Antwort schreiben

Zum Voten von Antworten musst du angemeldet sein.

Logge dich ein oder registriere dich.

×

Was denkt mein Tier?

Sie bellen, mauzen, fiepsen und gackern. Tiere kommunizieren nicht nur mit Artgenossen, sondern auch mit uns Menschen. Aber können wir auch verstehen, was sie dabei denken und fühlen? Erzählen Sie uns von Ihren Beobachtungen.

Antwort schreiben

Schreib' uns deine Antwort!

Welche Überschrift willst Du Deiner Antwort geben?

Welches Versprechen hält Bio?

Sind biologisch produzierte Produkte die besseren Lebensmittel oder doch nur teuer und halten oft nicht was sie versprechen?

Antwort schreiben

Susanne Bauer, Leser_In

Bio, wenn zertifiziert, ist für uns die einzige Möglichkeit, uns gesund zu ernähren. Darüberhinaus bietet es die Chance, im Anbau von Lebensmitteln wieder zu einem gesunden Kreislauf zurückzukehren, was die Folgen von Monokulturen oder auch allgemeineFolgekosten deutlich reduzieren wird. Auf lange Sicht gesehen , ist Bio also billiger.

Walter, Leser_In

bljbklsdgdgdksg dngksfkvkfshvhvsf vhsfkvhsfkg h sfkg hsdkvhskfghpskjglsfhglksfhgklshgklsfhgf lgk hfkögshfklshgkl shfklg shfökghfklg h sfklgh sflvhkslfhvklsfjglmsjvklfsh s hm.hfköghmlsfhgl kfhgml sfhg.

Claudia Sagafe, Leser_In

Wenn es wirklich Bio tue ich mir und meiner Gesundheit etwas gutes.Aber leider ist nicht immer Bio drin,wo Bio draufsteht.

Carmen Wauschkuhn, Lebensmittelchemikerin, Leser_In

Wir führen seit über zehn Jahren ein spezielles Untersuchungsprogramm für Bio-Lebensmittel durch. Dabei werden ökologisch erzeugte Lebensmittel im Vergleich zu konventioneller Ware gezielt auf Rückstände an Pestiziden und Kontaminanten untersucht. Dieses Ökomonitoring zielt darauf, mögliche Verbrauchertäuschungen aufzudecken und so das Vertrauen in die Qualität von Bio-Lebensmitteln zu stärken. Da die Anwendung chemisch-synthetischer Planzenschutzmittel im ökologischen Landbau nicht zulässig ist, erwartet der Verbraucher zu Recht ein Produkt ohne nenneswerte Pestizidrückstände. Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich Bio-Produkte hier sehr deutlich von konventionell erzeugter Ware unterscheiden. 2013 waren über 75 Prozent der pflanzlichen Bio-Proben rückstandsfrei oder wiesen sehr niedrige Pestizidgehalte auf. Nur bei rund 3 Prozent wurden erhöhte Gehalte an Pestiziden nachgewiesen. Hier wurde die Bezeichnung \"Bio\" als irreführend beanstandet. Konventionelles Obst und Gemüse wies demgegenüber im Mittel einen ca. 40- bis 95-fach höheren Gehalt an Pestiziden auf. Zwar erfüllten 95 Prozent der konventionellen pflanzlichen Lebensmittel die gestezlichen Höchstmengen, jedoch waren in über 85 Prozent der Proben häufig auch mehrere Rückstände nachweisbar. Wünscht der Verbraucher somit ein Produkt mit wenigen Pestizidrückständen, so erfüllen Bio-Obst und Bio-Gemüse durchaus diese berechtigte Verbrauchererwartung.

