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Wohin mit meinem Talent?

Jeder hat einen Bereich, in dem er besonders gut ist. Doch wer erkennt meine Fähigkeiten und zeigt mir, wo ich mich am besten einbringen kann? Verraten Sie uns, wie man Talente am besten entfaltet.

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Marcolf Marczek, Leser

Die Suche ist das Ziel

Diese Frage hab ich mir schon oft gestellt und das hört irgendwie auch nicht auf. „Zu allem fähig und zu nichts zu gebrauchen“ – wer kennt das nicht? Früher, also nach dem Studium, bei vielen Reisen und der Auseinandersetzung mit vielen tollen und weniger tollen Leuten dachte ich immer: auf diesem Weg muss ich die eine Stelle, die Aufgabe finden können, für die es sich lohnt, diese ganzen Erfahrungen gemacht zu haben. Eine Lebensaufgabe sozusagen. Aber irgendwie schien da nie etwas so Spannendes, Wichtiges oder Erreichbares dabei zu sein, für das es sich gelohnt hätte, voll und ganz einzusteigen. Also bin ich meiner Nase gefolgt und habe das gemacht, worauf ich Lust hatte. Das Interesse hat zwar meist nicht lange angehalten und ich bin weitergezogen, aber wenn man etwas mit Achtsamkeit und Hingabe tut, fügen sich die Dinge auch irgendwie zusammen. Mein Hobbys Reisen und Menschen – von Talent kann man da ja nicht reden – sind inzwischen mein Beruf. Ich bin Berater für ein weltweit tätiges Unternehmen in der Entwicklungszusammenarbeit. Meine Antwort wäre also: dahin, wo es dich trägt. Nur nicht zu viel darüber nachdenken, was man später mal machen oder sein will, sondern akzeptieren, dass man in dieser schnelllebigen Welt darauf sowieso nur einen kleinen Einfluss hat.

Marcell Jansen, Unternehmer und ehemaliger Profifußballer

Zweites Leben

Einem Profisportler ist meist durch das Alter ein Limit gesetzt, wie lange er den Beruf ausüben kann. Ist man von Verletzungen verschont geblieben, lässt es sich beim Fußball mit Glück bis etwa 35 Jahren spielen. Ich habe zwölf Jahre als Profi spielen können und mein Talent hätte es mir auch erlaubt, bei einem ausländischen Verein noch ein oder zwei Jahre durch einen ablösefreien Wechsel die Karriere zu verlängern. Mir stellte sich aber auch die Frage, wie ich meine berufliche Zukunft der kommenden 30, 40 Jahre gestalten will – wo ich ähnlich aufblühen kann wie im Fußball und mein Ehrgeiz gefragt ist. Dieser Wechsel ist für Berufssportler eine riesige Herausforderung. Ich bin daher froh, diesen Schritt mit 29 gegangen zu sein und habe gemerkt, dass man viel Neues in der Praxis lernen muss, wenn sich so lange alles um Fußball gedreht hat. Natürlich hilft die finanzielle Unabhängigkeit. Mit der Entwicklung einer App habe ich einen Bereich gefunden, wo meine Leistung genauso gefragt ist und ich genauso motiviert bin. Bei Meetings bekam ich schon Adrenalinschübe wie früher beim Spiel. Auch im neuen Berufsleben zählt die Begeisterung. Doch ganz musste ich glücklicherweise nicht mit dem alten Leben brechen, was auch für meinen Körper schwierig wäre. In dem Oberligaverein, in dem ich jetzt mit einer tollen Mannschaft kicke, muss ich nicht täglich anwesend sein, bringe dafür aber meine Erfahrung ein. Das macht ganz einfach Spaß.

