kleinem Raum beibehalten werden.

Christina Orion, Leser_In

Ich stelle mir vor in der Zukunft in einem Haus zu wohnen, welches mit Hilfe einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach Strom erzeugen kann und dabei hilft Energie-Authark zu sein und ein Elektro-Auto läd. Außerdem stelle ich mir vor, dass Röhrenkollektoren an der Hauswand die Wärme der Sonne einfangen und das Brauchwasser erwärmen und die Heizung unterstützen. Und ich stelle mir vor, dass ein wasserführender Kaminofen zusätzlich für Wärme sorgt. Und wenn ich mich jetzt umschaue, bzw. mit unserem Elektro-Auto fahre, weiß ich, dass ich bereits in meiner Zukunft lebe. :-)

T.L., Leser_In

wohnen morgen - wie gestern ----------- Wissen: wie eine Haustürklingel funktioniert Eingang: ein Entree und vom Verschlag für den Müll zu unterscheiden Flur: praktisch und Visitenkarte Schwarzküche: Farben von ‚bultgagenau‘ versus wohlriechend gebrauchstüchtig Lichtschalter: zu ertasten und das nicht unbedingt bustauglich Nordflanke: Energie speichernd und Südseite mit Lichteinfall Ost West Ausrichtung: Qualität und nicht Petitesse Präsident: Wohn- und Bauform vorlebend Tati und Orwell: keine Wärmeleitgruppen sondern Selbstironie vor ihrer Zeit Hundehütten: sind keine Vorstadtsiedlungen Garagen: gleich Werkstätten und nicht zwei Drittel der Strassenbreite pro Plot Status: heisst Standpunkt und nicht Protz und Prahl in gated communities Besitzverhältnisse: in Immobilen gesellschaftlich angegangen Gesperrte Uferwege: und aufzugebende Hof- und Hirschgärten arten nicht mehr aus Wohnen und Arbeiten: in der Wohnung, im Haus, im Quartier, in der Stadt sind erlebbar Wohnformen von Haus aus: können integrieren statt segregieren.

Nadine Ambrosch, Leser_In

Hoffentlich werden wir in Wohnungen und Häusern leben, die null Energie verbrauchen. Das ist das Wichtigste, wir produzieren selber, was wir verbrauchen und wir verbrauchen extrem wenig. So freut sich nicht nur die Umwelt, sondern auch unser Geldbeutel. Ich stelle mir vor, dass wir sehr hell wohnen, lichtdurchflutet, in Räumen, die ihre Bestimmung je nach Laune des Benutzers erhalten. Die Wohnfläche pro Kopf wird sich reduzieren, weil wir in der Stadt leben und Wohnraum dort knapp ist. Alle Generationen sollen in einem Quartier willkommen sein und sich auf der Straße begegnen können.

Dirk Woywodt, Leser_In

Der Wohnraum der Zukunft sollte darauf ausgerichtet sein, dass alle Generationen zusammen wohnen können und nicht mehr so stark getrennt sind. Dafür ist u.a. eine Architektur nötig, die weniger homogen ist und für jede Gesellschaftsgruppe und das Zusammenleben etwas bietet. Die Politik ist gefragt, den Investoren für eine durchmischte Wohnbauweise Anreize zu bieten und sich um den Nahverkehr zu kümmern.

Simone Henningsen, Leser_In

Wird traditionelle Energie als Luxusgut nicht mehr zur Verfügung stehen? Häuser, Wohnungen,.... wird es immer geben.Städte und Dörfer ebenso. Projekte Arbeit/Wohnen/Ökologie im Einklang sollten noch mehr gefördert werden.

Bindert, Dietrich, Leser_In

Die Frage nach dem zukünftigen Wohnraum ist seit jeher nicht nur eine Frage an die Architektur sondern im gleichen Teil auch eine Fragen an die Gesellschaftsform und ihre Anpassungsfähigkeit an technische und ethische Parameter. Während man bis vor wenigen Jahrhunderten zögerlich technische Neuerungen in den tradierten Handwerksformen heranzog um Bauen und Wohnen neu zu gestalten wurde im Spiegel eines gewandelten Gesellschaftsbildes die Architektur neu gedacht. Mit neuen Baustoffen wurden die veränderten Anforderungen an gebauten Raum auf experimentelle Weise neu erprobt. Das dabei Fehler gemacht wurden liegt in der Natur der Sache. Diese zu erkennen und in späteren Bauaufgaben zu umgehen hat in unserer Zeit zu kuriosen Situationen geführt. Allein das Thema Dampfdichtigkeit hat eine ganze Generation von Architekten in eine technische Zwickmühle geführt und läßt sie nun bei dem Spagat zwischen vernünftiger Bauphysik und gesunder Bauweise aufgrund der politisch oktroyierten Vorgabe \"schwitzen\". Leider ist auch im Bausektor die Verflechtung von Politik und Lobbyisten der Wirtschaftszweige erdölbasierter Produkte einer sinnvollen nachhaltigen Steuerung der Gestaltung unserer Umwelt im Wege. Während wenige Nutzer von hochtechnologisierten modernen Wohnbauten in einer ferngesteuerten Welt leben und über ihre mobilen Endgeräte die Immobile zu Hause verwalten wird das Gro der Bevölkerung in Plastik verpackten Altbauten mit den Zwängen und Kompromissen aus einer Zeit leben, die das Gesellschaftsbild vor den technischen Innovationen reflektiert. Der moderne Spagat von Stadtplanern und Architekten - so er den frei von politischen und lobbyistischen Vorgaben bestritten werden darf - wird zwischen dem individuellen Wohnanspruch und der verknappten Resource Siedlungsfläche in infrastrukturellem Gefüge positioniert sein. Mut macht mir die Beobachtung, das die nächste Generation ein eigenes Verständnis zur Individual-Mobilität entwickelt und dabei auch die Frage für sich beantwortet, von welchem Ort man zu einem anderen kommt und mit welcher notwendigen Intention. Auch die größer werdende Generation 65+ scheint sich davon beeinflussen zu lassen.

Andrea Wischnewski, Leser_In

grün, offen, für alle Generationen verwendbar. Miteinander verbunden sein.

Gabriele J., Leser_In

Wie werden wir wohnen ? Im April 2008 erkrankte mein Vater an Lungenkrebs. Da es auch meiner Mutter seit 2001 bereits durch mehrere Operationen, u.a. an einem Hirntumor, nicht besonders gut ging, war es für mich als älteste Tochter selbstverständlich, dass ich meine Eltern zu mir nehmen würde. Ich mietete daher eine fast 100 qm große Wohnung an, die noch entsprechend umgebaut werden musste, damit Papa mir dem Rollstuhl um die Ecken kam. Doch dann ging alles viel zu schnell: Noch bevor die Umbauarbeiten abgeschlossen waren, verstarb mein Vater Ende August. Ich selbst war durch Arbeit und Nebenjob viel zu sehr eingesprannt, als dass ich die große Wohnung überhaupt nutzen konnte. Als ich dann über ein Sprachenportal eine Engländerin kennenlernte, die nach Abschluss Ihres Studiums in Deutschland eine Stelle suchte, bot ich ihr an, doch für ein Wochenende nach Düsseldorf zu kommen und direkt hier vor Ort weiter zu suchen. Sie kam Ende Januar mit einem Billigflieger – und blieb. Ich half ihr, schnellstmöglich einen Platz in einer Sprachschule zu bekommen, und mit täglichen Übungen zuhause – wir sprachen fast ausschließlich Deutsch, bis auf ein paar Erklärungen, die für sie in ihrer Muttersprache einfacher zu verstehen waren – und so schaffte sie es innerhalb von 2 Monaten, ihren Integrationskurs mit Note 1 abzuschließen. Das Miteinander klappte ausgeprochen gut. Im Bad gab es morgens nie Probleme, denn während ich duschte, joggte sie eine Runde im Park, und während sie dann duschte, deckte ich rasch den Tisch fürs Frühstück. Nach Arbeit bzw. Schule ging diejenige einkaufen, die zuerst daheim war oder auch beide gemeinsam, gekocht haben wir abwechselnd oder eine kümmerte sich um den Hauptgang, die andere um Salat und Nachtisch. Beim Fernsehprogramm fanden wir entweder eine Einigung oder sie sah auf dem Bett sitzend englische Filme über ihren Laptop. Freizeitaktivitäten in der Woche abends plante jeder für sich, außer Sightseeingtours, die wir am Wochenende gemeinsam machten, um Land und Leute kennenzulernen und gemeinsam die Schönheit von NRW, Niederrhein, dem Bergischen Land und dem angrenzenden Ausland (B und NL) zu erkunden sowie Kultur und Spezialitäten aus Düsseldorf und Umgebung zu genießen. Leider gestaltete sich damals schon die Jobsuche auch für Akademiker relativ schwierig, so dass sie nach ½ Jahr mit Mini-Job als Zimmermädchen in einem Hotel und -zig erfolglosen Bewerbungen das Handtuch warf. Eigentlich schade. Das Miteinander fehlt mir irgendwie.

Marek Hirnich, Leser_In

Hallo :) ich wohne mit 5 Studenten in einem WG-Haus in dem schönen Bingen am Rhein. Die WG ist sehr bunt gemischt und es wird nie langweilig. In den zwei Wohnparteien wohnen jeweils drei Studenten. Im Erdgeschoss wohnen zwei nette Mädels, beide im Alter von 24 Jahren und mitten im Masterstudium mit dem Schwerpunkt Wirschaftsinformatik. Der dritte Mitbewohner ist 19 Jahre alt und studiert im ersten Semester Agrawissenschafften. Alle sehr nett und sympathisch. Jeder Tag bringt neue Geschichten und Erfahrungen mitsich und genau das macht es aus. Meine Mitbewohner im 1.OG sind ebenfalls sympathisch und sorgen dafür das es Tag für Tag spannend ist und somit uns nie der Gesprechsstoff ausgeht. In der zweiten Wohnpartei wohnt eine nette Frau im Alter von 32 Jahren die zurzeit Ihren Bachlor im Studiengang Gartenbau schreibt. Mein zweiter Mitbewohner ist 18 Jahre jung und studiert Landschaftsarchitektur im ersten Semester. Mit beiden Bewohnern macht es sehr viel Spaß eine Wohnung zu teilen. Nun zu mir. Ich bin 21 Jahre alt und studiere ebenfalls Landschaftsarchitektur in Geisenheim am Rhein. Es war für mich definitiv die richtige Entscheidung mir eine WG zu suchen, weil ich eine Person bin die ständig Abwechslung braucht. Die Erfahrung die man in der Studienzeit machen kann sind Gold Wert und meiner Meinung nach sollten alle die sich für ein Studium entscheiden, sich auch für eine WG entscheiden. Alles was man in dieser Zeit aufschnappt und erlebt, hat man für die Ewigkeit. Gute Zeit Marek

Justina Kilinski, Leser_In

Von der Farce zum Abbild --------------- Erst aus der Retrospektive treten gesellschaftliche Veränderungen deutlich hervor. Die historische Differenzierung architektonischer Epochen muss als Abstraktion vom tatsächlichen Geschichtsverlauf angesehen werden. Zeitgenössische Architektur ist also unter Vorbehalt als repräsentativ für die aktuellen soziopolitischen Verhältnisse zu betrachten. Die heutige Architektur hinkt auf Bedeutungsebene in mancher Hinsicht dem modernen Zeitgeist hinterher. Das gängigste Wohnmodell ist heute das des Einzelhauses oder die Stadtwohnung. Es handelt sich um Wohnstrukturen, die an das System Familie angepasst sind und damit ein Lebenskonzept bedienen, das in der Gesellschaft längst nicht mehr tonangebend ist. Die Idylle der Kleinfamilie ist eine von vielen Lebensrealitäten der heutigen Zeit: Die Zahl der Singlehaushalte nimmt europaweit stetig zu. Hinzu kommt eine alternde Bevölkerung. Viele alleinlebende Menschen bewohnen große Wohnungen, deren Mieten aufgrund alter Mietverträge extrem günstig sind. Angesichts des in Zukunft zu erwartenden Bevölkerungswachstums, ist hier neben architektonischem auch politisches Umdenken erforderlich. Wohnen ist weit mehr als eine Geschmacksfrage. Die Vereinten Nationen schätzen den Bevölkerungszuwachs bis 2050 global auf mindestens 1,5 Milliarden. All diese Menschen werden einen Platz zum Leben brauchen. Das platzaufwendige Einzelhaus und die Stadtwohnung versagen im Zukunftsszenario ebenso wie das betriebskostenintensive Hochhaus. Wir brauchen Alternativen zu den gängigen Wohnmodellen. Architektur muss sich auf soziale Strukturen beziehen statt die gesellschaftliche Realität zu kaschieren. Doch wie lässt sich der Bedarf nach Lebensraum für immer mehr Menschen mit den Ansprüchen einer individualistischen Gesellschaft in einem architektonischen Konzept vereinen? ES gibt neue Ideen vom gemeinschaftlichen Wohnkollektiv, die in beide Richtungen denken. Was der japanische Architekt Riken Yamamoto, Mitbegründer eines neuen Konzeptes gemeinschaftlichen Wohnens, als „Community Area Model“ bezeichnet, hat zum Ziel mit geringen räumlichen Ressourcen maximalen Komfort für die Bewohner eines Wohnkomplexes zu schaffen. Wohnmodule wie Küche, Kinderspielzimmer oder Terrasse werden in den gemeinschaftlichen Raum verlegt. Private Räume werden so auf die wirklich notwendige Fläche reduziert. Der primäre Unterschied zu den Wohnkollektiven der 60er Jahre besteht darin, dass hinter dem Wohnkollektiv der Zukunft kein ideologischer Zwang steckt. Beim „Community Area Model“ wird jeder Komplex einem anderen Lebensstil gerecht. Das Teilen von Räumen vereint beim „Community Area Model“ die ökonomische mit der sozialen Komponente: Teilhabe an einem Garten oder einem Schwimmbecken ist nunmehr auch finanzschwachen Menschen möglich. Auch wenn die Betriebskosten für gemeinschaftliche Flächen auf alle entfallen, ist die finanzielle Ersparnis, die die Auslagerung bestimmter Wohnmodule für Einzelhaushalte mit sich bringt, enorm. Zudem bietet das Modell sozialen Rückhalt und wirkt dem modernen Phänomen der sozialen Entfremdung entgegen.

Oliver Kuti, Leser_In

Es wird keine Schuhschachtel-Siedlungen mit Passivhäusern geben; dagegen Wohnungsdurchbrüche und Kaufgemeinschaften verwaister Häuser auf dem Lande. Dort ereignen sich solidarische Wohnformen für das Alter, erschwinglich und mobil genug, um an die städtische Infrastruktur anzudocken. An eine Revitalisierung medizinischer Versorgung in der Provinz gar nicht zu denken.

attila penzes, Leser_In

Seit ich in Österreich lebe, bewohnen wir eine Wohnung mit einer Terasse. Der Innenhof ist begrünt und trotzdem suchten wir einen Garten. Vor 10 Jahren fanden wir einen, wo wir jede freie Minute verbringen. Ich suchte aber weiter und träumte von einem Bergbauernhof. Im letzten Dezember habe ich meinen Bergbauernhof auf 900 Meter Seehöhe gefunden. In einer kleinen Bergwerkssiedlung am Ortsrand mit eigener Quelle und ohne Handyempfang. 240 m² garantieren eine gewerbliche Nützung als Frühstückspension und der 5.000 m² Grund eröffnet viele Gestaltungsmöglichkeiten. Die alte Gewölbeküche aus dem 18. Jahrhundert ist das Herz des Hauses und wir versuchen die moderne Welt mit der alten Substanz in Einklang zu bringen. Photovoltaik produziert den Strom für die Wärmepumpe und wir sehnen uns schon den Moment herbei, als sich Wohnort und Arbeitsplatz vereinen und unser Aussteigerdasein sich voll entfaltet.

Urs Kaiser, Leser_In

Ich möchte in einem Quartier wohnen, wo es eine caring community gibt, wo man sich unterstützt und gemeinsam Leben gestaltet im Verbund mit Behinderten, aäteren und jüngeren, wo es Kitas und Schulen gibt und Treffs für alt und jung. Das Ganze kann auch ökologisch sein, klar, aber das Soziale wird wichtiger sein, weil die Dmographie zuschlägt und wir bemerken werden, wie sehr wir in einer globalisieren Welt aufeinander angewiesen sind.

Andreas Büttner, Leser_In

Wir werden individueller wohnen. Ähnlich wie unsere Kleidung werden die Wohnung und dessen Ausstattung zunehmend als Aushängeschild unserer persönlichen Darstellung und Belange benutzt werden. Die großen Metropolen werden weitere Zuzüge erleben, zu Lasten der abseits gelegenen ländlichen Regionen und Kleinstädte. Angesichts von deutschlandweit rd. 40 Mio. Wohnungen wird die energetische Ertüchtigung und die Umrüstung auf bessere Dämmkomponenten sowie die Nutzung alternativer Energieerzeugungsarten noch lange Zeit benötigen. Sofern die Energiepreise nicht in gleicher Geschwindigkeit, wie in der jüngsten Vergangenheit steigen werden, so sind uns insgesamt gesehen Bedürfnisse, wie angemessener Wohnraum, Individualität, zentrale Lagen und Bezahlbarkeit wichtiger als die möglichst emissionsarme Versorgung unseres Wohnraumes mit Wärme und Strom. Mein Wohnraum der Zukunft soll hell, zentral und ruhig gelegen erbaut sein. Qualität und Nachhaltigkeit des Wohnkonzepts sollen mir das gute Gefühl geben, umweltschonend, wirtschaftlich und zukunftsstabil leben zu können.