Prof. Dr. Reinhold Carle, Professor für Lebensmitteltechnologie, Leser_In

Früher gelangten Bio-Produkte aus regionaler Erzeugung noch überwiegend über Direktvermarkter zum Kunden. Obst und Gemüse erreichten somit den Verbraucher ohne weite Transport- und Distributionswege nahezu erntefrisch. Aufgrund ihrer saisonalen Verfügbarkeit werden Obst und Gemüse aus Bio-Anbau heute weltweit beschafft, womit die globale Frucht- und Gemüselogistik an Bedeutung gewonnen hat. Die möglichst lange Frischerhaltung von Obst und Gemüse ist somit auch für Bio-Produkte eine Realität: Produkte aus biologischem Anbau haben unter Umständen einen langen Weg hinter sich und sind daher häufig nicht mehr „erntefrisch“. Für Transport und Frischerhaltung werden weitgehend die gleichen Verfahren angewandt wie für konventionelle Ware. Einige Maßnahmen, etwa die Entkeimung durch Chlorwasser, die Oberflächenbehandlung mit Fungiziden und das zur Haltbarkeitsverlängerung von Äpfeln verwendete SmartFresh, sind jedoch bei Bio-Produkten nicht erlaubt. Auch Bio-Obst wird jedoch unter kontrollierter Atmosphäre auf dem See- oder Luftweg zum Importeur transportiert bzw. gelagert. Die Hemmung der Fruchtreifung während des Transports und der Lagerung sowie die Ethylen-Behandlung zum Entgrünen von Ananas und Citrusfrüchten bzw. zur Reifung von Bananen und zur Keimhemmung von Zwiebeln sind auch für Bio-Produkte üblich und gemäß Öko-Verordnung zulässig. Bio-Obst und -Gemüse hält somit nicht in jedem Fall das Versprechen absoluter „Frische“!

Prof. Dr. Peter Nick, Professor für Molekulare Zellbiologie, Leser_In

Tomatenpflanzen können selbst nicht laufen, also haben sie die Strategie entwickelt, andere Lebewesen so zu manipulieren, dass sie tun, was der Pflanze von Nutzen ist. Während der Reifung entwickeln sie eine auffällige rote Farbe durch die orangerot gefärbte Carotinoide. Damit die Samen leichter nach außen gelangen, werden die Zellwände durch ein Enzym anverdaut, so dass das Gewebe erst weich und später matschig wird. Und damit die Frucht süß schmeckt, wird aus den Blättern Zucker in die Früchte verlagert. Das Ganze wird durch ein gasförmiges Hormon, Ethylen, angeschaltet. Ethylen wirkt jedoch nicht allein, sondern in einer verwickelten Choreographie mit anderen Signalen. Und genau hier beginnt die Misere der Industrie-Tomate: Weil eine Pflückmaschine eine reife Tomate an Ort und Stelle in ekligen Ketchup verwandeln würde, werden die Tomaten im unreifen Zustand gepflückt und verpackt. So können sie Tausende von Kilometern durch Europa gekarrt werden. Diese grünen Tomaten werden dann künstlich mit Ethylen begast. Das löst nachträglich den Reifeprozess aus, die Tomaten werden auf einmal schön rot. Aber die Bildung der aromatischen Monoterpene gelingt dadurch ebenso wenig wie der Abbau der Zellwände. Ob die Tomate „biologisch“ oder konventionell angebaut wurde, spielt für Geschmack und Haltbarkeit zunächst mal keine Rolle. Der Knackpunkt ist dann eher, ob sie industriell gepflückt und transportiert wurde.