Nicole Truchseß, Personalentwicklerin

Bereit für die Zukunft

Der Bewerbermarkt hat sich komplett verändert. Das spüren Firmen bereits bei der Suche nach Auszubildenden. Wer in Vorstellungsgesprächen immer noch glaubt, er sucht diejenigen aus, die in seiner Firma arbeiten dürfen, hat schon verloren. Es gibt jedoch noch weitere Herausforderungen: Starke rechtliche Veränderungen, der damit verbundene teure und zeitraubende Verwaltungsmehraufwand und das Datenschutzgesetz. Die gute Nachricht ist, dass sich die gleichen Problemfelder bei den Kundenunternehmen zeigen und ein lösungsorientierter Personalpartner nun die Chance hat, sich neu auf dem Kunden- und Bewerbermarkt zu positionieren. Wer es schafft, sich als Dienstleister auf Lebenszeit für Kandidaten zu verstehen, sein internes Personal entsprechend schult und neue Angebote wie Rekrutierungs- und Ausbildungsprogramme gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt, sichert sich seine Zukunft. Die Zeitarbeit wird es weiter geben, größere Wachstumspotenziale in der Personaldienstleistung verzeichnen jedoch Personalvermittlung, Beratung, Bewerbermanagement und die Vermittlung von Auszubildenden. Der Personaldienstleister hat die Möglichkeit, Kandidaten bei der Talenterkennung zu unterstützen, sie zu beraten und ihnen aufgrund einer Analyse attraktive Jobs zu unterbreiten. Somit sparen sich Bewerber viel Geld und Zeit bei der Suche nach dem Traumjob und dem eigenen Marktwert. Und der Personaldienstleister hat neue Ansatzpunkte bei der Bewerberakquise.

Parastou Shafein, Leser

Stillstand ist der Tod


Wichtig bei der Entfaltung von Talenten ist es, in Aktion zu bleiben, viel auszuprobieren, keine Scheu vor neuen Aufgaben zu haben. Wenn man sein Talent noch nicht gefunden hat, sollte man versuchen, in Kontakt mit Menschen in verschiedenen Lebensabschnitten und/oder Lebensmodellen zu treten. Diese eröffnen eine andere Perspektive auf die Umwelt, können Erfahrungen teilen, eine Inspiration und Motivation sein. Zusätzlich ist es wichtig, nach und nach ein Gespür für sich selbst zu entwickeln und auf seine Gefühle zu vertrauen, welche im besten Fall frei von Ängsten und Vorurteilen sind. Sind sie es nicht, sollte man sich frei davon machen, indem man ergründet, wo der Ursprung liegt. Ein Talent braucht einen Nährboden zum Wachsen. Den Anfang findet jeder tief in sich selbst.


Nina Janke, Leserin


Probier dich aus

Um ehrlich zu sein, habe ich mir erst vor kurzem eingestanden, dass ich zur Zeit noch überhaupt kein Talent besitze. Jetzt aber nur im Sinne von etwas machen oder vollbringen, nicht in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Ich bin gut in einigen Sachen, handwerklich zum Beispiel. Aber ich habe nie eine Ausbildung gemacht, um mein Können zu vertiefen oder gar voll in einer Sache aufzugehen und das Talent mit einer Faszination zu verbinden. Mein Talent definiert sich zur Zeit so, dass ich viele Dinge ausprobiere und Erfahrungen sammle. Ich versuche, fasziniert im Moment zu bleiben und allen möglichen Optionen offen gegenüberzutreten. Flexibel etwas ausprobieren und offen neue Dinge an sich heranlassen, aufnehmen und verinnerlichen – das ist gerade mein Weg. Danach kann man schauen, mit was man sich weiter beschäftigen möchte. Ich glaube, ein Talent hat jeder von Geburt an, man muss sich bloß selbst auf die Reise begeben, um sich zu entdecken.



Steve Zobel, Leser

Losgehen

Talent ist schön und kann viel bedeuten. Für dich und für andere. Und es kann etwas bewirken. Also tue einfach etwas und nutze dein Talent. Nur das zählt. Du entscheidest, wohin dein Talent dich führt. Wenn du dann dein Talent nutzt und es anfängt, dich zu prägen, wirst du feststellen, dass die Frage nach dem Wohin schon beantwortet ist. Denn wenn du alles gibst, öffnen sich Türen und du bemerkst, ein Talent ist nicht nur etwas Besonderes für andere, sondern der Schlüssel zur Verbesserung deines Lebens.


