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Wie golden wird das nächste Jahrzehnt?

In den 1920ern stand die Welt vor einem Neuanfang und eine neue Zeit glitzerte verheißungsvoll am Horizont. 100 Jahre später liegt wieder der Wandel in der Luft. Von der Neudefinierung der Gesellschaft über die Klimaerwärmung bis hin zur Digitalisierung: In unserem Leben wird sich enorm viel verändern. Schreiben Sie uns, ob zum Guten oder zum Schlechten und was Sie sich vom neuen Jahrzehnt wünschen.

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Daniel Krauss, Mitgründer eines Mobilitätsunternehmens

Geborene Unternehmer

Das Gründen ist nur der Impuls, die Frage müsste eher lauten: Wie wird man Unternehmer? Und selbst hier kann ich nicht sicher sagen, ob man erst zum Unternehmer werden muss oder es eigentlich schon immer in sich hatte. Ich glaube, dass Letzteres zutrifft. Meiner Meinung nach sind in erster Linie nicht die Fähigkeiten ausschlaggebend, die man sich aneignet, sondern die, die man schon in sich trägt. Ich würde hier beispielhaft mal Widerstandsfähigkeit, Empathie und Ehrgeiz anführen, es gibt aber noch weitere. Darauf basierend braucht es dann natürlich dennoch weitere Fertigkeiten – betriebswirtschaftliches Know-how, technisches Verständnis oder Verhandlungsführung, um nur ein paar zu nennen. All das zusammengenommen ergibt die DNA eines Unternehmers. Alles darauf Folgende ist Timing und harte Arbeit. Noch wichtiger als eine gute Idee sind aber der Markt, den man beackern möchte und ein tolles Gründungsteam, wie wir es in unserem Unternehmen hatten und haben. In unserem Fall hat uns der Megatrend Mobilität gepackt und das Timing in Deutschland mit der Liberalisierung des für unsere Branche bestimmenden Bundesgesetzes war perfekt.

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Was sollte man gesehen haben?

Wer wissen will, was man auf unserer schönen Erde zumindest einmal im Leben gesehen haben sollte, hat die Qual der Wahl, welchen Ratgebern er vertraut. Oder sind Listen am Ende gar nicht so wichtig und es reicht schon die eine unvergessliche Reise? Schreiben Sie uns, wie Sie darüber denken – und teilen Sie mit uns Ihre Must Sees.

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Remo Largo, Kinderarzt und Autor

Frei entfaltet

Eltern, Schule und Gesellschaft wollen die Kinder möglichst fit für die Wirtschaft machen. Die Eltern haben existenzielle Ängste und machen sich große Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder. Sie wollen, dass es ihre Kinder einmal genauso gut oder noch besser haben werden als sie. Die Schule steht unter einem enormen Druck, der sowohl von der Bil-dungspolitik als auch aus der Leistungsgesellschaft heraus ausgeübt wird. Die Kinder werden durch die schulischen Anforderungen überfor-dert und fühlen sich weitgehend fremdbestimmt – mit gravierenden ne-gativen Auswirkungen. Ein Drittel der Schulkinder leiden an psychi-schen und körperlichen Störungen wie depressiven Verstimmungen, Schlafstörungen, Kopf- und Bauchschmerzen. Das Burnout-Syndrom, in der Vergangenheit nur bei Erwachsenen diagnostiziert, kommt im-mer häufiger bei Jugendlichen und neuerdings auch bei Kindern vor. Die betroffenen Kinder stehen buchstäblich still. Was wollen die Kinder? Sie wollen alle ihre Fähigkeiten entfalten und nicht nur die, die von der Wirtschaft verlangt werden. Sie wollen ihre Stärken entwickeln und ler-nen, ihre Schwächen zu akzeptieren und damit umzugehen. Sie wollen selbstbestimmt lernen und zumeist Erfolg haben. Nur so werden sie zu kompetenten Erwachsenen, dereinst über ein gutes Selbstwertgefühl und eine gute Selbstwirksamkeit verfügen und zu sich selbst sagen können: „Ich fühle mich gut, so wie ich bin, ich weiß, dass ich in dieser Welt bestehen kann.“

Rainer Schams, Lehrer

Weg mit den "Bucket Lists"

Tja, was gehört auf die persönliche \"Bucket List\" - also auf die Liste der Dinge, die man gesehen und getan haben sollte, bevor man den Löffel abgibt? Ein Artikel im Guardian von 2012 kam zu einer überraschenden Antwort auf diese Frage: Zwar wird dort zunächst der Amerikaner John Goddard als \"Patron\" der \"Bucket-List-Bewegung\" vorgestellt, der 1940 eine solche Liste mit insgesamt 127 Lebens-Zielen erstellte, unter ihnen jedes Land der Erde zu bereisen, das Great Barrier Reef zu erkunden, den Mond zu besuchen. Dann aber fragt der Artikel, was es eigentlich bedeutet, solchen Zielen nachzujagen. Im Grunde stecke eine konsumistische, kompetitive und hoch individualistische Grundhaltung dahinter, die offenbar eine existentielle Leere zu füllen suche. Das konstante Streben nach zukünftigen Zielen führe außerdem dazu, dass der Augenblick, der gegenwärtige Status Quo, nicht gewürdigt würde, so dass man auch nie wirklich an einem der Ziele ankomme, sondern immer nur weiter wolle. Nimmt man nun noch die in dem Artikel gar nicht erwähnten klimaschädlichen Folgen der mit solch ambitionierten Zielen verbundenen Reisen hinzu, lautet meine Antwort auf die Ausgangsfrage: feiere das Hier und Jetzt, schau mit neugierigen und staunenden Augen auf den Ort, an dem du lebst und seine Menschen - und du hast alles gesehen, was Du sehen musst.