Philipp Elsässer, Leser_In

Wir werden technischer wohnen. Alles wird kontrollierbar sein: Zugang, Raumklima, Einrichtung und Raumnutzung. Ich glaube nicht, dass es \"gemütlicher\" sein wird.

A.Horch, Leser_In

Etwas bescheidener. Wir werden es uns nicht mehr leisten können, große Häuser, die nur für eine Lebensphase \"passen\" über Jahrzehnte zu heizen, Instand halten, bewohnen etc. Wir werden flexibler werden, umziehen, wenn die Kinder das Haus verlassen haben. Wir werden bescheidener bauen, weniger energieintensiv, jedoch mit mehr Technologie um Häuser effizient zu betreiben. Die ländlichen Gebiete werden schrumpfen, die Städte wichtiger werden. Die komplette Infrastruktur wird nicht überall betrieben werden können. Wer werden lernen, wie man Städte rückbaut.

M.Derendorf, Leser_In

Wohnen in generationsübergreifenden Häusern, die gemeinsame Räume für Begegnungen haben, die uns für die Sorgen des anderen offen sein lassen, die die Möglichkeit bieten, einander zu ergänzen und zu helfen. Häuser, die energiearm gebaut sind, mit Photovoltaik und Solarenergie Strom gewinnen, da wo es möglich ist, auch mit Windkraft betriebene Stromgeneratoren nutzen, Flächen haben, die uns gemeinsam Obst und Gemüse anbauen lassen, vielleicht auch mit Tierhaltung zur Eier- und Milch- und Käseproduktion. Häuser, in denen Starke für Schwache einstehen, in denen Hautfarbe, Geschlecht und Religion keine Rolle spielen. Häuser, die grün sind, von Bäumen und Gärten umgeben sind, Häuser mit Spielmöglichkeiten für Kinder und Rückzugsmöglichkeiten für Menschen, die es ruhiger brauchen.

Detlev Elsinghorst, Leser_In

Mein Wohnraum der Zukunft wird nachhaltig gebaut sein. Geprägt von immer knapper werdenden Rohstoffen.

Rolf Gölitz, Leser_In

Es gibt Mitfahrzentralen, Agenturen die Menschen beim Dinner zusammenführen, zusammen Urlaube organisieren usw. Genauso wird es eines Tages die Mitwohnzentrale, vielleicht staatlich gefördert, geben, die versucht ungenutzte Quadratmeter Wohnfläche an Mitnutzer zu vergeben. Oder werden wir in Zukunft unsere ungenutzten Wohnressourcen zur Aufnahme von Flüchtlingen hergeben(müssen)? Zumindest ist eines sicher, nichts ist unökologischer als ungenutzter, vielleicht sogar sinnlos beheizter Wohnraum. Dieser verdient dann sowieso seinen Namen nicht mehr!

alfons dideldutz, Leser_In

wohnen sollte stattfinden wie Auto nutzen ... in jungen Jahren eine kleine Wohnung ... dann, mit partner/in etwas größer ... mit kind vielleicht ein Häuschen .. oder ein größeres bei mehren Kindern ... und wenn diese ausgeflogen sind wieder eine Nummer kleiner wohnen. diese gewünschte Flexibilität und auch Mobilität, wird durch staatliche gier an Grunderwerbssteuer und anderen kaufnebenkosten nicht gerade gefördert.

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Wie wird man Unternehmer?

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Bernhard Müller, Leser_In

Ihre Frage ist falsch. Sie muss heißen: Wie wird man ein erfolgreicher Unternehmer? Meine Erfahrung als Unternehmer: 1. Durch eine klare Idee, Produkt oder Dienstleistung), von der man mehr als 100 % überzeugt ist. 2. Durch Glück 3.-10. durch Glück......siehe Bill Gates u.a. 11. die Bereitschaft Unternehmer zu bleiben, auch wenn es bedeutet müsste zu hungern - denn es wird fast immer eine Situation kommen, wo alles anders läuft wie gedacht und geplant und von tollen Profis beraten 12. Menschen um sich scharen, die die Fähigkeit, Energie und Durchhaltevermögen haben, die gemeinsam entwickelten Strategien und Aufgaben selbstständig erfolgreich umzusetzen.

Claudia Sagafe, Leser_In

Es muss mehr Unterstützung für Unternehmensgründer geben.

Tonia Fondermann, Leser_In

Unternehmer wird man durch die Wahrnehmung eines Mangels, durch die Unzufriedenheit mit den bestehenden persönlichen und gesellschaftlichen Verhältnissen und durch ein Unbehagen, in vorgegebenen Strukturen arbeiten zu müssen. Die Initialzündung geben meines Erachtens also eher negative Gefühle. Als ich mein Unternehmen gründete, bafand ich mich in einer persönlichen Krise. Ich war arbeitslos und mein Traum zu promovieren hatte sich als nicht realisierungsfähig herausgestellt. Ich wollte mich weiterhin wissenschaftlich betätigen, sah aber die Schwierigkeit, in der Wissenschaft nicht richtige Fuß fassen zu können. Da ich schon Mitte 30 bin und zwei Kinder habe, konnte ich mir nicht vorstellen, weiterhin und auf Dauer nur befristete Verträge angeboten bekommen. Durch die Begleitung mehrerer wissenschaftlicher Arbeiten bei Freunden und in der Familie merkte ich einerseits, dass es den meistens Studenten an Strukturierungsfähigkeit mangelte und dass sie, wenn die Abgabe näher rückte, psychologischen Beistand brauchten, den sie von den Professoren nicht bekamen. In beidem bin ich unheimlich gut. Das Erkennen dieser Fähigkeiten gab letzlich den Ausschlag für die Gründung von Diss Dokor- einem Unternehmen für Coaching und (wissenschaftliche) Textberatung, das auch Studierenden mit wenig Geld durch sein Solidaritätsprinzip helfen kann. Über mehrere Umwege habe ich nun eine Möglichkeit gefunden, mein Interesse an Wissenschaft mit meinen Talenten zu verbinden. Dass ich darüber hinaus auch noch selbstbestimmt, als mein eigener Chef, arbeiten kann, empfinde ich als großen Luxus.

Christina Orion, Leser_In

Ich war mal Unternehmerin. Jetzt unternehme ich etwas anderes. ;-) Wir sparen jeden Monat 10 % von unserem Netto-Einkommen und beteiligen uns mit diesem Geld an Genossenschaften. Gerne in Energie-Genossenschaften.

T.L., Leser_In

anfangen ------- morgen, werde ich etwas unternehmen morgen bin ich dabei heute stehe ich in Deckung morgen trete ich heraus betrachte die Nische postkompetetiv in Gedanken voraus sein immer dabei sein die ganze Glashütte gewinnen wollen auch wenn von unten graviert wird: „ die Spielregeln werden nicht eingehalten, wir verleihen die Urkunde an…“ die Regeln selber bestimmen wollen umtriebig, die Augen offen „darf es sonst noch etwas sein - oder sonst noch was“

Annette Sievers, Leser_In

Verleger werden ------------------- Die Liebe war Schuld! Die Neugier war Schuld. Der Tatendrang war Schuld. Die Naivität war Schuld! Oder die Selbstüberzeugung. Jedenfalls war ich plötzlich nicht nur Studentin, sondern auch Verlegerin. Was das bedeutet, ahnte ich damals noch nicht. Mit 25 weiß man nur, dass man was Besonderes werden will. Und das war was Besonderes! Wir mussten nicht bei Null anfangen, den Verlag gab es bereits, denn den hatte mein Partner gegründet als er seinerseits 25 gewesen war. Das war 1976. Nun, 15 Jahre später kam ich mit neuen Ansprüchen und Fragen dazu und wir gründeten unseren Reiseführer-Verlag einfach noch einmal neu: umweltfreundlich, sozialverträglich und tiefgründig sollten unsere Inhalte sein, zwischen den Welten mit Toleranz vermitteln und Wissen weitergeben. Mein Freund – inzwischen mein Mann geworden – brachte sein kaufmännisches und großes technische Know-How sowie die nötige Reiseerfahrung mit ein, ich den intellektuellen Anspruch an Sprache und Inhalt. So wurden aus den »Selfpublisher«-Büchern die professionell lektorierten und gestalteten Peter Meyer Reiseführer. Die Wellen haben uns mal hoch gespült, mal fast ertränkt. Heute, genau 25 Jahre später und nur 2 Jahre vom 40. Verlagsjubiläum entfernt, würde ich sagen, dass es genau unsere Ansprüche waren und sind, die uns eineseits gefesselt, andererseits gerettet haben. Und die Liebe, die Neugier, der Tatendrang, die Naivität und die Überzeugung, es stets noch besser machen zu können.

Susanne Conradi, Leser_In

Mit einer Geige und einem Cello. ---------- 1987 gründeten wir unsere Meisterwerkstatt für Geigenbau in einem winzigen Laden mit einer Fläche von 24 qm in Augsburg. Wir besaßen eine alte Violine und ein Violoncello und einige Werkzeuge, die wir im Laufe unserer Ausbildungs- und Gesellenjahre erspart hatten. Mein Geschäftspartner lieh sich 5000,-- DM von seinen Eltern; ich brachte meine Aussteuer ein (ich hatte einen Monat vor der Geschäftseröffnung geheiratet). Damals gab es in Augsburg nur ein Musikgeschäft, sodaß wir von Anfang an viele Aufträge erhielten. Die Erlöse aus den Reparaturen, Restaurationen und dem Verkauf unserer gebauten Geigen investierten wir in Waren und Instrumente (auch zum Vermieten). Unsere Entnahmen hielten wir so gering wie möglich. Inzwischen sind wir auf 120 qm umgezogen, haben ca. 100 Instrumente, Geigen, Bratschen, Celli und Kontrabässe in verschiedenen Preisklassen, sowohl alte als auch neue Instrumente, sowie ca. 150 Mietinstrumente und sämtliches Zubehör.

Walter Freudenstein, Leser_In

: Als Arzt habe ich mich lange davor gescheut, unternehmerische Verantwortung zu übernehmen; nach der Krhs.-Ausbildung ergab sich eine Mitarbeit in einer Praxis, wo ich mich ausschließlich auf die Patientenbetreuung konzentrieren konnte. Mein Kollege und Praxisgründer hat die unternehmerische Seite voll abgedeckt – bis ich nach einigen Jahren merkte, dass ich weder beim Personal noch bei den Patienten die Anerkennung und den Stellenwert bekam, der für eine echte Partnerschaft notwendig ist. Der Frust über diese auf Dauer ausweglose Situation schlug um in Lust auf die eigene Praxis mit dem Risiko einer Neugründung; also bin ich auf der anderen Seite der Stadt neu angefangen mit einer kleinen Praxis für Allgemeinmedizin – plötzlich hatte ich Freude daran, mir meinen eigenen “Laden” zu organisieren, Räume und organisatorische Abläufe zu gestalten und meine Vorstellung von Hausarztmedizin umzusetzen. Die Bank musste überzeugt werden von diesem Konzept und dem anvisierten Standort – dabei habe ich die Investitionssumme gegenüber dem statistischen Mittel der Kosten einer Praxisgründung halbiert, da ich konsequent einfaches Mobiliar und zT gebrauchte Geräte angeschafft habe. Sehr geholfen hat mir eine routinierte Arzthelferin, die ich aus der alten Praxis loseisen konnte. Plötzlich hat es mir, hat es unserem Team, sehr viel Freude gemacht, ein kleines Unternehmen zu gründen und langsam zu wachsen – dies war sicher eine gute und tragfähige Entscheidung.

Angela Schmidt, Gründerin von "Die Notfallmamas", Leser_In

Das kann ganz schnell gehen, nämlich durch die Geburt einer kleinen Tochter zum Beispiel. Ein Jahr später wurde ich Unternehmerin, weil ich keine Lösung für mein Problem fand, nämlich eine Betreuungsmöglichkeit für unsere kleine Tochter während ihrer Rekonvaleszenz und meiner Berufstätigkeit. Ausführliche Recherche und ein Business Plan, der mich auf Kurs hält, führten zum Startschuß. Nun gibt es unsere Notfallbetreuung schon seit über 2 Jahren. Für mich als Mutter war es eine enorme Herausforderung, gesellschaftspolitisch Verantwortung zu übernehmen mit einem Angebot, das es in der Form noch nicht gab. Ein Anliegen ist mir außerdem, einen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Beitrag dafür zu leisten, dass die sehr gut ausgebildeten Frauen, die wir am Arbeitsmarkt haben, Unterstützung dabei erhalten, auch nach der Geburt ihrer Kinder in ihren qualifizierten Jobs zu bleiben. Unternehmerisch also ein Traum: eine win-win-win-Situation für alle Beteiligten. Wichtig war auch, den Sprung von der Gründerin zur Unternehmerin nicht zu verpassen, d.h. die Firma auf die nächste Ebene zu bringen mit einem ergänzenden Geschäftspartner, mehr Personal und höherer Finanzierung.

Oliver Kuti, Leser_In

Man will mit seiner Kreativität nicht länger auf die Einsichten eines Chefs warten!

Attila Penzes, Leser_In

Indem die betroffene Person, die drei Möglichkeiten der Arbeitswelt genau analysiert. Arbeitslos, angestellt oder selbständig. Ich war schon alle drei und die Selbständigkeit gefällt mir am besten. Hoher Arbeitsaufwand, wenig Verdienst, aber volle Kontrolle der Freizeit.

Ingo Hess - Gründer sustaino board advisors, Leser_In

Ich wurde von einigen meiner Kunden auf eine Stelle in deren Organisation angesprochen, das hat mir wieder zu verstehen gegeben, dass ich ja etwas kann, was Andere benötigen. Daraufhin habe ich nach einigen Gesprächen in meinem Umfeld die Entscheidung getroffen, mich selbständig zu machen. Nun bin ich froh endlich \"machen\" zu können. Endlich wieder spüren wie es ist, kurze Wege der Entscheidung zu gehen. Unternehmern direkt und somit den Unternehmen wirklich zu helfen, authentisch und individuell. Nicht politisch oder von der Stange. Eine Beratung bieten, bei der ich morgens wieder mit guten Gewissen in den Spiegel schauen kann und Freude habe, bei dem was ich tue. Ich bin froh diesen Schritt gegangen zu sein.

Andreas Büttner, Leser_In

Ein Weg Unternehmer zu werden, besteht sicherlich in der Kraft, die einen antreibt, anderen zu zeigen, dass es besser oder auch anders geht. Das Gefühl und der Antrieb, der sich in Jahren unselbständiger Tätigkeit herausgebildet hat, dass viele Sachen nicht optimal laufen aber man selbst nicht erhört wurde, da man keine Entscheidungsgewalt besaß. Die Anfänge waren kräftezehrend, voller emotionaler und persönlicher Niederschläge. Manche Tage war keinerlei Licht am Ende des Horizonts zu entdecken. Man fragte sich, wozu all diese Entbehrungen und persönlichen Verletzungen hilfreich sein mögen. Doch es war der Wille, es den Zweiflern und Skeptikern zu beweisen und die Freude daran, selbstbestimmt agieren zu können. Letztlich sind die größten Hürden überwunden und nichts ist schöner als recht behalten zu haben.

Philipp Elsässer, Leser_In

Ich führe eine kleine Imkerei und einen noch kleineren Obstbau im Einmann-Betrieb. Mein Anstoß kam von der Liebe zur Sache her - in diesem Fall war es die Natur und die Idee, selbst schmackhafte und hochwertige Lebensmittel erzeugen zu können und andere davon zu überzeugen. Geld brauchte es dazu weniger, dafür umso mehr persönlichen Einsatz, Lernbegierigkeit und Akribie.

alfons dideldutz, Leser_In

Unternehmer wird man nicht, sondern ist dies per geburt. der eine hat die gene - der andere nicht. unternehmertum bedingt eine entscheidungsfreude, eigenverantwortlichkeit und intellektuelle Unabhängigkeit. ein Unternehmer kann somit niemals beamter sein ... und umgekehrt! auch wenn eine Vielzahl von unnützen aber populistischen Regulierungen das handeln erschweren ... es gibt nichts schöneres als Unternehmer zu sein!!

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Welches Versprechen hält Bio?

Sind biologisch produzierte Produkte die besseren Lebensmittel oder doch nur teuer und halten oft nicht was sie versprechen?

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Susanne Bauer, Leser_In

Bio, wenn zertifiziert, ist für uns die einzige Möglichkeit, uns gesund zu ernähren. Darüberhinaus bietet es die Chance, im Anbau von Lebensmitteln wieder zu einem gesunden Kreislauf zurückzukehren, was die Folgen von Monokulturen oder auch allgemeineFolgekosten deutlich reduzieren wird. Auf lange Sicht gesehen , ist Bio also billiger.

Walter, Leser_In

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Claudia Sagafe, Leser_In

Wenn es wirklich Bio tue ich mir und meiner Gesundheit etwas gutes.Aber leider ist nicht immer Bio drin,wo Bio draufsteht.