Tomas Brückmann, BUND, Leser_In

Deutschland wird auf mehr als 50 Prozent seiner Fläche landwirtschaftlich genutzt. Die offene Landschaft ist aber auch Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen: Hier ist die Artenvielfalt stark bedroht! Über zwei Drittel von ihnen stehen auf Roten Listen der bestandsbedrohten Arten. Dafür verantwortlich sind der Einsatz von Pestiziden wie auch die Beseitigung von Strukturelementen. Besonders deutlich wird das bei den Bienen. Neueste Erkenntnisse belegen: Das Bienenvölkersterben wird auch durch giftige Agrochemikalien ausgelöst und verstärkt. Hier muss dringend umgesteuert werden; viele Arten stehen vor dem Aussterben! Der kontrollierte ökologische Landbau ist ein guter Ansatz, neben der menschlichen Gesundheit auch die Artenvielfalt zu schützen. Denn im Ackerbau verzichtet der Ökolandbau auf Pestizide und im Ökoobst- und Weinbau werden synthetisch hergestellte Agrochemikalien nur in sehr geringen Mengen eingesetzt. So leben auf ökologisch bewirtschafteten Flächen mehr Tiere und Pflanzen. Ebenso werden durch den Verzicht auf Pestizide der Boden, Gewässer wie auch das Grundwasser geschützt. Denn viele der giftigen Chemikalien gelangen in unser Lebenselixier, das Wasser. In der Bundesrepublik werden bisher nur 6,3 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen ökologisch bewirtschaftet. Ziel des BUND ist: 20 Prozent Ökolandbau bis 2020.

Peter Zens, Gertrudenhof, Leser_In

Sind wir doch mal ehrlich: Wer von uns kennt sich noch aus im Dschungel der Siegel und Kennzeichnungen. Und schlimmer noch: Wer vertraut nach all den immer wieder auftauchenden Skandalen noch auf diese Siegel? Deshalb ist uns auf dem Erlebnisbauernhof Gertrudenhof in Hürth bei Köln wichtig zu wissen, wo und wie die Produkte wachsen, die wir den Kunden unseres Hofladens verkaufen. Nur durch den persönlichen Kontakt zum Erzeuger und dadurch, dass man sieht, wie das Obst und Gemüse wächst, kann man wirklich sicher sein, dass es genau das Produkt in der Qualität ist, wie man sich das wünscht. Und genau diese Transparenz ist uns bei unserem integrierten Anbau auf unseren eigenen 130 Hektar wichtig. Deshalb gibt es jährlich über 800 Hofführungen zu den Feldern und den Tieren unseres Hofes. Jeden Tag können so die Besucher mit eigenen Augen sehen, wie wir Natur und Anbau von hochwertigem Obst und Gemüse in Einklang bringen. Wer „seinen“ Bauern kennt, brauch nicht die Bestätigung über ein Siegel, zumal die Frage der Zertifizierung auch eine Frage des Geldes und des bürokratischen Aufwandes ist. Unsere Partnerhöfe sind teilweise zertifizierte Biohöfe, teilweise aber auch Höfe mit nachhaltigem Anbau, die kein Siegel brauchen und oft deutlich nachhaltiger sind als ein industrialisiertes, gesichtsloses Massen-Bio, was man zunehmend in den Supermärkten findet.

Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Stenzel, DLG, Leser_In

Wir prüfen bei der DLG sowohl konventionelle als auch Bio-Lebensmittel. Jährlich werden etwa 1.000 Bio-Produkte wie Milch-, Fleisch- und Fischerzeugnisse, Back- und Süßwaren, Fruchtsäfte, Konfitüren oder Fertiggerichte von uns getestet, wobei insbesondere der Anteil von letzteren kontinuierlich steigt. Die Testkriterien sind grundsätzlich dieselben wie für konventionelle Lebensmittel, was einen guten Vergleich ermöglicht. Im Fokus stehen die Kriterien Aussehen, Konsistenz, Geruch und Geschmack. Die Bio-Produkte werden von Prüfern getestet, die mit der Erzeugung ökologischer Lebensmittel vertraut sind. So wird sichergestellt, dass Besonderheiten und Einschränkungen in der Produktion von Bio-Lebensmitteln berücksichtigt werden. Die Ergebnisse unserer Prüfung zeigen deutlich, dass die sensorische Qualität der geprüften Bio-Lebensmittel sich grundsätzlich mit der Beschaffenheit konventioneller Produkte vergleichen lässt. Auch die Prämierungsrate unterscheidet sich nicht wesentlich von der konventioneller Lebensmittel. Insgesamt demonstrieren die ökologischen Hersteller, dass bei optimalem technologischem Handling trotz eingeschränkter Verwendung von Zusatzstoffen sensorisch hochwertige Erzeugnisse entstehen. Im langjährigen Vergleich hat sich die Qualität von Bio-Erzeugnissen deutlich stabilisiert.