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Was ist die Zukunft des Wohnens?

In Deutschlands Großstädten fehlen bereits heute knapp zwei Millionen bezahlbare Wohnungen. Eine ganze Wagenladung an Konzepten – von der Nachverdichtung bis zum Bau winziger Tiny Houses – verspricht Linderung. Verraten Sie uns, welche Ideen das Zeug dazu haben, das Wohnen in diesem Jahrhundert zu prägen.

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Wie alt werden wir?

jininububzbzbzbzbb znubunu  hnunununh  hbznunbu hnznunjnzn u  unnunznu

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@seinsartmagazin, Leser_In

Wir alle fragen uns: #Wiealtwerdenwir https://t.co/i2QaHiEPf7

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Wie erreichen wir mehr Humanität?

Ist unsere Fähigkeit zur Empathie so zurückentwickelt, dass wir nur noch auf die größten Reize im Nachrichtenstrom reagieren? Wie lassen sich die Herzen öffnen, damit sich der Verstand austauschen kann? Ihre Antwort zählt und wird gedruckt.

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Henrik Lube, Leser_In

Jedes Individuum muss ein Vorbild fur andere sein. Jeder muss sich human und verantwortlich verhalten. So lassen sich andere dazu bewegen, ebenfalls human zu handeln.

Daniel, Leser_In

Indem wir die Frage \"Was bringt es MIR, wenn...?\" ersetzen durch den Grundsatz \"Wie kann ich dem ANDEREN in dieser Situation dienen?\" Indem wir Liebe zum Lebensprinzip machen und das nach den Worten von Jesus in der Bergpredigt auch denjenigen Personen gegenüber praktizieren, die sich uns gegenüber nicht wohlwollend verhalten. Indem wir Systeme verändern, die negative Verhaltensweisen verstärken und fördern - statt Egoismus und Konkurrenzdenken Kooperation belohnen. Indem wir anerkennen, dass jeder bei sich selbst anfangen muss und die Schuld nicht bei den Anderen oder irgendwelchen äußeren Einflüssen liegt. Indem wir heute anfangen, den Menschen in unserem unmittelbaren Umfeld Gutes zu tun.

Sven, Leser_In

Es hat nie zuvor eine so weltumfassende Empathie gegeben wie heute. Dass man sich nicht allen Krisen gleichzeitig mit gleicher Intensität zuwenden kann, ist eher Aufmerksamkeits- und Kapazitätsproblem. Mehr Humanität entsteht durch Überwinden des falschen Dualismus von Gefühl und Verstand.

J.B. Haidinger, Leser_In

Die Herzen lassen sich öffnen. Der Festhalten an unser Ego, als unsere einzige Führungsinstanz, ist nicht genug. In der Dualität gibt es einen Gegenspieler, der uns die richtigen Wege aufzeigt. Wenn somit das Ego sich unterordnet, beginnt sich das Herz zu öffnen und lässt natürliches Mitgefühl entstehen. Alles was wir erleben, ist ein Spiegel unseres Selbst. Um die Wirklichkeit zu ändern, müssen wir mit unserem Selbst beginnen und nicht im Aussen.

Cornelia Brähler, Leser_In

Durch Menschlichkeit schon in der Familie: höflichen Umgang miteinander, schon Kindern gegenüber. Respektieren der individuellen Grenzen. Das ist der Grundstein für alles.

Stephan, Leser_In

\"Ich\", \"Ich\", \"Ich\"...das ist das Problem. Durch den Tag hetzen, keine Zeit mehr haben um zur Ruhe zu kommen, versuchen, für sich etwas zu tun, um dem täglichen Streß zu entkommen. Sich zu belohnen für die Arbeit, die man sich schließlich macht. Und dabei...ja, dabei vergessen, dass es viele Mitmenschen gibt, die unsere Hilfe benötigen würden. Der Focus muß vom eigenen \"Ich\" genommen werden. Wie man das erreicht? Eine Musterlösung gibt es nicht, aber vielleicht einen langen Weg.Wer laut redend oder mit mp3-player auf den Ohren durch den Wald geht, der wird nie die Vögel hören. Vielleicht ist man dann mit sich selbst zufrieden, aber unsere Umgebung wirklich mitbekomen haben wir nur durch einen Teil unserer Sinne. Erst wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen (\"zu zuhören\"), kann man die Empfindungen und Stimmen(...ungen) aufnehmen, die Bedürfnisse anderer erkennen.

Udo Goldstein, Leser_In

In dem das Wort \"Empathie\" schon in den Wortschatz der Kleinkinder (natürlich altersgemäß) bei jeder passenden Gelegenheit an praktischen Beispielen dargestellt wird. So dass sich dieses Bewusstsein im täglichen Alltag fortsetzt ohne das der Einzelne noch darüber nachdenken muss, sondern in seiner täglichen Kommunikation einfließen lässt.

Mathildis Schmitz, Leser_In

Indem wir uns wieder mehr wirklich für andere Menschen interessieren und nicht nur um uns selbst und unser eigenes Wohlbefinden und Fortkommen kreisen.

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