Carmen Wauschkuhn, Lebensmittelchemikerin, Leser_In

Wir führen seit über zehn Jahren ein spezielles Untersuchungsprogramm für Bio-Lebensmittel durch. Dabei werden ökologisch erzeugte Lebensmittel im Vergleich zu konventioneller Ware gezielt auf Rückstände an Pestiziden und Kontaminanten untersucht. Dieses Ökomonitoring zielt darauf, mögliche Verbrauchertäuschungen aufzudecken und so das Vertrauen in die Qualität von Bio-Lebensmitteln zu stärken. Da die Anwendung chemisch-synthetischer Planzenschutzmittel im ökologischen Landbau nicht zulässig ist, erwartet der Verbraucher zu Recht ein Produkt ohne nenneswerte Pestizidrückstände. Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich Bio-Produkte hier sehr deutlich von konventionell erzeugter Ware unterscheiden. 2013 waren über 75 Prozent der pflanzlichen Bio-Proben rückstandsfrei oder wiesen sehr niedrige Pestizidgehalte auf. Nur bei rund 3 Prozent wurden erhöhte Gehalte an Pestiziden nachgewiesen. Hier wurde die Bezeichnung \"Bio\" als irreführend beanstandet. Konventionelles Obst und Gemüse wies demgegenüber im Mittel einen ca. 40- bis 95-fach höheren Gehalt an Pestiziden auf. Zwar erfüllten 95 Prozent der konventionellen pflanzlichen Lebensmittel die gestezlichen Höchstmengen, jedoch waren in über 85 Prozent der Proben häufig auch mehrere Rückstände nachweisbar. Wünscht der Verbraucher somit ein Produkt mit wenigen Pestizidrückständen, so erfüllen Bio-Obst und Bio-Gemüse durchaus diese berechtigte Verbrauchererwartung.

Prof. Dr. Reinhold Carle, Professor für Lebensmitteltechnologie, Leser_In

Früher gelangten Bio-Produkte aus regionaler Erzeugung noch überwiegend über Direktvermarkter zum Kunden. Obst und Gemüse erreichten somit den Verbraucher ohne weite Transport- und Distributionswege nahezu erntefrisch. Aufgrund ihrer saisonalen Verfügbarkeit werden Obst und Gemüse aus Bio-Anbau heute weltweit beschafft, womit die globale Frucht- und Gemüselogistik an Bedeutung gewonnen hat. Die möglichst lange Frischerhaltung von Obst und Gemüse ist somit auch für Bio-Produkte eine Realität: Produkte aus biologischem Anbau haben unter Umständen einen langen Weg hinter sich und sind daher häufig nicht mehr „erntefrisch“. Für Transport und Frischerhaltung werden weitgehend die gleichen Verfahren angewandt wie für konventionelle Ware. Einige Maßnahmen, etwa die Entkeimung durch Chlorwasser, die Oberflächenbehandlung mit Fungiziden und das zur Haltbarkeitsverlängerung von Äpfeln verwendete SmartFresh, sind jedoch bei Bio-Produkten nicht erlaubt. Auch Bio-Obst wird jedoch unter kontrollierter Atmosphäre auf dem See- oder Luftweg zum Importeur transportiert bzw. gelagert. Die Hemmung der Fruchtreifung während des Transports und der Lagerung sowie die Ethylen-Behandlung zum Entgrünen von Ananas und Citrusfrüchten bzw. zur Reifung von Bananen und zur Keimhemmung von Zwiebeln sind auch für Bio-Produkte üblich und gemäß Öko-Verordnung zulässig. Bio-Obst und -Gemüse hält somit nicht in jedem Fall das Versprechen absoluter „Frische“!

Prof. Dr. Peter Nick, Professor für Molekulare Zellbiologie, Leser_In

Tomatenpflanzen können selbst nicht laufen, also haben sie die Strategie entwickelt, andere Lebewesen so zu manipulieren, dass sie tun, was der Pflanze von Nutzen ist. Während der Reifung entwickeln sie eine auffällige rote Farbe durch die orangerot gefärbte Carotinoide. Damit die Samen leichter nach außen gelangen, werden die Zellwände durch ein Enzym anverdaut, so dass das Gewebe erst weich und später matschig wird. Und damit die Frucht süß schmeckt, wird aus den Blättern Zucker in die Früchte verlagert. Das Ganze wird durch ein gasförmiges Hormon, Ethylen, angeschaltet. Ethylen wirkt jedoch nicht allein, sondern in einer verwickelten Choreographie mit anderen Signalen. Und genau hier beginnt die Misere der Industrie-Tomate: Weil eine Pflückmaschine eine reife Tomate an Ort und Stelle in ekligen Ketchup verwandeln würde, werden die Tomaten im unreifen Zustand gepflückt und verpackt. So können sie Tausende von Kilometern durch Europa gekarrt werden. Diese grünen Tomaten werden dann künstlich mit Ethylen begast. Das löst nachträglich den Reifeprozess aus, die Tomaten werden auf einmal schön rot. Aber die Bildung der aromatischen Monoterpene gelingt dadurch ebenso wenig wie der Abbau der Zellwände. Ob die Tomate „biologisch“ oder konventionell angebaut wurde, spielt für Geschmack und Haltbarkeit zunächst mal keine Rolle. Der Knackpunkt ist dann eher, ob sie industriell gepflückt und transportiert wurde.

Tomas Brückmann, BUND, Leser_In

Deutschland wird auf mehr als 50 Prozent seiner Fläche landwirtschaftlich genutzt. Die offene Landschaft ist aber auch Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen: Hier ist die Artenvielfalt stark bedroht! Über zwei Drittel von ihnen stehen auf Roten Listen der bestandsbedrohten Arten. Dafür verantwortlich sind der Einsatz von Pestiziden wie auch die Beseitigung von Strukturelementen. Besonders deutlich wird das bei den Bienen. Neueste Erkenntnisse belegen: Das Bienenvölkersterben wird auch durch giftige Agrochemikalien ausgelöst und verstärkt. Hier muss dringend umgesteuert werden; viele Arten stehen vor dem Aussterben! Der kontrollierte ökologische Landbau ist ein guter Ansatz, neben der menschlichen Gesundheit auch die Artenvielfalt zu schützen. Denn im Ackerbau verzichtet der Ökolandbau auf Pestizide und im Ökoobst- und Weinbau werden synthetisch hergestellte Agrochemikalien nur in sehr geringen Mengen eingesetzt. So leben auf ökologisch bewirtschafteten Flächen mehr Tiere und Pflanzen. Ebenso werden durch den Verzicht auf Pestizide der Boden, Gewässer wie auch das Grundwasser geschützt. Denn viele der giftigen Chemikalien gelangen in unser Lebenselixier, das Wasser. In der Bundesrepublik werden bisher nur 6,3 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen ökologisch bewirtschaftet. Ziel des BUND ist: 20 Prozent Ökolandbau bis 2020.

Peter Zens, Gertrudenhof, Leser_In

Sind wir doch mal ehrlich: Wer von uns kennt sich noch aus im Dschungel der Siegel und Kennzeichnungen. Und schlimmer noch: Wer vertraut nach all den immer wieder auftauchenden Skandalen noch auf diese Siegel? Deshalb ist uns auf dem Erlebnisbauernhof Gertrudenhof in Hürth bei Köln wichtig zu wissen, wo und wie die Produkte wachsen, die wir den Kunden unseres Hofladens verkaufen. Nur durch den persönlichen Kontakt zum Erzeuger und dadurch, dass man sieht, wie das Obst und Gemüse wächst, kann man wirklich sicher sein, dass es genau das Produkt in der Qualität ist, wie man sich das wünscht. Und genau diese Transparenz ist uns bei unserem integrierten Anbau auf unseren eigenen 130 Hektar wichtig. Deshalb gibt es jährlich über 800 Hofführungen zu den Feldern und den Tieren unseres Hofes. Jeden Tag können so die Besucher mit eigenen Augen sehen, wie wir Natur und Anbau von hochwertigem Obst und Gemüse in Einklang bringen. Wer „seinen“ Bauern kennt, brauch nicht die Bestätigung über ein Siegel, zumal die Frage der Zertifizierung auch eine Frage des Geldes und des bürokratischen Aufwandes ist. Unsere Partnerhöfe sind teilweise zertifizierte Biohöfe, teilweise aber auch Höfe mit nachhaltigem Anbau, die kein Siegel brauchen und oft deutlich nachhaltiger sind als ein industrialisiertes, gesichtsloses Massen-Bio, was man zunehmend in den Supermärkten findet.

Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Stenzel, DLG, Leser_In

Wir prüfen bei der DLG sowohl konventionelle als auch Bio-Lebensmittel. Jährlich werden etwa 1.000 Bio-Produkte wie Milch-, Fleisch- und Fischerzeugnisse, Back- und Süßwaren, Fruchtsäfte, Konfitüren oder Fertiggerichte von uns getestet, wobei insbesondere der Anteil von letzteren kontinuierlich steigt. Die Testkriterien sind grundsätzlich dieselben wie für konventionelle Lebensmittel, was einen guten Vergleich ermöglicht. Im Fokus stehen die Kriterien Aussehen, Konsistenz, Geruch und Geschmack. Die Bio-Produkte werden von Prüfern getestet, die mit der Erzeugung ökologischer Lebensmittel vertraut sind. So wird sichergestellt, dass Besonderheiten und Einschränkungen in der Produktion von Bio-Lebensmitteln berücksichtigt werden. Die Ergebnisse unserer Prüfung zeigen deutlich, dass die sensorische Qualität der geprüften Bio-Lebensmittel sich grundsätzlich mit der Beschaffenheit konventioneller Produkte vergleichen lässt. Auch die Prämierungsrate unterscheidet sich nicht wesentlich von der konventioneller Lebensmittel. Insgesamt demonstrieren die ökologischen Hersteller, dass bei optimalem technologischem Handling trotz eingeschränkter Verwendung von Zusatzstoffen sensorisch hochwertige Erzeugnisse entstehen. Im langjährigen Vergleich hat sich die Qualität von Bio-Erzeugnissen deutlich stabilisiert.

Rolf Sintram, Leser_In

Die Belastung von Boden, Luft und Wasser verringert sich durch biologische Landwirtschaft und regionalen Vertrieb. Wenn aber im Bio-Supermarkt inzwischen auch die meisten Produkte (Fertiggerichte!) in Plastik verpackt über weite Strecken transportiert werden, wird die gute Idee korrumpiert. Rolf

myTime (Gesponserte Antwort), Leser_In

Seit gut zwei Jahren bietet myTime.de, der Lebensmittel-Onlineshop der Bünting Unternehmensgruppe, seinen Kunden eine Auswahl mit mehr als 32.000 Produkten: angefangen von Obst und Gemüse über Brot, Getränke und Feinkost bis hin zu Tiefkühlware, Milchprodukten und individuell portionierten Käse-, Wurst- und Fleischwaren. Das Sortiment wird dabei stets optimiert und den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden angepasst. Auch das Potenzial der Bio-Lebensmittel hat myTime.de für sich entdeckt. Seitdem der Online-Shop ans Netz gegangen ist, wurde das Bio-Sortiment stetig erweitert. Aktuell können die Kunden aus rund 1.000 Bio-Produkten wählen. Damit ist myTime.de ein großer Online-Anbieter von Bio-Lebensmitteln in Deutschland. Laut Öko-Barometer 2013 liegt Bio voll im Trend. Vor allem im Bereich Obst und Gemüse gibt es eine gleichbleibend hohe Nachfrage. Ein weiterer Vorteil bei myTime.de ist – neben der großen Auswahl – die Möglichkeit, dank praktischer Filterfunktion auf einen Klick einen reinen Bio-Supermarkt zu bekommen. Der Lebensmittel-Onlineshop myTime.de verkauft nicht nur Bio-Produkte, sondern ist auch nach der DE-ÖKO-003 bio-zertifiziert.

MarkusE, Leser_In

Bio verspricht die Verantwortung für die eigene Ernährung an einen Biosupermarkt abzugeben, hält aber dieses Versprechen nicht immer, da auch die Biosupermarktketten ein Teil der kapitalistischen Marktwirtschaft sind und durch Kundenbindungsprogramme und Kundenkarten die Käufer zu Mehrkonsum über die eigenen Bedürfnisse verführen wollen.

Katja Rumi, Leser_In

Der ökologische Landbau findet zunehmend gesellschaftliche Anerkennung und Nachfrage. Popularität allerdings ist auch ein unheilvolles Fundament für das Sprießen von Untugenden. Im Fall von Bio: Profitgier, Schachern, Betrug, faule politische Kompromisse oder auch eine tiefgehende Desillusionierung einstiger Wegbereiter und deren vernichtende Abkehr von ihren Zielen. Die Liste ließe sich fortsetzen – und sei es um den Verpackungswahn, der auch bei Bioprodukten Einzug hält. Bio ist von seinem Selbstverständnis umweltschonend oder auch ökologisch, sozial und ökonomisch ganzheitlich und nachhaltig. Dieses Versprechen hält Bio also sozusagen per se. Damit jedoch sei es sein Versprechen oder auch mithin Bio überhaupt fortbestehen und florieren kann, braucht es verantwortungsbewusste Produzenten und Konsumenten. In kurzen Worten: uns Zeitgenossen. Umsichtiges Denken und Handeln lassen sich dabei gut begleiten und unterstützen: z.B. in Form von verlässlichen Gütesiegeln, durch umfassenden Diskurs und nicht zuletzt in Form von Mut, ein wenig Bescheidenheit und vor allem Wohlwollen jenem Bio gegenüber. Einsam und allein wird Bio kein Versprechen halten können. Es ist auf die Mitwelt angewiesen und deren Verantwortungsbewusstsein.

Uschi, Leser_In

Der Ursprüngliche Unterschied zwischen konventioneller und biologischer Langwirtschaft war die Motivation. Es ging nicht um Geld sondern um die Idee etwas zu verändern. Allerdings ist die Biobranche heute so sehr kommerzialisiert, dass es schwierig ist die Produkte zu finden, hinter denen tatsächlich die Idee etwas zu verändern steckt.

Rolf M., Leser_In

Bio verspricht ein Produkt zu haben, dass bestimmte Vorgabe erfüllt. Was viele Kunden allerdings im Bio-Logo sehen sind glückliche Tiere, fröhliche Gesichter, blühende Natur und somit eine gewissenhafte Konsummöglichkeit. Bei einem Jahresumsatz von über 7 Mrd. € bleibt es fraglich, ob dieses Bild der Realität entspricht.

Illyly, Leser_In

Bio verspricht nicht nur Genuss für den Essenden oder Trinkenden, sondern auch eine lebendswerte Existenz mit ausreichendem Lohn für den Menschen, der anbaut, erntet und die Bioware verkauft.

Dieter Hölterhoff, Leser_In

Bio ist nur dann ein Versprechen: wenn in der Region mit normalen Methoden Produziertes zu Preisen auf den Tisch kommen kann, das sich auch prekär Beschäftigte leisten können. Ein Versprechen ist es nicht das zu predigen, sondern es nicht nur für die \"Auserwählten\" die das Geld dazu haben, davon profitieren können.

Svenja Re., Leser_In

\"Bist du für die Natur? Bist du für eine lebenswerte Erde für deine Nachkommen? Mit dem Konsum dieses Produktes kannst du es zeigen! - Versprochen!\"

Michael-W, Leser_In

Bio verspricht nur die Hälfte, nämlich dem Esser ein gesundes Leben - ob es nachhaltig ist, Biofrüchte über den Ozean zu fliegen, um sie dann im SUV nach Hause zu fahren, ist die andere Hälfte, welche noch geklärt werden muss.

Elke, Leser_In

Unbeschwerter Konsum, das ist es, was Bio verspricht.

Ralf, Leser_In

Bio verspricht vieles - natürlicher, gesünder, umweltbewusster und besser - halten tut es auf jeden fall eins: es ist teurer.

Teresa, Leser_In

\"Bio\" verspricht Glück - für die Umwelt, den Erzeuger und den Konsumenten.

katrin achilles, Leser_In

Hauptsächlich hält Bio erst einmal das Versprechen, dass man sich beim Kauf und beim Konsum als besserer Mensch fühlen darf. Dabei ist Bio für den Verbraucher eine der wenigen Möglichkeiten der direkten Einflussnahme auf die Marktwirtschaft (neben Konsumverzichtes). Da es zur Zeit nicht der für alle Menschen mögliche Weg ist, ist es ein Votum für die richtige Richtung.

Susanne Opitz, Leser_In

BIO? Mal ehrlich: Ich persönlich fühle mich erstmal \"echter\", besser und bin sogar inspiriert, mal wieder auf´s Große und Ganze des Daseins auf unserem Globus zu schauen. Werbepsychologisch einfach genial.

NM, Leser_In

Bio war eine gute Idee. Bis das Marktpotential erkannt wurde - jetzt ist Bio der Versuch, minimale Normen mit möglichst geringen Aufwand zu erfüllen, ein Siegel zu bekommen und dadurch den Gewinn zu maximieren.

Karl Martin, Leser_In

Gutes Bio? Böses Bio? Kann man auf das Siegel vertrauen? Wer kontrolliert es? Gibt es gefälschte Siegel? Ich möchte nicht alles anzweifeln - wie sagte es schon vor Jahren der Werbespruch einer Bank so schön \"Vertrauen ist der Anfang von Allem\". Na ja, wir wissen aber auch, wie manche Banken geschleudert sind... Von daher: ich vertraue auf die Bio-Siegel. Dennoch ist es noch lange kein Garant für guten Geschmack und Frische. Und vor allem: macht es Sinn, im Dezember Erdbeeren zu haben und Bio-Kartoffeln aus Frankreich zu importieren? Von daher: Bio-Siegel ist gut, der eigene Verstand und das eigene Augenmaß können aber keine Siegel ersetzen.