Rolf Sintram, Leser_In

Die Belastung von Boden, Luft und Wasser verringert sich durch biologische Landwirtschaft und regionalen Vertrieb. Wenn aber im Bio-Supermarkt inzwischen auch die meisten Produkte (Fertiggerichte!) in Plastik verpackt über weite Strecken transportiert werden, wird die gute Idee korrumpiert. Rolf

myTime (Gesponserte Antwort), Leser_In

Seit gut zwei Jahren bietet myTime.de, der Lebensmittel-Onlineshop der Bünting Unternehmensgruppe, seinen Kunden eine Auswahl mit mehr als 32.000 Produkten: angefangen von Obst und Gemüse über Brot, Getränke und Feinkost bis hin zu Tiefkühlware, Milchprodukten und individuell portionierten Käse-, Wurst- und Fleischwaren. Das Sortiment wird dabei stets optimiert und den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden angepasst. Auch das Potenzial der Bio-Lebensmittel hat myTime.de für sich entdeckt. Seitdem der Online-Shop ans Netz gegangen ist, wurde das Bio-Sortiment stetig erweitert. Aktuell können die Kunden aus rund 1.000 Bio-Produkten wählen. Damit ist myTime.de ein großer Online-Anbieter von Bio-Lebensmitteln in Deutschland. Laut Öko-Barometer 2013 liegt Bio voll im Trend. Vor allem im Bereich Obst und Gemüse gibt es eine gleichbleibend hohe Nachfrage. Ein weiterer Vorteil bei myTime.de ist – neben der großen Auswahl – die Möglichkeit, dank praktischer Filterfunktion auf einen Klick einen reinen Bio-Supermarkt zu bekommen. Der Lebensmittel-Onlineshop myTime.de verkauft nicht nur Bio-Produkte, sondern ist auch nach der DE-ÖKO-003 bio-zertifiziert.

MarkusE, Leser_In

Bio verspricht die Verantwortung für die eigene Ernährung an einen Biosupermarkt abzugeben, hält aber dieses Versprechen nicht immer, da auch die Biosupermarktketten ein Teil der kapitalistischen Marktwirtschaft sind und durch Kundenbindungsprogramme und Kundenkarten die Käufer zu Mehrkonsum über die eigenen Bedürfnisse verführen wollen.

Katja Rumi, Leser_In

Der ökologische Landbau findet zunehmend gesellschaftliche Anerkennung und Nachfrage. Popularität allerdings ist auch ein unheilvolles Fundament für das Sprießen von Untugenden. Im Fall von Bio: Profitgier, Schachern, Betrug, faule politische Kompromisse oder auch eine tiefgehende Desillusionierung einstiger Wegbereiter und deren vernichtende Abkehr von ihren Zielen. Die Liste ließe sich fortsetzen – und sei es um den Verpackungswahn, der auch bei Bioprodukten Einzug hält. Bio ist von seinem Selbstverständnis umweltschonend oder auch ökologisch, sozial und ökonomisch ganzheitlich und nachhaltig. Dieses Versprechen hält Bio also sozusagen per se. Damit jedoch sei es sein Versprechen oder auch mithin Bio überhaupt fortbestehen und florieren kann, braucht es verantwortungsbewusste Produzenten und Konsumenten. In kurzen Worten: uns Zeitgenossen. Umsichtiges Denken und Handeln lassen sich dabei gut begleiten und unterstützen: z.B. in Form von verlässlichen Gütesiegeln, durch umfassenden Diskurs und nicht zuletzt in Form von Mut, ein wenig Bescheidenheit und vor allem Wohlwollen jenem Bio gegenüber. Einsam und allein wird Bio kein Versprechen halten können. Es ist auf die Mitwelt angewiesen und deren Verantwortungsbewusstsein.