Thiemo Sommerfeld, Leser


Das richtige Umfeld

Im Idealfall wird das eigene Talent in der Familie erkannt. Dann stehen die Chancen gut, dass die entsprechenden Fähigkeiten frühzeitig ausgebaut werden und man später außergewöhnliche Leistungen erbringen kann. Aber auch der Freundeskreis kann einem zeigen, worin man talentiert ist. Mit einem wachsenden Umfeld und im Vergleich mit anderen können ebenfalls die eigenen Talente zum Vorschein treten. Hier sind es meist die Dinge, die einem besonders viel Spaß machen. Hat man noch mehr Glück im Leben, findet man einen Mentor oder Coach, der sich selbst in einem in sieht und weiß, was zu tun ist.

Annette Köhler, Leserin

Einfache Wahl

Es gibt Menschen, die sehr viele verschiedene Talente haben. Sie müssen sich fragen, welches sie wie einsetzen. Aber für viele ist es doch einfacher: Sie sind nur in einer Sache gut und meist ist der Weg dann klarer, den es einzuschlagen gilt.

Katharina Hoffmann, Geschäftsführende Gesellschafterin einer Agentur für Markenkommunikation

Talent und Fleiß

Viele träumen davon, ihr eigener Chef zu sein, und trauen sich nicht. Sie wissen nicht, ob sie es schaffen oder ob sie das Talent haben. Aber die Zeit ist zu schade, um sie mit Dingen zu verschwenden, die einen nicht begeistern. Ich habe mich mit 26 mit meiner Agentur selbstständig gemacht. Mittlerweile gibt es diese seit 12 Jahren. Du musst nicht der Erste sein, um Erfolg zu haben. Manchmal reicht es, wenn man Besseres zu bieten hat. Egal was man macht und kann: Unternehmer oder Unternehmerin wird man nicht, in dem man Däumchen dreht und wartet, dass jemand mit einer genialen Idee um die Ecke kommt. Den Erfolg muss man sich selber erarbeiten. Talent ist dabei eine gute Basis. Strategisches Denken, Kreativität, Kommunikationstalent und die Liebe zu allen Dingen, die die Sinne erfreuen, habe ich für meinen Job von Anfang an mitgebracht. Und ich habe schon früh erkannt, dass ich ein gutes Gespür für Marken und Menschen habe. Die von mir betreuten Branchen sind meine Herzensthemen. Ich bin ein ganz großer Genießer – schon von Kindheit an – und ich glaube, man ist nur gut in einem Job, wenn man liebt, was man tut. Für mich gibt es nichts Größeres als ein gutes Essen in meinem Lieblingsrestaurant, als zu reisen, in Zeitschriften Neues zu entdecken, über meine Themen in meinem Blog zu schreiben und für Kunden Content zu erstellen, der wiederum andere begeistert. Macht, was Ihr liebt, und arbeitet hart – dann wird es gut.

Rahel Dreyer, Professorin für Pädagogik und Entwicklungspsychologie der ersten Lebensjahre, Alice Salomon Hochschule Berlin