Simone Henningsen, Leser_In

Das es teurer ist, ein eyecatcher ist und nicht immer hält was es verspricht.

Tine, Leser_In

Bio erinnert an unsere Marktmacht - und erinnert den Handel daran, was Verbraucherinnen und Verbraucher wollen: gesundes Essen, gesunde Umwelt und faire Arbeitsbedingungen für alle.

Betti, Leser_In

Wie immer in der Marktwirtschaft, auch „Bio“ muss hinterfragt, kontrolliert werden. Bio ist nicht gleich gut. Und verspricht nicht kurze Transportwege, ökologische Verpackung. Produkte aus der Region sind das neue Bio. Biologische Landwirtschaft sollte pestizidfrei, giftarm zunächst hergestellt und im Produkt auch nachweisbar sein. Dafür müssten wir kürzere Haltbarkeit, höhere Preise in Kauf nehmen.

Oliver Kuti, Leser_In

Alles kreist um die Nachhaltigkeit. Der Bioladen mit persönlichem Know How und viel nicht verpackter Ware bleibt der Schlüssel für dieses Prinzip. Die Zertifizierung ist nicht das gedruckte Sigel, sondern die lokale Lieferkette. Einkaufen bleibt anstrengend, wenn es Bio versprechen soll!

Uwe Borchert, Leser_In

Bio ! weckt Hoffnung auf sinnvolle Entscheidungen für ein besseres , gesünderes Leben.Mit den diversen Versprechungen wird leider bei den Produkten viel Schindluder getrieben. Viele BIO Versprechen enden in Enttäuschung und führen zu falschen Entscheidungen zu meist überhöhten Preisen .

Fleischmann, Leser_In

Dass bei der Erzeugung von Lebensmitteln der die Gesundheit und nicht der Profit im Vordergrund stehen soll

Johannes Ahrens, Leser_In

Wer Bio kauft, verspricht vor allem sich selbst etwas davon: Gesundheit sowie ein gutes Gewissen gegenüber der Landwirtschaft, den Tieren und der Umwelt insgesamt.

Leander Löwe, Leser_In

Bio-Essen soll schlicht dafür sorgen, dass die Verbraucher kein Gift (z. B. Pestizide) essen müssen. Mit gesunder Ernährung oder Umweltschutz hat Bio höchstens indirekt etwas zu tun.

xxx, Leser_In

Welches Versprechen hält konventionelle Landwirtschaft??? Die meisten Bio-Zertifikate lassen darauf schließen, dass Nachhaltigkeit das Ziel ist, über \'billig, billiger, billigst\' und \'ich, ich, ich\' hinaus gedacht wird und Allgemeingüter wie Wasser und Böden weniger belastet werden. Wenn außerdem die Produkte besser schmecken, regionaler erzeugt werden und entsprechend der Transport auch ökologischer erfolgt, sollten wir das schätzen.

Karl Zawadzky, Leser_In

Leider wird das Versprechen des biologischen Landbaus und der Umweltverträglich nicht selten nicht gehalten.

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Wie wollen wir alt werden?

Welche Umstände sind in diesem unvermeidlichen Lebensabschnitt eines jeden von uns wünschenswert? Schildern Sie hier Ihre Vorstellungen, wir drucken Sie!

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Silvia S., Leser_In

Meine Vorstellung vom Altwerden ist ständig in Bewegung. Ich versuche flexibel und offen zu bleiben für all die neuen Herausforderungen. Suche mir bewusst Situtionen aus, die viele in meinem Alter nicht mehr tun (im Zelt schlafen, mit Mitfahrerzentrale oder Flixbus fahren, in die Disco gehen, Bokwa tanzen usw. usw.) Komischerweise hat meine Umwelt Probleme damit, manchmal sogar Angst vor dem \"was ich noch so alles mache\" und andere Gleichaltrige schon lange nicht mehr. Ich bin dann eben ein bisschen ver-rückt. Aber bin ich schon alt? Das frage ich mich öfter, denn mit 61 stehe ich doch mitten im Leben und Berufsleben. Geistig wird in meinem Beruf viel abverlangt. Ich gehe mehr in Sport als früher, höre die Musik von heute genauso gerne wie die von damals. Mit Partner alt werden, das ist eine fantastiche Vorstellung inzwischen. Wer hält mit mir mit ? Ich müsste mich altersmäßig anpassen, d. h. \"gesittet\" sein, für die jüngeren Männer bin ich wohl interessant aber doch zu alt und \"noch\" ganz schön verrückt. Meine Freunde haben fast alle Familie, beneiden mich zwar oft für meine Freiheit, aber an den Wochenenden fragt keiner groß nach mir. Da bin ich oft einsam, richtig einsam, wie ein Tiger im Käfig. Die Kinder sind groß, besuchen mich, aber auch dann wenn passt oder sie in der Nähe sind. Manchmal kochen wir zusammen, dann übernehmen sie das Kommando in meiner Küche oder ich lade sie zum Essen ein. Da ich gerne aktiv bin, mich überhaupt nicht alt fühle, sehr gerne weggehe, tanze, Kino, Biergarten etc. (die wenigen Singles in meinem Kreis aber müde sind und lieber vor der Glotze hocken), weiss ich was mir über kurz oder lang blühen könnte: die Alterseinsamkeit gepaart mit Altersarmut, denn meine Rente, naja sie wird grade so reichen, aber mal eben in wärmere Gefilde reisen, kann ich davon nicht. Ich möchte betonen, dass ich dies nicht zulassen werde, solange es irgendwie geht. Aktiv sein, laufen können, Spaß am Leben haben, meine Freunde treffen, auch wenn diese blöden Wochenenden dazwischen sind, das ist mein Ziel und natürlich die nötige Gesundheit dazu.

Rolf Kuhlmann, Leser_In

Wie? In Würde und mit angemessener Lebendigkeit, heißt, keine Grenzziehung durch einen Altersrubikon, den man/frau zwischen 50 und 65 durchqueren muss. Wenn am anderen Ende nur noch der Rollator winkt, wer will da starten. Denn den größten Missgefallen haben wir uns getan, als wir die \"50plus\" erfunden haben, wurde es eher ein Entsorgungsbegriff als eine Wertschätzung der dritten durchaus potenten Lebensphase. Mit 20go, 30/40, 50/70 und 70ultra wären wir besser für die vier aktiven Generationen bedient, wenn das überhaupt einen Sinn macht, rechnerische Linearität als Maßstab bei den vielen beindruckenden, individuell gepflegten Erwerbsbiographien anzulegen. Das Leben ist ein durchgängigerSchatz, ein Wunder, eine Ressource von 0 bis 100.

Claudia Sagafe, Leser_In

In der Gemeinschaft und gesund alt werden.Ich finde auch eine Rentner WG toll.

Prof. Dr. Dr. Eberhard Elbing, emeritierter Professor für Psychologie, Leser_In

Kein Merkmal des Alterns wird so überschätzt wie Einsamkeit. Empirische Studien zeigen: Einsamkeit ist nicht das Hauptmerkmal des Alterns, außer bei sehr hohem Alter, wenn kognitives und körperliches Siechtum dominieren. Ansonsten ist Verwitwung der höchste Risikofaktor, wobei Männer konstant höhere Einsamkeit aufweisen. Deutliche Alterseinsamkeit ist in Deutschland eher selten. Auch in einer übernationalen Studie zur Altersgruppe über 50 gaben nur 8,5 Prozent an, daran zu leiden. Der Trend zur sinkenden Alterseinsamkeit zeigt sich vor allem in industrialisierten, europäischen Ländern, die ähnliche positive Gesellschaftsveränderungen für Ältere aufweisen. Hierbei zeigen die 55- bis 69-Jährigen konstant die geringste Einsamkeit, die 70- bis 85-Jährigen sind die größten Gewinner eines positiven gesellschaftlichen Trends. Die Befunde signalisieren gesellschaftliche Veränderungen, die eine positive Lebensgestaltung auch im Alter erlauben. Voraussetzungen sind finanzielle Ressourcen, Bildung, passende Wohn-, Verkehrs- und Kommunikationsmöglichkeiten sowie individuelle Biographien, die Potentiale, Kompetenzen, Ziel- und Handlungsperspektiven nutzen. Fehlen diese Voraussetzungen, verbleibt der gesellschaftliche Auftrag, Einsamkeit induzierende Defizite zu beheben und die durch Einsamkeit beeinträchtigte Lebensqualität zu bessern. Das Klischee des einsamkeitsdurchtränkten Alterns resultiert auf unzulässiger Vereinfachung komplexer Phänomene, einseitiger Auswahl negativer Beispiele und vorschneller Generalisierung von Teilaspekten.

Prof. Dr. James W. Vaupel, Leiter des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung, Leser_In

Von den Deutschen, die vor dem Ersten Weltkrieg geboren wurden, erleben gerade einmal drei bis vier Prozent ihren 100. Geburtstag. Wenn sich aber die Trends in der Langlebigkeit fortsetzen wie in den letzten 200 Jahren, werden über die Hälfte der 2014 geborenen Deutschen sogar ihren 105. Geburtstag erreichen. Das ist schon richtig alt. Sehr langes Leben ist demnach keineswegs ein Privileg weit entfernter zukünftiger Generationen. Es ist schon jetzt das Schicksal der Kinder, die heute geboren werden. Wenn Sie ein hohes Alter erreichen möchten, kommen Sie am besten in einem Land mit hoher Lebenserwartung und idealerweise als Mädchen zur Welt, und das besser heute als gestern. Aber der Mensch kann auch so etwas für seine Langlebigkeit tun. Ohne ungesunde Dinge wie Rauchen, Trinken und Fettleibigkeit kann man deutlich länger leben. Wichtig ist aber auch ausreichend zu schlafen, sich körperlich fit zu halten, sich ausgewogen zu ernähren, sich mit Familien und Freunden umgeben. Zufrieden und aktiv bleiben. Mein Rat wäre außerdem, länger zu arbeiten. Forschungen zeigen, dass ältere Arbeitnehmer sich spürbar besser fühlen und ein höheres Selbstwertgefühl besitzen. Wer mit Ende 60 statt Anfang 60 in Rente geht, lebt vermutlich um die zwei Jahre länger und ist glücklicher. Darüber müssen die Deutschen einmal nachdenken: Warum konzentrieren wir die Arbeit auf einige wenige Jahrzehnte unseres Lebens? Studien zeigen, dass die Menschen nicht nur älter, sondern auch länger gesund leben. Die 75-jährigen Deutschen von heute sind so gesund wie die 65-Jährigen vor 60 Jahren. Gingen die Leute also später in Rente, wäre die Reduzierung der Wochenarbeitszeit um 10 bis 20 Prozent wirtschaftlich betrachtet überhaupt kein Problem.

Maria Burgi, Jahrgang 1912 und Gewerkschaftsmitglied seit 1929, Leser_In

Gesund sein, immer guter Dinge sein, gute Vorsätze und Ziele haben: Das braucht es möglichst jeden Tag. Kurzum: Die alltägliche Lebenslust hält mich im Leben. Besonders wichtig sind mir Solidarität, Kameradschaft, Gemeinschaft und das Familienleben. Das alltäglich gute Leben und die alltägliche Lebenslust fallen aber nicht vom Himmel, sondern müssen gelebt und gepflegt werden. In der Familie, im Arbeitsleben unter Kollegen und in der Freizeit. Die gewerkschaftliche Solidarität und das konsequente Eintreten für Gerechtigkeit waren mir immer wichtig. Das sind Ziele, die über den Alltag hinausreichen. Es entsteht eine innere Zufriedenheit, wenn man weiß, dass man das Richtige tut. Nicht nur für sich, sondern auch für Andere. Das begreifen hoffentlich auch die Jungen. Deshalb bin ich noch immer Mitglied der IG Metall. Ich bin Gewerkschaftsmitglied sei 85 Jahren. Natürlich vermisst man im Alter auch mal was. Aber immerhin konnte ich bis zu meinem 97. Lebensjahr in meiner Wohnung im dritten Stockwerk ohne Aufzug allein leben. Das ist jetzt leider nicht mehr möglich. Mit solchen Defiziten muss man dann eben umgehen. Genau so wie man eben in schwierigen Situationen für die eigene Überzeugung einstehen muss. Altersmäßig geht leider nicht mehr alles. Ich bin kein junges Mädchen mehr. Das bedaure ich auch manchmal. Aber: Das Leben ist so zu nehmen wie es ist. Alt werden gehört dazu. Ich bin noch fit. Dafür bin ich dankbar. Und dankbar bin ich auch für die Überraschungen und Geschenke, die das Leben bereit hält: Zur 85-jährigen Gewerkschaftsmitgliedschaft bekam ich einen Ausflug und war mit 101 Jahren das erste Mal 1484 Meter hoch oben auf einer Alpe. Das war wunderschön.

Sabine Bobert, evangelische Theologin, Leser_In

Christlicher Lifestyle antwortete über Jahrhunderte auf den „Tod als Katastrophe“ mit der individualisierten Kultivierung des Todes. Man altert nicht plötzlich. Die biologische Kurve nimmt bereits zwischen dem 35. und 40. Lebensjahr ab. Mystiker wie Johannes Tauler verstanden den Umkehrschub in der Lebensmitte als Aufforderung, sich nach innen zu wenden, um nach dem eigenen Lebenszentrum, dem „Seelengrund“ zu suchen. Wer in den Seelengrund und damit in vielleicht den Tod überdauernde Bewusstseinsschichten herabtauchen will, begibt sich freiwillig in eine Zone, die Sterben und Tod meist umgibt: in die Stille. In äußerer Stille wird innerer Lärm laut. Das gelebte Leben holt die Stillstehenden ein: in Bildern, Stimmen und Verstimmungen. Einsiedler nutzen einen mentalen Anker, um von Bewusstseinsfetzen, die in der Stille lärmen, nicht fortgerissen zu werden. Ein Zen-Buddhist verankert sich im Atemstrom. Die christlichen Einsiedler des vierten Jahrhunderts wiederholten einen Psalmvers als Anker für den Geist und als Schutz vor Wahnsinn. Die orthodoxen Mönche und Nonnen wiederholen noch heute möglichst nonstop innerlich die Worte „Jesus Christus“. Solches Mantra-Beten macht den Geist krisenfest. Er lernt, Heilsames festzuhalten und ängstigende Stimmungen und Stimmen loszulassen. Die Mönche wissen: Die Dinge, denen du Aufmerksamkeit schenkst, werden stärker werden. Wer dies beizeiten einübt, wird in erzwungener Stille einen klaren Geist behalten.

Udo Reiter, ehemaliger MDR-Intendant, Leser_In

Ich bin durch einen Verkehrsunfall seit 48 Jahren querschnittgelähmt. Heute bin ich 70 und habe trotz Rollstuhl privat und beruflich ein schönes selbstbestimmtes Leben hinter mir. Zwangsläufig stellt sich jetzt die Frage: Wie soll es weitergehen? Und wie soll es aufhören? Ich möchte unter keinen Umständen ein hilfloser, von anderen abhängiger Pflegefall werden. Ich möchte nicht, wie der katholische Theologe Hans Küng es einmal formuliert hat, meine letzten Lebensjahre als „Schatten meiner selbst“ dahin vegetieren. In meiner Autobiographie „Gestatten, dass ich sitzen bleibe“ habe ich das so beschrieben: „Ich möchte nicht als Pflegefall enden, der von anderen gewaschen, frisiert und abgeputzt wird. Ich möchte mir nicht den Nahrungsersatz mit Kanülen oben einfüllen und die Exkremente mit Gummihandschuhen unten wieder herausholen lassen. Ich möchte nicht allmählich vertrotteln und als freundlicher oder bösartiger Idiot vor mich hindämmern. Und ich möchte selbst entscheiden, wann es soweit ist und ich nicht mehr will. Und wenn ich das entschieden habe, möchte ich mich ungern vor einen Zug rollen oder mir, wie das verschiedentlich empfohlen wird, eine Plastiktüte über den Kopf ziehen, bis ich ersticke. Ich möchte auch nicht in die Schweiz fahren und mich dort auf einem Parkplatz oder in einem Hotelzimmer von Mitarbeitern der Sterbehilfe ‚Exit‘ einschläfern lassen. Ich möchte bei mir zu Hause, wo ich gelebt habe und glücklich war, einen Cocktail einnehmen, der gut schmeckt und mich dann sanft einschlafen lässt.“

Helmut Wallrafen-Dreisow, Geschäftsführer Sozialholding Mönchengladbach, Leser_In

Kaum eine Branche in Deutschland wird so engmaschig durch Behörden auf die Einhaltung von Qualitäts- und Sicherheitsstandards überprüft wie die Altenpflege. Insbesondere der seit Jahren durchgeführte jährliche „Pflege-TÜV“ durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen soll es den Menschen ermöglichen, sich ein Bild über die Qualität einer Pflegeeinrichtung zu machen. Unklar bei den derzeitigen Prüfungen ist allerdings, wessen Qualität gemessen wird. So liegt der Fokus auf strukturellen und pflegefachlichen Standards, die von der Wissenschaft entwickelt wurden und von diesen als bedeutend angesehen werden. Dabei zeigen unsere zahlreichen Gespräche und systematischen Befragungen mit pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen, dass ihnen ganz andere Dinge wichtig sind. Für die Familien stehen an erster Stelle die ganz normalen Dinge des Lebens, die sich unter dem Begriff Lebensqualität zusammenfassen lassen. Dazu gehört zuallererst eine ausreichende Anzahl an qualifizierten Mitarbeitern, die mit Respekt und Freundlichkeit den Betroffenen und ihren Familien begegnen und die sich für die Menschen und ihre Probleme Zeit nehmen. Dafür notwendige Personalanhaltszahlen fehlen bis heute. Darüber hinaus werden gutes Essen, ein sauberes Umfeld und gute Kontakte in angenehmer Atmosphäre als sehr wichtig angesehen. Wir führen deshalb in unseren Einrichtungen eigene Qualitätsmessungen durch, in denen wir neben fachlichen Standards den Fokus auf die subjektiv wahrgenommene Lebensqualität legen. Wer sonst sollte diese Ergebnisqualität vorgeben als die Bewohner selbst!

Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl, Leiterin des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung, Leser_In

Älter werden und gesund bleiben: Das ist für immer mehr Menschen in Deutschland möglich. Neben einer besseren medizinischen Versorgung lässt sich dies vor allem auf stetig neue Forschungserkenntnisse zurückführen. Die steigende Lebenserwartung, die sich seit 1970 um zehn Jahre erhöht hat und heute bei rund 80 Jahren liegt, unterstreicht dies eindrucksvoll. Allerdings stellen diese Entwicklungen das deutsche Sozialsystem vor große Herausforderungen. Denn trotz aller Fortschritte geht die demografische Alterung mit der Zunahme chronischer Krankheiten einher. Aus diesem Grund bedarf es weiterer Innovationen wie zum Beispiel mobiler Mikrosysteme für die medizinische Diagnostik, deren Marktfähigkeit das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI in einem Projekt untersucht – schließlich stehen diese für eine frühere Krankheitserkennung, bessere Therapiechancen und geringere Folgekosten. (Medizin-)Technische Innovationen alleine können die gesellschaftlichen Umwälzungen der kommenden Jahrzehnte jedoch nicht bewältigen. Vielmehr gilt es, technische und soziale Innovationen stärker zu verknüpfen. Ein Beispiel sind vernetzte Smart-Home-Geräte, die ältere Menschen an Arzttermine oder den laufenden Fernseher erinnern, ihnen im Falle eingeschränkter Mobilität genauso eine einfache Kontaktaufnahme zu Freunden oder Angehörigen ermöglichen – und sie dadurch weiterhin aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben lassen.

Michael S., Leser_In

Ich fände es klasse wenn mehr Mehrgenerationshäuser gebaut werden in denen jeder was davon hat. Auch fände ich es gut wenn man den Zeitpunkt wann man \"gehen\" mag selber bestimmen kann

Johannes H., Leser_In

Ich verwehre mich dem Gedanken, aufgrund ökonomischer und gesellschaftlicher Zwänge alt werden zu müssen. Besser wäre also die Frage: Wie wollen wir leben ? oder noch besser: Wie will ich/wie willst du leben ? da ich hinter dem alt werden bzw. leben keinen kollektiven Willen erkenne. Und da wäre meine Antwort: Ich will mich mit meinen Kenntnissen, Fähigkeiten und Bedürfnissen gesellschaftlich einbringen und in Würde leben. Wenn ich \"alt\" bin, werde ich das genau so wollen, auch wenn ich nicht wissen kann, welche Dinge mich dann beschäftigen. Wer seine Möglichkeiten im Alter am Konsumismus festmacht und deswegen das ganze Leben finanziell vorplant und absichert, der oder die führt ja kein Leben im eigentlichen Sinne, sondern ein Roboterdasein. Wer versteht, was Mitmenschlichkeit, Solidarität und Lebensfreude ausmacht, der oder die braucht weder großartige Versicherungen noch ein Altersheim.

Tina S., Leser_In

Alt werden möchte ich mit Zuversicht und Absicherung. Natürlich ist die romantische Vorstellung eine Großfamilie zu haben, die Welt bereisen zu können und in einem Eigentumshaus zu wohnen vorhanden- doch sollten wir uns dazu jetzt schon die Frage stellen was wir hierfür tun müssen. Für mich heißt das mein Bestes für meine Familie zu tun, auf ihre und meine Gesundheit zu achten, genug Geld zur Seite zu legen, mich weiterzubilden. Ich bin zwar noch jung und es ist ebenso wichtig jeden Moment zu genießen doch damit es mir und meiner Familie später gut geht muss ich mich jetzt schon mit dem Thema \"alt werden\" beschäftigen auch wenn das spießig klingt .

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Welcher globale Lebensstandard ist möglich?

Was geschähe, wenn alle Menschen auf der Welt so lebten, dass ihre Enkelgeneration eine intakte Lebensgrundlage vorfände, also einen nachhaltigen Lebenswandel führten?

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Adelheid Rehse, Leser_In

Das eigentliche Problem ist doch, daß wir einfach zu viele Menschen sind. Was die Welt bräuchte, ist ein globales Ein-Kind-Programm, damit sich in Zukunft die Menschen nicht mehr gegenseitig den Lebensraum wegnehmen und auch für andere Lebewesen noch ein bißchen Platz übrigbleibt. Aber so wie unsere (und nicht nur unsere) Politik kläglich an ganz banalen Problemchen scheitert, sieht es mit einer weltweiten Geburtenkontrolle ziemlich schlecht aus, und dann sind alle Umweltschutzprogramme, die wir uns ausdenken mögen, für die Katz.

c, Leser_In

Esdarf keiner mehr sterben,weil er Hunger hat un d anderswo werden Lebensmittel weggeworfen.Wir müssen unsere Umwelt schützen,nachhaltig leben.

Tobias Kahler, Deutschlanddirektor von One, Leser_In

Kein Mensch auf der Welt sollte in extremer Armut leben müssen. Extreme Armut bedeutet, weniger als einen Euro pro Tag zum Überleben zu haben. In den vergangenen 20 Jahren konnte der Anteil der Menschen in extremer Armut weltweit halbiert werden, bis zum Jahr 2030 kann extreme Armut ganz beseitigt sein. Das könnte allerdings scheitern – nicht an Naturkatastrophen oder neu auftretenden Krankheiten, sondern an einem besonders tückischen Feind: der Korruption. In Entwicklungsländern hat Korruption gravierende Folgen: Werden Investitionen in das Gesundheitswesen, in Ernährungssicherheit oder Infrastruktur entzogen, kostet das Menschenleben. Wir haben herausgefunden, dass mindestens eine Billion US-Dollar (750 Milliarden Euro) jedes Jahr durch Korruption aus Entwicklungsländern abfließt. Ein globales Problem, für das wir globale Lösungen brauchen. In den ärmsten Ländern könnten pro Jahr etwa 3,6 Millionen Leben gerettet werden, wenn Intransparenz durch internationale politische Regelungen wirksam bekämpft wird und die entstehenden Steuereinnahmen in Gesundheitssysteme investiert werden. Gesunde Menschen bilden die Grundlage für eine prosperierende Wirtschaft. Wenn wir Korruption jetzt effektiv bekämpfen und zusätzlich in die Gesundheit in armen Ländern investieren, sind wir dem Ziel, extreme Armut bis 2030 zu beenden, bereits einen großen Schritt näher.

Anuradha Gupta, Stellvertretende CEO bei GAVI Alliance, Leser_In

Impfungen retten Leben. Während meiner Tätigkeit als hochrangige Beamte für das indische Gesundheitsministerium konnte ich das unmittelbar erleben. Vor nur drei Jahren war Polio in Indien endemisch und wir mussten mit ansehen, wie Kinder furchtbare lebenslange Behinderungen zurückbehielten oder sogar an der Krankheit starben. Durch gezielte Bemühungen, jedes Kind gegen Polio zu impfen, ist es uns gelungen, dass Indien Anfang dieses Jahres offiziell poliofrei erklärt wurde. Ich habe große Hoffnung, dass wir diesen Erfolg mit anderen Impfungen wiederholen können. Die indische Regierung ist bereits dabei, den Fünffachimpfstoff in allen Bundesstaaten verfügbar zu machen. Zudem hat Premierminister Narendra Modi angekündigt, dass auch der Rotavirus-Impfstoff, der gegen Durchfallerkrankungen schützt, sowie Impfstoffe gegen Japanische Enzephalitis und Röteln eingeführt werden sollen. Darüber hinaus soll als Teil der weltweiten Strategie zur endgültigen Ausrottung von Polio der IPV-Impfstoff nach und nach die orale Impfung ablösen. Kinder sollten einen gesunden Start ins Leben haben. Es ist einfach nicht akzeptabel, dass ein Kind im 21. Jahrhundert an einer Krankheit stirbt, die durch Impfen so einfach vermeidbar wäre. Vor Indien liegt die große Herausforderung, die genannten Impfungen in allen Bundesstaaten verfügbar zu machen und jedem der 27 Millionen jährlich geborenen Kinder lebensrettende Maßnahmen zu ermöglichen.

Prof. Dr. Lutz Wicke, Direktor des Instituts für Umweltmanagement der Wirtschaftshochschule ESCP Europe, Leser_In

Eine wirksame weltweite Klimapolitik würde die Vernichtung von Lebensräumen für Milliarden von Menschen in dicht besiedelten, fruchtbaren Gebieten durch Überschwemmung und andere klimabedingte Schäden verhindern. Klimaschutz ist deshalb ein kategorischer Imperativ. Welche Maßnahmen dafür notwendig sind und mit welchen Kosten zu rechnen ist, hat die Internationale Energieagentur IEA 2008 zusammengestellt. Sie nennt u.a. die Steigerung der Energieeffizienz, die Setzung finanzieller Anreize zum Energiesparen, die Förderung der erneuerbaren Energien und das Ende der Kohle in ihrem Maßnahmenkatalog. Dafür müsste die Welt bereit sein, einen extrem hohen Preis von 200 bis 600 US-Dollar pro Tonne CO2 zu bezahlen. Schon bei 200 US-Dollar würden etwa Benzin 1,30 Euro und Diesel 2,10 Euro pro Liter teurer. Zweifellos würde das die Kaufkraft der ärmeren Bürger kräftig schmälern und den Lebensstandard der Weltbevölkerung drastisch senken. Es hat sich in vielen Ländern gezeigt, dass selbst geringe Energiepreissteigerungen schnell zu politischen Unruhen führen. In Deutschland mit seiner überdurchschnittlich umweltengagierten Bevölkerung wurden die Ökosteuer und der Strompreisanstieg durch die Ökostrom-Einspeisevergütung nur murrend akzeptiert. Es ist kaum vorstellbar, dass in den meisten, gänzlich anders strukturierten Ländern der Welt eine ähnliche klimapolitische Opferbereitschaft besteht. Die allermeisten Länder werden sich wohl weiterhin kaum durch eigene Maßnahmen am Klimaschutz beteiligen. Vor allem dann, wenn sie über Kohle-, Öl- und Gasvorräte verfügen. Die hohen Kosten einer wirklich durchgreifenden und wirksamen Klimapolitik und ihre negative Wirkung auf den Lebensstandard tragen wesentlich dazu bei, dass substantielle Fortschritte in der Weltklimapolitik nicht zu erwarten sind.

José Joaquín Chaverri Sievert, Botschafter Costa Rica, Leser_In

Die Wiederaufforstung der Wälder ist eine nationale Notwendigkeit. Einige unserer Naturreservate sind klein und funktionieren als biologische Korridore für eine große Anzahl von Tieren, die von der nördlichen Hemisphäre zu uns kommen. Die Größten dienen dem Schutz der umfassenden Flora und Fauna des Landes. Dank Wiederaufforstung und Schutzmaßnahmen hat Costa Rica es geschafft, eines der Länder mit der größten Biodiversität weltweit zu werden. Wir müssen den Regenwald schützen und zugleich mit der Agrarwirtschaft in Einklang bringen. Das kommt einem ewigen Balanceakt gleich. Unsere Universitäten und Forschungsinstitute haben diesen nachhaltigen Prozess begleitet. Costa Rica hat zudem seit der Abschaffung seines Militärs im Jahre 1948 seine Gelder in die Bildung investiert. Es ist der gemeinsame Wunsch von Regierung und Bürgern, die Armut mithilfe der Bildung gerade im Sinne benachteiligter Kinder und Frauen zu besiegen. Als Mittel zum Zweck dienen Einklassenschulen sowie Bildungszentren in den unterschiedlichsten Regionen. Heute gibt es sieben staatliche Universitäten, die Universität von Costa Rica eingeschlossen, die wichtigste Universität Zentralamerikas. Des Weiteren wurden zahlreiche Forschungszentren gegründet, u.a. das Forschungszentrum für tropische Landwirtschaft in Turrialba (CATIE) und die in ganz Lateinamerika renommierte Earth University, eine private Universität, die sich auf Landwirtschaft und Nachhaltigkeit spezialisiert hat. Außerdem setzt Costa Rica schon seit den 1950er Jahren auf Erneuerbare Energien, hauptsächlich mittels Hydraulik. Dies führt dazu, dass 90 Prozent des Energieverbrauchs mit Erneuerbaren Energien abgedeckt wird, etwa mit Wind und dem Gas von Vulkanen.

Griffin Carpenter, New Economics Foundation, Leser_In

Die Beweislage ist eindeutig: Der Lebensstil in der entwickelten Welt ist nicht nachhaltig und mitnichten weltweit exportfähig. Allerdings sind wir auch flexibler als gedacht. Ein hoher globaler Lebensstandard ist denkbar, wenn wir Ökologie und Ökonomie nicht als Gegensätze sehen. Beispiel: die Dezimierung der Fischpopulationen durch jahrelange Überfischung der Weltmeere. Die Weltbank schätzt, dass wir dadurch jährlich 50 Milliarden Dollar verlieren. Diese Populationen wieder auf ursprüngliche Levels zurückzuführen, würde zu höheren Fangraten, einem ökologischen Gleichgewicht und höheren Lebensstandards führen. Es würde zugleich den weltweiten Druck auf das maritime System verringern. Darüber hinaus fördert die nachhaltige Fischerei auf lange Sicht höhere Umsätze und bringt bis zu 100.000 zusätzliche Arbeitsplätze. Aber sollten wir Lebensstandard ausschließlich wirtschaftlich betrachten? Dank neuer Forschungen auf diesem Gebiet wissen wir, dass die Beziehung zwischen materiellem Wohlstand und Lebenszufriedenheit keine direkte ist. Länderranglisten wie der Happy Planet Index, bei dem Costa Rica dank subjektivem Wohlbefinden bei gleichzeitig niedrigem Ressourcenverbrauch den Spitzenplatz innehat, unterstreichen das. Beschränkungen durch Umweltschutz sind höchst real. Darauf müssen wir unser Wirtschaftssystem abstimmen. Sobald wir jedoch unseren Lebensstil kritisch hinterfragen, können wir definitiv sowohl Nachhaltigkeit als auch einen hohen Lebensstandard erreichen – lokal wie global.

Walter Henle, Leser_In

Was wäre, wenn alle 7 Milliarden Menschen so lebten, dass alle ihrer Nachfahren eine Lebensgrundlage vorfänden?

Dann müssten ab heute alle Menschen nachhaltig leben - wirklich nachhaltig, nicht nur „nachhaltig“. Nachhaltig ist nur die Subsistenzwirtschaft.

Die moderne Gesellschaft ist bedroht, denn sie wird mit ihrer ökonomischen Expansion über kurz oder lang die Industrie an die Wand fahren. Um die Probleme in den Griff zu bekommen, müsste der zivilisierte Mensch viele seiner Gewohnheiten rasch und ziemlich gründlich ändern. Er verzichtet freilich nur sehr ungern auf Luxus, auf seine „Bedürfnisse“. Der Klimawandel ist nur ein aktuelles Problem, es verdeckt, verdrängt das weit größere Unheil, das auf die Menschheit in den kommenden Jahrhunderten zukommt: Die Ressourcen gehen aus. Derzeit ignorieren die Nationalökonomen meist, dass fast alle Ressourcen endlich sind; der Bergbau führt zu ihrem Schwund und der führt dazu, dass innerhalb von wenigen Generationen (10, 20 oder 30 mögen es sein) die Industrie und damit die Zivilisation mangels technischer Möglichkeiten zusammenbrechen wird.

„Handle so, daß die Wirkungen deiner Handlungen verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden.“ (Hans Jonas)

Ohne Bergbau, ohne Gewalt gegen die Natur würde die industrielle Zivilisation ziemlich bald enden. Sind erst einmal die Ressourcen erschöpft, nutzt aber noch mehr Gewalt nicht mehr viel. Der Mensch wird sich kaum freiwillig zu einer nachhaltigen, einer sehr bescheidenen Lebensweise bekehren, das würde doch Verzicht bedeuten. Je länger aber die Zivilisation noch andauert, desto chaotischer wird ihr Zusammenbruch verlaufen und desto schlimmer wird es allen gehen, die dann leben werden und denen, die danach kommen. Wirklich nachhaltig ist nämlich nur die Subsistenzwirtschaft. Die Natur ist wichtiger als die Bedürfnisse jedes derzeitigen und jedes kommenden Konsumenten, jedes derzeitigen und jedes künftigen Wirtschaftssystems, denn der Mensch ist Teil der Natur.