Uschi, Leser_In

Der Ursprüngliche Unterschied zwischen konventioneller und biologischer Langwirtschaft war die Motivation. Es ging nicht um Geld sondern um die Idee etwas zu verändern. Allerdings ist die Biobranche heute so sehr kommerzialisiert, dass es schwierig ist die Produkte zu finden, hinter denen tatsächlich die Idee etwas zu verändern steckt.

Rolf M., Leser_In

Bio verspricht ein Produkt zu haben, dass bestimmte Vorgabe erfüllt. Was viele Kunden allerdings im Bio-Logo sehen sind glückliche Tiere, fröhliche Gesichter, blühende Natur und somit eine gewissenhafte Konsummöglichkeit. Bei einem Jahresumsatz von über 7 Mrd. € bleibt es fraglich, ob dieses Bild der Realität entspricht.

Illyly, Leser_In

Bio verspricht nicht nur Genuss für den Essenden oder Trinkenden, sondern auch eine lebendswerte Existenz mit ausreichendem Lohn für den Menschen, der anbaut, erntet und die Bioware verkauft.

Dieter Hölterhoff, Leser_In

Bio ist nur dann ein Versprechen: wenn in der Region mit normalen Methoden Produziertes zu Preisen auf den Tisch kommen kann, das sich auch prekär Beschäftigte leisten können. Ein Versprechen ist es nicht das zu predigen, sondern es nicht nur für die \"Auserwählten\" die das Geld dazu haben, davon profitieren können.

Svenja Re., Leser_In

\"Bist du für die Natur? Bist du für eine lebenswerte Erde für deine Nachkommen? Mit dem Konsum dieses Produktes kannst du es zeigen! - Versprochen!\"

Michael-W, Leser_In

Bio verspricht nur die Hälfte, nämlich dem Esser ein gesundes Leben - ob es nachhaltig ist, Biofrüchte über den Ozean zu fliegen, um sie dann im SUV nach Hause zu fahren, ist die andere Hälfte, welche noch geklärt werden muss.

Elke, Leser_In

Unbeschwerter Konsum, das ist es, was Bio verspricht.

Ralf, Leser_In

Bio verspricht vieles - natürlicher, gesünder, umweltbewusster und besser - halten tut es auf jeden fall eins: es ist teurer.

Teresa, Leser_In

\"Bio\" verspricht Glück - für die Umwelt, den Erzeuger und den Konsumenten.

katrin achilles, Leser_In

Hauptsächlich hält Bio erst einmal das Versprechen, dass man sich beim Kauf und beim Konsum als besserer Mensch fühlen darf. Dabei ist Bio für den Verbraucher eine der wenigen Möglichkeiten der direkten Einflussnahme auf die Marktwirtschaft (neben Konsumverzichtes). Da es zur Zeit nicht der für alle Menschen mögliche Weg ist, ist es ein Votum für die richtige Richtung.

Susanne Opitz, Leser_In

BIO? Mal ehrlich: Ich persönlich fühle mich erstmal \"echter\", besser und bin sogar inspiriert, mal wieder auf´s Große und Ganze des Daseins auf unserem Globus zu schauen. Werbepsychologisch einfach genial.

NM, Leser_In

Bio war eine gute Idee. Bis das Marktpotential erkannt wurde - jetzt ist Bio der Versuch, minimale Normen mit möglichst geringen Aufwand zu erfüllen, ein Siegel zu bekommen und dadurch den Gewinn zu maximieren.