Früh übt sich

Talente entwickeln sich nicht erst in der Schule, sondern bereits ab der Geburt. Die moderne Säuglings- und neurobiologische Wahrnehmungsforschung bestätigen die Vorstellung, dass bereits Neugeborene all ihre Sinne gebrauchen, um Erfahrungen über die Umwelt zu sammeln, und neue Erfahrungen die alten verfeinern und erweitern. Auch scheint es bestimmte Zeitfenster für den Erwerb bestimmter Fähigkeiten zu geben, innerhalb derer bestimmte Lernprozesse besonders effektiv möglich sind. Damit Kinder diese Zeitfenster gezielt nutzen, sind sie von Natur aus experimentierfreudig. Sie müssen allerdings auf eine Umwelt treffen, die vielfältige Wahrnehmungs- und Erfahrungsmöglichkeiten bereitstellt und dieses Experimentierverhalten nicht verhindert. Aus diesem Grund ist frühkindliche Bildung kein anderes Wort für Kompetenzvermittlung. Sie bezeichnet auch keinen spezifischen Förderbedarf und hängt nicht von bestimmten Inhalten ab, durch die man scheinbar gebildet wird. Talente können sich nur ausbilden, wenn das, was man lernt, einen persönlichen Sinn ergibt. Ebenso kann man sich letztendlich nur selber bilden. „Selbstbildung“ ist jedoch nicht „Von-Selbst-Bildung“. Kinder brauchen Erwachsene, die ihnen einen sozialen und sachlichen Rahmen vorgeben, damit Kinder ihre Fähigkeiten und Talente soweit wie möglich einsetzen und sie – besonders in Alltagszusammenhängen – weiterentwickeln. Sehr wichtig sind dabei gemeinsam geteilte Erfahrungen.

Stefanie Friese, Leserin

Ein Talent zu haben ist toll. Und man darf dieses ruhig nur als Hobby ausleben, wo es Spaß macht, statt es beruflich auszuschlachten.

Kira von Moers, Personal Coach

Entdecke deine Stärken

Ausleben, leben. daran erfreuen – je mehr Platz Sie Ihren Talenten einräumen, um sie zu spüren und zu erfahren, desto zufriedener werden Sie sein. Zunächst einmal muss man sie allerdings herausfinden, diese Talente. Einen Hinweis darauf, wo Ihre stecken, gibt Ihnen folgende aufmerksame Beobachtung, die Sie über einen längeren Zeitraum machen sollten: Was können Sie ohne große Anstrengung, in sehr guter Qualität und dauerhaft reproduzieren? Das kann das souveräne Meistern von Konflikten genauso sein wie das Zeichnen von Comics oder Kochen. Um aus Talenten gelebte Stärken zu machen, braucht es passende Kompetenzen und vertieftes Wissen. Denn Genie ist zu 95 Prozent Arbeit. Wollen Sie Ihre Talente und Stärken für die Jobsuche nutzen, ist ein Quäntchen Leidenschaft sehr hilfreich und ein offensiver Umgang mit Ihren Fähigkeiten. Klappern gehört zum Handwerk. Es steht jedoch nirgendwo geschrieben, dass Sie Ihre Talente nur beruflich nutzen dürfen. Es tut der Entfaltung von Talenten unter Umständen sehr gut, wenn sie frei von Erfolgsdruck oder der Erwartung, Geld einbringen zu müssen, gedeihen können. Nebenberuflich gepflegte Leidenschaften sind enorm belebend, bringen neue Impulse, neue Kontakte zu anderen Menschen. Sie können perfekte Ergänzung und Ausgleich zum sonstigen Alltag sein und machen das Leben dadurch vielfältig und bunt.

Jan Diekmann, Leser


Vom Willen tragen lassen


Wenn alles gut läuft, stellt ein jeder sich diese Frage. Bei mir ging dem voraus, dass mir Machen erklärt wurde, Dinge vorgegeben und Abläufe zu befolgen waren. Wenn du allerdings Dinge nicht nur machst, sondern auch lebst, dann erleben auch deine Mitmenschen etwas. Mein Tun wurde nicht nur Alltag, sondern ich wurde gut in dem, was ich tat, und fand Gefallen daran. Somit wurde aus einer Vorliebe Leidenschaft und schließlich eine Art Talent. Ob dies schon seit jeher in einem verborgen ist oder sich erst entwickelt, darüber lässt sich streiten. In den meisten Fällen ist es leider egal. Die Struktur richtet sich derzeit beinahe alleinig nach Organen und Funktionen. Es wird erst in die Runde gefragt, wenn ein Bedarf, eine Notwendigkeit besteht oder in der Masse durch Besonderheit große Aufmerksamkeit erregt. Festlegen sollte Talent keiner, allerdings benennen und verstehen, wenn bei einem Menschen Stärken wahrgenommen werden. Es hat viel mit Lob und Fehler machen zu tun, mit Hingabe und Sein und damit, demjenigen oder derjenigen einen sprichwörtlichen Spiegel vorzuhalten und Euphorie zu entfachen. Das ermöglicht sehr viel und legt einen Beginn fest.