Unser Problem ist die Zivilisation. Das geistig-moralische Problem des zivilisierten Menschen ist seine anthropozentrische Denkweise: Er sei das Maß aller Dinge, meint er. Was für ein Irrtum!

Kurz- und mittelfristig wird der Mangel durch andere Rohstoff-Vorkommen gedeckt werden, freilich mit immer höherem Risiko für die Natur und zu höheren Kosten und somit zu höheren, letztlich exorbitanten Verbraucherpreisen. Es wäre sicher ein Fehler, bestimmte Fristen dafür zu nennen, wann denn dieses oder jenes Erz erschöpft sein wird. Man lasse sich davon aber nicht täuschen: Langfristig werden alle fossilen und alle wichtigen mineralischen Ressourcen soweit erschöpft sein, dass ein Abbau nicht mehr lohnen wird - finanziell (wirtschaftlich arbeitet nur der der nachhaltig arbeitet, Bergbau war nie nachhaltig!). Da werden dann auch noch so viel technischer Aufwand, noch so hohe Kosten, noch so hohe Preise nicht mehr helfen. Energiewende - recht und gut, aber daran, dass auch die Erze versiegen werden, denken weder Politiker noch moderne Volkswirte.

Werden fossile Ressourcen gespart oder versiegen sie ganz, wird weniger CO2 emittiert und das Klima geschont. Die Klimadebatte: Ein Randproblem.

Die Natur ist die Grundlage jedweden Lebens. Es ist allgemeine Menschenpflicht, sie zu schützen. Die Politiker sehen nicht weit genug voraus, die Politik ist nicht vorsichtig; Luxus ist für sie immer noch „Wohlstand“; dass Verzicht sein muss, verstehen sie noch nicht. Die „Wirtschaft“ wirtschaftet nicht, sie vergeudet. Die Maßgebenden in Politik und Industrie reden gern über die Zukunft, sie machen sich aber wenig Gedanken über das Schicksal der Menschen, die in drei, sechs oder zehn Generationen leben werden.

“Es geht nicht um das Überleben der Menschheit. Unsere Gattung wird weiterhin Fortbestand haben – wohlgemerkt, die Gattung und nicht die rohstoff-intensive Zivilisation von heute. Wir werden weiterhin die Probleme der Energieversorgung, des Klimawandels, der Armut und der Verbreitung von Atomwaffen außer Acht lassen und so die zentrale Grundlage unserer globalen Zivilisation untergraben – und das noch zu Lebzeiten unserer Kinder. Die Gattung Mensch wird weiterhin existieren, unsere Zivilisation dagegen nicht.“ Dennis Meadows

Leonidas, Leser_In

Ich denke alle Menschen sollten Zugang zu Essen und Trinken haben. Die Verteilung der Güter und Lebensmittel sollte gerechter verteilt werden. Dies wäre mit einer globalen Regierung möglich, in der alle Interessengruppen vertreten sein würden. Ansonsten wird sich an der jetzigen Situation nichts ändern: ein kleiner Teil lebt im Überfluss und der große Teil muss jeden Tag ums Überleben kämpfen. Die Profiteure des jetzigen Ungleichgewichts werden die Verhältnisse nicht ändern wollen. Deswegen braucht es wohl erst eine Katastrophe ehe die Menschen wieder enger zusammenrücken und begreifen, dass wir alle gleich sind.

Michael Weber, Leser_In

Von allem weniger, dafür alles besser - wir können unseren Lebensstandard halten, aber nicht so. Natürlich können wir unsere individuelle Mobilität erhalten und sogar ausbauen, aber nicht jeder kann ein Auto besitzen. Wir können uns alle ausgewogen ernähren aber nicht jeden Tag Fleisch essen. Wir können auch alle Zugang zu mobilem Internet haben, aber nicht alle 2 Jahre ein neues Smartphone kaufen. In einer besseren Welt würde nach dem Verursacherprinzip der Ressourcenverbrauch mehr kosten und der Müllproduzent für dessen Entsorgung zuständig sein. Dann wäre der Hauptreiz für Unternehmen nicht länger Produkte zu produzieren, die die Menschen nach wenigen Jahren ersetzen müssen. Was wäre schlecht daran, mehr für ein Smartphone zu zahlen, das 5 Jahre oder länger hält - weil es den Hersteller zu teuer käme, alle Handys nach 2 Jahren zurück zu bekommen und aufwendig entsorgen zu müssen? Ein globaler Lebensstandard setzt ein verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen, mit der Umwelt und mit den Menschen, die die Produkte herstellen voraus. Es muss ein Umdenken stattfinden und wir müssen auf nachhaltig produzierte Konsumgüter umsteigen. Guter Konsum ist möglich, wenn wir unsere Produkte nach Qualität und nicht nach dem Preis auswählen würden. Alle 15 Jahre ein sehr gutes Bett aus nachhaltigen Wäldern macht mehr Vergnügen als alle paar Jahre ein billiges Spanplatten-Bett. Leckeres Bio-Fleisch aus der Region einmal die Woche kostet so viel wie dreimal die Woche Industriefleisch etc. Der Ansatz wäre wie gesagt: weniger aber besser...

Ekki, Leser_In

Verzeihen Sie, dass meine Antwort ggf. etwas am gewuenschten Ziel vorbeischiesst. Ich hoffe die Diskussionen und Kommentare dadurch nicht irre zu leiten. Die Definition von Lebensstandard ist glaube ich in unseren westlichen Koepfen etwas sehr an die aeussere Umgebung, Umstaende, Milieu, Sach-Gueter(!) gebunden. Wann habe ich einen hohen Standard? Habe ich ihn, wenn ich mir jede Saison die neuste HiFi Anlage leisten kann und wenn mein Auto automatisch im Winter vorheizt, .. - ich aber jeden morgen um \"halb 6\" aufstehen muss, um mich in meinem 50 Stunden Job abzurackern, um mir diesen \"Lebensstandard\" leisten zu koennen? Oder habe ich einen hohen Lebensstandard wenn ich mich entscheide finanziell nur kleine Spruenge machen zu koennen und in \"Elternzeit\" gehe, damit ich die ersten Monate meines Nachwuchs ganz bewusst miterleben kann? Es ist eine reine Kopfsache, wie ich meinen Lebensstandard mit der gegebenen Situation auf ein hohes Level setze.

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Wo geht die Reise hin?

„Balkonien, Patagonien, Abchasien, Mauretanien.. unbekannte und bekannte Reiseziele gibt es viele. Schildern Sie uns wohin Sie als nächstes verreisen wollen und warum! „

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Saba Siami, Leser_In

Privat zu verreisen bedeutet für mich abszuschalten. dazu gehört es auch keine beruflichen Mails zu checken und das Telefon nur privat zu nutzen. Wohin es als nächstes geht, habe ich noch nicht geplant. Das mache ich lieber spontan. Aber wohin ich auf jeden Fall mal will ist Fakarava. Ich hab dazu eine ZDF-Reportage gesehen mit dem Titel \"Green Paradise: Die letzten Paradiese\". Das Konzept ist fern ab vom westlichen Luxus. alles spartanisch, aber wozu brauche ich bei 35° warmes Wasser? Für mich der perfekte Ort, um abzuschalten.

Jinny, Leser_In

Wohin geht die Reise? Gute Frage... Egal, Hauptsache raus aus dem Alltag, dem Stress entfliehen, ob Berge, Strand oder eine andere Stadt... Einen anderen Ort sehen ist etwas kostbares und sollte man solange machen, so lang man es kann. Mir ist es wichtig, dass man die Seele baumeln lassen kann und man mal alle Viere gerade sein lassen kann. Meine Reiseziele sind recht unterschiedlich wichtig dabei, das ich diesen Ort noch nicht gesehen habe... Nächstes Ziel dieses Jahr noch Mailand... Nächstes Jahr dann Australien...

Laura W, Leser_In

Bio-Bauernhof in Brandenburg oder Burj al Arab? Die Reise geht in jedem Fall dahin, wo wir noch nicht waren – Wiederholungen sind langweilig. Global oder regional? Auf dem Wasser oder an Land? Letztlich ist es wichtig, mit wem man reist und dass man den Alltag vergessen kann

Annina Binder, Leser_In

Meine nächste Reise? Auswandern! Ich suche eine Arbeitsstelle, bin aber offen, wo der Arbeitsort liegt. Ich habe mich in vielen verschiedenen Ländern für eine Stelle beworben. Nun ist die Frage, wohin es mich verschlägt: Rio de Janeiro, Portland, Wien, Madrid oder bleibe ich etwa in Zürich? Ich freue mich auf jeden Fall auf dieses Abenteuer!

Kristina Colaco, Leser_In

Die Reise geht in die Bretagne- genauer genommen nach Camaret sur Mer- einem kleinen Fischerdorf am \"Ende der Welt\"- sprichwörtlich denn die Gegend nennt sich Finistere. Dort fahren wir schon seit über 30 Jahren hin und ich verbinde die allerschönsten Kindheitserinnerungen mit diesem magischen Fleckchen Erde. Die langen Sandstrände, die Wellen des Atlantiks und dieses gewisse \"Savoir-vivre \" möchte ich nun auch mit meiner kleinen Familie teilen.

Imrgard Berenberg, Leser_In

Hab mir vorgenommen mal den Osten unsres Landes zu bereisen, sonst wieder in den Harz. Wandern und Wellness.

H&A Vielgarth, Leser_In

Nach langem Planen und vielen Einladungen jat es nun geklappt mit meiner Frau meinen Arbeitskollegen in seiner Heimatstadt Tokyo zu besuchen. Das schwierigste war der Flug, zu lange im Vorraus gibt es kaum Bezahlbares und dann müssen beide Urlaub kriegen etc. Jetzt sind wir super gespannt und freuen uns riesig auf die Reise.

Herakles in BRD, Leser_In

Nach Hause in Griechenland in das Haus meiner Eltern. Es ist zwar nicht am Meer, sondern in der Stadt aber ich kann endlich meine Freunde und Familie wiedersehen. Hier ist es nett, aber immernoch fremd, umso mehr freue ich mich, wenn der Weihnachtsurlaub näher kommt.

Wolfram Deckert, Leser_In

Nach Italien, besser gesagt nach Südtirol. Im Ort sind wir schon sowas wie Stammgäste, es fühlt sich richtig angenehm an. Eben wie zuhause aber woanders. Was gibt es besseres als saubere Luft und uriges Essen?

Mark, Leser_In

Einfach in den Zug mit dem guten alten Wochenendticket und ab an die Ostsee. Genau das Richtige für den kommenden Herbst.

Billy, Leser_In

ich atme (holotropes) bald mal wieder. das wie eine tolle Reise. Man spürt sich und ist wieder klar im Kopf.

Jonas, Leser_In

Ecuador mit Freundin zu Freunden. Land, Leute und Kultur bereisen & Surfen.

Peggy, Leser_In

Nordthailand mit meinem besten Freund. Da wir zu Hause viel zu wenig Zeit füreinander haben!

Mareen Zahn, Leser_In

Geplant ist demnächst portugal.immer wieder schön. Besonders die algarvenkueste entlang. Für surfer und schaulustige sowie sonnenanbeter und streben nach erholung genau richtig! Ausserdem erschwinglich und nicht so weit weg.......

Mike, Leser_In

Tibet! Entfernt vom Tourismus, Ruhe und Kraft sammeln und sich mit sich selbst auseinandersetzen.

Paul Grabmann, Leser_In

Die nächste Reise geht in ein deutsches Mittelgebirge. Damit die ganze Familie mal ein paar Tage aus der Stadt und dem Flachland rauskommt!

antje peschel, Leser_In

Wir (meine Tochter,der HUND und ich)wollen dieses Jahr nochmal ein paar Tage an die Ostsee nach Prerow fahren. Fliegen in der Konstellation kommt für mich als Mutter noch nicht in Frage.Da wir keine Autofahrer sind ist die Ostsee für uns ein beliebtes Reiseziel weil sie mit Bahn gut zu erreichen ist.

Michaela Chourdakis, Leser_In

Nach Alexandroupolis in Griechenland, weil meine Schwiegermutter dort lebt und wir sie besuchen.

Tierparktoni, Leser_In

Biscarross. Atlantikküste. Kiten. In drei Stunden gehts los. Bähm.

Anna, Leser_In

Bereits während meiner vorigen Reisen habe ich durch bestimmte Begegnungen angefangen mich für Alternativmedizin zu interessieren. Keine Angst - dass wird kein verschwörungstheoretischer Beitrag über Pharmaunternehmen. Mein Ziel ist es schlicht, ein breites Spektrum an Wissen zu generieren um in meiner künftigen Arbeit als Therapeutin nicht jedem für alles eine Pille verschreiben zu müssen. Es heißt nicht dass ich mit einem Strauch die bösen Geister aus dem Patient in der Krise heraus-wedeln will, sondern nur dass ich glaube dass unsere westliche Medizin zu sehr auf die Symptome zu wenig allerdings auf die Ursachen für diese Acht gibt. Um mir andere Ansätze zu holen reise ich um die Welt (natürlich auch um Leute zu treffen, zu feiern, Erkenntnisse anzuhäufen und Kulturen kennen zu lernen). Das Mekka für alternative Heilmethoden ist der Regenwald! Also ist mein nächstes Ziel Peru! Auf der Suche nach einem Medizinmann der mir west-Doktorin etwas über Naturheilverfahren erzählen soll, will ich auf den Machu Picchu steigen und original Mate Tee trinken. Also - Support ist gefragt :)

Samuel Weiffenbach, Leser_In

Da wir mit dem Gedanken spielen, Pizza in einer Qualität, wie in Neapel nach Frankfurt zu bringen, ist der nächste Urlaub für die Region Neapel geplant, um Kontakte zu knüpfen, Inspiration zu erhalten und das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden..

dalin, Leser_In

Ich plane in den kaelteren Monaten ein paar Wochen nach Brasilien zu fahren. Eigentlich war Brasilien nie auf der Airbnb Traumziel-Liste und Portugisisch Kenntnisse sind auch eher nicht vorhanden (waere bestimmt von Vorteil). Da ein guter Freund aber dort lebt und man mit einem Local quasi als Brasilianer durchgeht, wird das bestimmt richtig gut. Von Kultur bis Strand isr dann alles dabei.

Thomas G., Leser_In

Ich plane für Winter im Zuge meiner Bildungskarenz (Februar, März) eine Südamerikareise, mit Bogota als erste Destination. In zwei Monaten möchte ich mir Kolumbien, Chile, Peru und Argentinien ein wenig ansehen - dazu noch etwas Spanisch lernen. Hauptziel ist Peru\'s bekannteste Attraktion, die Ruinenstadt Machu Picchu, die ich über den alten Inka-Pfad zu Fuß erreichen möchte.

Nadine, Leser_In

Die nächste Reise geht wieder nach Sizilien. Wieder in den selben Ort, das selbe Ferienhaus. Warum? Herrliche Ruhe, leckeres Essen und ein unglaublicher Ausblick auf das Mittelmeer...

Marzena, Leser_In

Bei mir geht es in zwei Wochen auf meine Lieblibgsinsel ISCHIA <3. Die Insel bietet einfach alles um die Seele baumeln zu lassen! Bekannt ist die Insel für erholsame Thermalbäder mit Kur- und Wellnessangeboten. Die Insel ist bewachsen mit Zitronenbäumen und an jeder Ecke bekommt man frisches Obst und Gemüse zu kaufen. Die Strände der Insel zählen zu den Schönsten in Süditalien und laden Schwimmer und Schnorchler zu langen Badetouren ein. Ich kann die Insel jedem empfehlen und kann es kaum erwarten für hin :)

Philipp Kanter, Leser_In

...nach Griechenland. Nachdem wir uns entschieden haben einen Last-Minute-Urlaub zu buchen, haben wir die einschlägigen Internetseiten im Stundentakt konsultiert. Leider war es schwieriger als gedacht den Traumurlaub zu finden. Neben Bettenburgen und deutschen Lieblingsurlaubszielen war nur wenig Spielraum. Letztendlich haben wir aber genau das Richtige gefunden: Ein Hotel am Golf von Korinth, ca 1 Stunde von Athen entfernt. Touristisch nur wenig erschlossen. Ein wunderschöner, großer Salzwasserpool. Eigener Hotelstrand. Beste Wetteraussichten und ein Rund-um-die-Uhr-Blick auf das türkisblaue Wasser. Der perfekte Urlaub zum Erholen.

Chad, Leser_In

In einer Woche geht es an den Goldstrand nach Bulgarien. Einige werden sich nun fragen warum tut er das? Die Antwort findet ihr hier -> www.wetter.com Denn es besteht nur Bedarf an Sonne, Strand & das All inclusive Bändchen! (Booze) Cheers

Florian Ortwin Bauer, Leser_In

Ich plane nach meinem Master Abschluss nächstes Jahr eine Reise nach Nepal, wo ich den Annapurna Weg laufen möchte. Ich denke 1 Monat wird dafür ausreichen. Im Anschluss werde ich noch bisschen Indien und Burma bereisen. Für alles werde ich 4-6 Monate einplanen.

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Was treibt uns an?

Wir diskutieren über Ideale und Motivation. Woher nehmen wir die Motivation und die Kraft scheinbar Unmögliches anzugehen? Welche Ziele verfolgen wir unbewusst? Ihre Meinung zählt und wird gedruckt!