Karl Martin, Leser_In

Gutes Bio? Böses Bio? Kann man auf das Siegel vertrauen? Wer kontrolliert es? Gibt es gefälschte Siegel? Ich möchte nicht alles anzweifeln - wie sagte es schon vor Jahren der Werbespruch einer Bank so schön \"Vertrauen ist der Anfang von Allem\". Na ja, wir wissen aber auch, wie manche Banken geschleudert sind... Von daher: ich vertraue auf die Bio-Siegel. Dennoch ist es noch lange kein Garant für guten Geschmack und Frische. Und vor allem: macht es Sinn, im Dezember Erdbeeren zu haben und Bio-Kartoffeln aus Frankreich zu importieren? Von daher: Bio-Siegel ist gut, der eigene Verstand und das eigene Augenmaß können aber keine Siegel ersetzen.

Simone Henningsen, Leser_In

Das es teurer ist, ein eyecatcher ist und nicht immer hält was es verspricht.

Tine, Leser_In

Bio erinnert an unsere Marktmacht - und erinnert den Handel daran, was Verbraucherinnen und Verbraucher wollen: gesundes Essen, gesunde Umwelt und faire Arbeitsbedingungen für alle.

Betti, Leser_In

Wie immer in der Marktwirtschaft, auch „Bio“ muss hinterfragt, kontrolliert werden. Bio ist nicht gleich gut. Und verspricht nicht kurze Transportwege, ökologische Verpackung. Produkte aus der Region sind das neue Bio. Biologische Landwirtschaft sollte pestizidfrei, giftarm zunächst hergestellt und im Produkt auch nachweisbar sein. Dafür müssten wir kürzere Haltbarkeit, höhere Preise in Kauf nehmen.

Oliver Kuti, Leser_In

Alles kreist um die Nachhaltigkeit. Der Bioladen mit persönlichem Know How und viel nicht verpackter Ware bleibt der Schlüssel für dieses Prinzip. Die Zertifizierung ist nicht das gedruckte Sigel, sondern die lokale Lieferkette. Einkaufen bleibt anstrengend, wenn es Bio versprechen soll!

Uwe Borchert, Leser_In

Bio ! weckt Hoffnung auf sinnvolle Entscheidungen für ein besseres , gesünderes Leben.Mit den diversen Versprechungen wird leider bei den Produkten viel Schindluder getrieben. Viele BIO Versprechen enden in Enttäuschung und führen zu falschen Entscheidungen zu meist überhöhten Preisen .

Fleischmann, Leser_In

Dass bei der Erzeugung von Lebensmitteln der die Gesundheit und nicht der Profit im Vordergrund stehen soll

Johannes Ahrens, Leser_In

Wer Bio kauft, verspricht vor allem sich selbst etwas davon: Gesundheit sowie ein gutes Gewissen gegenüber der Landwirtschaft, den Tieren und der Umwelt insgesamt.

Leander Löwe, Leser_In

Bio-Essen soll schlicht dafür sorgen, dass die Verbraucher kein Gift (z. B. Pestizide) essen müssen. Mit gesunder Ernährung oder Umweltschutz hat Bio höchstens indirekt etwas zu tun.

xxx, Leser_In

Welches Versprechen hält konventionelle Landwirtschaft??? Die meisten Bio-Zertifikate lassen darauf schließen, dass Nachhaltigkeit das Ziel ist, über \'billig, billiger, billigst\' und \'ich, ich, ich\' hinaus gedacht wird und Allgemeingüter wie Wasser und Böden weniger belastet werden. Wenn außerdem die Produkte besser schmecken, regionaler erzeugt werden und entsprechend der Transport auch ökologischer erfolgt, sollten wir das schätzen.

Karl Zawadzky, Leser_In

Leider wird das Versprechen des biologischen Landbaus und der Umweltverträglich nicht selten nicht gehalten.

Schreib' uns deine Antwort!

Welche Überschrift willst Du Deiner Antwort geben?