Zhana Kusnezow, Leserin


Mehr als Technik


Die Stadt der Zukunft ... puh. Mit Technik hab ich mein Leben lang eher weniger zu tun gehabt. Deswegen ist mir eigentlich total egal, ob mein Smoothie-Maker in ein paar Jahrzehnten fliegen kann oder nicht. Was mir tatsächlich wichtig für die Zukunft wäre, ist, dass wir uns alle mal zusammenreißen. Durch unseren menschlichen Egoismus haben wir bereits der Umwelt und unserem Planeten sehr geschadet. Um überhaupt eine Zukunft zu haben, würde ich mich freuen, wenn der Fortschritt viel mehr in diese Richtung entwickelt. Nachhaltigkeit muss mehr im Vordergrund stehen.


Rosalie Wegis, Leserin

Wille und Fleiß


Probiere dich in verschiedenen Dingen, die dir Spaß machen, aus. So realisierst du schnell, worin du mehr talentiert bist oder worin vielleicht weniger. Du wirst stetig von den Menschen in deiner Umgebung, die mit dir an einer Sache arbeiten oder in deinem Team sind, Feedback bekommen. Im Sport sind Talente diejenigen, die über ihre körperlichen Fähigkeiten hinausgehen können und sich so von ihrer Konkurrenz absetzen. Da spielt ein starker Willen einen sehr große Rolle sowie Einstellung und Fleiß.


Wiebke Müller, Leserin

Kenne dich selbst

Um zu wissen, wo man seine Talente und Fertigkeiten am besten einbringen mag, muss man sich als erstes darüber im Klaren werden, was man besonders gut kann und auch gern macht. Danach kommt die Frage, wie man anderen mit seinen Talenten helfen kann – oder mit seinen Taten zumindest niemandem schadet.

Olivia Storch, Leserin


Glaub an dich

Einfach machen – das ist meine Devise. In der Grundschule wollte mir meine Klassenlehrerin keine Gymnasialempfehlung geben, da ich angeblich schwerhörig und zerstreut sei. Tatsächlich hatte ich das beste Zeugnis der Schule und war lediglich gelangweilt; heute stehe ich kurz vorm Abschluss meines Medizinstudiums. Talent kann man von vielen Instanzen an- und aberkannt bekommen. Ich denke, man sollte offen für Feedback sein, aber dennoch einfach ausprobieren und keine Angst vorm Scheitern haben. Denn aus Misserfolgen lernt man aus meiner eigenen Erfahrung am besten – wenn man diese ausreichend reflektiert und den gleichen Fehler nicht immer wiederholt.


Frederike S., Leserin

Bunte Blumen statt schwarzer Zahlen

Ich habe nach der Schule direkt eine Ausbildung zur Bankkauffrau gemacht und diesen Beruf fast zehn Jahre ausgeübt. Es war ein sicherer Arbeitsplatz mit gutem Gehalt. Einige Leute haben ja eine Affinität zu Zahlen, mir hat der Job aber nie viel Spaß gemacht. Zum Ausgleich habe ich in jeder freien Minute in meinen Garten gearbeitet und hatte große Freude daran, verschiedenste Blumensorten wachsen zu sehen und sie als schöne bunte Sträuße an Freunde und Verwandte zu verschenken. Die Gestecke und Bouquets kamen in der Nachbarschaft so gut an, dass die Nachfrage immer größer wurde. Also habe ich vor zwei Jahren meinen Job gekündigt und ein Blumengeschäft eröffnet. Es war die beste Entscheidung meines Lebens, denn ich habe seitdem jeden Tag Spaß an der Arbeit.

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