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Petra M., Leser_In

Das Ungewisse. Das Ferne. Das Neue. Vor allem aber der Wille neue Wege zu gehen und die beste Zeit des Lebens mit Dingen zu gestalten, die erfüllen und die Welt vielleicht ein wenig besser machen. Etwas zu schaffen, was nicht nur auf kurzfristiges kaufen, konsumieren, wegwerfen ausgelegt ist, sondern das Tempo ein wenig drosseln und sich auf das Essentielle zu besinnen, kann auch ein Weg sein.

Hans Johann, Leser_In

Eine Idee, der Traum welcher einen befällt aus dem Nix, das Gefühl das man alles schaffen kann, auch wenn es bei logischer Betrachtung unmöglich scheint. Der Wunsch nach Selbstverwirklichung, Visionen die man hat um durch das Leben zu schreiten, das Haus am Meer oder Urlaub in den Bergen, gutes Essen und weniger Sorgen. Alles zusammen verwebt sich zu einem Konstrukt von Wünschen und Bedürfnissen welche einen dazu Antreiben das schier unmögliche zu bewältigen, einfach gesprochen, durch das Leben zu schreiten.

Daniel Thomann, Leser_In

Die Hoffnung, irgendwann einmal anzukommen.

Uschi, Leser_In

Was mich antreibt ist, mir die kleinen Freuden des Lebens leisten zu können. Ein guter Wein, gutes Essen, ein Kurzurlaub, neue Kleidung etc.

Svenja Re., Leser_In

Das Lächeln meiner Eltern, wenn sie sehen, was ich erreicht habe.

Rolf M., Leser_In

Die ständige Verbesserung meines Ichs. Getreu dem Motto: \'Man cannot remake himself without suffering, for he is both the marble and the sculptor.\'

Amy-Sophie, Leser_In

...die tägliche Neugier durch aufmerksame und achtsame Nutzung von Verstand und Sinnen Neues zu lernen, das dann in Kombination mit dem bewährten Wissensschatz die Welt besser machen kann.

jotra, Leser_In

Die Angst vor dem Vergessenwerden. Die Angst, dass nichts mehr von uns bleibt. Deswegen setzen wir Kinder in die Welt, bauen Häuser, erforschen Krankheiten uns komponieren Opern. Wir wollen etwas schaffen das uns uberlebt.

Dieter Hölterhoff, Leser_In

... dass es voran geht in der Welt - die Reihenfolge ist zufällig: mehr Gerechtigkeit, Frieden ohne Waffen, ohne Apps, keine Armut, Trinkwasser und Nahrung für alle Menschen, Recht auf Wohnung, ...

Elke, Leser_In

Dass meine Kinder ihren Kindern sagen können: \"Ich bin stolz auf meinen Vater.\"

Ralf, Leser_In

Meinen Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen.

Teresa, Leser_In

Nach einem harten Tag ins Bett zu fallen und zu wissen: \"Das habe ich mir verdient.\"

katrin achilles, Leser_In

Die Jagd nach Geld und Macht – die alles vorantreibende Motivation unserer Zeit führt zu einem grassierenden Ausbau der mittleren/leitenden Positionen in Betrieben, dem Überangebot von Coachs und Ratgebern, die überbordende Beraterkultur. Unangemessene Arbeitsbedingungen, mangelnde Anerkennung und mangelhafte Entlohnung (Paradebeispiel Erzieher/innen), die durch politische Entscheidungen bislang nicht verbessert wurden, führen zu einem weiteren Mangel an Fachkräften. Auch die beste Werbung wird unseren Kindern nicht vormachen, dass sich unter diesen Bedingungen eine Ausbildung ohne Abitur und ohne Studium lohnt. Möglicherweise haben auch wir Wohlstandseltern/kinder verlernt, dass der goldene Boden des Handwerkes selbstbelohnend sein könnte. Die Politik muss daher Einwanderern und Asylanden in Deutschland Qualifizierung und Arbeit ermöglichen. Oder wir warten auf die Phase der Wirtschaftskrise, die uns und unseren Kindern den verloren gegangenen Vernunft und Pragmatismus zwangsweise abverlangt. Auf freiwilliger Basis wird sich innerhalb der bestehenden kapitalistischen Verhältnissen nichts ändern.

Eva Lücke, Leser_In

Es ist sicher unser Ego, das uns antreibt, gepaart mit dem Willen zum Überleben, der jedem Lebewesen innewohnt. Natürlich ist das Ego beim Einzelnen mal mehr mal weniger ausgeprägt. Das familiäre Umfeld, die Gesellschaft, in die wir hineingeboren wurden, beeinflussen gewiss unsere Zielvorgaben, aber auf dem nie enden wollenden Weg zum Erwachsenwerden ändern sich gewünschte Ziele oft und schließlich wird der Weg zum Ziel.

NM, Leser_In

Die spannende Erwartung, wie sich meine Handlungen auf die Zukunft auswirken.

Karl Martin, Leser_In

mich persönlich? ganz egozentrisch? Montagmorgen, auf dem Weg zur Arbeit - mich treiben da bereits die Gedanken an Freitagabend an: Freunde treffen, Rad fahren, Kultur erleben. Und ein paar Cuba Libre trinken... :)

Simone Henningsen, Leser_In

Der Kampf gegen Ungerechtigkeiten, die Fürsorge Benachteiligter, die Wunschkondition

Lina, Leser_In

jede Art von Erinnerungen und der Wille unsere Träume zu verfolgen; Fehler aus denen wir gelernt haben, oder auch nicht; Begeisterungsfähigkeit für Kleinigkeiten; das Vertrauen anderer in uns und vor allem das Vertrauen in uns selbst und der Drang, etwas zum Besseren verändern zu wollen

Volker Siehr, Leser_In

Angst Ehrgeiz Fanatismus Forscherdrang Freiheitswille Fürsorge Geldgier Gene Gerechtigkeitsempfinden Gewissenhaftigkeit Glaube Hoffnung Hunger Lebenswille Liebe Neugier Rache Sehnsucht Selbsterkenntnis Streben nach Erfolg Streben nach Glück Streben nach Ruhm Verantwortung Verwirklichung

Stefan, Leser_In

Was uns antreibt? Die Suche nach Liebe und Zufriedenheit. Die Sorge um Kinder, Ehepartner, Familie und Freunde. Die Zwänge der Zeit (hohe Mieten, viele Menschen, Umweltprobleme). Und das eigene Ego, das oft mehr verlangt, als nötig wäre.

Betti, Leser_In

Überlebenswille, Liebe zu Schönem, Musik, Kleinigkeiten im Alltag, Hoffnung, Poesie, aber auch Ungerechtigkeit.

Schlaubi, Leser_In

Ich fahre jeden Wochentag 120 Kilometer von meinem Wohnort zu meinem Arbeitsplatz und 120 Kilometer wieder zurück. Das bedeutet, ich verbringe jeden Tag mindestens drei Stunden meiner Lebenszeit auf der Autobahn. Was treibt mich an? Auf dem Hinweg ist es die Vorfreude auf meinen Job, Aufgaben, die mich erfüllen und die mir Selbstvertrauen geben. Auf dem Rückweg treibt mich die Vorfreude auf meinen Mann und meine Heimat an - das Gefühl von Zuhause, Geborgenheit und endlich die Pumps wieder ausziehen zu dürfen.

Oliver Kuti, Leser_In

Die Sehnsucht nach Konkretem. Ruhe und Rhythmus während draußen das Chaos regiert.

Uwe Borchert, Leser_In

Der Egoismus das es einem persönlich gut geht ! Wenn es einem Menschen gut geht , er sich wohl fühlt sowohl gesundheitlich als auch materiell dann ist ein normaler Mensch auch in der Lage andere glücklich zu machen. Das befriedigt sehr , schaft ein zufriedenes , ausgeglichenes Umfeld . Der Trieb das zu erreichen , treibt uns an.

UweKönig, Leser_In

zuerst die Aussicht auf Zufriedenheit und Freude. Die Verbesserung der Momenten Situation, Erfolg und Anerkennung spielen aber auch eine Rolle!

Fleischmann, Leser_In

Die Liebe zur Familie, zu Freunden ...

Thomas Fix, Leser_In

Was treibt uns an? Das ist das Leben selbst! Das Leben, dass niemals langweilig ist, wenn man sich darauf einlässt. Wie die Entdecker und Forschungsreisenden neue Kontinente entdeckten, die Astronauten neue Planeten, können wir selbst im Kleinen immer wieder neues entdecken und das kann der Impuls sein, aufzubrechen und Mensch zu bleiben- und zu werden!!!

Thomas L., Leser_In

Die Liebe zu einem Menschen, zu einer Sache, zu einer Tätigkeit, sei es ein Hobby oder Beruf, lässt uns schwierige, gar aussichtlose Situationen meistern. Wenn man sich selbst nicht mehr an erster Stelle sieht, sein eigenes Ich der Leidenschaft unterordnet.

Johannes Ahrens, Leser_In

Anerkennung durch andere Menschen und Freude am Gelingen. Sich als Teil eines Ganzen zu erleben.

xxx, Leser_In

Wertschätzung, Geborgenheit, realistische Ziele

Karl Zawadzky, Leser_In

Geld, Sex, Ehrgeiz

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Wo sind die Fachkräfte von morgen?

Millionen von Fachkräften fehlen! Oder doch nicht? Wie sehen Sie die Arbeitsmarktsituation von morgen? Wer wird als Fachkraft gebraucht und wer nicht?

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Christoph N., Leser_In

Es gibt keinen Fachkräftemangel in Deutschland, denn sonst würden die Löhne in den relevanten Branchen (z.B. Software-Entwickler) nicht stagnieren oder gar rückläufig sein. Es gibt für deutsche Unternehmen nur einen Mangel an Fachkräften die bereit sind, für Dumpinglöhne zu arbeiten. Aber wie sagt man im englischsprachigen Raum so schön: Who pays peanuts gets monkeys.

Ingo Hess, Leser_In

Es muss noch ein Wandel in der Arbeitswelt von heute geben. Die Bereitschaft Fachkräfte, die schon vorhanden sind, wieder in das Arbeitsleben zu integrieren. Hierzu zählen viele qualifizierten Eltern, sowohl Mütter aber auch Väter, die zuhause sind, weil ein entsprechendes finanzierbares Betreuungmodell für die Kinder fehlt. Sicherlich muss aber auch ein Wandel in der Gesellschaft stattfinden. Es gibt leider immer noch zu viele Mitbürger die ein Problem selbst mit qualifizierten Zuwanderern haben, obwohl diese nachhaltig ihren Wohlstand sichern. Die Antwort lautet also: Die Fachkräfte sind schon hier, man muss sie unterstützen wieder in den Beruf zurückzukehren und sie kommen aus arbeitsmarktschwächeren Regionen.

Mark Haeusler, Leser_In

Der Fachkräfte ist eine Erfindung der deutschen Arbeitgeber, die es versäumt haben in Ausbildung und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter zu investieren und nun die Verantwortung auf die Allgemeinheit bzw. den Staat abzuwälzen. Auch die Abwanderung von Fachkräften ins europäische Ausland könnte man stoppen, wenn bestimmte Arbeitsplätze in Deutschland wieder angemessen entlohnt oder auf anderem Wege wieder attraktiver gemacht werden würden.

Kay Tangermann, Leser_In

Es gibt keinen Fachkräftemangel ausser in den Personalabteilungen.Die oft einfallslose, nichtssagende oder sogar dilettantische Personalwerbung ist der Grund der angeblichen Probleme. Jedes Unternehmen, das professionell wirbt und ein konkurrenzfähiges Angebot macht, bekommt auch seine Wunschkandidaten ! Einen Fachkräftemangel wird es in den nächsten Jahren erst recht nicht geben, da die rasante Digitalisierung Millionen von auch hochqualifizierten Arbeitsplätzen überflüssigmachen wird.Der Echtzeitübersetzer von Microsoft für Skype ermöglicht es, in 4o Sprachen mit vielen ausländischen Kräften zu arbeiten und sie zu akquirieren. Auch der Engpass bei den Altenpfleger/innen ließe ich beheben, wenn die Bezahlung viel höher und der Personalschlüssel ausreichend wäre. Das haben wir in Hamburg und München bewiesen!

MikeM, Leser_In

Die Fachkräfte von morgen müssen von den Eltern, Bezugspersonen, Trainerinnen & Couches, Kindergärtnerinnen & Erziehern, Professorinnen & Ausbildern sowie allen Menschen, welche Verantwortung für eine werdende Generation verspüren, identifiziert, motiviert und an ihre Aufgabe herangeführt werden.

Rolf M., Leser_In

Die Fachkräfte von morgen sind in den sog. \"bildungsfernen Schichten\". Wir müssen es schaffen, sie aus der Perspektivlosigkeit heraus zu holen und ihnen Chancen geben ihr Potential auszuschöpfen. Nur so können wir langfristig die Versorgung mit Fachkräften gewährleisten!

Henning F. Heumann, Leser_In

Sie sind unter uns! Wir müssen schon während der Schulzeit, bei freiwilliger Teilnahme junge Menschen begeistern für eine berufliche Tätigkeit und zwar so professionell , dass Eigeninitiative und gesundes Selbstbewustsein entsteht. Wissen weitergeben ohne belehrend zu sein. Ehrenamtliche Führungskräfte aus Industrie und Handwerk sind hier gefordert. In 5 Jahren nach meiner Berufstätigkeit habe ich so ca. 175 Hauptschüler (-innen) in einer NRW Kleinstadt motiviert, trainiert und beraten. Unabhängig von den Schulnoten haben alle eine Lehrstelle oder Weiterbildung erreicht. Der beste Lohn für mich ist dabei, wenn man einem der jungen Menschen begegnet.

Dieter Hölterhoff, Leser_In

Wenn Eltern wieder zu Hause über ihre Berufstätigkeit mit den Kindern sprechen, wenn (alle!) Lehrkräfte in allgemein bildenden Schulen mit ihren Schülerinnen und Schülern als Berufsorientierung in der Umgebung alle Unternehmen aufsuchen und die Mitarbeiter in die Schule einladen, wenn alle Unternehmen ausbilden, wenn Arbeitswelt wieder in der Gesellschaft als Bestandteil des täglichen Lebens wahrgenommen wird und wenn die Potenziale aller in Deutschland lebenden Migrantinnen und Migranten einschließlich aller Asylbewerberinnen und -bewerber und die der Langzeitarbeitslosen ausgeschöpft werden und endlich Schluss ist mit Teilzeitjobs, die zum Leben nicht reichen, dann hat unser Land genügend Fachkräfte für die Zukunft!

Svenja Re., Leser_In

Die Fachkräfte der Zukunft laufen täglich stundenlang zu ihrer Grundschule aus Lehm, helfen ihren Eltern danach bei der Feldarbeit und erledigen nebenbei noch ihre Hausaufgaben. So werden sie zur Kämpfernatur bzw. so werden die Kämpfernaturen heraus gefiltert. Wenn sie dann das Glück haben, Zugang zu den nächsten Bildungsstufen zu bekommen, so werden sie am Ende diejenigen sein, die alle überragen.

Ralf, Leser_In

Die Fachkräfte von morgen lernen jetzt, dass nur die Noten zählen. Es werde keine Fachkräfte mehr ausgebildet sondern Fachidioten die keine Ahnung vom Leben haben.

Elke, Leser_In

Die Fachkräfte von morgen sind in Schwellenländern, sie leben nicht im Wohlstand aber sie sehen in der Bildung die Chance zu Wohlstand zu kommen. Durch ihre Herkunft lernen sie zu kämpfen und erreichen somit eine höhere Bildung als die, für die die Bildung nicht der Weg zu einer besseren Welt darstellt.

Teresa, Leser_In

Die morgigen Fachkräfte sind die Nachkommen der heutigen Elite. Die Elite die es durch ihre Verbindungen schafft, dass ihre Kinder das kriegen was sie brauchen. Das richtige Studium, die richtigen Praktika, den richtigen Job. Eine Hand wäscht die andere.

NM, Leser_In

Die Fachkräfte von morgen sitzen in überfüllten Massenstudiengängen, lernen nur die klausurrelevanten Themen, um sie anschließend zu vergessen. Ihr einziges Ziel ist eine Top-Note. Das System zeigt es ab der Entscheidung, welche weiterführende Schule besucht werden darf - nur die Besten kommen weiter. Und so kratzen sie nur an der Oberfläche des Wissens, sehen nicht über den Tellerrand und erwerben erst im Beruf das wirkliche Fachwissen.

Ulli Vogel, Leser_In

Arbeitgeber werden wieder lernen müssen, Fachkräfte im eigenen Unternehmen auszubilden. Um Auszubildende und Fachkräfte anzuwerben müssen gute Arbeitsbedingungen angeboten werden. Das sind neben einer tariflichen Bezahlung vor allen Dingen hohe Wertschätzung, gerechte Aufstiegschancen und Transparenz in der Firmenpolitik. Betriebliche Mitbestimmung ist zu erhöhen statt zu bekämpfen.

Karl Martin, Leser_In

...und wenn wir einfach nur dafür sorgen, daß es sich lohnt, als gute ausgebildete Fachkraft in Deutschland zu arbeiten? Vielleicht gibt es dann weniger Abwanderungen und vielleicht lockt das auch Menschen, ihren Wunsch-Beruf zu erlernen und später auch auszuüben.

Simone Henningsen, Leser_In

Voraussetzungen zur Berufsorientierung im Bildungswesen vorantreiben, zielorientiertes Anbieten der diversen Berufe, um Chancen aufzuzeigen, eh. Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten sowie Zukunftssicherung aufzeigen. Also Schüler gewinnen...... An der Wurzel arbeiten.

Tine, Leser_In

Sie sind heute in den Betrieben, in denen die Fachkräfte von heute wertgeschätzt werden (und die deshalb ihr Wissen gerne weitergeben); in denen Frauen die gleichen Chancen geboten werden; in denen faires Miteinander gefördert wird anstatt destruktive Konkurrenz.

jotra, Leser_In

Sie sind da, nicht nur rein rechnerisch. Beinahe jeder vierte Deutsche ist im Ruhestand und nicht wenige würden weiter ihren Beitrag auf dem Arbeitsmarkt leisten, wenn sie nur dürften. Deutschland ist das zweitbeliebteste Einwanderungsland. Menschen aus aller Welt stehen vor unseren Türen, werden aber nicht so in unsere Gesellschaft integriert, dass sie ihre Fähigkeiten gewinnbringend einsetzen können. Und da ist das noch der ältere Ingenieur oder Facharbeiter, der dutzendfach vergeblich Bewerbungen schreibt, während Industrievertreter vom Fachkräftemangel schwadronieren.

Lina, Leser_In

Sie sitzen mit rauchenden Köpfen bis nachts in den Uni-Bibliotheken, wachgehalten von Kaffee, Red Bull und purem Ehrgeiz. Sie hören sich mehr oder weniger gespannt Vorlesungen und Unterrichtsstunden an, besuchen Seminare und Fortbildungen, lesen Fachliteratur und recherchieren im Internet, bis sie zufrieden sind, weil all ihre Fragen beantwortet wurden. Sie gehen auf Reisen, hören Musik, lesen alle Arten von Büchern, treffen sich bei jeder Gelegenheit mit Freunden - nur so gewinnt man Lebenserfahrung, damit man sich zufrieden geben kann mit den Fragen, auf die es keine Antwort gibt.

Betti, Leser_In

In den Kindergärten, Schulen, Asylbewerberwohnheimen. Abends am See, in den Parks, müde in der Sbahn und auf dem Fahrrad, auf den Festivals, lachend auf den Fluren der Betriebe, Krankenhäuser. Debattierend in den Kneipen. Da, wo laute Musik ist. Träumend, voller Optimismus.

Oliver Kuti, Leser_In

Wenn die Schulen sich ganzheitlicher um die Kinder und Jugendlichen kümmern würden, statt nur einen verkürzten (G8 und massive Stundenausfälle) Unterricht zu halten, könnten die Begabungen gefördert werden, die für die Zukunft Wohlstand und Wissensvielfalt garantieren. Nicht zuletzt die vielen jungen Migranten brauchen Zeit und Zuwendung außerhalb ihrer Peers. Der Lehrer- und Erzieherberuf muss neu erdacht werden. Die Fachkräfte schlummern.

Haninger Matthias, Leser_In

Sollte Europa, insbesondere Deutschland den Mut aufbringen Immigranten und Asylbewerbern den Arbeitsmarkt zu öffnen, werden die Fachkräfte von morgen junge Menschen aus Afrika sein mit Hunger nach Chancen sich in der Arbeitswelt zu bewähren.

Uwe Borchert, Leser_In

Sind in unseren Kindergärten , den Familien , den Lebensgemeinschaften auch denen , die zur Zeit nicht den materiellen , geistigen Komfort unserer Gesellschaft genießen können. Es gilt soziale Voraussetzungen für Familien und Zuwander -Gruppen zu schaffen und damit den Einstieg in Bildung und Ausbildung zu ermöglichen. In den zum Teil sehr unterschätzten Menschen schlummert häufig eine große Intelligenz , die es gilt in richtige Bahnen zu lenken.

Fleischmann, Leser_In

Die Fachkräfte bekommen wir von Schulen und Betrieben in denen die Ausbilder in der Lage sind, die Jugendlichen für ihren Beruf zu begeistern.

Johannes Ahrens, Leser_In

Gut ist man in dem, was man liebt. Deshalb sind die Fachkräfte von morgen in den Hobbykellern, Bastelbuden und Garagen von heute zu finden. Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich auszuprobieren können.

xxx, Leser_In

Wenn man sie ausbildet und ihre Aufgaben definiert, wenn man sie angemessen bezahlt und nicht ausbeutet, wenn man sie schätzt und nicht ausgrenzt, gibt es weltweit für alle Aufgaben genügend Fachkräfte.

Leander Löwe, Leser_In

Wenn der Staat die Bildung bereitstellt, wird die Marktwirtschaft von selbst dafür sorgen, dass kein \"Mangel\" entsteht. Zu viele Arbeitsplätze sind ohnehin ein gesellschaftliches Luxusproblem.

Karsten Holzner, Leser_In

...in den unzureichend entwickelten lokalen Bildungslandschaften.

Karl Zawadzky, Leser_In

Deutschland braucht nicht nur eine gesteuerte Zuwanderung, sondern vor allem mehr Investitionen in die Köpfe der nächsten Generation.

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Wo schöpfen wir Mut?

Berge erklimmen oder sich dem Alltag zu stellen – Mut hat viele Gesichter. Was gibt Ihnen Kraft?

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Ben Kohlert, Leser_In

Persönlich ahlte ich mich an den Aphorismus \"Es ist solange unmöglich bis jemand es schafft\". Das bedeutet für mich, nicht auf andere zu schauen, wenn ich etwas wirklich will. Selbst der Prozess des \"Es Versuchens\" macht für mich Sinn und meine teilweise selbst von mir im Innersten für unmöglich gehaltetenen Erfolge bestätigen mich darin. Genau so viel Mut erfordert es aber auch, irgendwann loszulassen, wenn man sicher sein kann, alles versucht zu haben. Vielleicht schafft es ja ein anderer.

Sonja, Leser_In

In einem gut gekochten Eintopf!! Wenn ich aus Möhren, Kartoffeln und Zweibeln ein wohltuendes und kräftigendes Gericht kochen kann, dann werd ich das für meine sonstige Situation ja wohl auch hinkriegen :)

Gerald, Leser_In

Mut ist die Bereitschaft ein Risiko einzugehen. Ob dass der Sprung von einer Klippe ist oder die Entscheidung gemeinsam ein Kind zu kriegen, niemand kann mir die Last meines Lebensrisikos abnehmen. Als Belohnung winken uns Freunde (der Mut sich zu entschuldigen, ohne zu wissen, ob sie angenommen wird), Lust (der Mut jemanden anzusprechen, ohne zu wissen, wie die Person reagiert), Zuversicht (wenn sich ein Teilerfolg einstellt), Spannung, Glücksgefühle, manchmal Geld und immer das gute Gefühl es überhaupt gewagt zu haben.

Betram Kogelhupf, Leser_In

In den Augen meiner Kinder, bei Gesprächen mit guten Freunden, beim Genießen der Morgensonne (die gibt auch nie auf), wenn ich sehe wie andere, die nichts haben, trotzdem noch das Leben genießen.

Zsuza K., Leser_In

Der Blick in die Wolken erinnert, dass wir nicht fliegen. Der Blick in den Abgrund erinnert, dass wir nicht ewig leben. Doch wer klar sieht, der hat noch das Wichtigste.

Markus, Leser_In

Wir leben in einem Wunder von Welt, wir selbst sind ein Wunder. Ob er das Geschenk annimmt, ist jedem selbst überlassen.

Jessica, Leser_In

Wenn mal wieder alles schief läuft und jeder wirklich jeder gegen mich ist (wie grade bei der Jobsuche), habe ich folgendes Rezept: Den Blödmann aufmalen und meiner Katze das Blatt zum zerreißen/spielen geben. Das hat er dann davon und ich weiß, dass doch nicht alle gegen mich sind.

n.röseler, Leser_In

im bauch und im herzen

Alex, Leser_In

Mut entsteht immer dann, wenn man das Risiko eingeht sich zu überfordern oder zu scheitern –

Till Graupner, Leser_In

Beim herumspinnen mit Freunden und wenn daraus manchmal ein Plan entsteht, den man verwirklichen kann und dies gelingt.

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Welche Cloud ist wasserdicht?

Können wir uns nach dem NSA-Skandal überhaupt noch im Internet sicher fühlen? Diskutieren Sie mit!

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Mesut Orhan, Leser_In

Wer in die Cloud geht, muss damit rechnen ausgehorcht zu werden. Das ist halt der Deal. So ists und so wirds bleiben.

Anja, Leser_In

Warum brauchen wir eigentlich die Cloud? Gegen das Internet spricht für mich nichts, da gehe ich rein, wenn ich es möchte. Wenn ich fertig bin, schließe ich den Browser und ebende damit die Verbindung. Der Clou der Cloud soll aber sein, dass man immer verbunden ist. Verbinden Sie hier, verbinden Sie da.. Wer einfach mal wie früher nach Hause kommen möchte, ein Buch lesen oder mal gepflegte Langeweile (früher hieß das Zeit) haben möchte... dem empfehle ich die gut versteckten Abmelden/Löschen/Tschüss-Buttons zu suchen. Es tut gut.

Markus, Leser_In

Eine Cloud, die nicht über die bisherige globale IT-Struktur aufgesetzt wurde.

Betram Kogelhupf, Leser_In

Eine sicherer Cloud ist durchaus möglich, da mögen die ganzen Unken noch so \"Überwachung\" rufen. Der Preis ist in erster Linie die eigene Bequemlichkeit. Nutzen Sie TOR (so schwierig ist das nicht) und verschlüsseln Sie Ihre KOmmunikation (auch nicht schwierig). Die achso enttäuschende fehlende öffentliche Empörung rührt vielleicht auch daher, dass jeder Bürger genau weiß, das er sich eigentlich selbst drum kümmern kann, es aber nicht macht.

Gerald, Leser_In

Die NSA durchleuchtet das sowiewo transparente Gebilde Cloud wie mit einem Röntgenstrahl. Sie zapft Glasfaserkabel an, kann also ALLES verfolgen und arbeitet emsig daran, die Kapazitäten aufzubauen dies auch noch unbegrenzt zu speichern. Von den anderen Geheimdiensten, die sich nicht erwischen lassen, ganz zu schweigen! Die Entfremdung zwischen Regierungen und Regierten wird immer größer, dass zeigt sowohl die zurgundliegende Angst der Regierungen als auch die zunehmenden Verschwörungstheoretischen Bewegungen.

Silva, Leser_In

Der unzufriedene Mitarbeiter mit dem USB-Stick, ist neben der allgemeinen Panikmache von NSA über What’s App zum KGP noch immer das größte Risiko. Der weiß wo die wichtigen Daten sind und was man damit machen kann. Hackerangriffe gibt es seit es das Internet gibt und wird es immer geben. Die Frage ist, wie wir mit den Daten umgehen. Der Hundert Euro Schein liegt auch nicht immer auf dem Wohnzimmertisch.

n. röseler, Leser_In

extraterrestrische wolken

Till Graupner, Leser_In

Die Schäfchenwolke am blauen Himmel.

Hans Lengdobler, Leser_In

KEINE! Bis vor einem Jahr hätte ich noch gesagt: die Computercloud ist wasserdicht, aber nicht luftdicht. Heute gilt das alles nicht mehr.

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Welcher Luxus macht glücklich?

Mein Pool, mein iPad, meine Rolex, mein Hybrid… Bei Luxus denken wir meist an materielle Dinge. Aber was hilft uns wirklich, glücklicher zu werden?

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Ewald I., Leser_In

Meine Lehre als Koch war ein Knochenjob. Wenn ich gehen wollte bevor der Chef es für richtig hielt gab es einfach eine mit dem Küchenlöffel bsi fast zum schluss rief er mich nur mit hey Depperl. Jeden Monat habe ich 5 Mark vom Lohn 180 Mark gespart weil ich in der stadt eine Rolex im Schaufenster sehen konnte. Sie zeigte das Datum und auch den Wochentag an. Als ich die Summe fast zusammenhatte zahlte ich nur die Miete und aß einen Monat Küchenreste... Aber ich hatte die Uhr und er konnte mir nichts mehr tun, seinen Blick werde ich nie vergessen es war mein Triumph dass ich etwas wert bin. Er konnte mich sogar nicht mehr beschimpfen. Die Uhr ist leider gottes verloren gegangen.. aber ich besitze ihren Wert bis zum heutigen Tag

Herbert Gramm-Tangemann, Leser_In

Luxus bedeutet für mich an erster Stelle Freiheit. Die Freiheit der Rede, die Freiheit der Bewegung, die Freiheit Nein zu sagen. DIe Glücksforschung ist hier in der leidlichen Rolle immerwieder betonen zu müssen, dass solche Freiheiten von einer materiellen Grundlage abhängen, diese aber nur eine notwendige keine hinreichende Bedingung darstellt. Wer Geld hat, kann, muss aber nicht glücklich sein. Wer gar kein Geld hat, kann nur schwerlich glücklich werden. Ich denke: Um denoch ohne Geld den Luxus eines glücklichen Lebens zu haben, bedarf es der Herzensarbeit. Wenn ich es schaffe, mich wrklich von gesellschaftlichen Vorstellungen zu lösen und durch das Vertrauen meine inneren Wünsche entdeckt und verstanden zu habe, diesen ohne Einbußen im Selbstbewusstsein ausleben kann.. dann erführe ich glücklichmachenden Luxus in Form von Freiheit.

Cordt Würdemann, Leser_In

Das eigene Leben aktv gestalten zu können, macht mich glücklich. Und wenn dabei Anderen und der Umwelt nicht nur nicht geschadet, sondern sogar genutzt wird, ist mein Glücksgefühl umso größer.

Hannah R., Leser_In

Der Luxus etwas wundervolles, verrücktes zu erleben, an das man sich noch Jahre später erinnert und einen Menschen zu haben mit dem man Erinnerungen schaffen und sie teilen kann. Dinge über die man lachen kann, ohne, dass andere den Sinn verstehen- das verbindet. Ich erinnere mich zum Beispiel immer noch wie ich damals, im Sommer hinten auf dem Gepäckträger ihres Fahrrads sitzend mit meiner Freundin die Hüfthoch stehende, abschüssige Wiese hinab gebraust bin und an die Angst jedesmal vor den Bäumen nicht rechtzeitig zu bremsen... Der Luxus gemeinsame Erinnerungen zu teilen macht glücklich.

Dominik Lennartz, Leser_In

Luxus ist für mich etwas haben zu können, es aber nicht haben zu müssen. Das bezieht sich zwar auch auf materielle Dinge, jedoch nicht ausschließlich. So könnte ich z.B. mir ein neues Auto kaufen, muss es aber nicht, denn das alte ist noch gut. Ebenso könnte ich mit der netten Dame vom letzten Wochenende ausgehen. Muss es aber nicht, denn ich habe schon eine feste Begleitung. :P

Bernd Hillebrecht, Leser_In

Zufriedenheit macht glücklich und unabhängig.

Teresa Ertlmeier, Leser_In

\"Luxus ist für mich natürlich in erster Linie Essen und gute Nahrungsmittel. Luxus ist für mich auch, dass wir das Glück haben, dass Nahrungsmittel bei uns stets zur Verfügung stehen. Auch sehe ich die Zeit als Luxus. Die Zeit ermöglicht es uns, gute Nahrungsmittel von schlechten zu unterscheiden. Natürlich spielt Preis bei Nahrungsmittelqualität auch eine Rolle. Bei Fleisch steht bei mir eindeutig die Qualität im Vordergrund, auch wenn es zu Recht etwas teurer ist. Doch heißt das nicht, dass man nur mit teuren Lebensmitteln gutes Essen zubereiten kann. Auch mit einem kleinen Geldbeutel kann man Großes auf den Tisch bringen und alle zum Lächeln bringen. Gutes Essen ist meiner Meinung nach reinster Balsam für die Seele :-) Deshalb verschwendet eurer Leben nicht mit schlechtem Essen, denn Gute Nahrung macht glücklich! \"

Carl Funk, Leser_In

Der Luxus, nichts haben zu müssen.

Ulrich Ste, Leser_In

Zeit zu haben, für die Dinge die mir wichtig geworden sind:meine frau, meine Kinder, meine Enkelkinder, Zeit zu haben, wenn sie mich brauchen, mich um etwas bitten. Ja, gerne sagen können und da zu sein. Zeit auch für meine Interessen aber das erst danach.

Till Graupner, Leser_In

Die schönen Momente des Lebens zu entdecken und sie würdig auszukosten.

Gastbeitrag, Leser_In

Der Luxus, das tun zu können, was man als gewinnbringend, sinnvoll, befriedigend erachtet.

bärbel petersen, Leser_In

ich arbeite in teilzeit und verzichte damit ganz bewusst auf einen teil meines einkommens und zukünftiger altersrente. ich genieße mehr selbstbestimmung und mehr Freizeit. soziales engagement, bewusster genuss., gelassenheit und eine große vielfalt von intensiven aktivitäten sind möglich. mein gesünderes, befriedigenderes leben ist mein luxus, ich fühle mich wie prinzessin im paradies!

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Was kostet Wärme?

Die Heizkosten liegen bei etwa 0,07 Euro pro Kilowattstunde. Aber welche Kosten kommen noch hinzu? Und wel